bürgerAktiv
Nachrichtendienst Bürgergesellschaft
Ausgabe 181 - August 2017
EDITORIAL
Liebe Leserin, lieber Leser,
für Wahlkampfzeiten ungewohnt friedlich nimmt der Spätsommer hierzulande seinen Lauf. Was auch daran liegt, dass sich die Lage bei der Aufnahme geflüchteter Menschen entspannt hat, quantitativ betrachtet. Allerdings ist diese Ruhe teuer erkauft; andere bezahlen die Rechnung, und zwar in Libyen. Unser Kommentator Dr. Rudolf Speth hat sich mit dem Dilemma der Hilfsorganisationen befasst, die als Seenotretter auf dem Mittelmeer unterwegs sind - wenn sie nicht gehindert werden.

Es grüßen herzlich

Gudrun Sonnenberg und Dr. Stefan Nährlich, Redaktion bürgerAktiv

INHALT
Aktive Bürgerschaft
> Personalie: Verstärkung für sozialgenial
Gesellschaft
> Mittelmeer: Retter müssen aufgeben
> Kommentar: Die neuen politischen Akteure
> Wikimedia: Mehr Anerkennung für digitales Engagement gefordert
Bürgerstiftungen
> Kehl: Metallqualifizierung abgeschlossen, neuer Jahrgang startet
> Arnsberg: Jugendbürgerstiftung veranstaltet Jugendfilmnacht
Service Learning
> Flensburg: Senioren bei Handynutzung gecoacht
> Tübingen: Verankerung im Lehramtsstudium
Wirtschaft
> Textilbündnis: Unternehmen veröffentlichen Pläne
Unternehmen
> Edeka: Antirassismus-Aktion, Werbespot, Verwirrung
> Siemens, Voith Hydro: Lieferungen an Staudammprojekt endgültig beendet
Politik und Staat
> Bundesfinanzhof: BUND Hamburg darf politische Willensbildung beeinflussen
> Bundesfinanzhof: Freimaurer verlieren Gemeinnützigkeit
> Lotto: Kultur, Denkmalschutz, Sport und Umwelt gefördert
Presseschau
> NZZ: Wie große Stiftungen Einfluss nehmen
> taz: Die Stiftung Lesen und die AfD
> WAZ: Kirche sucht Ehrenamtliche für Beerdigungen
> Süddeutsche: Helfen, ein Abenteuer
> Die Zeit: Proteste - unkorrekt, aber berechtigt
> Sächsische Zeitung: Strapaziertes Ehrenamt
Fachmedien
> Stiftung&Sponsoring: Stiftungsrecht im deutschsprachigen Raum
> Die Stiftung: Anlage in Immobilien und ihre Wirkung
> Alliance: Unterstützer europäischer Bürgerstiftungen
Regionales
> Sachsen: Stiftung beendet Engagement
> NRW: Ehrenamtliche Politiker - viel Zeit, wenig Geld
Ausland
> Türkei: Viel Druck, wenig Förderung
Panorama
> Zweischneidig: Tagelöhnerjob als gute Tat
AKTIVE BÜRGERSCHAFT
Personalie
Verstärkung für sozialgenial
Das Team im Service-Learning-Programm "sozialgenial - Schüler engagieren sich" der Stiftung Aktive Bürgerschaft wird verstärkt: Ab September 2017 unterstützt Joachim Kurt Bicheler als Programm-Manager den Programmleiter Dr. Jörg Ernst und die Programm-Managerin Caroline Deilmann. Bicheler war Realschullehrer in Stuttgart, akademischer Mitarbeiter an der Pädagogischen Hochschule Weingarten und zuletzt Mitherausgeber und Autor von zwei Schulbuchreihen.
> www.aktive-buergerschaft.de
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GESELLSCHAFT
Mittelmeer
Retter müssen aufgeben
Militärische Übergriffe, beschlagnahmte Schiffe: Sechs Nichtregierungsorganisationen haben im August 2017 ihre Rettungseinsätze für Flüchtlinge auf dem Mittelmeer zumindest vorübergehend einstellen müssen. Ein Schiff der spanischen Organisation "Proactiva Open Arms" war von der libyschen Küstenwache mit Warnschüssen bedroht worden. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen stellte daraufhin die Rettungsfahrten ein, ebenso die deutsche Hilfsorganisation Sea Watch. Die libysche Regierung hat erklärt, in einer nicht näher umrissenen "Such- und Rettungszone" keine ausländischen Schiffe ohne besondere Erlaubnis mehr zu dulden. Die italienische Regierung ließ ein Schiff der deutschen Seenotretter "Jugend Rettet" beschlagnahmen. Italien fordert, dass die Hilfsorganisationen einen Kodex unterzeichnen, in dem sie unter anderem erklären, nicht in libysche Gewässer zu fahren und nicht mit Schmugglern zu kommunizieren sowie italienische Polizisten an Bord zu lassen und die Menschen, die sie gerettet haben, nicht mehr an andere Schiffe weiterzugeben. Doch den Medienberichten zufolge hat ein Teil der Organisationen diesen Kodex unterzeichnet. Die Geflüchteten werden nun von der libyschen Küstenwache aufgegriffen und nach Libyen zurückgebracht - mit technischer und finanzieller Unterstützung der EU und Italiens.
> www.zeit.de/ ... /seenotrettung-fluechtlinge- ...
> correctiv.org/ ... /private-seenotretter-mitt ...
> www.taz.de/ ... /!5436108
> www.epo.de/index.php?option=com_content&view= ...
> www.epo.de/index.php?option=com_content&view= ...
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Kommentar

