Bürgerschaftliches Engagement


Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 12/2006)

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Die "Qualität" einer modernen Zivil- oder Bürgergesellschaft lässt sich unter anderem daran messen, wie stark sich deren Bürgerinnen und Bürger am öffentlichen Leben und am demokratischen Prozess beteiligen. Untersuchungsergebnisse belegen für Deutschland eine Zunahme freiwilligen gesellschaftlichen Engagements, das sich in vielfältigen Formen niederschlägt.

Zwischen bürgerschaftlichem Engagement, sozialer Integration und Partizipation besteht ein enger Zusammenhang: Wer sich stärker für Politik interessiert und sich mit dem demokratischen System identifiziert, ist in der Regel besser in die Gesellschaft integriert und verfügt über größere Chancen der politischen Information, Kommunikation und Teilhabe. Kritische Einmischung stellt dabei keine Gefahr für die Demokratie dar. Wissenschaftler sehen darin vielmehr eine zentrale demokratische Ressource.  

Inhalt

  • Editorial
  • Kritische Bürgerinnen und Bürger - eine Gefahr für Demokratien? (Brigitte Geißel)
  • Bürgerschaftliches Engagement in Deutschland (Thomas Gensicke)
  • Dritter Sektor: Arbeit als Engagement (Eckhard Priller, Annette Zimmer)
  • Jugendbeteiligung - Chance für die Bürgergesellschaft (Reinhard Fatke, Helmut Schneider u.a.)
  • Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen (Holger Backhaus-Maul)