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Rubrik Regionales: bürgerAktiv - Nachrichtendienst Bürgergesellschaft

 

 

Hessen

Protest gegen Überwachung von Demokratieprojekten

Die Opposition im Hessischen Landtag und Vertreter von Demokratie-Projekten haben gegen die geplante Ausweitung der anlasslosen Überprüfung der Mitarbeiter von Präventionsprojekten gegen Rechtsextremismus oder Salafismus durch den Verfassungsschutz protestiert. Bereits seit Jahresbeginn wird bei Bewilligungen im Landesprogramm "Hessen - aktiv für Demokratie und gegen Extremismus" überprüft, ob die beteiligten Personen auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung stehen; ab 2018 soll diese Überprüfung auf alle geförderten Beratungsstellen für Prävention und ihre Mitarbeiter ausgedehnt werden, berichtete die Frankfurter Rundschau am 6. Dezember 2017. Der Bundesverband Mobile Beratung kritisierte in einer Erklärung vom 29. November 2017 "ein nicht nachvollziehbares Misstrauen gegenüber Trägern und Personen, mit denen das Land Hessen seit vielen Jahren zusammenarbeitet"; die Regelung spiele Versuchen der AfD in die Hände, Mitarbeiter der Präventionsinitiativen als linksextrem zu brandmarken. Die SPD-Abgeordnete Lisa Gnadl kritisierte, die Regelung treffe auch Aussteiger aus der rechten Szene, die wichtiges Wissen in Demokratieprojekte einbringen könnten.

www.bundesverband-mobile-beratung.de/2017/11/29/land-he...
www.fr.de/rhein-main/landespolitik/verfassungsschutz-in...

Ausgabe 184 November-Dezember 2017

Sachsen-Anhalt

Engagement im Wohnviertel

Ein Kiezgarten in der Magdeburger Altstadt, eine Ausstellung mit Fotos der Bewohner in Magdeburg Südost, die künstlerische Gestaltung einer leerstehenden Markthalle: Solche Projekte machen junge Menschen zwischen 14 und 27 Jahren im Projekt "Kiezrebellion", das in Magdeburg, Stendal und Eisleben angesiedelt ist. Träger ist die Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung. Nach ihren Angaben hat "Kiezrebellion" in den zwei Jahren seines Bestehens mehr als 1.800 junge Menschen erreicht. Das Projekt werde mit Geldern der Aktion Mensch und privaten Spenden sowie Fördermitteln von Stiftungen finanziert. Es ist im Oktober 2017 mit dem Primus-Preis der Stiftung Bildung ausgezeichnet worden.

www.kiezrebellion.de/
www.stiftung-bildung-und-gesellschaft.de/primus-preis/p...

Ausgabe 184 November-Dezember 2017

Rheinland-Pfalz

Briefkästen für Hilferufe und gegen Scham

Um die Hemmschwelle für Hilferufe bedürftiger Senioren zu senken, hat das Projekt "Silberstreif - gegen Altersarmut" in Landau Briefkästen mit Zetteln aufgestellt, auf denen die Senioren ihr Problem und ihre Kontaktdaten aufschreiben und in die Kästen einwerfen können. Dann bekommen sie unbürokratisch Hilfe, seien es Haushaltsgeräte, Essen oder Fahrdienstleistungen. Das Projekt, das von zwei katholischen und einer protestantischen Kirchengemeinde sowie dem Seniorenbüro-Ehrenamtsbörse Landau e.V. getragen wird, ist Anfang Dezember 2017 als eines von acht Projekten mit dem Brückenpreis des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet worden.

silberstreif-landau.de/
www.landeszeitung-rlp.de/2017/12/02/brueckenpreis-2017-...

Ausgabe 184 November-Dezember 2017

Nordrhein-Westfalen

Gemeinwohl bei Unternehmen nachrangig

Umsatz und Gewinn erwirtschaften, Vorschriften beachten und die Mitarbeiter gut behandeln: Das sind die meistgenannten Ziele mittelständischer Unternehmen der Region Bonn/Rhein-Sieg. Erst danach kommen Nachhaltiges Wirtschaften (von 84 Prozent genannt) und Engagement bzw. Spenden (60 Prozent). Das hat die "CSR-Regionalstudie 2017" ergeben, die das CSR-Kompetenzzentrum Rheinland veröffentlicht hat und die von der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg unter der Leitung von Prof. Dr. Uwe Braehmer erstellt wurde. Nur 56 Prozent der befragten Unternehmen kannten den Begriff CSR - Corporate Social Responsibility. Das Kompetenzzentrum selbst ist nur bei 22 Prozent bekannt. Befragt wurden 108 nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Unternehmer im Sommer 2017.

www.csr-news.net/news/2017/10/05/csr-als-chance-fuer-un...

Ausgabe 183 Oktober 2017

Nordrhein-Westfalen

Freie Straßen für die Nachbarschaft

Vier Tage autofrei, vier Tage Flohmärkte, Frühstücke draußen, Sport, Spiele Diskussionen - alles auf der Straße, die für den Verkehr gesperrt ist: Das ist die Aktion "Der Tag des guten Lebens", die seit 2013 einmal im Jahr in Köln in wechselnden Vierteln stattfindet. Die Initiative Agora Köln organisiert die Straßensperrung, die Anwohner organisieren die Veranstaltungen. Das Projekt ist am 13. September 2017 als Bundessieger mit dem mit 15.000 Euro dotierten Deutschen Nachbarschaftspreis der nebenan.de Stiftung gGmbH ausgezeichnet worden. Agora Köln ist ein Zusammenschluss von inzwischen mehr als 130 zivilgesellschaftlichen Organisationen, Unternehmen und Bürgern in Köln, die sich für mehr Lebensqualität in der Stadt einsetzen.

www.tagdesgutenlebens.de/
www.nachbarschaftspreis.de/de/ausgezeichnet/ausgezeichn...

Ausgabe 182 September 2017

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