Die neuen politischen Akteure

Im Konflikt mit Libyen und den Anrainerstaaten der EU über die Rettung von Flüchtlingen auf dem Mittelmeer stehen Nichtregierungsorganisationen einmal mehr vor der Frage, wie politisch sie agieren wollen. Denn die Drohungen und Übergriffe der libyschen Küstenwache erschweren oder verhindern die Rettung der schiffbrüchigen Flüchtlinge. Die Proteste dagegen und die Entscheidung, Rettungsboote trotz der Gefahr wieder auslaufen zu lassen, macht die Organisationen zu politischen Akteuren. Konsequent wäre, wenn sie diese Rolle akzeptieren und entsprechende politische Verhandlungsstrategien entwickeln, meint Dr. Rudolf Speth, Politikwissenschaftler und Privatdozent an der Freien Universität Berlin, in seinem Kommentar.


> www.aktive-buergerschaft.de/ ... /2017#2017-08
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Wikimedia
Mehr Anerkennung für digitales Engagement gefordert
Menschen, die sich ehrenamtlich für den digitalen Zugang von Informationen engagieren - namentlich auf der Internetplattform Wikipedia - erfahren zu wenig Wertschätzung in Deutschland. Das hat Wikimedia Deutschland e.V. in ihrem im Juli 2017 veröffentlichten Positionspapier "Stärkung des digitalen Engagements" kritisiert. Digitales Engagement müsse gleichberechtigt mit herkömmlichen Formen wie Sport- oder Umweltvereinen anerkannt werden. Die Stiftung fordert, flächendeckend ein schnelleres Internet einzuführen und im Sinne der Inklusion die digitalen Kompetenzen weniger internetaffiner Nutzergruppen zu fördern. Möglichst viele Inhalte sollten frei zur Verfügung gestellt werden, zumal, wenn aus Steuermitteln produziert. Wikimedia wünscht außerdem mehr Forschung über die Bedingungen für digitales Engagement und staatliche Förderprogramme.
> blog.wikimedia.de/ ... /position-zur-staerkun ...
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BÜRGERSTIFTUNGEN
Kehl
Metallqualifizierung abgeschlossen, neuer Jahrgang startet
Die Bürgerstiftung Kehl hat den ersten Durchlauf ihres Qualifizierungsprojekts für geflüchtete junge Männer in Metallberufen abgeschlossen. Die Qualifizierung bereitete die sechs Teilnehmer auf reguläre Ausbildungsverhältnisse in Unternehmen der Region vor, die sie Ende August/Anfang September 2017 antreten sollen. Die Unternehmen haben teilweise schon als Paten die Qualifizierung unterstützt, für die die Bürgerstiftung 120.000 Euro aufbringen beziehungsweise einwerben musste. Das Projekt soll im kommenden Jahr fortgesetzt werden. Die Bürgerstiftung will dann möglichst nur Flüchtlinge mit einem geklärten Aufenthaltsstatus aufnehmen, nachdem zwei der jetzigen Teilnehmer kurz vor dem Abschluss der Qualifizierung Ablehnungsbescheide erhielten. Die Bürgerstiftung unterstützt sie bei den Widersprüchen. Sobald sie in den Ausbildungsverhältnissen sind, können sie vorläufig nicht mehr abgeschoben werden. Im Mai 2017 erhielt die Bürgerstiftung Kehl den Förderpreis Aktive Bürgerschaft 2017 für das Projekt (bürgerAktiv berichtete).
> www.bo.de/ ... /fluechtlingsprojekt-metall-de ...
> buergerstiftung-kehl.de/
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Arnsberg
Jugendbürgerstiftung veranstaltet Jugendfilmnacht
Filme von Arnsberger Jugendlichen hat am 23. August 2017 die Jugendbürgerstiftung Arnsberg in ihrer ersten Filmnacht gezeigt. Die Filme waren 2015 und 2016 im Rahmen des nordrhein-westfälischen Kulturprojekts "Kulturrucksack" 2016 entstanden. Gezeigt wurden Filme über Geflüchtete und Musikvideos. Außerdem hatte die Jugendbürgerstiftung aufgerufen, neue Beiträge einzureichen, die in der Nacht prämiert wurden. Die Jugendbürgerstiftung ist ein Projekt der Bürgerstiftung Arnsberg und hat im Juni 2017 die Arbeit aufgenommen. Sie will Arnsberger Jugendliche unterstützen, eigene Projekte zu entwickeln, und sie mit der Idee der Bürgerstiftung vertraut machen.
> www.sauerlandkurier.de/ ... /jugendfilmnacht- ...
> www.buergerstiftung-arnsberg.de/ ... /die-neu ...
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Weiterbilden, austauschen, vernetzen

