Startseite +++ Forum Aktive Bürgerschaft +++ Kommentare +++ bürgerAktiv - Nachrichtendienst Bürgergesellschaft


 

bürgerAktiv - Nachrichtendienst Bürgergesellschaft: +++ Editorial +++ Aktive Bürgerschaft +++ Gesellschaft +++ Bürgerstiftungen +++ Service Learning +++ Wirtschaft +++ Unternehmen +++ Politik und Staat +++ Presseschau +++ Fachmedien +++ Regionales +++ Ausland +++ Panorama +++ Über bürgerAktiv +++ Archiv +++ Mobilgeräte +++ Mediadaten +++ Service +++ Kommentar +++ Abo


 

 

 

 

 

Rubrik Wirtschaft: bürgerAktiv - Nachrichtendienst Bürgergesellschaft

 

 

Menschenrechte

Organisationen loben UN-Entwurf

Deutsche Entwicklungs-, Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen haben den Entwurf für das internationale Abkommen zur Haftung von Unternehmen bei Menschenrechtsverletzungen gelobt, über den der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen (UN) Ende Oktober 2017 in Genf beraten sollte. Der Rat hatte im Juni 2014 eine Arbeitsgruppe eingesetzt, um verbindliche Regeln für Unternehmen sowie Klagemöglichkeiten für geschädigte Mitarbeiter zu schaffen. Das beträfe beispielsweise internationale Textilkonzerne und ihre Zulieferer, aber auch Menschen, deren Nahrungsgrundlagen zerstört werden oder die die Leidtragenden bei Umweltkatastrophen sind. 15 Nichtregierungsorganisationen (NGO), die den Prozess in Deutschland begleiten, haben sich in einer "Treaty Alliance" zusammengeschlossen. Zu dieser Allianz gehören unter anderen Attac, Brot für die Welt, BUND, medico international und Misereor. Die Verhandlungen stehen allerdings am Anfang.

www.attac.de/startseite/detailansicht/news/un-verhandlu...
www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/verletzung-von-mensc...

Ausgabe 183 Oktober 2017

Leseprobe

Ökonomisierung und Verantwortung

Eine "hochdynamische, tiefgreifende und umfassende 'Ökonomisierung der Gesellschaft'", in deren Zuge Unternehmen "zusehends gesellschaftliche Verantwortung zugewiesen" werde, konstatieren Dr. Holger Backhaus-Maul, Martin Kunze und Dr. Stefan Nährlich in ihrer Einleitung zu dem Band "Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen in Deutschland", dessen Herausgeber sie sind und der im September 2017 erschienen ist. Die Unternehmen würden zu gesellschaftlichen Akteuren, die freilich die anfangs in sie gesetzten Erwartungen immer wieder enttäuscht haben. In dem Band, der sich als Lehrbuch versteht, fragen unterschiedliche Autoren nun nach Rahmenbedingungen von Unternehmensverantwortung, Handlungsfeldern und Forschungsperspektiven. Die zitierte Einleitung wurde bürgerAktiv dankenswerterweise vom Verlag Springer VS als kostenlose Leseprobe zur Verfügung gestellt und kann als pdf-Datei heruntergeladen werden.

www.aktive-buergerschaft.de/fp_files/Einleitung_Gesells...

Ausgabe 183 Oktober 2017

Transparenz

Bericht über Rohstoffsektor

Die Transparenzinitiative im Rohstoffsektor hat den ersten deutschen sogenannten D-EITI-Bericht vorgestellt, der über Waren und Handel im Rohstoffsektor informiert. EITI steht für Extractive Industries Transparency Initiative - Initiative für Transparenz im rohstoffgewinnenden Sektor. Er soll die Bürger über den nationalen Rohstoffsektor sowie die Bemühungen von Unternehmen um verantwortliche Wirtschaftsweisen informieren und auch die Zahlungen zwischen Unternehmen und Staat offenlegen. In der Initiative haben Unternehmen, Behörden sowie zivilgesellschaftliche Organisationen zusammengearbeitet. Letztere sehen den Report als Datengrundlage für gesellschaftliche Debatten. Die EITI gibt es international bereits seit 14 Jahren. Sie wurde gegründet, um durch die Offenlegung und den Abgleich von Zahlungsströmen der Korruption in rohstoffreichen Staaten Einhalt zu gebieten.

www.d-eiti.de/wp-content/uploads/2017/08/1_D-EITI_Beric...
www.umweltdialog.de/de/csr-management/csr-nachrichten/2...

Ausgabe 182 September 2017

Textilbündnis

Unternehmen veröffentlichen Pläne

Knapp 40 Unternehmen und Organisationen, die im Bündnis für nachhaltige Textilien Mitglied sind, haben im August veröffentlicht, mit welchen Maßnahmen sie 2017 die Ziele des Bündnisses verfolgen wollen. Unter den 17 Unternehmen sind unter anderen Adidas Group, ALDI Einkauf GmbH & Co. oHG, KiK Textilien & Non Food GmbH, Vaude Sport GmbH & Co. KG, Primark Limited, Rewe Group, Otto GmbH & Co. KG. Ihre sogenannten Roadmaps enthalten unter anderem Maßnahmen wie den Anteil nachhaltiger Baumwolle in den Textilien zu erhöhen und sich für soziale Standards in der Lieferkette einzusetzen, etwa durch Schulungen (Adidas), nur noch oder in höherem Maße mit Geschäftspartnern zu arbeiten, die sich an Chemikalienverbote halten (Rewe), oder schriftliche Vereinbarungen über Löhne und soziale Standards mit Unternehmen aus der Lieferkette (Aldi). Das Textilbündnis wurde 2014 nach dem Einsturz einer Textilfabrik in Bangladesch vom Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit, Dr. Gerd Müller (CSU), initiiert und hat zurzeit rund 150 Mitglieder (bürgerAktiv berichtete).

www.textilbuendnis.com/
www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/faire-arbeitsbedingu...

Ausgabe 181 August 2017

Integration

Jobcenter fordern mehr Ausbildung für Geflüchtete

Die deutschen Unternehmen bilden zu wenig Geflüchtete aus. Die angebotenen Praktikums- und Ausbildungsplätze reichten nicht aus, kritisierte Matthias Schulze-Böing vom Sprecherkreis des Bundesnetzwerks Jobcenter. Er bemängelte auch die mangelnde Verknüpfung der Deutschkurse mit der beruflichen Qualifizierung.

www.csr-news.net/news/2017/07/20/zu-wenig-ausbildungspl...

Ausgabe 180 Juli 2017

<<< frühere Nachrichten anzeigen >>>