Startseite +++ Forum Aktive Bürgerschaft +++ Kommentare +++ bürgerAktiv - Nachrichtendienst Bürgergesellschaft


 

bürgerAktiv - Nachrichtendienst Bürgergesellschaft: +++ Editorial +++ Aktive Bürgerschaft +++ Gesellschaft +++ Bürgerstiftungen +++ Service Learning +++ Wirtschaft +++ Unternehmen +++ Politik und Staat +++ Presseschau +++ Fachmedien +++ Regionales +++ Ausland +++ Panorama +++ Über bürgerAktiv +++ Archiv +++ Mobilgeräte +++ Mediadaten +++ Service +++ Kommentar


 

 

 

 

 

Rubrik Politik und Staat: bürgerAktiv - Nachrichtendienst Bürgergesellschaft

 

 

Anwendungserlass

Neue Steuerregelungen auch für Gemeinnützige

Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat Änderungen des Anwendungserlasses zur Abgabenordnung (AEOA) mitgeteilt, die auch gemeinnützige Organisationen betreffen. So wurde in Nummer 3 des AEAO zu § 59 aufgenommen, dass die Steuerbefreiung spätestens alle drei Jahre überprüft werden soll. In Nummer 12 des AEAO zu § 67a geht es um die Vermietung von Sportstätten und Betriebsvorrichtungen. Vermieten Vereine diese an ihre Mitglieder, wird dies steuerlich günstiger bewertet als eine Vermietung an Nichtmitglieder. Da aus diesem Grund oft Gastmitgliedschaften bei den Vereinen eingegangen wurden, haben die Finanzbehörden jetzt in Ergänzung zu Nummer 12 festgehalten, das Vermietungen an Gastmitglieder nur dann als steuerlich günstiger Zweckbetrieb gelten, wenn die Gastmitglieder laut Satzung die gleichen Rechte wie normale Mitglieder haben und die Mitgliedschaft für mehr als 6 Monate eingegangen wird. Die Änderungen im AEAO gelten mit sofortiger Wirkung und sind in einem Schreiben des BMF vom 14. Januar 2015 an die Oberste Finanzbehörden der Länder nachzulesen.

www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF...

Ausgabe 152 Januar 2015

Bürgerdialog

Bundesregierung sucht Gastgeber für ihre Einladung

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat beim 2. Internationalen Deutschlandforum am 19. und 20. Januar 2015 in Berlin den geplanten Bürgerdialog "Gut leben in Deutschland" eine Innovation der gesamten Bundesregierung genannt. In den nächsten Monaten würden die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland zu ihren Meinungen und Vorstellungen von Lebensqualität befragt. Über die Frage, was es bedeutet, gut zu leben, will die Bundesregierung mit den Bürgern ins Gespräch kommen. Für diese Bürgerdialoge sucht die Regierung nun Gastgeber, die zu den einzelnen Veranstaltungen einladen und die Organisation und Durchführung der Dialogveranstaltungen übernehmen und finanzieren. Interessenten können sich bis zum 28. Februar 2015 bei einem Kontaktbüro informieren und bewerben. E-Mail:kontaktbuero@bpa.bund.de.

www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2015/01/2015-...

