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Der Begriff Bürgergesellschaft hat Konjunktur. Doch was heißt das eigentlich? Ist Bürgergesellschaft die Blaupause für mehr individuelle Freiheit und gesellschaftliche Solidarität oder nur eine Floskel für Sozialstaatsabbau? Soll der Staat das Stiften und Spenden fördern, und wann wird aus der Förderung eine Einmischung? Wie viel Staat ist nötig?

Mit dem Nachrichtendienst Bürgergesellschaft informieren wir 11x im Jahr über die bundesweit wichtigsten Ereignisse und Entwicklungen des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland. Hintergründe und Zusammenhänge aktueller Entwicklungen der Bürgergesellschaft kommentieren wir regelmäßig.

Zu den Rahmenbedingungen bürgerschaftlichen Engagements äußern wir uns aus ordnungspolitischer Perspektive mit der Denkschrift Bürgergesellschaft und verschiedenen Positionspapieren. Mit dem Forum Aktive Bürgerschaft bieten wir eine Veranstaltung zur gesellschaftspolitischen Bedeutung des Bürgerengagements an.

Informieren Sie sich, reden Sie mit und mischen Sie sich ein: Die Bürgergesellschaft von morgen braucht engagierte und kompetente Bürgerinnen und Bürger.

 

 

 

 

Denkschrift Bürgergesellschaft 2012


Bürgerengagement braucht mehr Unabhängigkeit von Politik und Verwaltung.

Bürgerengagement und gemeinnützige Organisationen erfahren eine steigende gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung. Auf lokaler und kommunaler Ebene sind ehrenamtliches und bürgerschaftliches Engagement zunehmend einem hohen Nachfrage- und Erwartungsdruck ausgesetzt. Bürgerschaftliches Engagement soll noch viel mehr leisten als bisher.

Je stärker Politik und Verwaltung aber versuchen, Bürgerengagement zu lenken, desto mehr befördern sie die Abhängigkeit bürgerschaftlichen Engagements von Staat, Parteipolitik und Verwaltung und schwächen die Eigenkräfte der Bürgergesellschaft.

Um die Potenziale und Ressourcen sowie den Eigensinn und die Eigendynamik von bürgerschaftlichem Engagement und organisierter Bürgergesellschaft für unsere Gesellschaft effektiver und effizienter zur Entfaltung zu bringen ist es nötig, Restriktionen und Bürokratie im Steuer- und Zuwendungsrecht abzubauen, mehr Eigenkapital der Bürgergesellschaft zu erheben und langfristig Selbstverwaltungsinstitutionen aufzubauen.

In der Fortsetzung der Denkschrift Bürgergesellschaft "In eigener Regie" aus dem Jahr 2009 laden die Autoren ein zu einer konstruktiven Diskussion über das Verhältnis von Bürgerengagement, Politik und Staat.

Aktive Bürgerschaft (Hrsg.): Denkschrift Bürgergesellschaft. Autoren: Holger Backhaus-Maul, Stefan Nährlich, Rudolf Speth. 2. aktualisierte Auflage. Berlin 2012, 26 Seiten. ISBN 978-3-934738-22-5

Sie können die Denkschrift als PDF kostenlos herunterladen oder kostenpflichtig als Printausgabe im Shop bestellen.


 

 

 

 

 

Aktive Bürgerschaft Positionspapier

Handlungsfreiheit gemeinnütziger Organisationen stärken und zu gesellschaftlicher Transparenz verpflichten

Die Aktive Bürgerschaft schlägt dem Gesetzgeber vor, gemeinnützigen Organisationen eine größere Handlungsfreiheit zu ermöglichen und dafür gleichzeitig eine angemessene Transparenzpflicht einzuführen.

Sie können das Positionspapier als PDF kostenlos herunterladen.




 

 

 

Aktive Bürgerschaft Positionspapier

Freistellung von Arbeitnehmern für ehrenamtliche Gremientätigkeit in gemeinnützigen Organisationen

Angesichts der zunehmenden Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements und gemeinnütziger Organisationen für unser Land lohnt sich aus Sicht der Aktiven Bürgerschaft eine Prüfung, ob und mit welchen Instrumenten ehrenamtliche Vorstands- und Aufsichtsorganmitglieder entlastet und unterstützt werden können.

Sie können das Positionspapier als PDF kostenlos herunterladen.




 

 

 

Aktive Bürgerschaft Positionspapier

Innovationen für die Bürgergesellschaft

Entsprechend ihres Leitmotivs gibt die Aktive Bürgerschaft Impulse für die Weiterentwicklung der Bürgergesellschaft. Exemplarisch zeigt sich dies bei der Förderung von Bürgerstiftungen in Deutschland. Dabei wurde mit der Gründung der Aktiven Bürgerschaft selbst Neuland in Deutschland betreten: ein gemeinnütziger Verein, der bundesweit bürgerschaftliches Engagement fördert und von einer Bankengruppe getragen wird. Mit ihren Wurzeln in der Dritte-Sektor-Forschung entstand die Aktive Bürgerschaft Mitte der 1990er Jahre als Teil eines innovativen Aufbruchs, bürgerschaftliches Engagement mit neuen Ansätzen zu fördern. Die Arbeit von Annette Zimmer hat hierfür den Weg mit bereitet.

