Engagement fördern, aktuelle Herausforderungen anpacken: Darum geht es beim Forum Aktive Bürgerschaft 2018 am 23. März 2018 in Berlin.


11.00 - 11.15 Uhr Begrüßung


11.15 - 12.15 Uhr Diskussion: Fördern, ohne zu vereinnahmen! Drei Vorschläge, wie man bürgerschaftliches Engagement unterstützen und seinen Eigensinn stärken kann. Seit der Enquete-Kommission „Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements“ des Deutschen Bundestages sind bald 20 Jahre vergangen. Viele kleine Rahmenbedingungen wurden verbessert, doch die große Reform steht noch aus. Hierzu stellen wir am Vormittag unsere Vorschläge zur Diskussion.


Zur Lunchzeit bieten wir vier Themenräume für Gespräche und Diskussionen im kleineren Kreis an:

12.30 - 13.15 und 13.15 - 14.00 Uhr: Engagementpolitik und Rahmenbedingungen bürgerschaftlichen Engagements: Was gehört auf die Agenda der 19. Legislaturperiode? Hierzu laden wir Fachpolitiker des neuen Deutschen Bundestages ein, sich mit uns und den Teilnehmern über diese Frage auszutauschen.


12.30 - 13.15 und 13.15 - 14.00 Uhr: Erkenntnisse aus Forschung und Praxis: Was kann Service Learning bewirken? Service Learning verbindet Unterricht bzw. Lehre mit Engagementprojekten. Wir diskutieren mit Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis über neue Entwicklungen und welche positiven Effekte Service Learning auf Schüler und Studierende, auf außerschulische Partner und Gesellschaft haben kann.


12.45 - 14.00 Uhr: Bürgerstiftungen und Immobilien: Wie lassen sich gute Erträge erwirtschaften? Bürgerstiftungen suchen in Zeiten niedriger Zinsen nach Wegen zu höheren Renditen bei der Anlage des Stiftungskapitals. Wir bieten für Bürgerstiftungen mit Erfahrung bei Bau, Bewirtschaftung oder Finanzierung von Immobilien die Gelegenheit für einen Erfahrungsaustausch. HINWEIS: Nur für Organmitglieder von Bürgerstiftungen.


12.45 - 14.00 Uhr: Zeitgemäßes Stiftungshandeln: Wie lassen sich individuelle Präferenzen und gesellschaftliche Bedarfe zusammenbringen? Stiften ist privates Engagement und hat zunehmend den Anspruch, Gesellschaft positiv mitzugestalten. Wie sich individuelle Interessen und gesellschaftliche Bedarfe in Einklang bringen lassen, zeigen Beispiele aus Kanada und Deutschland.


14.15 - 15.15 Uhr Diskussion: Nur helfen oder sich auch einmischen und mitgestalten? Wie gesellschaftspolitisch ist und soll privates Engagement sein? Gemeinnützige Organisationen und engagierte Menschen sind vielerorts treibende und gestalterische Kraft bei der Integration von Zuwanderern. Doch kommt es immer wieder zu Konflikten, wenn gegenläufige politische Entscheidungen ihre Bemühungen zunichtemachen. Am Nachmittag diskutieren wir die gesellschaftspolitische Dimension des Engagements, die Rolle von engagierten Bürgern, Wirtschaft und Staat.


15.30 - 16.00 Uhr Abschluss


Hier können Sie sich zur Veranstaltung anmelden.

Wenden Sie sich bei Fragen bitte an:

Katja Hartmann, Veranstaltungs-Managerin
E-Mail: katja.hartmann@aktive-buergerschaft.de
Telefon: 030 2400088-17; Fax -19




 

 

 

bürgerAktiv Magazin 2017: Über Macher, Engagierte und Stifter in Deutschland: Das neue Jahresmagazin der Stiftung Aktive Bürgerschaft