Ausgabe 152 Januar 2015

Entwicklungspolitik

Minister Müller legt "Zukunftscharta" vor

Eine Zukunftscharta mit dem Titel "Eine Welt - Unsere Verantwortung" soll nach dem Willen des Bundesministers für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Gerd Müller (CSU), die neue Grundlage der Entwicklungspolitik der Bundesregierung sein. In acht Handlungsfeldern beschreibt die Charta Ziele wie die weltweite Sicherung der Menschenwürde, die Bewahrung und nachhaltige Nutzung der natürlichen Lebensgrundlagen oder die Verbindung von Wirtschaftswachstum mit Nachhaltigkeit und menschenwürdiger Beschäftigung. Außerdem geht es um Menschenrechte und gute Regierungsführung, um Frieden und Sicherheit, kulturelle und religiöse Vielfalt, neue Technologien, gesellschaftlichen Wandel und globale Partnerschaften.
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat die Charta gemeinsam mit Vertretern von Nichtregierungsorganisationen, Stiftungen und Hilfswerken, Kirchen und Fachleuten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik erarbeitet. Am 24. November 2014 überreichte Müller das Papier auf dem EineWelt-Zukunftsforum in Berlin an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Die in der Zukunftscharta formulierten Themen sollen in die neue internationale Agenda für nachhaltige Entwicklung einfließen.
Lob, aber auch Kritik kommen vom Dachverband entwicklungspolitischer Organisationen. Dass unklar sei, wie die Charta umgesetzt werde, mache die "bemerkenswert weitreichenden Inhalte" nicht schlechter, zitiert Marina Zapf in ihrem Beitrag "Müllers Wohlfühlplan" die VENRO-Geschäftsführerin Heike Spielmans.

www.bmz.de/de/presse/aktuelleMeldungen/2014/november/20...
www.zukunftscharta.de/ecm-politik/zukunftscharta/de/hom...
www.zukunftscharta.de
www.sueddeutsche.de/politik/zukunftscharta-zur-entwickl...
www.welt-sichten.org/artikel/26051/zukunftscharta-muell...

Ausgabe 151 November-Dezember 2014

Bundesfamilienministerium

Deutscher Engagementpreis neu ausgerichtet

Mit dem Deutschen Engagementpreis will das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ab 2015 die bestehenden Engagement- und Bürgerpreise in Deutschland unterstützen. Alle Preisträgerinnen und Preisträger der rund 500 Auszeichnungen für freiwilliges Engagement in Deutschland sind künftig automatisch für den Deutschen Engagementpreis nominiert (bürgerAktiv berichtete). Dies wurde auf der diesjährigen Preisverleihung am 5. Dezember 2014 in Berlin bekannt gegeben.
Förderer des Engagementpreises sind das BMFSFJ, das Versicherungsunternehmen Generali Deutschland und die Deutsche Fernsehlotterie. Träger des Preises ist das Bündnis für Gemeinnützigkeit, das Projektbüro ist beim Bundesverband Deutscher Stiftungen angesiedelt.
Die Preisträger des diesjährigen Engagementpreises sind das Konzept Generationsbrücke Deutschland der Katholischen Stiftung Marienheim Aachen-Brand, der Verein "Der kleine Nazareno", die Jäger Fischer GmbH & Co KG, die Stadt Hannover, das Maximilian-Kolbe-Werk e.V. und die Demenzaktivistin Helga Rohra.

www.bmfsfj.de/BMFSFJ/freiwilliges-engagement,did=212082...
www.deutscher-engagement-preis.de/alles-neu-2015/

Ausgabe 151 November-Dezember 2014

Katastrophenschutz

Kulturelle Öffnung für neue Zielgruppen empfohlen

Feuerwehren und andere Organisationen des Zivil- und Katastrophendienstes sollten bessere Öffentlichkeitsarbeit betreiben und sich für neue Zielgruppen wie Frauen, Migranten und ältere Menschen öffnen. Das empfiehlt das iso-Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft in Saarbrücken nach Auswertung von Teilstudien zu neuen Zielgruppen, die die Innenministerkonferenz von Bund und Ländern in Auftrag gegeben hatten. Die Studienergebnisse wurden in der Arbeitsgruppe "Auswirkungen des Demographischen Wandels auf den Bevölkerungsschutz" der Innenministerkonferenz diskutiert. Hintergrund sind die Probleme der Feuerwehren, ehrenamtlichen Nachwuchs zu gewinnen. Die Studie legt der Politik nahe, Anreize für bürgerschaftliches Engagement zu verbessern und die Arbeitsteilung zwischen Bund, Ländern und Hilfsorganisationen effektiver zu gestalten. Autoren der Studie sind Dr. Volker Hielscher und Lukas Nock vom iso-Institut.

idw-online.de/de/news615754

Ausgabe 151 November-Dezember 2014

<<< frühere Nachrichten anzeigen >>>