Sie können das Positionspapier als PDF kostenlos herunterladen
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Aktive Bürgerschaft Positionspapier

Kommentare, Meinungen, Standpunkte

Hintergründe und Zusammenhänge aktueller Entwicklungen der Bürgergesellschaft kommentiert die Aktive Bürgerschaft seit 2002. Angefangen mit der Rubrik "Standpunkt" in der vierteljährlich herausgegebenen Broschüre "Aktive Bürgerschaft aktuell" bis hin zu den Kommentaren in bürgerAktiv - Nachrichtendienst Bürgergesellschaft, der seit 2008 11x im Jahr erscheinen.

Für bürgerAktiv kommentieren Holger Backhaus-Maul, Prof. Dr. Gisela Jakob, Dr. Stefan Nährlich und PD Dr. Rudolf Speth. Dieses Positionspapier enthält die Kommentare der Jahre 2008-2014.

Sie können das Positionspapier als PDF kostenlos herunterladen.


Die aktuellen Kommentare finden Sie hier.




 

 

 

 

 

Schriftenreihe Bürgergesellschaft und Demokratie

 

Die Reihe "Bürgerschaftliches Engagement und Nonprofit Sektor" beim Verlag Leske und Budrich wurde 1998 in enger Kooperation zwischen Verein und Arbeitsstelle Aktive Bürgerschaft gegründet (Herausgeberin Prof. Dr. Annette Zimmer).

In 2002 wurde das Themenprofil und der Herausgeberkreis erweitert. Die Reihe führt fortan den Titel "Bürgergesellschaft und Demokratie" und wird vom Verein Aktive Bürgerschaft unterstützt. Die Schriftenreihe erscheint bei Springer VS. U.a. ist in der Reihe erschienen:

 


 

Hrsg: Holger Backhaus-Maul / Christiane Biedermann / Stefan Nährlich / Judith Polterauer

Corporate Citzenship in Deutschland. Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen. Bilanz und Perspektiven

2., aktualisierte und erweiterte Auflage. Aus der Reihe: Bürgergesellschaft und Demokratie, VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2010.

747 S., ISBN 978-3-531-17136-4, EUR: 59,90

Die Wirtschaft und ihre Unternehmen prägen moderne Gesellschaften. Die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise hat diese Entwicklung nochmals verstärkt. Damit rückt die grundlegende Frage in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses, welche gesellschaftliche Rolle Unternehmen als Corporate Citizen zukünftig übernehmen können, wollen und sollen. Was zeichnet das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen als Corporate Citizen aus? Wohin kann diese Entwicklung führen? Mit diesen Fragen erschließt der Band innovative Sichtweisen und zeigt viel versprechende Perspektiven für die in Deutschland lebhaft geführte - und zugleich auch globale - Debatte über die neue gesellschaftliche Rolle von Unternehmen auf.

Über 50 Autorinnen und Autoren aus Wissenschaft, Wirtschaft, Medien und Gesellschaftspolitik leisten in der aktualisierten und erweiterten zweiten Auflage eine umfassende Bilanz. Erstmals werden sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Debatten, fachliche Expertisen, unternehmerische Überlegungen sowie gesellschaftspolitische Analysen zusammengeführt. Der Band lädt so zu einer differenzierten Auseinandersetzung mit dem zukunftsträchtigen Thema Corporate Citizenship ein.

Aus dem Inhalt:
Einleitung - Sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Debattenstränge - Empirische Forschungsarbeiten - Strategien und Instrumente - Engagierte Unternehmen und ihre medialen Beobachter/innen - Gesellschaftspolitische Analysen und Perspektiven

Zielgruppe:
SozialwissenschaftlerInnen
WirtschaftswissenschaftlerInnen
JournalistInnen
Führungs- und Leitungskräfte in Unternehmen und Nonprofit-Organisationen

Über die Herausgeber:
Holger Backhaus-Maul (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
Christiane Biedermann (Aktive Bürgerschaft e.V., Berlin)
Stefan Nährlich (Aktive Bürgerschaft e.V., Berlin)
Judith Polterauer (Otto-Friedrich-Universität Bamberg)




 

 

 

Basiswissen Bürgergesellschaft. Zahlen und Fakten, Themen und Begriffe


Vor welchen aktuellen Herausforderungen stehen Vereine und Stiftungen und welche Rolle spielte das private Engagement der Bürger im Wandel der Zeit? Was sagt die Wissenschaft über die besondere Handlungslogik bürgerschaftlichen Engagements? Was unterscheidet eigentlich Gemeinwohl von Gemeinnützigkeit?

Die 20seitige Broschüre im Taschenformat will Interesse an einer reflektierten Beschäftigung mit dem Thema Bürgergesellschaft wecken. Sie richtet sich an alle, die privat oder beruflich in diesem Bereich aktiv sind und die kompetent mitreden und mitgestalten wollen.

Aktive Bürgerschaft (Hrsg.): Basiswissen Bürgergesellschaft. Zahlen und Fakten, Themen und Begriffe. Für alle, die die Gesellschaft mitgestalten wollen. Berlin 2011, 20 Seiten.

Sie können den Taschenratgeber als PDF kostenlos herunterladen oder kostenpflichtig als Printausgabe im Shop bestellen.