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Rubrik Politik und Staat: bürgerAktiv - Nachrichtendienst Bürgergesellschaft

 

 

Bundesfamilienministerium

Freiwilligensurvey 2014 veröffentlicht

Im Jahr 2014 waren knapp 44 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren freiwillig engagiert - das entspricht fast 31 Millionen Menschen, vermeldet der Freiwilligensurvey 2014, den das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) am 14. April 2016 veröffentlicht hat. Kernergebnisse: Hauptsächlich engagieren sich die Bürger in den Bereichen Sport und Bewegung (16,3 Prozent aller Engagierten), Schule und Kindergarten (9,1 Prozent) sowie Kultur und Musik (9,0 Prozent). Besonders engagiert sind die Altersgruppen der 14- bis 29-Jährigen und der 30- bis 49-Jährigen, außerdem Personen mit hoher schulischer oder beruflicher Ausbildung. Freiwilliges Engagement findet am häufigsten in Vereinen und Verbänden statt (52,1 Prozent), gefolgt von individuell organisierten Gruppen (16 Prozent) und Kirchen oder religiösen Vereinigungen (13 Prozent). Rückläufig ist offenbar das Engagement in ehrenamtlichen Leitungsfunktionen. Der Freiwilligensurvey ist eine repräsentative Befragung zum freiwilligen Engagement in Deutschland, die sich an Personen ab 14 Jahren richtet. Die Daten wurden bislang in den Jahren 1999, 2004, 2009 und 2014 erhoben. Seit Ende 2011 liegt die wissenschaftliche Leitung beim Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA). Die Befragung der vierten Welle wurde vom Infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft im Jahr 2014 durchgeführt.

www.bmfsfj.de/BMFSFJ/freiwilliges-engagement,did=224988...
www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Service/Publikationen/publikations...
www.dza.de/fdz/deutscher-freiwilligensurvey.html

Ausgabe 166 April 2016

Kommentar

Bekannte Trends, gestiegene Engagementzahlen

Lesen lohnt sich, ist das Fazit von Gisela Jakob, Professorin für Erziehungswissenschaften an der Hochschule Darmstadt, nach Betrachtung des neuen, vierten Freiwilligensurveys des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Erhebung zeichnet sich vor allem durch ihre Fortschreibung seit 1999 aus, so Jakob, die 2003-2004 Koordinatorin des damaligen zweiten Freiwilligensurveys war. In ihrem Kommentar identifiziert sie wichtige Trends und weist auf Änderungen in der Erhebungsmethode hin, die es bei der Bewertung der Daten zu beachten gilt. Einen Wunsch hat sie auch: Dass die Daten künftig schneller veröffentlicht werden.

www.aktive-buergerschaft.de/buergergesellschaft/komment...

Ausgabe 166 April 2016

Bundesbildungsministerium

Deutschlandstipendium evaluiert

Das 2011 eingeführte Deutschlandstipendium ist noch weit von seinem avisierten Ziel entfernt, ist dem Bericht über die Evaluation zu entnehmen, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vorgelegt hat. Bis Ende 2014 haben demnach 288 vorwiegend staatliche Hochschulen am Deutschlandstipendium teilgenommen. Die Zahl der Stipendiaten stieg auf 22.503. Damit lag die Förderquote zuletzt bei 0,84 Prozent der Studierenden - mittelfristig sollen aber 8 Prozent erreicht werden. Die Deutschlandstipendien in Höhe von monatlich 300 Euro werden je zur Hälfte vom Bund und von privaten Mittelgebern finanziert, und die Hochschulen müssen die privaten Mittel selbst einwerben. Die gesetzlich vorgeschriebene Evaluierung habe ergeben, dass an allen Hochschulstandorten weitgehend unabhängig von regionalen Faktoren die Bedingungen gegeben sind, ausreichend private Mittel einwerben zu können, schreibt die Bundesregierung in ihrer Unterrichtung des Parlaments (Drucksache 18/7890). Kritik kam vor zwei Jahren vom Bundesrechnungshof, der die hohen Verwaltungskosten bemängelte (bürgerAktiv berichtete).

www.bmbf.de/de/soziale-vielfalt-im-deutschlandstipendiu...
dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/078/1807890.pdf
www.deutschlandstipendium.de/_media/Evaluation_DStip.pd...

Ausgabe 166 April 2016

Bundesernährungsministerium

Preis gegen Lebensmittelverschwendung

Der Verein Foodsharing e.V. hat am 13. April 2016 den Preis des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) "Zu gut für die Tonne! - Bundespreis für Engagement gegen Lebensmittelverschwendung" erhalten. Der Verein stellt in mehreren deutschen Städten Kühlschränke auf, in die man Lebensmittel legen kann, die sonst weggeworfen würden. Wer will, kann sich dann aus den Kühlschränken bedienen. In Berlin hat der Verein Probleme mit der Veterinär- und Lebensmittelaufsicht bekommen, wie die Süddeutsche Zeitung am 17. April 2016 berichtete. Die Behörde beklagt mangelnde Sauberkeit und grundlegende Verstöße gegen lebensmittelrechtliche Vorschriften. Weitere Auszeichnungen des erstmalig vergebenen Preises vergab das BMEL in den Kategorien Handel, Produktion und Gastronomie.

www.bmel.de/DE/Ernaehrung/ZuGutFuerDieTonne/_Texte/Zgfd...
foodsharing.de
www.sueddeutsche.de/wirtschaft/foodsharing-lebensmittel...

Ausgabe 166 April 2016

Parteien im Bundestag

Rechenschaftsberichte veröffentlicht

Die politischen Parteien, die im Bundestag vertreten sind, haben 2014 insgesamt 61,7 Millionen Euro an Spenden erhalten. Das Geld kam von Privatpersonen, Unternehmen und Verbänden. Die meisten Spenden erhielt die CDU (18 Millionen Euro von Privatpersonen und 8 Millionen Euro von juristischen Personen), gefolgt von der SPD (13 Millionen Euro von Privatpersonen und 2 Millionen Euro von juristischen Personen). Die wenigsten Spenden erhielt die Linke (2 Millionen Euro von Privatpersonen und 35.000 Euro von juristischen Personen). Diese Zahlen und die Namen der Spender nennen die am 6. April 2016 vom Bundestagspräsidenten veröffentlichten Rechenschaftsberichte der Bundestagsparteien für das Jahr 2014 (Drucksache 18/7910). Kritik kommt vom Verein Lobbycontrol. Er beklagt, dass drei Viertel der Parteispenden von Unternehmen und Verbänden anonym bleiben, da sie unter der Veröffentlichungsschwelle von 10.000 Euro liegen. Außerdem seien Sponsorings von Unternehmen nicht erkennbar, da diese Mittel anonym in einem Sammelposten "Einnahmen aus Veranstaltungen, Vertrieb von Druckschriften und Veröffentlichungen und sonstiger mit Einnahmen verbundener Tätigkeit" erfasst würden.

dipbt.bundestag.de/doc/btd/18/079/1807910.pdf
www.lobbycontrol.de/2016/04/die-neuen-rechenschaftsberi...

Ausgabe 166 April 2016

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