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Poster Bürgerstiftungen in Deutschland 2016

 

 

 

Bildnachweis: Werner Kissel / Stiftung Aktive Bürgerschaft

 

Report: Bürgerstiftungen in Deutschland 2017

 

Die ersten Bürgerstiftungen in Deutschland wurden vor 20 Jahren als Stiftungen von Bürgern für Bürger auf den Weg gebracht. Heute gibt es 405.

Wie haben sich die Bürgerstiftungen entwickelt?

Wer ist in den Gremien der lokal tätigen Stiftungen ehrenamtlich aktiv – und warum?

Ist das Stiften in Zeiten niedrigen Zinsen überhaupt noch attraktiv?

In welcher Größenordnung fördern Bürgerstiftungen gemeinnützige Zwecke und wo liegen ihre Schwerpunkte?

Zahlen und Fakten über die Entwicklung der Bürgerstiftungen in Deutschland haben wir im zwölften Jahr in Folge erhoben. Für Schnell-Leser steht der „Report Bürgerstiftungen. Fakten und Trends 2017“ zum Download. Das gedruckte Exemplar kann in unserem Shop bestellt werden. Eine ausführliche Darstellung und Einordnung der Ergebnisse des Reports 2017 können Sie nachfolgend lesen:

 

 

 

 

 

 

 

 

Report Bürgerstiftungen. Fakten und Trends 2017

 

405 Bürgerstiftungen in Deutschland: Zukunftsmodell des Stiftens

 

Bürgerstiftung heißt Engagement von Bürgern für Bürger seit dem Entstehen der ersten Bürgerstiftungen vor 20 Jahren. Ohne dieses gesellschaftliche Engagement wären die aktuell 405 lokal tätigen Bürgerstiftungen in Deutschland nicht das, was sie heute sind: Eine starke Stiftergruppe mit 30.000 Stifterinnen und Stiftern, 15.000 Ehrenamtlichen in ihren Gremien, Arbeitsgruppen und Projekten, einem Stiftungskapital von 360 Millionen Euro und einem Fördervolumen für lokale gemeinnützige Anliegen von mindestens 134 Millionen Euro .

Selbst während der anhaltenden Niedrigzinsen nimmt das Stiftungskapital der Bürgerstiftungen stetig zu und stellt damit den Bürgerstiftungen ein gutes Zeugnis aus: Stifterinnen und Stifter vertrauen diesem Stiftungsmodell. 360 Millionen Euro betrug das Vermögen aller Bürgerstiftungen in Deutschland zum 31.12.2016 (2015: 333,8 Millionen Euro). Damit stieg das Stiftungskapital 2016 um 26 Millionen Euro an, das ist ein Zuwachs von 8 Prozent gegenüber 2015. Auch in den Vorjahren wuchs das Stiftungskapital um 10 bis knapp 20 Prozent per anno.

An Bürgerstiftungen wird jährlich mehr gestiftet als gespendet. Im Jahr 2016 verzeichnen die Bürgerstiftungen mehr als doppelt so viele Zustiftungen wie Spenden: 26 Millionen Euro und 12,4 Millionen Euro.

 

 

Kontinuierlicher Aufbau des Stiftungskapitals

 

Die Hälfte aller Bürgerstiftungen startet mit einem Stiftungskapital von rund 80.000 Euro. Auf den ersten Blick sehen Bürgerstiftungen damit wie eine hierzulande häufig auffindbare Stiftungsform aus: unterkapitalisiert. Den Unterschied zu anderen kleineren Stiftungen macht jedoch das Modell der Bürgerstiftung: Ein Kernbestandteil ist der kontinuierliche Aufbau des Stiftungskapitals. Dass Bürgerstiftungen auf Zuwachs angelegt sind, zeigt auch die finanzielle Entwicklung der Bürgerstiftungen. Das Gründungskapital aller 405 Bürgerstiftungen summiert sich auf 63 Millionen Euro (bis zum 31.12.2016). Gut achtzig Prozent des heutigen Gesamtvermögens (297 Millionen Euro) sind erst nach der Gründung von Privatpersonen, Unternehmen und Institutionen eingeworben worden. Auch bei der Betrachtung einzelner Bürgerstiftungen wird dies deutlich: Zum Beispiel wurde die BürgerStiftung Hamburg 1999 mit 50.000 Euro gegründet, heute ist sie die vermögensstärkste Bürgerstiftung mit rund 36 Millionen Euro.

Über eine Million Euro verfügen bisher 79 Bürgerstiftungen, weitere 64 zwischen 500.000 Euro und eine Million Euro. Bei der Hälfte aller Bürgerstiftungen ist das Stiftungskapital heute noch geringer als 250.000 Euro. Doch durch die Möglichkeit des Zustiftens haben auch die heute mehrheitlich noch vermögensschwachen Bürgerstiftungen eine erfolgversprechende Perspektive.

