Bürgerstiftung Dresden (2. Preis, 5.000 Euro)


Auf Initiative der Hamburger Körber-Stiftung gründeten im Herbst 1998 Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und der Wirtschaft die Bürgerstiftung Dresden. Die Körber-Stiftung sicherte zu, für die ersten Jahre die Räume ihres Dresdner Hauses zur Verfügung zu stellen und die Kosten für die Geschäftsführung zu übernehmen. Anfang Januar 1999 nahm die Stiftung ihre Arbeit auf. Im Mai 2003 erhielt die Bürgerstiftung Dresden den „Deutschen Stifterpreis“.


Erich Kästner Museum


Um die neu gegründete Bürgerstiftung bekannt zu machen, wurde ein Projekt gewählt, das ihre Arbeitsweise transparent machen und zeigen sollte, welche Merkmale die von ihr geförderten Projekte auszeichnen. Diese sollen von bürgerschaftlichem Engagement getragen sein, eine Lücke schließen und ohne private Förderung nicht realisierbar sein. Zudem soll ihre Sinnhaftigkeit öffentlich gut vermittelbar sein, um neue Spender und Stifter überzeugen zu können. Die Wahl fiel auf eine Initiative zur Realisierung eines Kästner-Museums – passend zum anstehenden 100. Geburtstag Kästners. Die Bürgerstiftung rief zu Sach- und Geldspenden auf und sammelte mit 200 Filzhüten, wie sie Kästner getragen hatte, in Geschäften, Banken, Kultureinrichtungen und bei zahlreichen kulturellen Veranstaltungen. Neben den eingesammelten Spenden wurden so auch weitere Unterstützer geworben.


Weitere Projekte


Würdigungskonzept zur Förderung ehrenamtlichen Engagements in Dresden (Ehrenamtspass, Danke-Schön-Veranstaltungen), Freiwilligenagentur „Treffpunkt Hilfsbereitschaft“ u.v.m.