bürgerAktiv
Nachrichtendienst Bürgergesellschaft
Ausgabe 183 - Oktober 2017
EDITORIAL
Liebe Leserin, lieber Leser,
Nachrichten sind kurz, und das ist gut so. Aber manche Geschichten verdienen mehr Raum. Den haben wir ihnen jetzt in unserem neuen bürgerAktiv Magazin gegeben, das am 23. Oktober 2017 gedruckt und online erschienen ist, mit Geschichten und Analysen rund um das bürgerschaftliche Engagement. Den Link und mehr dazu finden Sie in der Rubrik Aktive Bürgerschaft, und einen Auszug gibt es in der Rubrik Politik: Den Offenen Brief an die neuen Bundestagsabgeordneten und die Regierung, in dem Dr. Holger Backhaus-Maul, Dr. Rudolf Speth und Dr. Stefan Nährlich von der Aktiven Bürgerschaft Vorschläge machen, wie es mit der Engagementpolitik weitergehen sollte.

Es grüßen herzlich

Gudrun Sonnenberg und Dr. Stefan Nährlich, Redaktion bürgerAktiv

INHALT
Aktive Bürgerschaft
> bürgerAktiv Magazin: Menschen und das Beste aus 20 Jahren
Gesellschaft
> Buchmesse: Stiftung als Gegenpol gegen Rechts
> Transparenz: Correctiv verklagt die katholische Kirche
> Stiftungen: Weibliche Vorstände deutlich schlechter bezahlt
> Sport: Aufruhr im DOSB - Spitzenathleten gründen eigenen Verein
Bürgerstiftungen
> Hannover: Großes Interesse an Besuchspatenprojekt
> Hamburg: BürgerStiftung als Mitveranstalterin der Stiftungstage
Service Learning
> Lingen: Aktionstag Rassismus
> Uni Duisburg-Essen: Audiobeiträge für Umwelt-Spaziergang
Wirtschaft
> Menschenrechte: Organisationen loben UN-Entwurf
> Leseprobe: Ökonomisierung und Verantwortung
Unternehmen
> Camici, Kombüse, pcma: Kreative für Engagement prämiert
Politik und Staat
> Kommentar: Den Eigensinn fördern - Offener Brief
> Deutscher Bundestag: Suchmaschine für Plenarprotokolle
> Finanzamt Frankfurt a.M.: DFB verliert für 2006 die Gemeinnützigkeit
> Investmentsteuergesetz: Fondsbesteuerung belastet Stiftungen
Presseschau
> Die Zeit: Vor allem für sich selbst
> Berliner Zeitung: "Gesellschaftliche Veränderungen"
> taz: Klagefreudiges Engagement
> Der Standard: "Persönlich profitieren ist okay" - Interview
> Tagesspiegel: Ratlose Kirchengemeinde
> SWR 2: Repressionen gegen NGO
> taz: "Plötzlich gab es viele Vorschläge"
Fachmedien
> FJ SB : Ehrenamt als Symptom für Notstand
> Die Stiftung: Gremien zwischen Fach- und Managementwissen
Regionales
> Nordrhein-Westfalen: Gemeinwohl bei Unternehmen nachrangig
Ausland
> Ungarn/USA: Aufschub für Soros-Universität
Panorama
> Ehrenamt: Andere Perspektiven
AKTIVE BÜRGERSCHAFT
bürgerAktiv Magazin
Menschen und das Beste aus 20 Jahren
Erst der Förderpreis, dann der Abschiebungsbescheid - das Qualifizierungsprojekt für geflüchtete junge Männer der Bürgerstiftung Kehl ist ein großer Erfolg und erfordert dennoch starke Nerven. Auch andernorts, etwa in Osnabrück, bringt das Engagement in der Bürgerstiftung zuweilen viel Arbeit mit sich, wie sich beim Blick in den Jahreskalender des Bürgerstiftungsvorstands zeigt. Diese und andere Geschichten sind nachzulesen in dem neuen bürgerAktiv Magazin, dessen erste Ausgabe die Aktive Bürgerschaft am 23. Oktober 2017 herausgebracht hat. Das Magazin erzählt von engagierten Menschen in ganz Deutschland, von ihren aktuellen Projekten und was sie bewegt. Es informiert auch über neueste Entwicklungen des Engagements bei der Professionalisierung. Weil die Aktive Bürgerschaft in diesem Jahr ihren zwanzigsten Geburtstag feiert, wirft sie im Magazin einen Blick zurück auf die Entwicklungen der Engagementlandschaft in den letzten beiden Jahrzehnten. Das Magazin erscheint einmal im Jahr und ist kostenlos zu lesen, gedruckt oder online.
