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Rubrik Regionales: bürgerAktiv - Nachrichtendienst Bürgergesellschaft

 

 

Baden-Württemberg

Vermögensaufbau bei der Zeppelin-Stiftung

Um ihr Vermögen abzusichern, will die Zeppelin Stiftung künftig 18 Prozent des Gewinnes kassieren, den ihr Tochterunternehmen ZF Friedrichshafen erwirtschaftet. Daraus will die Stiftung Geld in eine gemeinnützige GmbH weiterleiten, da sie selbst kein Kapital ansammeln kann, ohne es unmittelbar wieder für den Stiftungszweck auszugeben, wie der Anwalt der Stiftung, Dr. Andreas Dietzel, im Interview mit dem Südkurier am 20. Dezember 2017 sagte. Die gGmbH soll das Geld anlegen und aus den Erträgen mildtätige Zwecke verfolgen. Rund eine Milliarde Euro Kapital sollen so ab 2018 in sieben bis zehn Jahren zusammen kommen. ZF ist der drittgrößte Automobilzulieferer Deutschlands. Die Stiftung wurde vom Flugzeugerfinder Graf Ferdinand von Zeppelin gegründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg fiel ihr Vermögen der Stadt Friedrichshafen zu. Dagegen geht der Urenkel des Gründers, Albrecht Graf von Brandenstein-Zeppelin, juristisch vor (bürgerAktiv berichtete). Im vergangenen Jahr reichte er eine Klage dazu ein, die jedoch noch nicht bearbeitet wurde, weil Unterlagen fehlten, wie am 14. Januar 2018 in der Schwäbischen Zeitung zu lesen war.

www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/fri...
www.die-stiftung.de/nachrichten-service/kurzmeldungen/z...
www.schwaebische.de/region_artikel,-Auseinandersetzung-...

Ausgabe 185 Januar 2018

NRW

Kompetenzzentrum Ruhr startet

In Nordrhein-Westfalen (NRW) hat im Dezember 2017 das Kompetenzzentrum Ruhr seine Arbeit aufgenommen. Es ist auf drei Jahre angelegt und soll mittelständische Unternehmen informieren, qualifizieren und beraten, wenn sie Corporate Social Responsibility (Gesellschaftliche Verantwortung des Unternehmens, CSR) einführen und umsetzen wollen. Das Zentrum wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

www.wirtschaftsfoerderung-dortmund.de/service/presse/pr...

Ausgabe 185 Januar 2018

Berlin

Humanisten sind Kirchen gleichgestellt

Der Humanistische Landesverband Berlin-Brandenburg ist zum 1. Januar 2018 vom Berliner Senat als Körperschaft öffentlichen Rechts anerkannt worden. Damit hat er die gleichen Privilegien wie die Kirchen. Er könnte beispielsweise die Beiträge seiner Mitglieder als Steuer einziehen lassen und bekommt eine größere Autonomie in arbeitsrechtlichen Fragen.

humanistisch.de/x/hvd-bb/presse/2018012473
www.tagesspiegel.de/berlin/koerperschaft-des-oeffentlic...

Ausgabe 185 Januar 2018

Hessen

Protest gegen Überwachung von Demokratieprojekten

Die Opposition im Hessischen Landtag und Vertreter von Demokratie-Projekten haben gegen die geplante Ausweitung der anlasslosen Überprüfung der Mitarbeiter von Präventionsprojekten gegen Rechtsextremismus oder Salafismus durch den Verfassungsschutz protestiert. Bereits seit Jahresbeginn wird bei Bewilligungen im Landesprogramm "Hessen - aktiv für Demokratie und gegen Extremismus" überprüft, ob die beteiligten Personen auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung stehen; ab 2018 soll diese Überprüfung auf alle geförderten Beratungsstellen für Prävention und ihre Mitarbeiter ausgedehnt werden, berichtete die Frankfurter Rundschau am 6. Dezember 2017. Der Bundesverband Mobile Beratung kritisierte in einer Erklärung vom 29. November 2017 "ein nicht nachvollziehbares Misstrauen gegenüber Trägern und Personen, mit denen das Land Hessen seit vielen Jahren zusammenarbeitet"; die Regelung spiele Versuchen der AfD in die Hände, Mitarbeiter der Präventionsinitiativen als linksextrem zu brandmarken. Die SPD-Abgeordnete Lisa Gnadl kritisierte, die Regelung treffe auch Aussteiger aus der rechten Szene, die wichtiges Wissen in Demokratieprojekte einbringen könnten.

www.bundesverband-mobile-beratung.de/2017/11/29/land-he...
www.fr.de/rhein-main/landespolitik/verfassungsschutz-in...

Ausgabe 184 November-Dezember 2017

Sachsen-Anhalt

Engagement im Wohnviertel

Ein Kiezgarten in der Magdeburger Altstadt, eine Ausstellung mit Fotos der Bewohner in Magdeburg Südost, die künstlerische Gestaltung einer leerstehenden Markthalle: Solche Projekte machen junge Menschen zwischen 14 und 27 Jahren im Projekt "Kiezrebellion", das in Magdeburg, Stendal und Eisleben angesiedelt ist. Träger ist die Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung. Nach ihren Angaben hat "Kiezrebellion" in den zwei Jahren seines Bestehens mehr als 1.800 junge Menschen erreicht. Das Projekt werde mit Geldern der Aktion Mensch und privaten Spenden sowie Fördermitteln von Stiftungen finanziert. Es ist im Oktober 2017 mit dem Primus-Preis der Stiftung Bildung ausgezeichnet worden.

www.kiezrebellion.de/
www.stiftung-bildung-und-gesellschaft.de/primus-preis/p...

Ausgabe 184 November-Dezember 2017

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