Die Macht moralischer Argumente
Autor: Schröder, Martin
Die Macht moralischer Argumente. Produktionsverlagerungen zwischen wirtschaftlichen Interessen und gesellschaftlicher Verantwortung
Aus der Reihe: Bürgergesellschaft und Demokratie Bd. 35, 2011
237 S. mit 9 Abb. u. 5 Tab. Br., ISBN: 978-3-531-18058-8, 39,95 Euro.
Wann beachten Unternehmen und ihre Manager moralische Argumente? Martin Schröder zeigt, wie Gewerkschaften, Betriebsräte und soziale Bewegungen Unternehmen mit moralischen Argumenten kritisieren und inwiefern dies unternehmerisches Handeln beeinflusst. Anhand von sechs Diskussionen über Produktionsverlagerung untersucht er, wie die darin gemachten moralischen Argumente wirken. Dies liefert eine Antwort auf die in den Sozialwissenschaften zentrale Frage, wie moralische Erwägungen in die Definition und Verfolgung wirtschaftlicher Interessen einfließen.
Aus dem Inhalt:
Ergebnisse einer Befragung zu moralischen Bedenken - Interessen, Rechte und Pflichten in Produktionsverlagerungsdiskussionen - Moralischer Einfluss führt zur Neuberechnung wirtschaftlicher Strategien - Moralisch wirkendes Handeln ermöglicht Interessenverfolgung - Moralische Argumente bedingen unterschiedliche Unternehmensstrategien - Der Unterschied traditionaler und kapitalistischer Wirtschaftsethik - Wie Interessen und moralische Argumente sich beeinflussen - Das Zusammenspiel von Moral und Interessen: Antworten auf Forschungsfragen
Zielgruppen
Wirtschafts- und OrganisationssoziologInnen
ÖkonomInnen
Über den Autor:
Martin Schröder forscht am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung zu der Frage, wie moralische Argumente wirtschaftliches Handeln und soziale Ungleichheit beeinflussen.