CampusAktiv - das Portal für Bürgerstiftungen

Teilen Sie Ihre Erfahrungen aus der Arbeit in der Bürgerstiftung mit anderen Aktiven und diskutieren Sie auf dem Portal CampusAktiv - einem kostenlosen Angebot der Stiftung Aktive Bürgerschaft.


> www.campusaktiv.de
 
SERVICE LEARNING
Flensburg
Senioren bei Handynutzung gecoacht
Zehntklässlerinnen und Zehntklässler der Kurt-Tucholsky-Schule in Flensburg (Schleswig-Holstein) haben im Juni 2017 ein Coaching-Projekt abgeschlossen, in dem sie Senioren mit der Nutzung von Smartphones vertraut machten. Die Schüler entwarfen zunächst eine Präsentation und betreuten dann die Senioren einzeln und persönlich bei den weiteren Nutzungsschritten. Ziel war, den alten Menschen die Kontaktpflege zu erleichtern. Die Arbeiterwohlfahrt vermittelte die Teilnehmer und stellte Räume zur Verfügung. Fünf der Schüler gewannen eine Reise nach Washington, D.C., USA, im Wettbewerb "Doing Challenge" von Rotaract Deutschland, der Jugendorganisation des Rotary Clubs. Die Kurt-Tucholsky-Schule ist eine Gemeinschaftsschule mit Oberstufe.
> www.kts-flensburg.de/?reiter=kts1&page=aktuelles
> www.shz.de/ ... /senioren-handy-fuehrerschein ...
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Tübingen
Verankerung im Lehramtsstudium
Die Tübingen School of Ecudation, die zentrale Einrichtung für Lehrerbildung an der Eberhard Karls Universität Tübingen, hat Service Learning in die Lehramtsausbildung integriert. Bereits seit dem Wintersemester 2015/16 ist Service Learning im Curriculum des Bachelor of Education verankert. Ab Wintersemester 2018/19 wird es auch im Studiengang Master of Education integriert sein. Die Studierenden sollen eigene Erfahrungen mit Lernen durch Engagement machen, aber auch Service Learning als didaktisches Arbeitsfeld für ihre künftige Tätigkeit als Lehrer kennenlernen, so die Tübingen School of Education.
> www.uni-tuebingen.de/ ... /projekt-service-le ...
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WIRTSCHAFT
Textilbündnis
Unternehmen veröffentlichen Pläne
Knapp 40 Unternehmen und Organisationen, die im Bündnis für nachhaltige Textilien Mitglied sind, haben im August veröffentlicht, mit welchen Maßnahmen sie 2017 die Ziele des Bündnisses verfolgen wollen. Unter den 17 Unternehmen sind unter anderen Adidas Group, ALDI Einkauf GmbH & Co. oHG, KiK Textilien & Non Food GmbH, Vaude Sport GmbH & Co. KG, Primark Limited, Rewe Group, Otto GmbH & Co. KG. Ihre sogenannten Roadmaps enthalten unter anderem Maßnahmen wie den Anteil nachhaltiger Baumwolle in den Textilien zu erhöhen und sich für soziale Standards in der Lieferkette einzusetzen, etwa durch Schulungen (Adidas), nur noch oder in höherem Maße mit Geschäftspartnern zu arbeiten, die sich an Chemikalienverbote halten (Rewe), oder schriftliche Vereinbarungen über Löhne und soziale Standards mit Unternehmen aus der Lieferkette (Aldi). Das Textilbündnis wurde 2014 nach dem Einsturz einer Textilfabrik in Bangladesch vom Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit, Dr. Gerd Müller (CSU), initiiert und hat zurzeit rund 150 Mitglieder (bürgerAktiv berichtete).
> www.textilbuendnis.com/
> www.berliner-zeitung.de/ ... /faire-arbeitsbe ...
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UNTERNEHMEN
Edeka
Antirassismus-Aktion, Werbespot, Verwirrung
Mit leer geräumten Regalen und Schildern wie "So leer ist ein Regal ohne Ausländer" hat ein Markt der Lebensmittelhandelsgruppe Edeka in Hamburg seine Kunden verwirrt. Die Aktion, die sich, Berichten zufolge von dem Unternehmen gesteuert, zunächst in den sozialen Medien verbreitete, wurde von vielen Nutzern als antirassistische Demonstration verstanden und gelobt. Manche Nutzer kritisierten jedoch, wie wenig regionale Waren Edeka offenbar verkaufe. Die Internetplattform Meedia berichtete, die leer geräumten Regale seien nur Kulisse für einen Werbespot gewesen - dieser allerdings hätte, den Meedia-Zitaten aus einem entsprechenden Konzept nach zu urteilen, ebenfalls eine antirassistische Botschaft. Edeka erklärte dazu, es sei ein Video dazu in Vorbereitung.