 

 

Bürgerstiftungen: Partner für Stifterinnen und Stifter

 

Bürgerstiftungen geben allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich für ihre Stadt oder Region engagieren und Bleibendes schaffen wollen, die Möglichkeit einer Zustiftung. Mit ihrem breiten Stiftungszweck kommen Bürgerstiftungen für verschiedene gemeinnützige Anliegen in Frage. Die direkte Zustiftung in das Grundstockvermögen der Bürgerstiftung, der Stiftungsfonds und die Treuhandstiftung sind die Zustiftungsformen, die Bürgerstiftungen unter ihrem Dach offerieren können.

Gut ein Drittel der Bürgerstiftungen betreut inzwischen die insgesamt 413 Stiftungsfonds und 295 Treuhandstiftungen mit einer Summe von 148,4 Millionen Euro. Stiftungsfonds und Treuhandstiftungen tragen dauerhaft den Namen der Stifterin oder des Stifters oder sind mit einem bestimmten Zweck oder einem Regionalnamen verbunden, z. B. für die Förderung von Bildung oder von jungen Menschen oder die Integration von Geflüchteten. Mehr als 90 Prozent aller Zustiftungen an Bürgerstiftungen gingen im letzten Jahr an jene 136 Bürgerstiftungen, die als Partner für Stifter Stiftungsfonds und Treuhandstiftungen anbieten. Sie leisten Unterstützung bei der Gründung und Verwaltung des Stiftungsfonds, der Treuhandstiftung, der Mittelvergabe, der Projektentwicklung, im Fundraising, der Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung mit anderen Organisationen.

Außerdem verwalten bereits heute rund 2 Prozent der Bürgerstiftungen rechtlich selbstständige Stiftungen unter ihrem Dach und bieten eine langfristige Perspektive im Sinne der Stifter. Die Bürgerstiftung Dresden ist ein Beispiel dafür. 2016 betrug ihr Stiftungskapital 7,8 Millionen Euro, einschließlich 25 Stiftungsfonds und 23 Treuhandstiftungen. Inklusive der von ihr verwalteten 19 rechtlich selbstständigen Stiftungen beläuft sich ihr Kapital auf knapp 30 Millionen Euro.

Einige Bürgerstiftungen betreuen unter ihrem Dach Bürgerstiftungen als unselbstständige Stiftungen oder unterstützen diese bei der Gründung. Beispielsweise hat die Bürgerstiftung Schwabach der vorläufig jüngsten Bürgerstiftung Kammerstein beratend zur Seite gestanden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Report Bürgerstiftungen. Fakten und Trends 2017

 

Bürgerstiftungen in den Bundesländern

 

In jedem Bundesland gibt es mindestens eine Bürgerstiftung, mit Ausnahme des Saarlandes. Spitzenreiter ist das einwohnerstärkste Bundesland Nordrhein-Westfalen mit 113 Bürgerstiftungen. Hier gibt es auch die meisten Bürgerstiftungen mit einem Stiftungskapital von mehr als einer Million Euro (23) und das höchste Stiftungskapital von Bürgerstiftungen in einem Bundesland (94,4 Millionen Euro).

Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Bundesländer Baden-Württemberg (103 Bürgerstiftungen) und Niedersachsen (61 Bürgerstiftungen). Auch die Zahl der Bürgerstiftungen mit mehr als einer Million Euro Stiftungskapital liegt mit 19 in Baden Württemberg höher als in Niedersachsen (13). Das gesamte Stiftungskapital der baden-württembergischen Bürgerstiftungen ist allerdings mit 62,7 Millionen Euro etwas niedriger als das der niedersächsischen (66,7 Millionen). Entsprechend liegt das durchschnittliche Stiftungskapital einer Bürgerstiftung aus dem „Ländle“ bei 608.600 Euro, einer Bürgerstiftung zwischen „Harz und Heide“ bei über 1 Mio. Euro.

Auch in anderen Bundesländern entwickeln sich die Bürgerstiftungen weiterhin erfolgreich. Zehn Stiftungskapitalmillionäre gibt es unter den Bürgerstiftungen im Freistaat Bayern, obwohl es hier insgesamt erst 39 Bürgerstiftungen gibt. Noch größer ist die „Millionärsdichte“ nur im Norden Deutschlands. Bei vier von neun Bürgerstiftungen in Schleswig-Holstein beträgt das Stiftungskapital bereits mehr als eine Million Euro. In Hessen liegt das durchschnittliche Stiftungskapital einer Bürgerstiftung mit erstmalig über einer Million Euro fast so hoch wie in Niedersachsen. Die 29 hessischen Bürgerstiftungen haben insgesamt mehr Stiftungskapital (29,9 Millionen Euro) als die 39 bayerischen Bürgerstiftungen (30,1 Millionen Euro).

Auch in den Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg engagieren sich Menschen in Bürgerstiftungen. In Berlin und Bremen, aber auch in Köln sind darüber hinaus Bürgerstiftungen auf Stadtteilebene entstanden.