> www.aktive-buergerschaft.de/ ... /buergerAkti ...
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GESELLSCHAFT
Buchmesse
Stiftung als Gegenpol gegen Rechts
Die Leitung der Buchmesse in Frankfurt a.M. hat die Amadeu Antonio Stiftung als Gegenpol zum rechtsextremen Verlag Antaios platziert und ihr einen Stand schräg gegenüber des Verlags zugewiesen. Der Aufforderung des Verlags in seinem Magazin "Sezession" zu einer "Diskussion auf Augenhöhe" folgte die Stiftung allerdings nicht: "Eine Diskussion 'auf Augenhöhe' mit den Neuen Rechten würde bedeuten, dass wir unsere demokratischen Überzeugungen zur Debatte stellen", begründete die Stiftung auf ihrer Homepage ihre Haltung. Auf der Buchmesse kam es mehrmals zu Handgreiflichkeiten. Wie der Geschäftsführer der Stiftung, Timo Reinfrank, im Interview mit der tageszeitung (taz) am 17. Oktober 2017 berichtete, wurden die Standbetreuer der Stiftung angepöbelt und geschubst. Der Verlagsstand von Antaios wurde anderntags von Unbekannten beschädigt. Bei einem Auftritt des rechtsradikalen AfD-Politikers Björn Höcke am Antaios-Stand kam es bei Demonstrationen von Anhängern und Gegnern zu chaotischen Szenen, sodass die Veranstaltung abgebrochen wurde. Die Buchmesse-Leitung hatte die Präsenz rechtsgerichteter Verlage mit dem Verweis auf die Meinungsfreiheit begründet. Der Leiter der Bildungsstätte Anne Frank, Dr. Meron Mendel, forderte ebenso wie Timo Reinfrank, im kommenden Jahr müsse die Buchmesse mehr Verantwortung für den Umgang und die Auseinandersetzung mit Rechtsextremisten übernehmen. "Für die Zukunft muss ganz klar sein, dass wir nicht allein für die Auseinandersetzung verantwortlich sind", sagte Reinfrank im taz-Interview.
> www.amadeu-antonio-stiftung.de/ ... /zur-buch ...
> taz.de/ ... /!5455348
> www.boersenverein.de/ ... /?t=newsletter_tnl
> www.hessenschau.de/ ... /mit-plakaten-buttons ...
> www.fnp.de/ ... /Buchmesse-in-der-Kritik-Alle ...
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Transparenz
Correctiv verklagt die katholische Kirche
Das gemeinnützige Recherchebüro Correctiv hat beim Verwaltungsgericht Köln darauf geklagt, dass das Kölner Erzbistum sein Vermögen offenlegt. Wie Correctiv im Oktober 2017 meldete, ist die Klage als Präzedenzfall für die katholischen Bistümer gedacht, von denen im vergangenen Herbst keines bereit war, den Anfragen von Correctiv nachzukommen. Das Recherchebüro hatte danach gefragt, in welcher Art von Wertpapieren die Bistümer ihre Vermögen anlegen und ob auch klimaschädliche Investitionen dabei sind.
> correctiv.org/ ... /correctiv-kaempft-auf-dem ...
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Stiftungen
Weibliche Vorstände deutlich schlechter bezahlt
