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Rubrik Panorama: bürgerAktiv - Nachrichtendienst Bürgergesellschaft

 

 

Happy End

160.000 Dollar für selbstlosen Obdachlosen gesammelt

Eine für die Vorweihnachtszeit passende Nachricht kam im November 2017 aus den USA: Hier sammelte eine Frau 160.000 US-Dollar für den obdachlosen Ex-Soldaten und -Sanitäter Johnny Bobitt. Er hatte ihr geholfen, als ihr auf einer Fahrt von New Jersey nach Philadelphia das Benzin ausging. Bobitt kaufte ihr mit seinen letzten 20 Dollar Benzin. Die 27-jährige Kate McClure zahlte ihm das Geld am nächsten Tag zurück, schenkte ihm eine Jacke und brachte auch in den kommenden Tagen immer wieder kleine Geschenke vorbei. Als sie bemerkte, dass Bobitt die Sachen mit anderen Obdachlosen teilte, rief sie im Internet zu Spenden auf - und die Landsleute brachten den genannten sechsstelligen Betrag zusammen, der Bobitt nun voraussichtlich zu einem festen Dach über dem Kopf verhelfen wird. Nachzulesen war die Geschichte unter anderem am 23. November 2017 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ).

www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/junge-frau-sa...

Ausgabe 184 November-Dezember 2017

Ehrenamt

Andere Perspektiven

Durchstarten im Ehrenamt: Diesen Trend machte die Autorin der Nine-to-five-Kolumne der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 8. Oktober 2017, Ursula Kals, aus. Wenn andernorts die Karriere stockt: Im Ehrenamt geht immer was. Vom Möchtegern-Finanzminister im Amt des Kassenwarts beim Bärlauchverein oder vom Ausleben literarischer Berufung in der Verein-Pressemeldung wusste Kals zu berichten. Spätestens beim Elternabend wüchsen auch dem distanzierten Kritiker solcher Profilierungssucht Machtgelüste, beobachtete sie: Der Elternsprecher wird zum "Head of Mamas und Papas". - Da sage noch einer, Kinder und Karriere und vertrügen sich nicht.

www.faz.net/aktuell/beruf-chance/nine-to-five/kolumne-n...

Ausgabe 183 Oktober 2017

Selbstbedienung

Britische Regierung zahlt Lottomittel nicht zurück

Olympische Spiele auszurichten ist nichts für arme Leute, das mussten auch die Briten erfahren. Um die Sportstätten für das Mega-Ereignis 2012 zu finanzieren, griff die Regierung 2007 tief in die Tasche. Allerdings nicht allein in ihre eigene, sondern sie bediente sich auch bei den Lottogeldern. Mehr als 400 Millionen britische Pfund lieh sie sich und versprach, sie nach den Spielen zurückzuzahlen. Doch wann soll das sein? Bis jetzt warten die eigentlich als Nutznießer der Lottomittel gedachten sozialen Einrichtungen vergeblich auf die Rückzahlung, berichtete am 10. September 2017 die britische Zeitung The Guardian. Stattdessen übt sich die Regierung dem Bericht zufolge in Wohltätigkeit, wo sie wohl kaum gebraucht wird: Das mit Olympia-Mitteln gebaute Londoner Stadion ist für einen Spottpreis an den West Ham FC, einen der reichsten Fußballclubs der Welt, vermietet. Die Jahresgebühr von 2,5 Millionen Pfund habe er erst kürzlich bei der Zahlung nur eines einzigen Transfers übertroffen, so der Guardian. Das Organisation Directory of Social Change sammelt nun Unterschriften, um die Regierung zum Begleichen ihrer Schulden bei denen, die es nötig haben, zu bewegen.

www.theguardian.com/voluntary-sector-network/2017/sep/1...

Ausgabe 182 September 2017

Zweischneidig

Tagelöhnerjob als gute Tat

Mit einem eintägigen Job für einen Obdachlosen hat eine Dachdeckerfirma in Großbritannien von sich reden gemacht. Wie am 22. August 2017 das Magazin Stern berichtete, lud das Team den Mann ein, einen Tag auszuhelfen. Der Mann willigte ein. Auf Facebook schwärmte Firmenchef Murray: "Ich habe noch nie jemanden so glücklich bei der Arbeit gesehen", und berichtete stolz: "Ich habe ihm was von Burger King zum Mittag besorgt." Der obdachlose Mann, "John", habe 15 Pfund - umgerechnet rund 16 Euro - als Lohn gefordert, doch die Kollegen hätten den Hut rumgehen lassen, und so sei John schließlich mit 70 Pfund von dannen gezogen. "Niemand, der arbeiten möchte, sollte auf der Straße leben", schlussfolgerte Murray. Doch da kommt man mit einem Tagelöhnerjob nicht weit, auch wenn er gut bezahlt wird.

www.stern.de/wirtschaft/job/nachbarschaftshilfe--ueberp...

Ausgabe 181 August 2017

Urteil

Turnierbridge ist kein Sport, aber gemeinnützig

Nicht alles, was anstrengt, ist Sport, aber Gemeinnützigkeit geht auch ohne Sport: Diese oder ähnliche Erkenntnis wird gestärkt durch das Urteil, das der Bundesfinanzhof zu Jahresbeginn fällte, als ein Dachverband von Bridge-Vereinen in Deutschland von der Körperschaftssteuer befreit werden wollte. Turnierbridge, so der BFH in einer Pressemitteilung im Frühsommer 2017, sei weder ein Sport noch eine "privilegierte Freizeitbeschäftigung" wie etwa Tierzucht. Die Abgabenordnung, die die Zwecke auflistet, die als gemeinnützig gelten, sei vollständig, Ähnlichkeiten weiterer Aktivitäten könnten nicht ins Feld geführt werden. Dennoch kam der Turnierbridgeverband zu seinem Ziel: Sport hin, Sport her, Turnierbridge fördere die Allgemeinheit auf materiellem, geistigem oder sittlichem Gebiet ebenso wie es Sport tue und deshalb könne die Förderung der Turniere als gemeinnützig anerkannt werden (BFH-Urteile vom 9. Februar 2017, V R 69/14 und V R 70/14).

www.bundesfinanzhof.de/content/29-2017
www.haufe.de/steuern/rechtsprechung/bfh-pressemitteilun...

Ausgabe 180 Juli 2017

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