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Rubrik Gesellschaft: bürgerAktiv - Nachrichtendienst Bürgergesellschaft

 

 

Vermögen

Oxfam prangert ungleiche Verteilung an

Die acht reichsten Milliardäre der Welt besitzen zusammen mehr als die gesamte ärmere Hälfte der Weltbevölkerung, hat die internationale Hilfsorganisation Oxfam ausgerechnet. Sie bezifferte das Vermögen der Milliardäre auf 426 Milliarden US-Dollar, das Vermögen der ärmeren Hälfte der Menschheit (3,6 Milliarden Menschen) auf insgesamt 409 Milliarden US-Dollar. Oxfam publizierte die Zahlen unter dem Titel "An Economy for the 99 Percent" zum Auftakt des Weltwirtschaftsforums im schweizerischen Davos. Im Vorjahr hatte die Organisation in ähnlicher Weise Ungleichheit angeprangert (bürgerAktiv berichtete). Für Deutschland errechnete Oxfam, dass die Vermögen der 36 reichsten Deutschen dem Vermögen der ärmeren Hälfte des Landes entspreche. Die Zahlen beruhen auf der Milliardärsliste des US-amerikanischen Wirtschaftsmagazins Forbes und Daten des Credit Suisse Global Wealth Databook. Verglichen werden Nettovermögen - also Eigentum minus Schulden. Deshalb schlagen auf der Armutsseite beispielsweise auch verschuldete Hauseigentümer zu Buche. Im Bündnis mit Organisationen wie dem Netzwerk Attac e.V., Gewerkschaften, dem Deutschen Mieterbund und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband forderte Oxfam stärkere Besteuerung großer Vermögen, Einkommen und Erbschaften.

www.oxfam.de/system/files/sperrfrist_20170116-0101_econ...
www.oxfam.de/system/files/20170116-oxfam-factsheet-wirt...
www.faz.net/aktuell/wirtschaft/arm-und-reich/oxfam-beri...
epo.de/index.php?option=com_content&view=article&id=134...

Ausgabe 174 Januar 2017

Gastkommentar

Reiche an den Pranger - nützlich oder schädlich?

Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst. Ihr entsprechende Aufmerksamkeit zu schenken, ist richtig. Doch wie wirksam können plakative Nachrichten über Milliardäre, Einkommensungleichheit und Forderungen nach Umverteilung sein, wenn es keinen konkreten politischen Plan für ihre Umsetzung gibt? Weniger ist mehr, meint Dr. Marita Haibach, die einen Gastkommentar für bürgerAktiv geschrieben hat. Sie ist Fundraising-Expertin und Autorin und Mitinhaberin des Major Giving Institute. Haibach schlägt vor, einem naheliegenden Bereich mehr Aufmerksamkeit zu widmen: der Philanthropie.

www.aktive-buergerschaft.de/buergergesellschaft/komment...

Ausgabe 174 Januar 2017

Statistik

Weniger Spender

Weniger Spender, die aber gleichbleibend hohe Summen spendeten, meldeten für das vergangene Jahr der Spendenmonitor von Kantar TNS und der Deutsche Fundraising Verband e.V. Die Spendenquote sei von 42 auf 38 Prozent gesunken, das gesamte Spendenvolumen auf von 4 auf 3,6 Milliarden Euro. Die Daten basieren auf einer repräsentativen Befragung von rund 4.000 Personen ab 14 Jahren, der untersuchte Zeitraum war Oktober 2015 bis 2016. Auch der Deutsche Spendenrat e.V. hatte im November 2016 rückläufige Zahlen gemeldet; er bezog sich auf die ersten drei Quartale 2016. Seine Zahlen werden von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) aus einem Panel von 10.000 Teilnehmen erhoben.

fundraisingverband.de/information/news/pressemitteilung...
www.spendenrat.de/2016/11/17/spendenjahr-2016-spendenfr...

Ausgabe 174 Januar 2017

ADAC

Gericht bestätigt Status als Verein

Der Automobilclub ADAC darf seinen Vereinsstatus behalten, hat das Amtsgericht München entschieden. Es könne kein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb festgestellt werden, nachdem der Verein seine kommerziellen Tätigkeiten in eine Aktiengesellschaft ausgelagert habe. Der ADAC hatte sich nach dem Skandal um Manipulationen bei seinem Autopreis "Gelber Engel" reformiert und sein Versicherungs- und Verlagsgeschäft vom Verein abgetrennt (bürgerAktiv berichtete). Der Verein muss seine Mitgliedereinnahmen nicht versteuern, darf aber auch nicht gewinnorientiert arbeiten. Für das vergangene Jahr hat der Verein einen Zuwachs von 450.000 Mitgliedern verzeichnet.

www.sueddeutsche.de/wirtschaft/adac-sauber-getrennt-1.3...
www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/runderneuerter-adac-...

Ausgabe 174 Januar 2017

Gemeinnütziger Journalismus

Correctiv will Fakten auf Facebook checken

Das gemeinnützige Recherchebüro Correctiv gGmbH hat angekündigt, sogenannte Fake News - gefälschte Nachrichten - auf der Internetplattform Facebook zu überprüfen. Zunächst solle mit Facebook technisch und arbeitsorganisatorisch getestet werden, wie das funktionieren kann, so Correctiv-Geschäftsführer David Schraven. Correctiv finanziert sich aus Zuwendungen von Stiftungen und von rund 2.000 Spendern, aus projektgebundenen Mitteln und den Erträgen des Zweckbetriebs. Es solle kein Geld von Spendern oder projektgebundenen Mitteln an Facebook fließen, sagte Schraven in einem Interview auf die Frage nach der Finanzierung, die über die Testphase hinaus noch offen sei. Es sei auch nicht so gedacht, dass Correctiv ein Dienstleister für Facebook sei. Nach welchen Kriterien Nachrichten auf Facebook bewertet werden sollen, ist ebenfalls noch unklar.

correctiv.org/blog/2017/01/20/warum-wollt-ihr-fuer-face...
meedia.de/2017/01/23/correctiv-chef-david-schraven-wir-...

Ausgabe 174 Januar 2017

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