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Rubrik Presseschau: bürgerAktiv - Nachrichtendienst Bürgergesellschaft

 

 

Die Zeit

Vor allem für sich selbst

"Waisen" mit Eltern, Reklamationen wegen schwachem Internet in Afrika, und unter dem Strich vor allem Selbsterfahrung: So beschreiben Anant Agarwala, Amrai Coen, Jeannette Otto und Henning Sussebach in einem seitenlangen Dossier in der Zeit vom 12. Oktober 2017, was sie über Freiwilligentourismus herausgefunden haben. In Kambodschas Hauptstadt Phnom Penh etwa ist eine Hilfsorganisation damit beschäftigt, Kinder zu ihren Familien zurückzubringen, die hilfsbereiten westlichen Touristen als hilfsbedürftige Waisen präsentiert und vermutlich missbraucht werden (so legt es der Text nahe). Wem können die jungen westlichen Freiwilligen eigentlich wirklich helfen? Die Antwort findet sich im Zitat einer jungen Freiwilligen: "Bei unserem Seminar in Deutschland hat man uns eh schon gesagt: Glaubt nicht, dass ihr dort wirklich helfen könnt. Ihr macht das für euch selbst."

www.zeit.de

Ausgabe 183 Oktober 2017

Berliner Zeitung

"Gesellschaftliche Veränderungen"

"Eine neue Form der politischen Willensbildung muss viel stärker zivilgesellschaftlich organisiert sein, das ist ja auch das, was die jungen Leute wollen, aber da ist viel zu wenig passiert", sagte der Historiker Prof. Dr. Paul Nolte im Interview mit Kordula Doerfler in der Berliner Zeitung. Das Gespräch drehte sich um die Ergebnisse der Bundestagswahl im September 2017, die Erosion bei den Wählern der großen Volksparteien und den Erfolg der rechtspopulistischen AfD. Nolte machte Mut: "Anders als in der Weimarer Republik haben wir nicht nur stabile Institutionen, sondern eine überwältigende Mehrheit der Bevölkerung, die zum demokratischen System und zu einer liberalen Organisation gesellschaftlicher Prozesse steht", sagte er. Das Interview erschien am 23. Oktober 2017 unter dem Titel "Volksparteien wird es nicht mehr geben".

www.berliner-zeitung.de/28634506

Ausgabe 183 Oktober 2017

taz

Klagefreudiges Engagement

"Selber Fakten ermitteln und dann so lange nerven, bis sie Konsequenzen haben: Dieses Rezept ist die Grundlage der Deutschen Umwelthilfe", schrieb Malte Kreutzfeldt in seiner Reportage "Nicht beklagen, verklagen!" über die Deutsche Umwelthilfe (DUH), der am 6. Oktober 2017 in der tageszeitung (taz) erschien. Er porträtierte eine kämpferische Organisation, deren Aktivitäten in den Händen der Geschäftsführer lägen und die des Öfteren mit Abmahnungen oder Klagen auf sich aufmerksam machte; etwa gegen Automobilhersteller, deren Angaben zur Effizienz nicht korrekt waren. Um ihre Kritikfähigkeit zu wahren, trenne sich die DUH im Zweifelsfall auch von spendablen Geldgebern, so Kreutzfeldt. "In ihrem 41. Jahr muss sich die DUH darum nun wieder auf eine der Aufgaben besinnen, für die sie ursprünglich gegründet wurde: das Einsammeln von Kleinspenden."

www.taz.de/Archiv-Suche/!5451367/

Ausgabe 183 Oktober 2017

Der Standard

"Persönlich profitieren ist okay" - Interview

"Die neue Aufgabe ist, das Engagement aus der Sicht der Engagierten zu denken", sagt Dr. Doris Rosenkranz, Professorin für Soziologie an der Technischen Hochschule Nürnberg. Dazu gehöre, Ehrenamt so zu gestalten, dass es gut mit dem Beruf zu vereinbaren und für die Engagierten gewinnbringend sei. "Da müssen sich Organisationen fit machen, um attraktiv zu bleiben", so Rosenkranz. Sie wurde von der österreichischen Zeitung Der Standard interviewt. Das Gespräch erschien am 2. Oktober 2017 unter der Überschrift "Vom Ehrenamt persönlich zu profitieren ist okay".

derstandard.at/2000065013022/Vom-Ehrenamt-persoenlich-z...

Ausgabe 183 Oktober 2017

Tagesspiegel

Ratlose Kirchengemeinde

Am Ende der Fahnenstange sieht sich die evangelische Kirchengemeinde Tiergarten im gleichnamigen Berliner Park. Rund um die Kaiser-Friedrich-Gedächtnis-Kirche übernachten Obdachlose und Drogensüchtige; die Kirche ist räumlich gesehen der Mittelpunkt der Homosexuellen-Prostitution, die sich im Park ausgebreitet hat. "Als der Küster mal vor der Kirche auf einer Bank saß, fragte ihn ein junger Stricher in gebrochenem Deutsch, ob Krüger mal mit ins nächste Gebüsch möchte. Der 70-Jährige erzählt auch diese Geschichte leise, aber der Ekel in seinem Gesichtsausdruck wirkt wie ein fassungsloser Schrei" - mit diesen Worten beschrieb Frank Bachner im Tagesspiegel die Not und Überforderung derjenigen, die tätige Nächstenliebe eigentlich zur ihrer Lebensaufgabe gemacht haben, und die jetzt von der Polizei gewarnt wurden, es sei zu gefährlich, die Obdachlosen anzusprechen. Bachners Reportage hat den Titel "Die Ratlosigkeit nach der Nächstenliebe" und erschien am 14. Oktober 2017.

www.tagesspiegel.de/berlin/kirchengemeinde-am-berliner-...

Ausgabe 183 Oktober 2017

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