In Deutschland tut sich was!


Von Christiane Biedermann, Aktive Bürgerschaft e.V.

Zwölf Bürgerstiftungen zeigten zur diesjährigen Verleihung des Förderpreises Aktive Bürgerschaft, wie sie die Gesellschaft im Kleinen verändern. Dafür erhielten sie nicht nur positive Resonanz, sondern auch enorme Anerkennung.

"They can’t take that away from me" – mit diesem George Gershwin-Klassiker traf die Jazz Sängerin Fanny Krug – bekannt durch gemeinsame Auftritte mit Vater Manfred Krug - sicher das Gefühl der Preisträger des bundesweiten Wettbewerbs um den Förderpreis Aktive Bürgerschaft (2004) am Vormittag des 10. März 2005 im Berliner DZ Bank Forum am Brandenburger Tor. Den begehrten Preis – dotiert mit insgesamt 15.000 Euro – erhielten engagierte Bürgerinnen und Bürger aus Nürnberg, Halle und Herten für die hervorragenden und innovativen Leistungen ihrer Bürgerstiftungen.

Den Applaus der über 500 Gäste und die damit verbundene Wertschätzung ihres Engagements kann den Vertretern der Bürgerstiftungen gewiss niemand mehr nehmen. Eigens für die Veranstaltung angereist waren auch über 30 Vertreter der Bürgerstiftungen aus Ahrensburg, Berlin, Bielefeld, Jena, Nienburg, Osnabrück, Parchim, Stuttgart und Weimar. Ihre Stiftungen kamen unter die "TOP 10" der insgesamt 71 Bewerber aus ganz Deutschland. Auch ihr beispielhafter Einsatz für das Gemeinwohl vor Ort wurde im Rahmen der Veranstaltung entsprechend gewürdigt.

Bundesweit stießen die ausgezeichneten Bürgerstiftungen auf großes Interesse. Die BILD-Zeitung Nürnberg verlieh ihr "Lob des Tages" an die Bürgerstiftung Nürnberg. Die  Bürgermeisterin der Stadt Halle, Dagmar Szabados, gratulierte der Hallenser Bürgerstiftung zu ihrem Erfolg: "Angesichts dieser Ehrung wird das Stichwort von der ›Bürgergesellschaft‹ mit Leben erfüllt. Dass die noch junge Stiftung in so kurzer Zeit bundesweite Anerkennung gefunden hat, darauf können wir alle stolz sein." Die Hertener Allgemeine lobte die Bürgerstiftung ihrer Stadt mit der Schlagzeile "Ausgezeichnete Stiftung", die Westdeutsche Allgemeine Zeitung titelte "Ehre für die Bürgerstiftung". Dem Hamburger Abendblatt sagte Dr. Michael Eckstein von der Bürgerstiftung Region Ahrensburg: "Wir sind in die engere Wahl gekommen, das ist eine schöne Anerkennung und Würdigung unserer Arbeit." Im NDR-Radio erklärte Norbert Drogies von der Bürgerstiftung Osnabrück: "Darüber freuen wir uns sehr. Es ist so: Durch den Bekanntheitsgrad überzeugt man mehr Leute, sich für die Idee einzusetzen." "Unser Aufenthalt in Berlin hat uns einen riesigen Motivationsschub gegeben. Wir können sehr viel Kraft schöpfen und kehren mit zahlreichen Ideen zurück",betonte Regine Wetzig von der Parchimer Bürgerstiftung gegenüber der lokalen Zeitung. Karin Gruhlke ergänzte: "Es tut gut zu hören, dass wir in unserer kleinen Stadt mit dem Kapitalzuwachs nicht schlecht dastehen."


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