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Rubrik Ausland: bürgerAktiv - Nachrichtendienst Bürgergesellschaft

 

 

USA

Steuerreform droht Spenden zu senken

Die Steuerreform, die US-Präsident Donald Trump im Dezember 2017 durchgesetzt hat, könnte sich mindernd auf das Spendenaufkommen auswirken. Der Grund: Die Steuerfreibeträge werden auf 12.700 US-Dollar pro Jahr verdoppelt, sodass das Absetzen der Spenden die Steuerlast für Kleinverdiener erst ab einer höheren Schwelle reduziert. Die Vergünstigungen laufen für private Steuerzahler in zehn Jahren wieder aus, sie bleiben nur für die Unternehmen auf Dauer bestehen. Prognostiziert wird, dass der Staat durch die Reform in den kommenden zehn Jahren eine Billion US-Dollar an Einnahmen verlieren wird, was sich auf die Sozialleistungen auswirken könnte.

www.fastcompany.com/40499097/philanthropy-in-2017-saw-t...
www.faz.net/aktuell/wirtschaft/steuerreform-in-den-usa-...
www.handelsblatt.com/politik/international/us-steuerref...
www.cof.org/news/council-foundations-statement-passage-...

Ausgabe 185 Januar 2018

Gastkommentar

Die Angst um die Spenden

Sind die Befürchtungen gerechtfertigt, das das Spendenaufkommen in den USA sinken wird, weil die Steuerreform des US-Präsidenten dazu führt, dass viele Menschen ihre Spenden nicht mehr absetzen können? Dr. Thomas Adam, Professor für Transnationale Geschichte an der University of Texas at Arlington, schlüsselt in seinem Gastkommentar für bürgerAktiv auf, wie die Änderungen im Einzelnen aussehen. Tatsächlich wird es sich für viele Amerikaner, finanziell betrachtet, weniger lohnen, Geld an gemeinnützige Organisationen zu geben. Doch wie wichtig ist dieser Aspekt für die Spender und welche anderen Einflussfaktoren gibt es noch?

www.aktive-buergerschaft.de/buergergesellschaft/komment...

Ausgabe 185 Januar 2018

Polen

Zentralisierung

Ein "Nationales Institut der Freiheit" soll künftig in Polen entscheiden, welche Nichtregierungsorganisation öffentliche Mittel erhält. Ein entsprechendes Gesetz wurde im Oktober 2017 verabschiedet. Es beinhaltet eine Zentralisierung: Vorher waren einzelne Ministerien zuständig oder auch Kommunen. Das neue Institut könnte sogar über Vergabe von Mitteln des Europäischen Sozialfonds mitentscheiden. Nichtregierungsorganisationen in Polen befürchten nun, dass Organisationen, die andere Ziele verfolgen als die nationalkonservative Regierung - beispielsweise Frauenorganisationen - keine Fördergelder mehr bekommen. Denn das Institut kontrollieren soll ein Komitee aus Politikern der Regierungspartei.

www.fluter.de/neues-gesetz-gefaehrdet-ngos-in-polen
www.bpb.de/internationales/europa/polen/260105/die-poln...

Ausgabe 185 Januar 2018

Ungarn

Mehr Kontrolle geplant

Die ungarische Regierung hat ein Gesetzespaket vorgelegt, das zivilgesellschaftliche Organisationen trifft, wenn sie zu einer nicht näher definierten "illegalen Migration" beitragen: Sie müssen sich gerichtlich registrieren, Strafsteuern von 25 Prozent auf Einnahmen aus dem Ausland zahlen und ihnen könnte der Zutritt zu einer acht Kilometer breiten Zone an der Schengen-Außengrenze verboten werden. Über diese Pläne berichtete das Nachrichtenmagazin Der Spiegel am 24. Januar 2018. Der Gesetzentwurf trägt den Titel "Stop Soros": Der in Ungarn geborene US-Milliardär George Soros fördere eine "Invasion" illegaler Migranten, behauptet der ungarische Regierungschef Viktor Orbán.

www.spiegel.de/politik/ausland/gesetzentwurf-in-ungarn-...

Ausgabe 185 Januar 2018

Großbritannien

Gemeinnützige verlieren 250 Millionen Pfund

Den gemeinnützigen Organisationen Großbritanniens droht der Verlust von 258 Millionen Pfund nach dem Austritt Großbritanniens aus der EU. So hoch seien 2015 die Zuwendungen aus EU-Mitteln an britische Nonprofit-Organisationen gewesen, hat im November 2017 die britische Fundraising-Beratung "Directory of Social Change" hochgerechnet.

www.theguardian.com/voluntary-sector-network/2017/dec/0...

Ausgabe 185 Januar 2018

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