> meedia.de/ ... /werbedreh-statt-spontaner-ant ...
> www.taz.de/ ... /!5441445
> www.stern.de/ ... /anti-rassismus-aktion-von- ...
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Siemens, Voith Hydro
Lieferungen an Staudammprojekt endgültig beendet
Voith Hydro, ein Joint Venture des Siemens Konzerns und der Voith GmbH, hat seine Lieferungen an das Staudammprojekt Agua Zarca in Honduras endgültig eingestellt und das Vertragsverhältnis mit dem Betreiber DESA beendet. Das meldete am 14. August 2017 die Hilfsorganisation Oxfam. Zuvor hätten zwei Entwicklungsbanken ihre Finanzierungen zurückgezogen. Das Kraftwerk soll in dem Gebiet der indigenen ethnischen Minderheit Lenca gebaut werden; im Zusammenhang mit den Protesten dagegen waren unter anderem zwei Menschenrechtsaktivisten ermordet worden (bürgerAktiv berichtete).
> epo.de/index.php?option=com_content&view=arti ...
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POLITIK UND STAAT
Bundesfinanzhof
BUND Hamburg darf politische Willensbildung beeinflussen
Eine wegen Förderung des Umweltschutzes gemeinnützige Körperschaft darf sich mit allgemeinpolitischen Themen befassen. Das hat der Bundesfinanzhof (BFH) in einer Presse-Information am 9. August 2017 mitgeteilt. Das höchste deutsche Finanzgericht hat in seinem Urteil vom 20. März 2017 (X R 13/15) dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)-Landesverband Hamburg Recht gegeben. Der bekam im Jahr 2011 von einem Spender einen Geldbetrag zugewendet mit der Zweckbindung, damit die Durchführung eines Volksbegehrens zur Rekommunalisierung der Hamburger Energienetze zu unterstützen. Das Finanzamt erklärte dazu, die Unterstützung eines Volksbegehrens stelle eine unzulässige politische Betätigung dar und der Umweltschutz werde durch ein Volksbegehren nicht unmittelbar gefördert.
Dagegen urteilte der BFH: Wenn eine gemeinnützige Körperschaft parteipolitisch neutral bleibt, sich dabei an ihre satzungsmäßigen Ziele hält und die von der Körperschaft vertretenen Auffassungen objektiv und sachlich fundiert sind, ist auch eine Beeinflussung der politischen Willensbildung zulässig. Dies gelte in besonderem Maße, wenn eine Körperschaft nach ihrer Satzung den Umweltschutz fördert, weil in diesem Bereich ein großer Teil der wirksamen Maßnahmen nicht durch den Einzelnen, sondern nur durch den Gesetzgeber getroffen werden können.
> juris.bundesfinanzhof.de/ ... /document.py?Ge ...
> juris.bundesfinanzhof.de/ ... /document.py?Ge ...
> bund-hamburg.bund.net/ ... /beteiligung-am-vo ...
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Bundesfinanzhof
Freimaurer verlieren Gemeinnützigkeit
Eine Freimaurerloge, die Frauen von der Mitgliedschaft ausschließt, ist nicht gemeinnützig, hat der Bundesfinanzhof (BFH) in einer Presse-Information am 2. August 2017 mitgeteilt. Die höchsten Finanzrichter sahen den Grundsatz der Förderung der Allgemeinheit im Sinne von § 52 Abs. 1 der Abgabenordnung verletzt. In ihrem Urteil vom 17. Mai 2017 (V R 52/15) schreiben die Richter, dass der unbestimmte Rechtsbegriff der "Allgemeinheit" wesentlich durch den Grundrechtekatalog der Art. 1 bis 19 des Grundgesetzes bestimmt wird. Eine Tätigkeit, die mit diesen Wertvorstellungen nicht vereinbar ist, ist keine Förderung der Allgemeinheit. Wenn die Freimaurerloge Frauen von der Mitgliedschaft sowie von der Teilnahme an den rituellen Arbeiten selbst dann ausschließe, wenn sie die für Männer geltenden Aufnahmebedingungen (über 21 Jahre alt, unbescholten, wahrheitsliebend, Zugehörigkeit zu christlicher Glaubensgemeinschaft, Bekenntnis zur Lehre Jesu Christi) erfüllen, geschehe dies allein wegen ihres Geschlechts. Da es keine ersichtlichen Gründe für diese Ungleichbehandlung von Männern und Frauen gebe, liege ein Verstoß gegen die Werteordnung des Grundgesetzes vor, so die Münchener Richter.