Die Stiftung Aktive Bürgerschaft erzählt in der ersten Ausgabe ihres neuen Jahresmagazins von Bürgerinnen und Bürger, die sich voller Ideen und Tatendrang in unserer Gesellschaft engagieren. bürgerAktiv: Der Titel des Magazins ist Programm. Hier stehen Menschen im Mittelpunkt, die Verantwortung für andere übernehmen. Wie die Schüler Carlo, Pia und Pascale der Conrad-von-Ense-Sekundarschule in Ense. Ihr begeisterter Einsatz für Geflüchtete steckte ein ganzes Dorf an und mündete in die Gründung des Vereins „Flüchtlinge werden Nachbarn“. Oder die Herforder Lehrerin Birgit Ebel und ihre Schüler, die mit der Präventionsinitiative „extremdagegen!“ über Salafismus aufklären. Und Jörg Armbruster von der Bürgerstiftung Kehl bringt im Qualifizierungsprojekt Metallberufe junge Männer und Unternehmen zusammen.

Aus dem Inhalt

Welcome to „Kartoffelland“ - In Ense mündete das Engagement von Schülerinnen und Schülern für Geflüchtete in die Gründung eines Vereins

„Natürlich machen wir weiter“ - Wie die Bürgerstiftung Kehl junge geflüchtete Männer in Ausbildung bringt und zugleich der heimischen Wirtschaft hilft

Ein Jahr mit dem Vorstand der Bürgerstiftung Osnabrück - Was heißt es eigentlich, eine Bürgerstiftung zu managen?

Ein Ausdruck von Vertrauen - Gastkommentar: Der Historiker Paul Nolte über Engagement in Zeiten des Populismus

Eigensinn stärken - Mehr Geld, mehr Engagierte, mehr Transparenz: ein offener Brief zur Engagementpolitik


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Flyer zum Herunterladen - "20 Jahre Aktive Bürgerschaft" - Buchstaben des Slogans an der Fassade der DZ Bank am Pariser Platz 3 in Berlin. Foto: Kai Bienert / Aktive Bürgerschaft. Weitere Informationen ...

 

 

 

 

 

 

 

 

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Seit 20 Jahren gibt es Bürgerstiftungen in Deutschland. Am 20. Dezember 1996 wurde in Gütersloh die erste dieser „Stiftungen von Bürgern für Bürger“ gegründet. Die Idee: Gemeinsam stiften und sich persönlich engagieren in dem Ort oder der Region, in der man lebt oder arbeitet. Inzwischen gibt es Bürgerstiftungen in 400 Orten und Regionen. Insgesamt engagieren sich rund 50.000 Menschen in den Projekten oder Gremien von Bürgerstiftungen.


Wer sind diese Menschen, und was treibt sie an?

Das von Stefan Nährlich und Gudrun Sonnenberg herausgegebene Buch „Wir Bürgerstifter“ stellt dreizehn Bürgerstifter vor: Menschen, die sich nicht nur mit Ideen und Zeit in einer Bürgerstiftung engagieren, sondern auch mit Geld. Sie erzählen, warum und wie sie zur Bürgerstiftung kamen, und was sie mit ihrem jeweiligen Projekt oder Engagement erreichen wollen. Und sie geben Einblicke in ihre Biographie, berichten über prägende Erfahrungen und eindrückliche Erlebnisse aus ihrem Leben ebenso wie über das, was sie gelernt haben, und die Kenntnisse, die sie in ihre jeweiligen speziellen Projekte geführt haben.

Die vorgestellten Bürgerstifter engagieren sich bei den Bürgerstiftungen Berlin-Lichtenberg, Braunschweig, Dresden, Hamburg, Hannover, Hellweg Region (Soest), Mittelhessen (Gießen), Nürnberg, Pfalz (Klingenmünster), Schwäbisch Hall, Wiesloch.

Wer sich von den Beispielen inspirieren lässt, findet in dem Buch auch Antworten auf die Fragen, wie er oder sie selbst Bürgerstifter oder Bürgerstifterin werden kann und ob es in der näheren Umgebung auch eine Bürgerstiftung gibt.


Wir Bürgerstifter. Herausgegeben von Stefan Nährlich und Gudrun Sonnenberg. Erschienen im DG Verlag Wiesbaden, 2017. ISBN: 978-3-87151-190-5. Hardcover, Umfang 160 Seiten, 12,90 Euro.




 

 

 

 

 

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