Fragen und Antworten


Was sind Bürgerstiftungen?
Bürgerstiftungen kann man als unabhängige Stiftungen von Bürgern für Bürger beschreiben. Privatpersonen, Unternehmen und Banken bauen gemeinsam das Stiftungskapital auf. Aus den Erträgen werden nachhaltig soziale, kulturelle oder andere gemeinnützige Anliegen in einem begrenzten geographischen Gebiet gefördert, z.B. einer Stadt, einem Landkreis oder einer Region. Da die Bürgerstiftung ihr Vermögen durch viele, auch kleinere Beträge aufbaut, bietet sie allen die Gelegenheit, Stifterin oder Stifter zu werden. Der Arbeitskreis Bürgerstiftungen des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen hat "10 Merkmale einer Bürgerstiftung" definiert.

Wie arbeiten Bürgerstiftungen?
Bürgerstiftungen bieten "alles aus einer Hand" für das Engagement in einer Stadt oder Region. Sie vergeben Fördermittel an gemeinnützige Organisationen und führen eigene Projekte durch. "Mitmachen und mitentscheiden" charakterisiert die Funktionsweise der Bürgerstiftung. In entsprechenden Gremien (Stifterversammlung, Ausschüsse) beteiligen sich Stifter an der Entscheidung über die Mittelvergabe. Neben dem finanziellen Engagement fördern Bürgerstiftungen ehrenamtliches Engagement. Darüber hinaus beraten sie Menschen, die eine eigene Stiftung gründen oder sich als Spender engagieren wollen.


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