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Rubrik Regionales: bürgerAktiv - Nachrichtendienst Bürgergesellschaft

 

 

Sachsen

Stiftung beendet Engagement

Wegen der gesunkenen Zinsen beendet die Brücke/Most-Stiftung ihre Aktivitäten zur grenzüberschreitenden deutsch-tschechischen Verständigung großteils. Sie schließt ihr Begegnungszentrum in Dresden und bietet keine weiteren Seminare mehr an. Lediglich die Tschechisch-Deutschen Kulturtage im Oktober und November 2017 sollen noch stattfinden und die Stipendienprogramme an der Dresdner Musikhochschule weitergeführt werden. Das berichtete am 25. August 2017 der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) unter Berufung auf das geschäftsführende Vorstandsmitglied Peter Baumann. Die Zinserträge aus dem Stiftungskapital seien seit 2004 von 240.000 Euro auf jetzt 95.000 Euro gesunken und private und öffentliche Fördermittel gestrichen worden. Die Stiftung wurde 1997 von dem Politikwissenschaftler Dr. Helmut Köser gegründet.

www.mdr.de/sachsen/dresden/bruecke-most-stiftung-102.ht...
www.bmst.eu/

Ausgabe 181 August 2017

NRW

Ehrenamtliche Politiker - viel Zeit, wenig Geld

Die ehrenamtlichen Ratsherren in den Kommunen von Nordrhein-Westfalen (NRW) sind überwiegend männlich, über 50 Jahre alt, gut gebildet und lassen sich selten freistellen oder für einen Verdienstausfall entschädigen. Das sind Ergebnisse aus einer Befragung, die das nordrhein-westfälische Ministerium für Inneres und Kommunales in Auftrag gegeben hat, wie unter anderen die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) am 16. August 2017 berichtete. Die Mandatsträger investierten trotz Berufstätigkeit monatlich im Durchschnitt 32,5 Stunden für ihr Ehrenamt. Insgesamt engagierten sich rund 20.000 Menschen in den 396 nordrhein-westfälischen Kommunen.

www.waz.de/politik/ratsherren-opfern-viel-freizeit-kein...

Ausgabe 181 August 2017

Hessen

Schulsponsoring-Aktion von Rewe gestoppt

Eine Umweltrallye, bei der Schülerinnen und Schüler nach Stadtsäuberungsaktionen in Filialen der Supermarktkette Rewe Geschenke erhalten, ist vom hessischen Umweltministerium gestoppt worden. Eltern, die Lehrergewerkschaft GEW, der Verein LobbyControl e.V. und die Landesschülervertretung hatten kritisiert, die Kinder würden zu Werbezwecken instrumentalisiert. Die Kampagne "Sauberhaftes Hessen" des Hessischen Umweltministeriums wird seit 2010 schon von Rewe gesponsert, außerdem von der Sparkassenfinanzgruppe Hessen.

www.faz.net/aktuell/rhein-main/ministerium-setzt-aktion...
www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/hessen-streit-um-w...
www.sauberhaftes-hessen.de/

Ausgabe 180 Juli 2017

Schleswig-Holstein

Kritik an Verteilung von Strafgeldern

Wie Richter und Staatsanwälte in Schleswig-Holstein Geldauflagen in Strafsachen an gemeinnützige Organisationen zugeteilt haben, ist intransparent und kompliziert, hat der Landesrechnungshof von Schleswig-Holstein in seinen "Bemerkungen 2017" kritisiert. Niemand prüfe, wie die Gelder verwendet würden. Von 2010 bis 2015 seien die Geldauflagen-Empfänger vom Oberlandesgericht nicht lückenlos verzeichnet worden. Der Landesrechnungshof fordert Prüfungen und empfiehlt, einen Sammelfonds einzurichten, in den alle Geldauflagen eingezahlt werden sollten und über dessen Verwendung ein Gremium aus einem Richter, einem Staatsanwalt und einem Vertreter des Justizministeriums zu entscheiden hätten.

www.landesrechnungshof-sh.de/file/bm2017_tz16.pdf

Ausgabe 179 Juni 2017

NRW, Schleswig-Holstein, Saarland

Engagement in den Koalitionsverträgen

Die neue Regierung in Nordrhein-Westfalen will vor allem Kinder und Jugendliche motivieren, sich ehrenamtlich zu engagieren, und dafür an den Schulen die zeitlichen Freiräume erhalten sowie die ehrenamtlichen Einsätze auf dem Zeugnis vermerken. Die Koalition aus CDU und FDP will umgekehrt auch privates Bildungsengagement etwa von Stiftungen an Schulen fördern. Außerdem sollen mehr junge Menschen für den Bundesfreiwilligendienst und das freiwillige soziale und ökologische Jahr gewonnen werden, ist im Koalitionsvertrag zu lesen.
In Schleswig-Holstein hat die Koalition aus CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP vereinbart, ehrenamtliches Engagement im Alter durch die Förderung generationsübergreifender Modelle zu unterstützen. Sie will sich dafür einsetzen, dass ehrenamtliches Engagement bei der Vergabe von Ausbildungs- und Studienplätzen berücksichtigt wird. Die Ehrenamtskarte soll attraktiver und bekannter werden, heißt es im Koalitionsvertrag außerdem.
Im Saarland haben CDU und SPD festgehalten, Engagement durch Bürokratieabbau zu fördern. Die Koalition will eine Ehrenamtskarte einführen, und die Anrechnung von Aufwandsentschädigungen auf Sozialleistungen müsse abgeschafft werden, heißt es im Koalitionsvertrag.

www.cdu-nrw.de/sites/default/files/media/docs/vertrag_n...
www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/koalitionsver...
www.sr.de/sr/home/nachrichten/politik_wirtschaft/koalit...

Ausgabe 179 Juni 2017

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