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Rubrik Presseschau: bürgerAktiv - Nachrichtendienst Bürgergesellschaft

 

 

Die Zeit

Zehn Prozent abgeben

Reiche in Deutschland müssen mehr geben, forderte die Bosch-Erbin und Stifterin Ise Bosch im Interview mit der Wochenzeitung Die Zeit. "Wie wäre es mit zehn Prozent des jährlichen Einkommens vor Steuern?", schlug sie vor. Mangelhafter Änderungswillen in der Politik schließe nicht aus, privat etwas anzuschieben. Bosch, die unter anderem das Netzwerk reicher Erbinnen, die Stiftung "Pecunia", gegründet hat und mit der Stiftung "filia" internationale feministische Projekte fördert, legt Wert darauf, offen über Geld zu sprechen: "Die Armen müssen überall die Hose runterlassen, vor dem Amt zum Beispiel", sagte sie. "Die Reichen behalten im Normalfall die Hosen fein oben. Dem wollte ich etwas entgegensetzen." Das Interview mit dem Titel "Der Kapitalismus schmeißt Geld nach ganz oben" führten Marcus Gatzke und Lukas Koschnitzke. Es erschien am 28. November 2017.

www.zeit.de/wirtschaft/2017-11/ise-bosch-reichtum-spd-u...

Ausgabe 184 November-Dezember 2017

manager magazin

Strippenziehen im großen Stil

Das Unternehmensnetzwerk "Wir zusammen", die Hilfsorganisation Unicef: Hier wirkt Ralph Dommermuth, Gründer und Hauptanteilseigner der United Internet AG, der unter anderen die Internetanbieter 1&1, GMX und Web.de gehören. Er initiierte Ende 2015 "Wir zusammen", in dem mehr als 200 große und kleine Unternehmen Jobs und Ausbildungsplätze für Geflüchtete schaffen. 2006 bereits gründete Dommermuth die Stiftung United Internet for Unicef, um Kindern zu helfen, und generierte mit ihr bis heute 40 Millionen Euro Onlinespenden. Seine Stiftung sei der größte Unternehmensspender in Deutschland, schrieb Wolfgang Hirn, der den Manager am 21. November 2017 unter dem Titel "Der Nothelfer" im manager magazin porträtierte. Dommermuth sei "der klassische Fundraiser".

www.manager-magazin.de/koepfe/entrepreneure-des-jahres-...

Ausgabe 184 November-Dezember 2017

Welt am Sonntag

Der Erfinder des Yale-Modells

Aus Eins mach Siebenundzwanzig, Milliarden US-Dollar: So vermehrte David Swensen in den vergangenen 30 Jahren das Vermögen der US-amerikanischen Elite-Universität Yale. Frank Stocker porträtierte ihn und seine legendäre Anlagestrategie in der Welt am Sonntag. "Er hat völlig neue Pfade beschritten, und er tut dies so erfolgreich, dass seine Strategie der Geldanlage heute als das 'Yale-Modell' bekannt ist, das Hunderte Stiftungen inzwischen imitieren", so Stocker. Das Porträt erschien am 14. November 2017 unter dem Titel "Die Erfolgsstrategie des Uni-Bankers".

www.welt.de/finanzen/geldanlage/article170591672/Wie-ma...

Ausgabe 184 November-Dezember 2017

Süddeutsche

Effektiv und wirksam sein

Über superreiche Wohltäter schrieb am 5. Dezember 2017 Christoph Gurk in der Süddeutschen Zeitung: "Bill Gates und Mark Zuckerberg wollen die Welt nicht nur schöner oder besser machen, sie wollen sie verändern. Bei ihren Spenden lassen sie sich nicht nur nach den Prinzipien der Nächstenliebe leiten, sondern von Kosten-Nutzen-Analysen." Auch in Deutschland achteten Spender und Berater auf die effektive Wirkung für viele wohltätige Organisationen. Gurk ließ auch den Hamburger Zivilgesellschaftsforscher Frank Adloff zu Wort kommen. Er kritisiere: "Probleme werden zwar effektiver gelöst, die Ursachen aber kaum angegangen." Der Beitrag hat den Titel "Gutes tun mit Kosten-Nutzen-Analyse".

www.sueddeutsche.de/wirtschaft/maechtige-wohltaeter-gut...

Ausgabe 184 November-Dezember 2017

Süddeutsche

Das Ehrenamt als Billigjob

Mit der Grauzone zwischen Aufwandsentschädigung und billigem Zuverdienst befasste sich am 5. Dezember 2017 unter dem Titel "Wenn das Ehrenamt zum Billigjob wird" Melanie Staudinger in der Süddeutschen Zeitung: "Was nach klassischer Nachbarschaftshilfe klingt, kann schnell zum lukrativen Geschäftsmodell werden." Unter dem Deckmantel des Ehrenamts würden Helfer angeworben, in Dienstpläne eingebunden und unter dem Mindestlohn bezahlt. Menschen in Armut, die den Zuverdienst suchten, würden ausgenutzt. Derzeit arbeite die Stadtverwaltung mit Wohlfahrtsverbänden an Handlungsempfehlungen, um Ehrenamt und bezahlte Arbeit konkret voneinander abzugrenzen.

www.sueddeutsche.de/muenchen/soziales-engagement-wenn-d...

Ausgabe 184 November-Dezember 2017

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