Weibliche Führungskräfte in Stiftungen verdienen deutlich weniger als männliche Führungskräfte, und die Unterschiede bei den Vorstandsgehältern deuten auf eine "explizit geschlechtsspezifische Diskriminierung" hin: Zu diesem Ergebnis kommen Prof. Dr. Berit Sandberg, Prof. Dr. Friedrich Schneider und Dr. Jasmin Voigt bei der Auswertung der Daten aus einer Vergütungsstudie von 2014, in der haupt- und ehrenamtliche Führungskräfte von Stiftungen befragt wurden. Der Median beim Grundgehalt der Männer - 100.000 Euro Jahreseinkommen - lag um 24.500 Euro höher als bei den weiblichen Vorständen. Die Unterschiede ließen sich weder mit der Größe der Stiftungen noch mit geschlechtsspezifischen Unterschieden in den Biografien der Führungskräfte erklären, so Sandberg, Schneider und Voigt. Ihre Ergebnisse sind unter anderem in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift für öffentliche und gemeinwirtschaftliche Unternehmen (ZögU 40. Jg. 2-3/2017) nachzulesen.
> www.zoegu.de
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Sport
Aufruhr im DOSB - Spitzenathleten gründen eigenen Verein
Im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) gärt es: Deutsche Spitzensportler haben am 15. Oktober 2017 den Verein "Athleten Deutschland" gegründet, um ihre Interessen eigenständig zu vertreten. Ihnen geht es um die Förderung des Leistungssports, soziale Absicherung, aber auch um eine entschiedenere Haltung gegenüber Doping etwa in Russland. Der DOSB äußerte im Vorfeld die Befürchtung, es könnten Parallelstrukturen entstehen. Die Landessportbünde kritisierten in einer Erklärung vom 23. Oktober 2017 die schleppende Umsetzung der Reformen im Leistungssport durch den DOSB.
> www.spiegel.de/ ... /athleten-deutschland-sel ...
> www.taz.de/ ... /!5454991&s=stiftung
> www.dosb.de/ ... /landessportbuende_wollen_fu ...
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BÜRGERSTIFTUNGEN
Hannover
Großes Interesse an Besuchspatenprojekt
Die Bürgerstiftung Hannover (Niedersachsen) stößt mit ihrem neuen Projekt "ZwischenMenschlich - Paten für Senioren" auf großes Interesse bei Freiwilligen: Über 100 Personen besuchten die Informationsveranstaltungen der Bürgerstiftung in den vergangenen drei Monaten. Bei dem Projekt sollen Ehrenamtliche regelmäßig ältere Menschen in ihren Einrichtungen besuchen. Nach persönlichen Gesprächen der Bürgerstiftung mit den Interessierten werden die ersten 16 Ehrenamtlichen aktuell in einem zwölfstündigen Kurs bei der Arbeiterwohlfahrt für ihren Einsatz qualifiziert, um ab Dezember mit den wöchentlichen Besuchen zu beginnen. Dabei werden die Besuchspaten durch die ehrenamtliche Projektkoordinatorin der Bürgerstiftung, Manon Guthmann, die das Projekt konzipiert hat, begleitet. Ein nächster Durchgang ist für Februar 2018 geplant. Für die weiteren Interessierten hat die Bürgerstiftung eine Warteliste eingeführt.
> www.buergerstiftung-hannover.de/ ... /zwische ...
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Hamburg
BürgerStiftung als Mitveranstalterin der Stiftungstage
Vom 9. bis 13. Oktober 2017 haben die fünften Hamburger Stiftungstage stattgefunden. Die BürgerStiftung Hamburg hat sich zusammen mit dem Initiativkreis Hamburger Stiftungen als Veranstalter engagiert. Ihre Adresse ist auch der Sitz des Stiftungsbüros, welches der Initiativkreis 2016 einrichtete und das die Stiftungstage organisierte. Der Initiativkreis führt die Stiftungstage seit 2000 durch. Ihm gehören unter anderem die Körber-Stiftung und die ZEIT-Stiftung an. Unter dem Motto "Stiftungen bewegen die Stadt" haben dieses Jahr 99 Stiftungen aus der Hansestadt ihre Arbeit vorgestellt und damit nach Angaben der Veranstalter rund 10.000 Menschen erreicht.
> www.buergerstiftung-hamburg.de
> www.hamburger-stiftungstage.de
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Weiterbilden, austauschen, vernetzen