Das Urteil des BFH kann sich auch auf andere Vereine auswirken, die die Gemeinnützigkeit in Anspruch nehmen, aber Männer oder Frauen ohne sachlichen Grund von der Mitgliedschaft ausschließen, wie z.B. Schützenbruderschaften, Männergesangsvereine oder Frauenchöre, heißt es in der Presse-Information weiter.
> juris.bundesfinanzhof.de/ ... /document.py?Ge ...
> juris.bundesfinanzhof.de/ ... /document.py?Ge ...
> freimaurer.org
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Lotto
Kultur, Denkmalschutz, Sport und Umwelt gefördert
Mit 1,636 Milliarden Euro unterstützten 2016 die Landeslotteriegesellschaften des Deutschen Lotto- und Totoblocks zu gleichen Teilen Kultur, Denkmalschutz, Sport und Umweltschutzprojekte in Deutschland. Das teilte eine Sprecherin des Deutschen Lotto- und Totoblock (DLTB) auf Anfrage von bürgerAktiv mit. Vor 20 Jahren lag die Fördersumme umgerechnet bei 409 Millionen Euro. Der DLTB ist die Gemeinschaft der 16 selbstständigen Lotteriegesellschaften in den Bundesländern. Die Gelder der Lotteriegesellschaften fließen größtenteils in die einzelnen Länderhaushalte und werden dann weiterverteilt. Keine Informationen liegen dem DLTB vor, wie viel an öffentliche oder gemeinnützige Träger geht.
> www.lotto.de/ ... /pressemeldung-dltb-jahresb ...
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PRESSESCHAU
NZZ
Wie große Stiftungen Einfluss nehmen
Kinder schon vor der Schule fördern, eine "kinderfreundliche Justiz" oder nachhaltiges Konsumverhalten: Das sind Ziele, die sich große Stiftungen in der Schweiz auf die Fahnen geschrieben haben - und auch lobbyistisch verfolgen, wie Claudia Wirz und Lucien Scherrer in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) berichteten. Ihre Beispiele: Die Jacobs Foundation, die Ernst-Göhner-Stiftung und die Mercator-Stiftung. "Stiftungen stupsen Politiker und Verwaltungen mittels finanzieller Anschub-Zückerchen, wissenschaftlicher Studien und im Namen moralischer Ziele in die gewünschte Richtung", schrieben sie und kritisierten: "Die langfristigen Folgekosten und Risiken soll dann die Allgemeinheit übernehmen." Der Beitrag erschien am 24. August 2017 unter dem Titel "Die Macht der Wohltäter".
> www.nzz.ch/ ... /politischer-einfluss-von-sti ...
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taz
Die Stiftung Lesen und die AfD
Dürfen AfD-Abgeordnete beim Vorlesetag am 17. November 2017 der Stiftung Lesen teilnehmen? Die Stiftung hatte alle gewählten Landtagsabgeordneten eingeladen, wozu naturgemäß auch AfD-Politiker gehörten. "Dagegen formiert sich nun im Kuratorium der Stiftung Lesen, die das Fest organisiert, vehementer Protest", berichtete Christoph Schmidt-Lunau am 9. August 2017 in der tageszeitung (taz), Titel: "Die AfD, eine gruselige Vorstellung". Politiker von SPD, Linken und Bündnis 90/Die Grünen sprachen sich gegen eine Teilnahme aus. Im Kommentar "Ziemlich dämliche Idee" in der taz schrieb am 2. August 2017 Sabine am Orde: "Die Einladung suggeriert, dass die AfD eine ganz normale Partei ist. Eine solche Normalisierung aber sollte es nicht geben. Im Gegenteil."
> www.taz.de/!5433322/
> www.taz.de/ ... /!5432070
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WAZ
Kirche sucht Ehrenamtliche für Beerdigungen
