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Unternehmen in Rubrik Wirtschaft: bürgerAktiv - Nachrichtendienst Bürgergesellschaft

 

 

Edeka

Antirassismus-Aktion, Werbespot, Verwirrung

Mit leer geräumten Regalen und Schildern wie "So leer ist ein Regal ohne Ausländer" hat ein Markt der Lebensmittelhandelsgruppe Edeka in Hamburg seine Kunden verwirrt. Die Aktion, die sich, Berichten zufolge von dem Unternehmen gesteuert, zunächst in den sozialen Medien verbreitete, wurde von vielen Nutzern als antirassistische Demonstration verstanden und gelobt. Manche Nutzer kritisierten jedoch, wie wenig regionale Waren Edeka offenbar verkaufe. Die Internetplattform Meedia berichtete, die leer geräumten Regale seien nur Kulisse für einen Werbespot gewesen - dieser allerdings hätte, den Meedia-Zitaten aus einem entsprechenden Konzept nach zu urteilen, ebenfalls eine antirassistische Botschaft. Edeka erklärte dazu, es sei ein Video dazu in Vorbereitung.

meedia.de/2017/08/22/werbedreh-statt-spontaner-anti-ras...
www.taz.de/Werbeaktion-von-Edeka/!5441445/
www.stern.de/wirtschaft/anti-rassismus-aktion-von-edeka...

Ausgabe 181 August 2017

Siemens, Voith Hydro

Lieferungen an Staudammprojekt endgültig beendet

Voith Hydro, ein Joint Venture des Siemens Konzerns und der Voith GmbH, hat seine Lieferungen an das Staudammprojekt Agua Zarca in Honduras endgültig eingestellt und das Vertragsverhältnis mit dem Betreiber DESA beendet. Das meldete am 14. August 2017 die Hilfsorganisation Oxfam. Zuvor hätten zwei Entwicklungsbanken ihre Finanzierungen zurückgezogen. Das Kraftwerk soll in dem Gebiet der indigenen ethnischen Minderheit Lenca gebaut werden; im Zusammenhang mit den Protesten dagegen waren unter anderem zwei Menschenrechtsaktivisten ermordet worden (bürgerAktiv berichtete).

epo.de/index.php?option=com_content&view=article&id=140...

Ausgabe 181 August 2017

KMU, Alpensped, Vaude

Schülercoaching, Tansania, Flüchtlingshilfe

Das Paul-Klee-Gymnasium in Rottenburg hat eine Schülerfirma namens "harvit", die schon mehrmals ausgezeichnet wurde. Jetzt ist einer ihrer Unterstützer gelobt worden: die Agentur KMU-kreative Marketingunterstützung aus Filderstadt hat beim Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg die Lea-Trophäe in der Kategorie Unternehmen unter 20 Mitarbeitern erhalten. "Lea" steht für "Leistung-Engagement-Anerkennung". Die Agentur KMU fördere Nachwuchs und bemühe sich besonders, Mädchen für das Berufsbild der Unternehmerin zu begeistern, heißt es in der Begründung für die Würdigung. In der Kategorie bis 149 Mitarbeitende wurde die Alpensped GmbH Internationale Logistik aus Mannheim ausgezeichnet, weil sie karitative Projekte und Einrichtungen auf der ganzen Welt sowie ein Solarenergieprojekt in Tansania finanziell fördert. Das Unternehmen stellt auch Mitarbeiter frei, um bei der Mannheimer Tafel zu helfen. Die Lea-Trophäe in der Kategorie bis 500 Mitarbeitende erhielt die Vaude GmbH, die Outdoor-Ausrüstung herstellt. Sie engagierte sich für Geflüchtete in der Region, unter anderem auch für deren Arbeitsmarktintegration. Den Mittelstandspreis verleihen jährlich die Wohlfahrtsverbände Diakonie und Caritas und das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau in Baden-Württemberg.

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Ausgabe 180 Juli 2017

Fairphone

Keine Ersatzteile für erstes Modell

Die Käufer des ersten Fairphone-Mobiltelefons bekommen keine Ersatzteile für ihre Geräte, weil deren Herstellung zu teuer ist. Wie die tageszeitung (taz) am 17. Juli 2017 berichtete, ist die nachgefragte Stückzahl so niedrig, dass die Produktion für keinen Hersteller lohnt. Das Fairphone 1 war das erste Modell des gleichnamigen Unternehmens, das unter fairen Arbeitsbedingungen und ohne Rohstoffe aus Konfliktregionen hergestellt wurde. Die Käufer zahlten via Crowdfunding den Kaufpreis vorab. Erst als genug Interessenten und somit Geld zusammengekommen waren, wurde das Handy produziert (bürgerAktiv berichtete). Inzwischen ist ein zweites Modell auf den Markt gekommen (bürgerAktiv berichtete).

taz.de/Maengel-des-Fairphone-1/!5426933/

Ausgabe 180 Juli 2017

Amazon

Spenden ohne Zustimmung

Der Internethändler Amazon hat sich mit seinem Spendenportal smile.amazon bei Nonprofit-Organisationen unbeliebt gemacht. Amazon bietet seinen Kunden an, 0,5 Prozent des gezahlten Kaufpreises an eine gemeinnützige Organisation abzuführen. Diese wählt der Kunde auf der Seite smile.amazon.de aus einer Liste aus. Jedoch seien die zu begünstigenden Organisationen zumindest teilweise ohne ihr Zutun, ohne Information und teils auch ohne Zustimmung auf diese Liste geraten, so der Bundesverband Deutscher Stiftungen, der in einer Erklärung auf seiner Internetseite seine Mitglieder auffordert, zu prüfen, ob sie auf der Liste sind und sein wollen. Amazon unterrichte die Organisationen erst nach Eingang von Spendengeldern und fordere sie dann auf, sich zu registrieren. Tun sie das nicht, kann der Kunde eine andere Organisation auswählen oder Amazon verteilt die Spende auf die anderen registrierten Organisationen. "Sie können unter Tausenden Organisationen wählen", schreibt Amazon in seinen Informationen zu der Seite (Stand 25. Juni 2017). Die Verbraucherorganisation Foodwatch erklärte am 12. Juni 2017, keine Spenden von Amazon annehmen zu wollen, und kritisierte, Amazon erwecke bei den Kunden einen falschen Eindruck, da die Information, dass das Geld gegebenenfalls nicht bei der ausgewählten Organisation ankomme, nur im Kleingedruckten zu lesen sei.

smile.amazon.de/gp/chpf/about/
www.foodwatch.org/de/ueber-foodwatch/aktuelles-ueber-fo...
www.stiftungen.org/startseite/bundesverband-kritisiert-...

Ausgabe 179 Juni 2017

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