CampusAktiv - das Portal für Bürgerstiftungen

Teilen Sie Ihre Erfahrungen aus der Arbeit in der Bürgerstiftung mit anderen Aktiven und diskutieren Sie auf dem Portal CampusAktiv - einem kostenlosen Angebot der Stiftung Aktive Bürgerschaft.


> www.campusaktiv.de
 
SERVICE LEARNING
Lingen
Aktionstag Rassismus
Ein Projekt zur politischen Partizipation beschäftigt im Winterhalbjahr 2017/18 dreizehn Mittelstufen-Schülerinnen und -Schüler der Marienschule Lingen (Niedersachsen). Sie sollen eine politische Aktion planen und durchführen, berichtet am 5. Oktober 2017 die Neue Osnabrücker Zeitung. Ausgangspunkt war der Politikunterricht. Die Schüler entschieden sich dann, einen Aktionstag zum Thema Rassismus und Diskriminierung im Alltag zu organisieren. Die Bundeszentrale für Politische Bildung fördert das Projekt.
> www.noz.de/ ... /lingener-schueler-planen-eig ...
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Uni Duisburg-Essen
Audiobeiträge für Umwelt-Spaziergang
Studierende der Universität Duisburg-Essen (Nordrhein-Westfalen) können im Service-Learning-Seminar "EnergyWalk" im Wintersemester 2017/18 Audiobeiträge für einen Stadtrundgang zum Thema Klima und Energie produzieren. Der sogenannte Audio-Walk ist dann Teil des EU-Projekts "Climate Active Neighbourhoods", das von der Klimaagentur der Stadt Essen umgesetzt wird. Die Studierenden sollen lernen, ihre mit sozialwissenschaftlichen Methoden gewonnenen Erkenntnisse einer allgemeinen Öffentlichkeit zugänglich zu machen, und sie sollen Projekterfahrung gewinnen.
> www.uniaktiv.org/ ... /#c47867
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WIRTSCHAFT
Menschenrechte
Organisationen loben UN-Entwurf
Deutsche Entwicklungs-, Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen haben den Entwurf für das internationale Abkommen zur Haftung von Unternehmen bei Menschenrechtsverletzungen gelobt, über den der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen (UN) Ende Oktober 2017 in Genf beraten sollte. Der Rat hatte im Juni 2014 eine Arbeitsgruppe eingesetzt, um verbindliche Regeln für Unternehmen sowie Klagemöglichkeiten für geschädigte Mitarbeiter zu schaffen. Das beträfe beispielsweise internationale Textilkonzerne und ihre Zulieferer, aber auch Menschen, deren Nahrungsgrundlagen zerstört werden oder die die Leidtragenden bei Umweltkatastrophen sind. 15 Nichtregierungsorganisationen (NGO), die den Prozess in Deutschland begleiten, haben sich in einer "Treaty Alliance" zusammengeschlossen. Zu dieser Allianz gehören unter anderen Attac, Brot für die Welt, BUND, medico international und Misereor. Die Verhandlungen stehen allerdings am Anfang.
> www.attac.de/ ... /un-verhandlungen-zu-wirtsc ...
> www.berliner-zeitung.de/ ... /verletzung-von- ...
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Leseprobe
Ökonomisierung und Verantwortung
Eine "hochdynamische, tiefgreifende und umfassende 'Ökonomisierung der Gesellschaft'", in deren Zuge Unternehmen "zusehends gesellschaftliche Verantwortung zugewiesen" werde, konstatieren Dr. Holger Backhaus-Maul, Martin Kunze und Dr. Stefan Nährlich in ihrer Einleitung zu dem Band "Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen in Deutschland", dessen Herausgeber sie sind und der im September 2017 erschienen ist. Die Unternehmen würden zu gesellschaftlichen Akteuren, die freilich die anfangs in sie gesetzten Erwartungen immer wieder enttäuscht haben. In dem Band, der sich als Lehrbuch versteht, fragen unterschiedliche Autoren nun nach Rahmenbedingungen von Unternehmensverantwortung, Handlungsfeldern und Forschungsperspektiven. Die zitierte Einleitung wurde bürgerAktiv dankenswerterweise vom Verlag Springer VS als kostenlose Leseprobe zur Verfügung gestellt und kann als pdf-Datei heruntergeladen werden.
> www.aktive-buergerschaft.de/ ... /Einleitung_ ...
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UNTERNEHMEN
Camici, Kombüse, pcma
Kreative für Engagement prämiert
Der Berliner Senat hat das Projekt "Nachtschicht - 8 Überstunden für den guten Zweck" mit dem diesjährigen Unternehmenspreis "Engagiert in Berlin" ausgezeichnet. Die "Nachtschicht" bezeichnet den ehrenamtlichen Einsatz von Mitarbeitern aus drei Unternehmen der Kreativbranche, die einmal im Jahr kostenlos für gemeinnützige Organisationen arbeiten. Zwischen 18 und 22 Uhr, also am Feierabend, erstellen sie, was ihre Unternehmen zu bieten haben: Werbemittel, Apps, Webseiten oder PR-Konzepte. Die Freiwilligen kommen von der Kommunikationsagentur Camici GmbH, der Kongress- und Marketingagentur pcma GmbH und der Medienagentur Kombüse GmbH. In der Jury, die über die Vergabe der Auszeichnung entschied, saßen Vertreter aus Berliner Wirtschaftsorganisationen und Unternehmen sowie der Landesfreiwilligenagentur Berlin und des Hauptpersonalrats des Landes.
> www.berlin.de/ ... /berliner-unternehmenspreis
> www.nachtschicht-berlin.de
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POLITIK UND STAAT

