Startseite +++ Forum Aktive Bürgerschaft +++ Kommentare +++ bürgerAktiv - Nachrichtendienst Bürgergesellschaft


 

bürgerAktiv - Nachrichtendienst Bürgergesellschaft: +++ Editorial +++ Aktive Bürgerschaft +++ Gesellschaft +++ Bürgerstiftungen +++ Service Learning +++ Wirtschaft +++ Unternehmen +++ Politik und Staat +++ Presseschau +++ Fachmedien +++ Regionales +++ Ausland +++ Panorama +++ Über bürgerAktiv +++ Archiv +++ Mobilgeräte +++ Mediadaten +++ Service +++ Kommentar +++ Abo


 

 

 

 

 

Rubrik Presseschau: bürgerAktiv - Nachrichtendienst Bürgergesellschaft

 

 

NZZ

Wie große Stiftungen Einfluss nehmen

Kinder schon vor der Schule fördern, eine "kinderfreundliche Justiz" oder nachhaltiges Konsumverhalten: Das sind Ziele, die sich große Stiftungen in der Schweiz auf die Fahnen geschrieben haben - und auch lobbyistisch verfolgen, wie Claudia Wirz und Lucien Scherrer in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) berichteten. Ihre Beispiele: Die Jacobs Foundation, die Ernst-Göhner-Stiftung und die Mercator-Stiftung. "Stiftungen stupsen Politiker und Verwaltungen mittels finanzieller Anschub-Zückerchen, wissenschaftlicher Studien und im Namen moralischer Ziele in die gewünschte Richtung", schrieben sie und kritisierten: "Die langfristigen Folgekosten und Risiken soll dann die Allgemeinheit übernehmen." Der Beitrag erschien am 24. August 2017 unter dem Titel "Die Macht der Wohltäter".

www.nzz.ch/schweiz/politischer-einfluss-von-stiftungen-...

Ausgabe 181 August 2017

taz

Die Stiftung Lesen und die AfD

Dürfen AfD-Abgeordnete beim Vorlesetag am 17. November 2017 der Stiftung Lesen teilnehmen? Die Stiftung hatte alle gewählten Landtagsabgeordneten eingeladen, wozu naturgemäß auch AfD-Politiker gehörten. "Dagegen formiert sich nun im Kuratorium der Stiftung Lesen, die das Fest organisiert, vehementer Protest", berichtete Christoph Schmidt-Lunau am 9. August 2017 in der tageszeitung (taz), Titel: "Die AfD, eine gruselige Vorstellung". Politiker von SPD, Linken und Bündnis 90/Die Grünen sprachen sich gegen eine Teilnahme aus. Im Kommentar "Ziemlich dämliche Idee" in der taz schrieb am 2. August 2017 Sabine am Orde: "Die Einladung suggeriert, dass die AfD eine ganz normale Partei ist. Eine solche Normalisierung aber sollte es nicht geben. Im Gegenteil."

www.taz.de/!5433322/
www.taz.de/Kommentar-AfD-Politiker-beim-Vorlesetag/!543...

Ausgabe 181 August 2017

WAZ

Kirche sucht Ehrenamtliche für Beerdigungen

Weil es an geweihten Priestern mangelt, sollen im Raum Wuppertal in der Katholischen Kirche nun Ehrenamtliche Beerdigungen und Wort-Gottes-Feiern leiten. "Die Anforderungen, die Kirche vor Ort in die Gegenwart zu holen und in eine gute Zukunft zu führen, wachsen - und diese Aufgabe wird zunehmend durch Ehrenamtliche gestemmt werden müssen", schrieb Stefan Scherer in dem Bericht "Ehrenamtliche sollen Beerdigungen leiten", der am 23. August 2017 auf dem Portal der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) erschien. Damit gehen Konflikte einher: "...aus dem hauptamtlichen Bereich soll der Ehrenamtskoordinator kommen, dessen Position schon für mächtige Diskussionen gesorgt hat", so Scherer, offenbar fürchten die Ehrenamtlichen Bevormundung und Kontrolle.

www.waz.de/archiv-daten/ehrenamtliche-sollen-beerdigung...

Ausgabe 181 August 2017

Süddeutsche

Helfen, ein Abenteuer

"Cajun Navy" nannte sich die Riege aus freiwilligen Helfern, die mit privaten Booten zu Rettungseinsätzen in der texanischen Stadt Houston ausrückte, die im August 2017 vom Regen aus dem Wirbelsturm Harvey überflutet wurde. Korrespondent Maximilian Muth hat sie beobachtet: "Die 'Navy' wirkt wie eine Miliz - und irgendwie ist sie das auch. Doch hier im Süden der USA sind die Männer und Frauen schon Helden, bevor sie die ersten in den Wassermassen eingeschlossenen Menschen gerettet haben", schrieb er in seiner Reportage "Für Gott, Nächstenliebe und Adrenalin", die am 30. August 2017 in der Süddeutschen Zeitung erschien.

www.sueddeutsche.de/panorama/tropensturm-harvey-houston...

Ausgabe 181 August 2017

Die Zeit

Proteste - unkorrekt, aber berechtigt

Die sogenannten "Ultras" unter den Fußballfans tendieren zu unflätigen Ausdrücken, zünden Feuerwerkskörper im Zuschauerraum, sind immer wieder gewalttätig und benehmen sich überhaupt oft indiskutabel daneben. Das räumte am 23. August 2017 Edgar Lopez, bis 2011 selbst "Ultra" in Dresden, in seinem Beitrag "Es geht um viel mehr als Pyrotechnik" in der Zeit ein. Doch er hatte sich Transparente, die in den Kurven der Bundesligastadien am ersten Spieltag enthüllt wurden, genauer angeschaut und stellte fest: "Diesmal kritisierten die Ultras die großen Übel des Fußballs." Zum Beispiel die Kommerzialisierung, Intransparenz bei den Sportgerichten, Korruption und Bundesliga-Anstoßzeiten, die den Amateurvereinen die Zuschauer rauben. In Sachen Pyrotechnik und Selbstkritik allerdings seien die Fronten festgefahren, so Lopez.

www.zeit.de/sport/2017-08/fanproteste-ultras-bundesliga...

Ausgabe 181 August 2017

<<< frühere Nachrichten anzeigen >>>