Weil es an geweihten Priestern mangelt, sollen im Raum Wuppertal in der Katholischen Kirche nun Ehrenamtliche Beerdigungen und Wort-Gottes-Feiern leiten. "Die Anforderungen, die Kirche vor Ort in die Gegenwart zu holen und in eine gute Zukunft zu führen, wachsen - und diese Aufgabe wird zunehmend durch Ehrenamtliche gestemmt werden müssen", schrieb Stefan Scherer in dem Bericht "Ehrenamtliche sollen Beerdigungen leiten", der am 23. August 2017 auf dem Portal der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) erschien. Damit gehen Konflikte einher: "...aus dem hauptamtlichen Bereich soll der Ehrenamtskoordinator kommen, dessen Position schon für mächtige Diskussionen gesorgt hat", so Scherer, offenbar fürchten die Ehrenamtlichen Bevormundung und Kontrolle.
> www.waz.de/ ... /ehrenamtliche-sollen-beerdig ...
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Süddeutsche
Helfen, ein Abenteuer
"Cajun Navy" nannte sich die Riege aus freiwilligen Helfern, die mit privaten Booten zu Rettungseinsätzen in der texanischen Stadt Houston ausrückte, die im August 2017 vom Regen aus dem Wirbelsturm Harvey überflutet wurde. Korrespondent Maximilian Muth hat sie beobachtet: "Die 'Navy' wirkt wie eine Miliz - und irgendwie ist sie das auch. Doch hier im Süden der USA sind die Männer und Frauen schon Helden, bevor sie die ersten in den Wassermassen eingeschlossenen Menschen gerettet haben", schrieb er in seiner Reportage "Für Gott, Nächstenliebe und Adrenalin", die am 30. August 2017 in der Süddeutschen Zeitung erschien.
> www.sueddeutsche.de/ ... /tropensturm-harvey- ...
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Die Zeit
Proteste - unkorrekt, aber berechtigt
Die sogenannten "Ultras" unter den Fußballfans tendieren zu unflätigen Ausdrücken, zünden Feuerwerkskörper im Zuschauerraum, sind immer wieder gewalttätig und benehmen sich überhaupt oft indiskutabel daneben. Das räumte am 23. August 2017 Edgar Lopez, bis 2011 selbst "Ultra" in Dresden, in seinem Beitrag "Es geht um viel mehr als Pyrotechnik" in der Zeit ein. Doch er hatte sich Transparente, die in den Kurven der Bundesligastadien am ersten Spieltag enthüllt wurden, genauer angeschaut und stellte fest: "Diesmal kritisierten die Ultras die großen Übel des Fußballs." Zum Beispiel die Kommerzialisierung, Intransparenz bei den Sportgerichten, Korruption und Bundesliga-Anstoßzeiten, die den Amateurvereinen die Zuschauer rauben. In Sachen Pyrotechnik und Selbstkritik allerdings seien die Fronten festgefahren, so Lopez.
> www.zeit.de/ ... /fanproteste-ultras-bundesli ...
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Sächsische Zeitung
Strapaziertes Ehrenamt
Ehrenamtliche Nachbarschaftshelfer sollen die Pflege alter Menschen unterstützen. Im Kreis Görlitz sei man von dem Ziel, 190 Engagierte dafür zu gewinnen, noch weit entfernt, berichtete Matthias Klaus am 24. August 2017 in der Sächsischen Zeitung ("Helfende Nachbarn gesucht"). Erst zwölf Menschen hätten sich gemeldet. Allerdings seien schon 180 Alltagsbegleiter im Einsatz, die Senioren unterstützen, bevor die Pflege greift. "Alles ist endlich, auch die Zahl ehrenamtlicher Helfer", warnte Klaus in seinem Kommentar "Ehrenamt nicht überstrapazieren", den er ebenfalls am 24. August 2017 in der Sächsischen Zeitung publizierte. "Ehrenamtliche dürfen nicht als Arbeitskräfte zweiter Klasse missbraucht werden", so Klaus.
> www.sz-online.de/ ... /helfende-nachbarn-gesu ...
> www.sz-online.de/ ... /kommentar-ehrenamt-nic ...
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FACHMEDIEN
Stiftung&Sponsoring
Stiftungsrecht im deutschsprachigen Raum
