Presseschau


FAZ - Süddeutsche: Bundesfreiwilligendienst ist ausgebucht und ein Erfolg

Das Interesse am Bundesfreiwilligendienst übertrifft die Erwartungen: Die 35.000 Plätze sind so gut wie besetzt, bis zum Sommer ist mit insgesamt 60.000 Interessenten zu rechnen, berichtet Stephan Löwenstein in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) vom 23. Januar 2012. "Ein voller Erfolg", hat bereits am 27. Dezember 2011 Charlotte Frank in der Süddeutschen Zeitung kommentiert. Sie sieht jedoch den Zulauf der Freiwilligen auch als Herausforderung für den Bundesfreiwilligendienst, die Erwartungen nicht zu enttäuschen. "Die neue Kultur der Freiwilligkeit ist egoistischer, sie sucht auch Selbstverwirklichung, Spaß, berufliche Qualifikation. Gelingt es dem Dienst, dies zu bieten, so kann er eine Stärkung bürgerschaftlichen Engagements in allen Altersgruppen nach sich ziehen", so Frank.

www.faz.net/.../zu-viele-bewerber-fuer-den-bundesfreiwilligendienst-11620767.html
www.sueddeutsche.de/...nutzen-der-gesellschaft-1.1244791

Ausgabe 119 Januar 2012

FR: "Ich kann sehr hart werden" - Bill Gates über seine Stiftung

Seit im vergangenen Jahr der Globale Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria mitteilen musste, dass zwei Drittel seiner Hilfsgelder in Afrika veruntreut worden waren, muss auch Bill Gates sich Fragen stellen lassen. Denn seine Stiftung "Bill and Melinda Gates Foundation" unterstützt den Fonds maßgeblich. Doch Gates verteidigt sich: "Wenn ich mit ein paar tausend Dollar ein Leben gerettet habe, und von dieser Summe ein oder zwei Prozent der Korruption zum Opfer fielen, was ist dann die Schlussfolgerung daraus? Soll ich sagen: Dann lass ich die Menschen künftig lieber sterben, weil ich solche Formen der Korruption nicht akzeptieren kann?", sagt er in dem Interview, dass Martin Scholz anlässlich seines Auftritts beim Weltwirtschaftsforum in Davos geführt hat. Es ist in der Frankfurter Rundschau vom 28. Januar 2012 erschienen.

www.fr-online.de/...mir-hoert-man-zu--und-das-nutze-ich-,1472780,11528460.html

Ausgabe 119 Januar 2012

Spiegel - Welt: Merkel will "Palaverpfade" verlassen

Bundeskanzlerin Angela Merkel will im Internet einen "Dialog über Deutschlands Zukunft" mit Bürgern und Fachleuten in Gang bringen. Es soll um Ideen für alle gesellschaftlich relevanten Fragen gehen. Fachleute haben bereits im Dezember 2011 konferiert, ab Februar 2012 wird eine Internetplattform für die Bürger freigeschaltet. Es solle dabei nicht um ein paar Projekte gehen, schreibt Matthias Kamann in der Welt vom 5. Januar 2012. "Vielmehr hofft die Kanzlerin auf Schritte abseits der ausgetretenen Palaverpfade." Mit dem Blick über die tagesaktuellen Geschäfte hinaus könnte die Kanzlerin ihre Popularität steigern und sich sogar als "Ersatzpräsidentin" etablieren wollen, heißt es auf Spiegel online, wo Roland Nelles und Philipp Wittrock am 17. Januar 2012 über das Projekt berichteten.

www.welt.de/.../Die-Kanzlerin-versucht-sich-im-Querdenken.html
www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,809558,00.html

Ausgabe 119 Januar 2012

Welt: Non-Profit-Sektor wird professioneller

Im Non-Profit-Sektor entwickelt sich ein eigenständiges Berufsfeld. Rund neun Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten arbeiten in diesem Sektor. "Man braucht schon ein Verständnis dafür, wie solche Organisationen ticken", sagt Berit Sandberg, Professorin für Public und Nonprofit-Management an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin im Interview mit Anne Onken in der Welt vom 21. Januar 2012. Praktika, ehrenamtliches Engagement und Kontakte seien unabdingbar für einen erfolgreichen Berufseinstieg im Non-Profit-Sektor. Zugleich müssen sich die Interessenten auf befristete Arbeitsverträge und Abstriche beim Einkommen einstellen. Dafür ist bei den meisten Non-Profit-Berufstätigen die Arbeitszufriedenheit groß, wie sie selbst bestätigen. Im Artikel "Viel Verantwortung und ein gutes Gefühl" in der gleichen Ausgabe und ebenfalls von Anne Onken geschrieben, berichtet unter anderen Projektleiterin Judith Polterauer über ihren Werdegang bei der Aktiven Bürgerschaft.

www.welt.de/print/die_welt/finanzen/article13826345/Kontakte-sind-Gold-wert.html
www.welt.de/.../Viel-Verantwortung-und-ein-gutes-Gefuehl.html

Ausgabe 119 Januar 2012

Wirtschaftswoche: Gute Kapitalisten

Wenn Stiftungen die Eigentümer von Unternehmen sind, profitieren die Unternehmen: "Stiftungen schützen das von der Großvätergeneration geschaffene unternehmerische Erbe nicht nur vor Leichtsinn und Unvermögen der Söhne und Enkel. Auch mit den Widrigkeiten ökonomischer Entwicklungen und dem Börsen-Auf-und-Ab werden Stiftungsunternehmen häufig besser fertig als solche im Privatbesitz", heißt es im Artikel von Hans-Jürgen Klesse in der Wirtschaftswoche vom 20. Januar 2012. Allerdings fehle es an Transparenz und Aufsicht in diesen Unternehmen. In der gleichen Ausgabe der Wirtschaftswoche porträtiert Hans-Jürgen Klesse die Robert Bosch Stiftung.

www.wiwo.de/...club-der-guten-kapitalisten/6062028.html
www.wiwo.de/...die-methode-bosch/6062024.html

Ausgabe 119 Januar 2012

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