Kommentar

Den Eigensinn fördern - Offener Brief

Ein Prozent der Steuereinnahmen für gemeinnützige Organisationen, das Engagement von Schülerinnen und Schülern und Studierenden fördern, und Spendenempfänger zu Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit verpflichten: Mit diesen drei Forderungen wenden sich Dr. Holger Backhaus-Maul, Dr. Rudolf Speth und Dr. Stefan Nährlich von der Stiftung Aktive Bürgerschaft an die Abgeordneten des neu gewählten Bundestages und die noch zu bildende Regierung. Die Forderungen sind in Form eines Offenen Briefes im neuen bürgerAktiv Magazin niedergelegt, dessen erste Ausgabe die Stiftung Aktive Bürgerschaft am 23. Oktober 2017 herausgebracht hat. bürgerAktiv veröffentlicht sie als Auszug aus dem Magazin.


> www.aktive-buergerschaft.de/ ... /2017#2017-10
> www.aktive-buergerschaft.de/ ... /buergerAkti ...
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Deutscher Bundestag
Suchmaschine für Plenarprotokolle
Die Open Knowledge Foundation Deutschland hat die Protokolle der Plenarsitzungen aus der letzten Legislaturperiode nach Themen klassifiziert durchsuchbar gemacht. Über die Seite "Offenes Parlament" kann jeder recherchieren, welche Abgeordneten wie oft zu welchen Themen gesprochen haben. Durchsucht werden alle 245 öffentlich zugänglichen Plenarprotokolle der gesamten 18. Wahlperiode (2013 bis 2017) nach Themen oder Schlagwörtern und gefiltert nach einzelnen Abgeordneten. Die Seite ist überparteilich und gemeinnützig und ging am 4. Oktober 2017 online. Die Plenarprotokolle werden nach jeder Sitzung von der Bundestagsverwaltung online gestellt.
> offenesparlament.de/protokolle/
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Finanzamt Frankfurt a.M.
DFB verliert für 2006 die Gemeinnützigkeit
Das Finanzamt Frankfurt a.M. hat dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) die Gemeinnützigkeit für das Jahr 2006 aberkannt und fordert rund 19,2 Millionen Euro an Steuerzahlungen nach. Dies berichtete die Süddeutsche Zeitung am 20. Oktober 2017. Hintergrund sei ein Darlehen in Höhe von 6,7 Millionen Euro, das der DFB in seiner Steuererklärung als Betriebsausgabe zu einer WM-Gala verbucht habe. Die Gala habe allerdings nie stattgefunden. Der DFB wolle den Steuerbescheid anfechten.
> www.sueddeutsche.de/ ... /eil-dfb-muss-millio ...
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Investmentsteuergesetz
Fondsbesteuerung belastet Stiftungen
Investmentfonds zur Geld- und Kapitalanlage werden am 1. Januar 2018 mit dem Inkrafttreten des Investmentsteuergesetzes eigenständige Steuersubjekte. Ihre Erträge unterliegen dann einer 15-prozentigen Körperschaftsteuer. Auch gemeinnützige Stiftungen, die ihr Vermögen in solchen Fonds angelegt haben, werden dadurch steuerpflichtig, obwohl sie als gemeinnützige Körperschaften an sich von der Besteuerung ausgenommen sind. Experten befürchten