In Deutschland ist eine Reform des Stiftungsrechts in Vorbereitung, in Österreich befindet sie sich bereits im Gesetzgebungsprozess. Den gegenwärtigen Stand und vor allem die Unterschiede im Stiftungs- und Steuerrecht dieser beiden Länder sowie der Schweiz und Liechtensteins hat ein achtköpfiges Autorenteam in der Beilage Rote Seiten in Stiftung&Sponsoring (Ausgabe 4 | 2017) aufgelistet. "Zum einen agieren bestehende Stiftungen zunehmend über Ländergrenzen hinweg und zum anderen stellt sich für den zukünftigen Stifter immer häufiger die Frage, das Stiftungsrecht welches Staates für das geplante Vorhaben am besten geeignet ist", so begründen die Autoren die Mühe, die sie sich gemacht haben.
> www.stiftung-sponsoring.de
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Die Stiftung
Anlage in Immobilien und ihre Wirkung
Die Investition in eine Immobilie kann Wirkung im Sinne des Stiftungszwecks erzielen, wenn das Objekt entsprechend genutzt wird. Dazu gehören Unterkünfte für Auszubildende, obdachlose oder geflüchtete Menschen ebenso wie Mehrgenerationenhäuser. Dr. Kathrin Dombrowski, Expertin für wirkungsvolles Investieren bei der Beratung Phineo gAG, weist in ihrem Beitrag "Betongeld mit Wirkung" in Die Stiftung (Ausgabe 4/17, August 2017) auch auf Investitionsmöglichkeiten in spezielle Fonds hin, die sich für kleinere Stiftungen anbieten. "Dass ein solcher Ansatz auch für Bürgestiftungen interessant sein kann, zeigt das Beispiel der Bürgerstiftung Braunschweig", so Dombrowski. Diese plant eine Immobiliengesellschaft zu gründen.
> www.die-stiftung.de
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Alliance
Unterstützer europäischer Bürgerstiftungen
Mit Organisationen, die Bürgerstiftungen in Europa unterstützen, hat sich die Europäische Bürgerstiftungsinitiative (European Community Foundation Initiative, ECFI) beschäftigt. Die Erkenntnisse aus dem ECFI Bericht "Support Organisations for Community Foundations in Europe" fasste Dr. Burkhard Küstermann, Professor für das Recht des Sozialwesens an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) und wissenschaftlicher Berater der ECFI, für das Alliance Magazine zusammen. Er unterschied zwischen Organisationen, die Bürgerstiftungen unterstützen, und solchen, die ihre Projekte unterstützen. Neun der 15 untersuchten Organisationen seien Verbände, Mitgliedsbeiträge spielten jedoch eine untergeordnete Rolle gegenüber Fördermitteln und Einnahmen aus Programmen für die Mitglieder. Generell unterstützten die Support-Organisationen nicht nur Bürgerstiftungen, sondern auch das Engagement vor Ort insgesamt. Der Beitrag trägt den Titel "Supporting European community foundations" und ist am 29. August 2017 online erschienen. Eine Langfassung ist auf der ECFI-Seite im Internet herunterzuladen.
> communityfoundations.eu/ ... /Supportorganiza ...
> www.alliancemagazine.org
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REGIONALES
Sachsen
Stiftung beendet Engagement
Wegen der gesunkenen Zinsen beendet die Brücke/Most-Stiftung ihre Aktivitäten zur grenzüberschreitenden deutsch-tschechischen Verständigung großteils. Sie schließt ihr Begegnungszentrum in Dresden und bietet keine weiteren Seminare mehr an. Lediglich die Tschechisch-Deutschen Kulturtage im Oktober und November 2017 sollen noch stattfinden und die Stipendienprogramme an der Dresdner Musikhochschule weitergeführt werden. Das berichtete am 25. August 2017 der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) unter Berufung auf das geschäftsführende Vorstandsmitglied Peter Baumann. Die Zinserträge aus dem Stiftungskapital seien seit 2004 von 240.000 Euro auf jetzt 95.000 Euro gesunken und private und öffentliche Fördermittel gestrichen worden. Die Stiftung wurde 1997 von dem Politikwissenschaftler Dr. Helmut Köser gegründet.
> www.mdr.de/ ... /bruecke-most-stiftung-102.html
> www.bmst.eu/
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NRW
