Kreative Governance?
Autor: Schwalb, Lilian
Kreative Governance? Public Private Partnerships in der lokalpolitischen Steuerung
Aus der Reihe: Bürgergesellschaft und Demokratie Bd. 36, 2011
301 S., ISBN: 978-3-531-18151-6, 39,95 Euro
Die Erwartungen an die Problemlösungsfähigkeit von Public Private Partnerships (PPPs) sind hoch. Meist werden sie als chancenreiche Lösungen für Kapazitätsprobleme der öffentlichen Hand betrachtet. Lilian Schwalb zeigt indes, dass PPPs voraussetzungsreich sind. Sie stellt Initiierungs- und Entwicklungsprozesse von PPP-Vorhaben auf der lokalen Ebene – als relevante Ebene sozialen und politischen Gestaltens – in den Mittelpunkt. Am Beispiel von Vorhaben im Kulturbereich untersucht die Autorin in Fallstudien verschiedene PPP-Formen. Sie analysiert Voraussetzungen und Wirkungen der Planung von Großprojekten in Kooperation verschiedener gesellschaftlicher Bereiche. Aktuelle Fragen der politik- und verwaltungswissenschaftlichen sowie fachpraktischen Debatte zur Einflussnahme, Effektivität, Akzeptanz und Legitimation bei Governance- und Beteiligungsprozessen werden diskutiert.
Aus dem Inhalt:
Public Private Partnership in Städten und Gemeinden - Begriffsbestimmung und Eingrenzung des Untersuchungsgegenstandes - Die Rolle von Public Private Partnerships: Differierende Sichtweisen - Fallstudie - Rahmenbedingungen der Kulturfinanzierung und ihrer Steuerung - Empirische Analyse: PPPs in der lokalen Kulturfinanzierung
Zielgruppen
PolitikwissenschaftlerInnen, SoziologInnen, VerwaltungswissenschaftlerInnen
VertreterInnen aus Politik und öffentlicher Verwaltung
Akteure der Kulturpolitik und -förderung
Über den Autor:
Dr. Lilian Schwalb ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungszentrum für Bürgerschaftliches Engagement an der Humboldt-Universität zu Berlin.