 

 

Potentieller Zugang zu einer Bürgerstiftung

 

Bürgerstiftungen leitet die Vision, dass es eine Bürgerstiftung für jede Stadt oder Region als Partner für Stifter, Spender und Engagierte gibt – und nicht möglichst viele Bürgerstiftungen. Knapp die Hälfte der Bevölkerung (48 Prozent) lebt bereits heute im Einzugsgebiet einer Bürgerstiftung. Über 39 Millionen Menschen haben somit potentiell Zugang zu einer Bürgerstiftung und können sich dort mit Geld, Zeit und Ideen engagieren (im Bürgerstiftungsfinder sind alle Bürgerstiftungen mit ihren Finanzkennzahlen und Kontaktdaten gelistet).

Bürgerstiftungen sind bislang vor allem in urbanen, bevölkerungsdichten Räumen anzutreffen – in gut drei Vierteln aller deutschen Großstädte gibt es eine Bürgerstiftung. Zwar gibt es auch Bürgerstiftungen, die für ganze Regionen Verantwortung übernehmen: das Wirkungsgebiet der Bürgerstiftung Mittelhessen, der Altmärkischen Bürgerstiftung Hansestadt Stendal und der Bürgerstiftung Barnim Uckermark erstreckt sich auf mehr als 4.000 qkm, aber dennoch besteht Handlungsbedarf, damit auch in ländlich geprägten Regionen Menschen Zugang zu einer Bürgerstiftung haben. Auch im Saarland, wo bisher keine Bürgerstiftung Fuß gefasst hat, und in Teilen Schleswig-Holsteins sowie Brandenburgs, Bayerns, Mecklenburg-Vorpommerns, Sachsens und Thüringens (alle Zugang zwischen 15 bis 40 Prozent) könnten demnach weitere Bürgerstiftungen die Entwicklung lokalen bürgerschaftlichen Engagements begünstigen.

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Report Bürgerstiftungen. Fakten und Trends 2017

 

Bürgerstiftungen: Wachsende Bedeutung vor Ort

 

Bürgerstiftungen sind verlässliche Partner für gemeinnützige Projekte, Initiativen und Vereine vor Ort. Mit einer Summe von 17,5 Millionen Euro förderten sie diese im Jahr 2016. Das sind knapp 1,5 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Die Gesamtförderausgaben von Bürgerstiftungen seit ihrem Entstehen liegen damit bei mindestens 134 Millionen Euro.

Bürgerstiftungen können vor Ort immer mehr leisten. Das Potential von Bürgerstiftungen lässt sich am Vergleich der Spitzenreiter im Bürgerstiftungs-Benchmark der letzten 10 Jahre ablesen: Während im Jahr 2006 die im Stiftungsaufbau erfolgreichste Bürgerstiftung 228.000 Euro Zustiftungen generieren konnte, gelang der Spitzenreiterin im Jahr 2011 schon ein Zuwachs von 1,6 Millionen Euro und im Jahr 2016 eindrucksvolle 3,1 Millionen Euro.

Auch beim Vergleich der Benchmark-Erstplatzierten bei der Projektförderung der Jahre 2006, 2011 und 2016 wird dieses Muster deutlich: Während die Bürgerstiftung mit der höchsten Projektfördersumme im Jahr 2006 mit 499.000 Euro gemeinnützige Projekte und Vereine unterstützte, setzte die Spitzenreiterin im Jahr 2011 beinahe eine doppelt so hohe Summe ein (988.000 Euro). Im Jahr 2016 liegt die Spitzenreiterin noch einmal deutlich höher, bei 1,7 Millionen Euro. Bei den Spendeneinnahmen lag die Spitzenreiterin vor 10 Jahren bei 262.000 Euro, vor 5 Jahren bei hohen 996.000 Euro und in diesem Jahr bei 602.000 Euro.

 

 

Benchmark: Top-Ten der Bürgerstiftungen

 

Mit dem Bürgerstiftungs-Benchmark werden das Vermögenswachstum, Spendeneinnahmen und Projektförderungen gemessen, um den Gremien von Bürgerstiftungen eine Unterstützung für das strategische Management zu geben. Zudem wirft der Bürgerstiftungs-Benchmark auch einen Blick in die Zukunft: Was heute die Top-Ten-Bürgerstiftungen an Spitzenleistungen beim Vermögensaufbau, den Spendeneinnahmen und den Fördersummen erbringen, wird in künftigen Jahren zur Alltagsbilanz der meisten Bürgerstiftungen in Deutschland gehören.

Mit jeweils 300.000 bis knapp 700.000 Euro unterstützten im Jahr 2016 die zehn förderstärksten Bürgerstiftungen bürgerschaftliches Engagement und gemeinnützige Organisationen in ihren Städten und Regionen oder führten eigene Projekte durch. Zwischen 311.000 Euro und 682.000 Euro, beim Spitzenreiter sogar 1,6 Millionen, konnten sie dafür verwenden. Auch in kleineren Orten mit weniger Einwohnern leisten Bürgerstiftungen eine relevante Förderung. Umgerechnet zwischen jnapp 4 und 14 Euro pro Kopf der Bevölkerung hat die Spitzengruppe der Bürgerstiftungen für das lokale Gemeinwohl im Jahr 2016 ausgegeben. Mehr zu den drei Kategorien des Bürgerstiftungs-Benchmark können Sie direkt hier nachlesen und Informationen den folgenden Grafiken entnehmen (zu den druckfähigen Grafiken geht es hier).