Ehrenamtliche Politiker - viel Zeit, wenig Geld
Die ehrenamtlichen Ratsherren in den Kommunen von Nordrhein-Westfalen (NRW) sind überwiegend männlich, über 50 Jahre alt, gut gebildet und lassen sich selten freistellen oder für einen Verdienstausfall entschädigen. Das sind Ergebnisse aus einer Befragung, die das nordrhein-westfälische Ministerium für Inneres und Kommunales in Auftrag gegeben hat, wie unter anderen die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) am 16. August 2017 berichtete. Die Mandatsträger investierten trotz Berufstätigkeit monatlich im Durchschnitt 32,5 Stunden für ihr Ehrenamt. Insgesamt engagierten sich rund 20.000 Menschen in den 396 nordrhein-westfälischen Kommunen.
> www.waz.de/ ... /ratsherren-opfern-viel-freiz ...
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AUSLAND
Türkei
Viel Druck, wenig Förderung
Der Rahmen für die Entfaltung zivilgesellschaftlicher Aktivitäten in der Türkei ist mangelhaft und keine Weiterentwicklung erkennbar: So lassen sich die Ergebnisse des "The Civil Society Environment in Turkey 2016 Report" zusammenfassen, der von der Europäischen Union und dem Balkan Trust for Democracy im Rahmen des Projekts "Balkan Civil Society Acquis - Strengthening the Advocacy and Monitoring Potential and Capacities of CSOsâ€Â herausgegeben worden ist. Jenseits der auf den Putschversuch folgenden Repressionen fehlen in der türkischen Gesetzgebung Rechtsformen für zivilgesellschaftliches Engagement; die rechtlichen Regeln zielen vor allem auf Einschränkungen zivilgesellschaftlicher Betätigung und drohen Strafen an. Orte und Dauer für Zusammenkünfte werden eingeschränkt. Steuerliche Begünstigungen gibt es nur für wenige Organisationen, und es fehlen insgesamt Förderungen für die Entwicklung und das Wachstum zivilgesellschaftlicher Organisationen in der Türkei.
> www.tusev.org.tr/ ... /MM2016TurkeyReport.pdf
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PANORAMA
Zweischneidig
Tagelöhnerjob als gute Tat
Mit einem eintägigen Job für einen Obdachlosen hat eine Dachdeckerfirma in Großbritannien von sich reden gemacht. Wie am 22. August 2017 das Magazin Stern berichtete, lud das Team den Mann ein, einen Tag auszuhelfen. Der Mann willigte ein. Auf Facebook schwärmte Firmenchef Murray: "Ich habe noch nie jemanden so glücklich bei der Arbeit gesehen", und berichtete stolz: "Ich habe ihm was von Burger King zum Mittag besorgt." Der obdachlose Mann, "John", habe 15 Pfund - umgerechnet rund 16 Euro - als Lohn gefordert, doch die Kollegen hätten den Hut rumgehen lassen, und so sei John schließlich mit 70 Pfund von dannen gezogen. "Niemand, der arbeiten möchte, sollte auf der Straße leben", schlussfolgerte Murray. Doch da kommt man mit einem Tagelöhnerjob nicht weit, auch wenn er gut bezahlt wird.
> www.stern.de/ ... /nachbarschaftshilfe--ueber ...
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IMPRESSUM
Herausgeber:
Stiftung Aktive Bürgerschaft | Geschäftsstelle | Reinhardtstr. 25, 10117 Berlin
Tel. 030 2400088-0, Fax -9 | info@aktive-buergerschaft.de
www.aktive-buergerschaft.de
Geschäftsführer: Dr. Stefan Nährlich, V.i.S.d.P.

Redaktion:
Gudrun Sonnenberg (Redaktionsleitung);
Christiane Biedermann, Jonas Rugenstein (Bürgerstiftungen), Dr. Jörg Ernst (Service Learning), Dr. Stefan Nährlich (Aktive Bürgerschaft, Politik und Staat)

Kommentare:
Prof. Dr. Gisela Jakob, Dr. Holger Backhaus-Maul, Dr. Stefan Nährlich, PD Dr. Rudolf Speth

Ihre Nachricht an die Redaktion:
nachrichtendienst@aktive-buergerschaft.de

Redaktionsschluss:
20. des jeweiligen Monats

Fotos und Grafiken:
Ralf Emmerich (Titel), Kai Bienert (Kommentar), Werner Kissel (Bürgerstiftungen), istockphoto.com

Layout:
Ayse Gökmenoglu

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