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Rubrik Gesellschaft: bürgerAktiv - Nachrichtendienst Bürgergesellschaft

 

 

Mittelmeer

Helfende gerieten in Seenot

Das Rettungsschiff "Sea Eye" der gleichnamigen spendenfinanzierten Hilfsorganisation aus Regensburg ist am Ostermontag 2017 auf dem Mittelmeer in Seenot geraten, nachdem es 200 Menschen aus maroden Booten an Bord genommen hatte. Auch das Schiff "Iuventa" der in Berlin ansässigen Hilfsorganisation Jugend rettet e.V. musste wegen Überladung einen Notruf absenden. Die Hilfsorganisationen nehmen in der Regel kaum Flüchtlinge an Bord, sondern versorgen sie mit Rettungswesten und alarmieren die offiziellen Rettungsdienste. Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) sind über Ostern 8.360 Menschen auf dem Mittelmeer gerettet worden und 2017 insgesamt bereits 35.000 Menschen auf dem Seeweg nach Italien geflüchtet. Die europäische Grenzschutzagentur Frontex kritisierte, die privaten Helfer würden Fluchthelfern das Geschäft erleichtern; die Rettungsorganisationen konterten, die EU stelle zu wenige Schiffe zur Verfügung.

www.sueddeutsche.de/politik/fluechtlinge-im-mittelmeer-...
www.br.de/nachrichten/oberpfalz/inhalt/kritik-sea-eye-f...
www.dw.com/de/flüchtlingshelfer-in-seenot-von-menschen...
www.zeit.de/2017/17/migrationspolitik-eu-meerrettung-li...

Ausgabe 177 April 2017

Stimmungslage

Hilfsbereitschaft gesunken

Die Bereitschaft, sich für Geflüchtete zu engagieren, sinkt, meldete das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) am 26. April 2017 im Stimmungsbarometer, das aus neuen Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) generiert wurde. So hätten in Befragungen im Februar und März 2016 noch rund 40 Prozent der Befragten eine Spendenabsicht bekundet, am Jahresende seien es nur noch 32 Prozent gewesen. Vor Ort wollten sich zunächst 20 Prozent und am Jahresende nur noch elf Prozent ehrenamtlich engagieren. Möglicherweise sähen die Menschen die Hilfe als weniger dringend an, weil die Zuwanderungszahlen gesunken seien, sagte SOEP-Direktor Jürgen Schupp. Knapp die Hälfte der Befragten steht dem SOEP zufolge der Zuwanderung Geflüchteter skeptisch gegenüber, was ein Engagement jedoch nicht ausschließe. Im Jahresdurchschnitt habe ein Drittel der Deutschen Geld- oder Sachspenden gegeben, und zehn Prozent waren vor Ort aktiv, so das DIW. Für das SOEP befragt das DIW jedes Jahr 12.000 Privathaushalte in Deutschland.

www.diw.de/de/diw_01.c.556830.de/themen_nachrichten/hil...

Ausgabe 177 April 2017

Leseprobe

Große Spenden gesucht

Wie spricht man erfolgreich Großspender an: Dazu haben die Fundraising-Berater Dr. Marita Haibach und Jan Uekermann einen Ratgeber geschrieben. Sie erläutern darin von der Wahl der geeigneten Spendenform über das Anschreiben bis zur Einrichtung eines repräsentativen Besprechungsraums Strategien und Methoden, mit denen gemeinnützige Organisationen auf die Zielgruppe der Großspender zugehen können. Mit freundlicher Genehmigung des Verlags und der Autoren stellt die Aktive Bürgerschaft online eine exklusive und kostenlose Leseprobe zur Verfügung. Das Buch ist unter dem Titel "Großspenden-Fundraising - Weg zu mehr Philanthropie" in der Edition Fundraiser der Fundraiser-Magazin GbR erschienen.

www.aktive-buergerschaft.de/fp_files/Haibach_Leseprobe....
www.fundraiser-magazin.de/informationen-zum-buch-gs.htm...

Ausgabe 177 April 2017

Forderung

Daten für das Gemeinwohl

Datenerhebungen sollten allen Bürgern zugutekommen, lautet die Forderung eines Impulspapiers, das aus dem Projekt "Gemeinwohl im digitalen Zeitalter" hervorgegangen ist, eine Kooperation der Bertelsmann-Stiftung und der Stiftung Neue Verantwortung. Zivilgesellschaftliche Organisationen sollten die Verwendung von Daten und Datenschutz stärker thematisieren, lautet die Forderung des Papiers. Beispielsweise könne die Auswertung von großen Datenmengen zur Gesundheit der besseren Versorgung der Bevölkerung und somit dem Gemeinwohl dienen; andererseits sei etwa darauf zu achten, dass in der Anlage von Untersuchungen nicht Diskriminierungen Vorschub geleistet werde. Das Papier ist mit "Der Puls der Gesellschaft" betitelt, Verfasserin ist Leonie Beining von der Stiftung Neue Verantwortung.

www.stiftung-nv.de/sites/default/files/datenundalgorith...
www.stiftung-nv.de/de/projekt/gemeinwohl-digitalisierun...

Ausgabe 177 April 2017

Correctiv und Facebook

Soros spendet 100.000 Euro

Das gemeinnützige Recherchebüro Correctiv wird an der Verifizierung zweifelhafter Nachrichten auf der Internetplattform Facebook mitwirken. Die Nutzer sollen verdächtige Meldungen an Facebook melden; diese Nachrichten werden dann von externen Prüfern - in Deutschland Correctiv - geprüft. Correctiv ist eine gemeinnützige GmbH und finanziert sich im Wesentlichen aus Zuwendungen von Stiftungen, außerdem durch Spenden. Facebook zahlt für den Faktencheck kein Geld. Eine Zuwendung in Höhe von 100.000 Euro gibt es aber von der Stiftung Open Society Foundation des US-amerikanischen Milliardärs George Soros. Davon sollen fünf Journalisten bezahlt werden.

www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/correctiv-so...
correctiv.org/correctiv/
www.sueddeutsche.de/politik/fake-news-nachhilfe-von-fac...
www.rp-online.de/digitales/internet/facebook-setzt-beim...

Ausgabe 177 April 2017

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