 

Benchmark Bürgerstiftungen Benchmark Vermögenswachstum Benchmark Spendeneinnahmen Benchmark Projektförderung

 

 

 

 

 

 

 


 

Report Bürgerstiftungen. Fakten und Trends 2016

 

Förderschwerpunkte

 

Bürgerstiftungen haben einen breiten Stiftungszweck in ihren Satzungen verankert, um verschiedene gemeinnützige Anliegen unterstützen zu können. Sie sind fördernd und/oder operativ tätig.

Ein wichtiger Förderschwerpunkt für Bürgerstiftungen ist Bildung. Fast die Hälfte ihrer Mittel (47 Prozent) investieren Bürgerstiftungen in diesen Bereich, gefolgt von Kunst und Kultur (17 Prozent) und Sozialem (15 Prozent), Gesundheit und Sport (7 Prozent), so unsere Sondererhebung aus dem Jahr 2010.

Als weiterer wichtiger Engagementbereich ist bei den Bürgerstiftungen spätestens seit Sommer 2015 die Integration von Geflüchteten dazugekommen. Über die Hälfte aller Bürgerstiftungen ist in der Flüchtlingsarbeit aktiv. Mindestens 20 Prozent aller Bürgerstiftungen haben einen Schwerpunkt ihrer Arbeit im Bereich Flüchtlingsarbeit gelegt. Neben den Aufgaben zur Versorgung und Betreuung der Flüchtlinge sind das auch Aktionen gegen menschenfeindliche Polemiken und Aktionen von Einheimischen und die Förderung einer toleranten und starken Aufnahmegesellschaft. Außerdem engagieren sich Bürgerstiftungen nicht nur für, sondern auch mit Geflüchteten. In Fahrradwerkstätten, bei Veranstaltungen oder bei der Unterstützung anderer Geflüchteter: bei ungefähr jeder sechsten Aktivität der Bürgerstiftungen engagierten sich Geflüchtete selbst. Dies und weitere Fakten liefert die Untersuchung "Bürgerstiftungen: Engagiert in der Flüchtlingsarbeit" der Aktiven Bürgerschaft im Zeitraum Januar 2014 bis März 2016.

Was Bürgerstiftungen mit ihrer Arbeit bewegen, zeigen auch beispielhaft die Gewinner des Förderpreises Aktive Bürgerschaft 2017. Die Bürgerstiftung Kehl hat lokale Unternehmen für die Finanzierung eines Qualifizierungsprogramms für junge Geflüchtete gewonnen. In dem einjährigen Kurs wurden junge Männer auf Ausbildungen in der Metall- und Elektroindustrie vorbereitet. Die Bürgerstiftung Jena hilft mit Sprachkursen und einem Paten nicht nur beim Ankommen, sondern fördert auch das Engagement von Migranten und Geflüchteten selbst. So vermittelt die Bürgerstiftung Interessierte an gemeinnützige Organisationen in Jena und unterstützt Geflüchtete beim Aufbau ihrer eigenen Projekte.

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Report Bürgerstiftungen. Fakten und Trends 2017

 

Gremien: Ehrenamtliches Engagement mit hohem Zeiteinsatz und Gestaltungswillen

 

Über 5.000 Frauen und Männer verantworten ehrenamtlich im Vorstand (Exekutivorgan) oder Stiftungsrat bzw. Kuratorium (Aufsichtsorgan) die Arbeit der Bürgerstiftung.

Ihre Führungs- und Leitungsaufgaben sind anspruchsvoll: Bürgerstiftungen verwalten zum Teil nicht unbeträchtliches Stiftungskapital, das sowohl sicher als auch ertragreich angelegt sein will, um damit nachhaltig Erträge zu erwirtschaften – eine besondere Herausforderung in Zeiten niedriger Zinsen. Bürgerstiftungen setzen eigene Projekte um und treffen Förderentscheidungen. Oft sind damit mehrjährige finanzielle Zusagen verbunden, auf die gemeinnützige Vereine und Initiativen vertrauen. Teilweise arbeiten sie mit mehreren hundert Ehrenamtlichen zusammen, die sie gewinnen, begleiten und qualifizieren. Bei der Beratung von Stifterinnen und Stiftern und bei testamentarischen Zuwendungen bedarf es finanzieller und (steuer-)rechtlicher Kompetenz. Sie arbeiten mit den verschiedensten Akteuren vor Ort zusammen und gehen Kooperationen ein. Nicht zuletzt haben die Gremien die üblichen Managementaufgaben einer gemeinnützigen Organisation zu bewältigen, gesetzliche Vorschriften und fachliche Regeln zu beachten. Es wird deutlich: Eine Bürgerstiftung ehrenamtlich zu führen, setzt Verantwortungsbereitschaft, Zeit, Tatkraft und dafür notwendige Kompetenzen und Fähigkeiten voraus.

