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Rubrik Gesellschaft: bürgerAktiv - Nachrichtendienst Bürgergesellschaft

 

 

Engagement

Berufstätige mit wenig Zeit

Rund einem Drittel der Berufstätigen in Deutschland fehlt die Zeit, um sich ehrenamtlich zu engagieren, obwohl sie sich gerne engagieren würden. Das hat eine repräsentative Umfrage unter Erwerbstätigen in Deutschland ergeben, die das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Körber Stiftung durchgeführt hat. Ein weiteres Drittel der Erwerbstätigen engagiert sich und kann das Engagement dagegen mehrheitlich gut mit der Berufstätigkeit vereinbaren, obwohl offenbar nur ein Teil der Arbeitgeber das Engagement von Mitarbeitern fördert oder unterstützt, etwa durch flexible Arbeitszeiten, Freistellungen oder Informationen. Das letzte Drittel der Berufstätigen hat weder Zeit noch Interesse für Engagement. Befragt wurden 1000 Erwerbstätige Ende Januar 2017.

www.koerber-stiftung.de/pressemeldungen-fotos-journalis...

Ausgabe 175 Februar 2017

Neue Organisation

Juristen wollen Gesetze prüfen

Mit ausgeklügelten Prozessen will die Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V. (GFF) Gesetze kippen, die nach ihrer Ansicht gegen das Grundgesetz verstoßen. Darüber berichtete am 15. Februar 2017 Ronja Ringelstein im Tagesspiegel. Die GFF habe vor, jedes Gesetz auf seine Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz zu prüfen und in abweichenden Fällen einen Kläger zu suchen, um Verfassungsbeschwerde einreichen zu können. "Alles läuft über Spenden. Der eigentliche Verein hat rund 30 Mitglieder", schrieb Ringelstein. Außerdem hat die GFF teils prominente Unterstützer. GFF-Gründer ist der Berliner Strafrichter Ulf Buermeyer. Zu den ersten Fällen gehört eine Verfassungsbeschwerde über das neue Gesetz für den Bundesnachrichtendienst. Sie arbeitet mit Organisationen wie Netzpolitik.org oder "Reporter ohne Grenzen" zusammen. Der Beitrag ist unter dem Titel "Berliner Verein will aktiv Gesetze kippen" erschienen.

www.tagesspiegel.de/themen/agenda/prozesse-bis-zum-verf...

Ausgabe 175 Februar 2017

Soziale Gerechtigkeit

Umverteilung gefordert

Das Bündnis "Reichtum umverteilen" aus Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden und anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen, hat den weltweiten Tag der sozialen Gerechtigkeit (20. Februar 2017) zum Anlass genommen, seine Forderung nach der Umverteilung gesellschaftlicher Ressourcen zu wiederholen. Ziel der Organisationen ist, Umverteilung zum zentralen Wahlkampfthema zu machen.

www.reichtum-umverteilen.de

Ausgabe 175 Februar 2017

Vermögen

Oxfam prangert ungleiche Verteilung an

Die acht reichsten Milliardäre der Welt besitzen zusammen mehr als die gesamte ärmere Hälfte der Weltbevölkerung, hat die internationale Hilfsorganisation Oxfam ausgerechnet. Sie bezifferte das Vermögen der Milliardäre auf 426 Milliarden US-Dollar, das Vermögen der ärmeren Hälfte der Menschheit (3,6 Milliarden Menschen) auf insgesamt 409 Milliarden US-Dollar. Oxfam publizierte die Zahlen unter dem Titel "An Economy for the 99 Percent" zum Auftakt des Weltwirtschaftsforums im schweizerischen Davos. Im Vorjahr hatte die Organisation in ähnlicher Weise Ungleichheit angeprangert (bürgerAktiv berichtete). Für Deutschland errechnete Oxfam, dass die Vermögen der 36 reichsten Deutschen dem Vermögen der ärmeren Hälfte des Landes entspreche. Die Zahlen beruhen auf der Milliardärsliste des US-amerikanischen Wirtschaftsmagazins Forbes und Daten des Credit Suisse Global Wealth Databook. Verglichen werden Nettovermögen - also Eigentum minus Schulden. Deshalb schlagen auf der Armutsseite beispielsweise auch verschuldete Hauseigentümer zu Buche. Im Bündnis mit Organisationen wie dem Netzwerk Attac e.V., Gewerkschaften, dem Deutschen Mieterbund und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband forderte Oxfam stärkere Besteuerung großer Vermögen, Einkommen und Erbschaften.

www.oxfam.de/system/files/sperrfrist_20170116-0101_econ...
www.oxfam.de/system/files/20170116-oxfam-factsheet-wirt...
www.faz.net/aktuell/wirtschaft/arm-und-reich/oxfam-beri...
epo.de/index.php?option=com_content&view=article&id=134...

Ausgabe 174 Januar 2017

Gastkommentar

Reiche an den Pranger - nützlich oder schädlich?

Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst. Ihr entsprechende Aufmerksamkeit zu schenken, ist richtig. Doch wie wirksam können plakative Nachrichten über Milliardäre, Einkommensungleichheit und Forderungen nach Umverteilung sein, wenn es keinen konkreten politischen Plan für ihre Umsetzung gibt? Weniger ist mehr, meint Dr. Marita Haibach, die einen Gastkommentar für bürgerAktiv geschrieben hat. Sie ist Fundraising-Expertin und Autorin und Mitinhaberin des Major Giving Institute. Haibach schlägt vor, einem naheliegenden Bereich mehr Aufmerksamkeit zu widmen: der Philanthropie.

www.aktive-buergerschaft.de/buergergesellschaft/komment...

Ausgabe 174 Januar 2017

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