 

Hoher Zeitaufwand

 

Die Gremienmitglieder engagieren sich mit hohem Zeitaufwand für die Bürgerstiftung. Knapp die Hälfte der Vorstandsvorsitzenden wenden monatlich mehr als 20 Stunden für die Bürgerstiftung auf. Knapp ein Drittel der Vorstandsmitglieder ist mit über 20 Stunden pro Monat aktiv. Auch die Stiftungsräte setzen viel Zeit ein: mehrheitlich zwischen 2 bis 9 Stunden im Monat.

Die zeitliche Differenz zwischen Vorständen und Stiftungsräten kann damit erklärt werden, dass Vorstände die operative und zeitintensive Gremienarbeit übernehmen, wie zum Beispiel die Stiftergewinnung, Fundraising und Projektmanagement, während Stiftungsräte häufig die Bürgerstiftung in der Öffentlichkeit repräsentieren und ihrer Aufsichtspflicht nachkommen.

Durchschnittlich sind die Gremienmitglieder seit sechs Jahren als Vorstand oder Stiftungsrat aktiv. Dabei verändern sich die Mitglieder innerhalb der Gremien durchaus: Manche Gremienmitglieder wechseln innerhalb des Gremiums ihre Funktion oder vom Vorstand in den Stiftungsrat und umgekehrt. Die Hälfte übt dabei eine Funktion mehr als fünf Jahre aus.

 

Ausgeprägter Gestaltungswille

 

Warum ist jemand als Vorstand oder Stiftungsrat für eine Bürgerstiftung aktiv? Unsere repräsentative Personenumfrage nach den individuellen Gründen für das Engagement unter den Gremienmitgliedern zeigt: Der gesellschaftliche Gestaltungswille steht im Vordergrund.

Die sechs am häufigsten genannten Gründe beziehen sich auf Aussagen mit diesem Schwerpunkt – im Vergleich zu eher individuell-privaten Engagementgründen .

Für die meisten Vorstände und Stiftungsräte steht die grundsätzliche Bedeutsamkeit von bürgerschaftlichem Engagement im Vordergrund: „weil ich privates / bürgerschaftliches Engagement gut finde“ (86 Prozent der Vorstände und 85 Prozent der Stiftungsräte). Danach folgen mit mehr als zwei Dritteln Zustimmung Aussagen, die für eine aktive Gestaltungsorientierung stehen: „das Leben vor Ort attraktiver zu machen, um die Lebensqualität vor Ort zu erhalten oder zu verbessern“ (71 Prozent, 75 Prozent), „weil ich das Gefühl habe, mit meiner Tätigkeit etwas zu bewegen“ (68 Prozent, 57 Prozent), „weil ich es gut finde, dass die Bürgerstiftung andere dabei unterstützt, ihr Engagement umzusetzen“ (68 Prozent, 67 Prozent) und „weil mir das Thema bzw. die Projekte und die Gruppen besonders am Herz liegen“ (65 Prozent, 68 Prozent). Gründe, die eher für die individuelle Sinngebung, erfahrene Wertschätzung oder die Bereicherung des eigenen Lebens stehen, spielen dagegen eine nachrangigere Rolle. Das in diesem Bereich am häufigsten genannte Item „weil mir das Engagement Freude bereitet“ steht erst an 7. Stelle (60 Prozent, 55 Prozent).

Dieser Befund erhärtet sich beim Vergleich der Angaben der Gremienmitglieder der Bürgerstiftungen mit Angaben von deutschlandweit ehrenamtlich Engagierten „mit einem Ehrenamt oder einer festen Aufgabe“ (Allensbach-Umfrage 2013): Der Grund, mit dem Engagement etwas zu verbessern und zu bewegen, ist bei den Gremienmitgliedern der Bürgerstiftungen ausgeprägter, während die Sinngebung aufgrund einer bedeutsamen Aufgabe geringe Bedeutung hat.

 

Aktive Mitglieder der lokalen Zivilgesellschaft

 

Die Gremienmitglieder der Bürgerstiftungen sind vielerorts aktive Mitglieder der lokalen Zivilgesellschaft: 89 Prozent waren im letzten Jahr auch außerhalb der Bürgerstiftung engagiert, z. B. 58 Prozent in einem Verein und 28 Prozent in nicht formal organisierten Gruppen/Netzwerken wie z. B. der Flüchtlingshilfe. Diese Mehrfachengagements unterstreichen den gesellschaftlichen Gestaltungswillen der Bürgerstiftungsengagierten. Weiterhin verfügen jene mehrfach engagierten Gremienmitglieder auch über lokale Netzwerke, können Erfahrungen und Wissen aus anderen gemeinnützigen Bereichen in die Arbeit der Bürgerstiftung einbringen, bspw. bei Förderentscheidungen und der Beratung von Stiftern. Auch für Bürgerstiftungen, die ihre Fördertätigkeit von kleineren Projekten zu einer strukturelleren Arbeit ausrichten, gemeinsam mit anderen Akteuren vor Ort gesellschaftspolitische Akzente setzen wollen, ist ein solches Mehrfachengagement der Gremienmitglieder wertvoll.

 

Gremienkompetenz

 

Die Bürgerstiftung lebt von diesen individuellen Persönlichkeiten, die in einer Stadt oder Region agieren und bereit sind, in den Gremien ehrenamtlich aktiv zu sein. Gleichwohl ist die ehrenamtliche Führung und Leitung einer Bürgerstiftung kein „Management nach Feierabend“ (Clausen 2002). Sie ist an Kompetenzen und Erfahrungen auf verschiedenen Ebenen gebunden, zum Beispiel in der Stiftergewinnung und -beratung, Vermögensverwaltung und der Öffentlichkeitsarbeit. Diese lassen sich unter den Gremienmitgliedern der Bürgerstiftungen finden. Sie bringen für die Bürgerstiftung notwendige Fähigkeiten und Kompetenzen unter anderem aus Ausbildung, Studium und Beruf mit. In knapp der Hälfte aller Bürgerstiftungen sind Anwälte und Notare im Vorstand engagiert, im Stiftungsrat sind es 61 Prozent. Geschäftsführer kleiner und mittelgroßer Unternehmen sind in der Hälfte der Vorstände engagiert, 70 Prozent im Stiftungsrat. Bankangehörige sind in der Hälfte aller Vorstände und Stiftungsräte vertreten. Lehrer und Hochschullehrer, Angestellte der Öffentlichen Verwaltung sind jeweils bei einem Drittel (33 Prozent) anzutreffen.

Somit bestätigt sich auf den ersten Blick die bestehende Kritik an Bürgerstiftungen, tendenziell durch „Angehörige sozialer Eliten“ (Sandberg 2013) vertreten zu sein. Während die Diversifizierung der Gremien aus vielen Gründen, nicht zuletzt zugunsten der für Bürgerstiftungen selbst wichtigen stärkeren Verankerung in der breiten Bevölkerung, notwendig ist, gilt es, die bestehenden Anforderungen an die Kompetenzen der Gremien einerseits und die strukturell festgeschriebene wirtschaftliche, parteipolitische und konfessionelle Unabhängigkeit (10 Merkmale einer Bürgerstiftung) andererseits bei der Wertschätzung des Stiftungsmodells nicht zu unterschätzen.

 

Unterschiede zwischen Frauen und Männern

 

Männer sind in den Gremien der Bürgerstiftungen deutlich stärker vertreten (72 Prozent) als Frauen (28 Prozent), die Gremien unterscheiden sich hier minimal, in den Vorständen sind 30 Prozent Frauen, 70 Prozent Männer vertreten; in den Stiftungsräten bzw. Kuratorien sind 27 Prozent Frauen, 73 Prozent Männer anzutreffen. Damit setzt sich in Gremien von Bürgerstiftungen eine Geschlechterverteilung fort, wie sie auch im Hinblick auf andere Führungspositionen anzutreffen ist.

 

Engagement im Übergang von der Erwerbstätigkeit in den Ruhestand

 

Ältere Menschen haben heute eine weit höhere Lebenserwartung als die vorherigen Generationen, sie sind gesünder und aktiver. Diese Entwicklung kommt auch den Bürgerstiftungen zugute. Ein Drittel der Gremienmitglieder ist zwischen 60 und 69 Jahre alt (Vorstände 28 Prozent, Stiftungsräte 31 Prozent), auch die 70-Jährigen und Ältere sind in der Bürgerstiftung aktiv (Vorstände 15 Prozent, Stiftungsräte 27 Prozent). Die Mehrheit der Gremienmitglieder ist zu Beginn der Tätigkeit berufstätig (Vorstände 74 Prozent, Stiftungsräte 82 Prozent); knapp zwei Drittel nutzen den Übergang von der Erwerbstätigkeit in den Ruhestand als Einstieg in das Engagement bei der Bürgerstiftung. Zum Beispiel managt ein ehemaliger Unternehmer als Vorstandsvorsitzender eine Bürgerstiftung full-time. Eine Redakteurin einer Lokalzeitung mit über 30 Jahre Berufserfahrung übernimmt die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Bürgerstiftung. Ein pensionierter Fachbereichsleiter einer Schule bringt seine Expertise bei den Bildungsprojekten der Bürgerstiftung ein.

 

Gremiennachfolge: "Staffelübergabe" gestalten

 

Wie viele andere gemeinnützige Organisationen stehen auch Bürgerstiftungen vor der Herausforderung, für das oftmals anspruchsvolle Ehrenamt der Gremienarbeit Nachfolgerinnen und Nachfolger zu finden. „Um Jüngeren und neuen Ideen Platz zu machen“, so verabschiedet sich altersbedingt eine Vorstandsfrau. Dass immer wieder neue Energie und Ideen in die Gremienarbeit hineingebracht werden, spielt eine entscheidende Rolle für die Zukunftsfähigkeit einer Bürgerstiftung. Oftmals haben Bürgerstiftungen den Wechsel der Gremienmitglieder in den Satzungen festgeschrieben. Bei einigen Bürgerstiftungen folgt bereits auf die Gründungsstifter die nächste Generation. Die Suche nach geeigneten Vorständen und Stiftungsräten steht bei jeder Bürgerstiftung irgendwann an. Darum münden die Ergebnisse der diesjährigen Untersuchungen auch in die Beratung und Unterstützung von Bürgerstiftungen und stehen für diese zum Download in unserem Online-Portal CampusAktiv bereit.

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Report Bürgerstiftungen. Fakten und Trends 2017

 

Volksbanken Raiffeisenbanken engagiert für Bürgerstiftungen

 

Bürgerstiftungen wollen als „Stiftung von Bürgern für Bürger“ Verantwortung für das Gemeinwohl in ihrer Stadt oder Region übernehmen, ihre Stiftungsangelegenheiten selbst verwalten und auch andere Menschen darin unterstützen, selbst aktiv werden zu können. Bürgerstiftungen weisen damit eine große Nähe zur genossenschaftlichen Philosophie der Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung auf.

Bundesweit unterstützen die Volksbanken und Raiffeisenbanken mit der Stiftung Aktive Bürgerschaft und im Sinne der „10 Merkmale einer Bürgerstiftung“ des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen die Gründung und Entwicklung von Bürgerstiftungen in Deutschland. Mehr als vier von fünf Bürgerstiftungen profitieren heute vom Engagement ihrer örtlichen Genossenschaftsbank, beispielsweise als Initiatoren und Wegbereiter einer Bürgerstiftung, als Projektförderer oder durch so genannte Matching Funds, mit denen sie Zustiftungen von Bürgern bis zu einem festgelegten Betrag verdoppeln und einen Anreiz zum Mitmachen stiften.

Im Jahr 2002 hat der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) seine Mitglieder – Volksbanken und Raiffeisenbanken, Sparda-Banken, PSD-Banken, Kirchenbanken und andere Genossenschaftsbanken – zu einem verstärkten Engagement für Bürgerstiftungen aufgerufen. Die Aktive Bürgerschaft als Kompetenzzentrum der Volksbanken und Raiffeisenbanken für Bürgerengagement unterstützt und begleitet seither bundesweit das Engagement der Genossenschaftsbanken für Bürgerstiftungen.

Genossenschaftsbanken sind inzwischen Gründungsstifter bei 252 Bürgerstiftungen und Förderer bei 147 Bürgerstiftungen. Insgesamt 340 (der 405) Bürgerstiftungen werden von 269 Genossenschaftsbanken, Unternehmen und Verbänden der Genossenschaftlichen FinanzGruppe unterstützt. Dies entspricht einer bundesweiten Engagementquote von 84 Prozent. Über dem Bundesdurchschnitt engagiert sind die Genossenschaftsbanken in Bremen (100 Prozent aller Bürgerstiftungen werden von einer Genossenschaftsbank unterstützt); Mecklenburg-Vorpommern (100 Prozent); Niedersachsen (89 Prozent); Baden-Württemberg (86 Prozent); Nordrhein-Westfalen (87 Prozent), Thüringen (86 Prozent).

Mehr über die Kampagne Bürgerstiftungen der Volksbanken Raiffeisenbanken und der Stiftung Aktive Bürgerschaft erfahren Sie hier.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Report Bürgerstiftungen. Fakten und Trends 2017

 


 

Methodik Report Bürgerstiftungen

 

Der „Report Bürgerstiftungen. Fakten und Trends 2017“ basiert auf einer Vollerhebung aller Bürgerstiftungen, die "10 Merkmalen einer Bürgerstiftung“ des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen entsprechen und bis zum 30.06.2017 gegründet wurden. Der Rücklauf lag in den vergangenen Jahren zwischen 70 Prozent und 85 Prozent, im Jahr 2017 bei 72 Prozent. Stichtag der Finanzdaten war der 31.12.2016.

Die Stiftung Aktive Bürgerschaft legt im zwölften Jahr in Folge Zahlen und Fakten zur Entwicklung der Bürgerstiftungen in Deutschland vor. Der „Report Bürgerstiftungen. Fakten und Trends“ führt den „Länderspiegel Bürgerstiftungen“ von 2006 bis 2014 fort.

Jährlich werden ausgewählte Sonderthemen mittels einer Sonderumfrage speziell beleuchtet; in diesem Jahr das Thema „Gremien und Gremiennachfolge“. Zur Analyse dieses Themas wurden zwei Erhebungen durchgeführt: eine Personenbefragung und eine Organisationsbefragung.

Die Engagementgründe und die Sicht auf zukünftige Herausforderungen der Engagierten im Vorstand und Stiftungsrat wurden mittels einer Online-Personenbefragung erhoben, an der sich knapp 400 Gremienmitglieder beteiligt haben. Die Verteilung der Bürgerstiftungen deutschlandweit und im Sample ist ähnlich: nach Alter der Bürgerstiftung, Bundesland, Vermögen sowie Verteilung der Gremienmitglieder hinsichtlich der Altersverteilung und des Geschlechts, so dass das Sample grundsätzlich als repräsentatives Abbild der Grundgesamtheit betrachtet werden kann, da nicht zu vermuten ist, dass die Erkenntnisinteressen durch andere abgefragte Faktoren beeinträchtigt werden.

Die Items zur Erhebung der Engagementgründe wurden in Anlehnung an die Item-Batterie der Allensbach Umfrage „Motive des bürgerschaftlichen Engagements“ (Institut für Demoskopie Allensbach, 2013) erstellt; die Items zu den anstehenden Herausforderungen umfassen die Akquise von Spenden und Zustiftungen, die Gremienarbeit und die Positionierung der Stiftung. Auch der individuelle Zeiteinsatz der Gremienmitglieder wurde hier erhoben.

Da Engagementmotive nicht mittels einer Abfrage durch eine Item-Batterie erfassbar sind (vgl. z. B. Hacket/Mutz, 2002), sprechen wir hier von „Engagementgründen“ und damit dem individuellen Bewusstsein verfügbaren rationalen Begründungen für das Engagement. Selbstverständlich sind diese Aussagen in besonderer Art und Weise von den Effekten der „sozialen Erwünschtheit“ bei Befragungen betroffen. Dennoch bieten die Ergebnisse, insbesondere im Vergleich mit anderen Erhebungen und mit verschiedenen Teilgruppen, gute Anhaltspunkte, inwiefern sich die Engagementgründe der Gremienmitglieder von denen anderer Engagierter unterscheiden – selbstverständlich jeweils ohne damit eine Bewertung zu treffen.

Parallel zur Finanzdatenabfrage beantworteten 33 Prozent der Bürgerstiftungen, vertreten durch die Hauptkontaktperson, auch einen Fragebogen zur Gremienzusammensetzung, Gremienarbeit und Erfahrungen mit der Gremiennachfolge (Organisationsbefragung). Neben der Geschlechter- und Altersverteilung waren u. a. Arbeitsabläufe bei der Suche nach Gremiennachfolgern Thema. Die Ergebnisse werden den Bürgerstiftungen auf CampusAktiv zur Verfügung gestellt www.campusaktiv.de.


Quellen:

Anheier, Helmut / Toepler, Stefan: Bürgerschaftliches Engagement zur Stärkung der Zivilgesellschaft im internationalen Vergleich, in: Enquete-Kommission „Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements“ (Hrsg.), Bürgerschaftliches Engagement im internationalen Vergleich, Wiesbaden: Springer Fachmedien, 2003, S. 13-55

Arbeitskreis Bürgerstiftungen des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen: 10 Merkmale einer Bürgerstiftung, 2000, abrufbar unter: www.aktive-buergerschaft.de/buergerstiftungen/gruenden/10_merkmale

Clausen, Gisela: Vorstands- und Gremienarbeit aktiv gestalten. Ein Praxishandbuch für die Arbeit in Vereinen und Verbänden. Weinheim: Betz Verlag, 2002.

Hacket, Anne / Mutz, Gerd, Empirische Befunde zum bürgerschaftlichen Engagement, in APuZ, B9/2002, abrufbar unter www.bpb.de/apuz/27079/empirische-befunde-zum-buergerschaftlichen-engagement

Hellmann, Bernadette / Nährlich, Stefan: Bürgerstiftungen in Deutschland, S&S Rote Seiten 4/2014.

Institut für Demoskopie Allensbach: Motive des bürgerschaftlichen Engagements, 2013

Jakob, Gisela: Zwischen Dienst und Selbstbezug. Eine biographieanalytische Untersuchung ehrenamtlichen Engagements. Wiesbaden: Opladen, 1993

Sandberg, Berit: Wie viel "Bürger" ist in Bürgerstiftungen drin? In: Nährlich, Stefan / Hellmann, Bernadette (Hrsg.), Diskurs Bürgerstiftungen, Berlin: Aktive Bürgerschaft, 2013, S. 138-139


Autorinnen

Christiane Biedermann, Programm-Leiterin Bürgerstiftungen

Judith Polterauer, Leitung Umfragen und Analysen

 

 

 

 

 

 

 

 

Ansprechpartner

 

 

Christiane Biedermann, Programm-Leiterin Bürgerstiftungen
E-Mail: christiane.biedermann@aktive-buergerschaft.de
Telefon: 030 2400088-12; Fax -19


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Stefan Nährlich, Geschäftsführer
E-Mail: stefan.naehrlich@aktive-buergerschaft.de
Telefon: 030 2400088-11; Fax -19


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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