nun, dass wegen der steuerlichen Vorbelastung auf Fondsebene bei einem gemeinnützigen Anleger wie einer Stiftung entsprechend geringere Erträge ankommen. Außerdem können Anträge auf Steuerbefreiung bzw. auf spätere Erstattung nur vom Investmentfonds gestellt werden. Die Bundesregierung begründet die Gesetzesnovelle mit der Vereinbarkeit von EU-Recht und dem Abbau von Verwaltungsaufwand. Der Bundesverband Deutscher Stiftungen und das Magazin Die Stiftung halten weitere Informationen zu diesem Thema bereit.
> www.stiftungen.org/ ... /investmentsteuergese ...
> www.die-stiftung.de/ ... /investmentsteuerref ...
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PRESSESCHAU
Die Zeit
Vor allem für sich selbst
"Waisen" mit Eltern, Reklamationen wegen schwachem Internet in Afrika, und unter dem Strich vor allem Selbsterfahrung: So beschreiben Anant Agarwala, Amrai Coen, Jeannette Otto und Henning Sussebach in einem seitenlangen Dossier in der Zeit vom 12. Oktober 2017, was sie über Freiwilligentourismus herausgefunden haben. In Kambodschas Hauptstadt Phnom Penh etwa ist eine Hilfsorganisation damit beschäftigt, Kinder zu ihren Familien zurückzubringen, die hilfsbereiten westlichen Touristen als hilfsbedürftige Waisen präsentiert und vermutlich missbraucht werden (so legt es der Text nahe). Wem können die jungen westlichen Freiwilligen eigentlich wirklich helfen? Die Antwort findet sich im Zitat einer jungen Freiwilligen: "Bei unserem Seminar in Deutschland hat man uns eh schon gesagt: Glaubt nicht, dass ihr dort wirklich helfen könnt. Ihr macht das für euch selbst."
> www.zeit.de
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Berliner Zeitung
"Gesellschaftliche Veränderungen"
"Eine neue Form der politischen Willensbildung muss viel stärker zivilgesellschaftlich organisiert sein, das ist ja auch das, was die jungen Leute wollen, aber da ist viel zu wenig passiert", sagte der Historiker Prof. Dr. Paul Nolte im Interview mit Kordula Doerfler in der Berliner Zeitung. Das Gespräch drehte sich um die Ergebnisse der Bundestagswahl im September 2017, die Erosion bei den Wählern der großen Volksparteien und den Erfolg der rechtspopulistischen AfD. Nolte machte Mut: "Anders als in der Weimarer Republik haben wir nicht nur stabile Institutionen, sondern eine überwältigende Mehrheit der Bevölkerung, die zum demokratischen System und zu einer liberalen Organisation gesellschaftlicher Prozesse steht", sagte er. Das Interview erschien am 23. Oktober 2017 unter dem Titel "Volksparteien wird es nicht mehr geben".
> www.berliner-zeitung.de/28634506
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taz
Klagefreudiges Engagement
"Selber Fakten ermitteln und dann so lange nerven, bis sie Konsequenzen haben: Dieses Rezept ist die Grundlage der Deutschen Umwelthilfe", schrieb Malte Kreutzfeldt in seiner Reportage "Nicht beklagen, verklagen!" über die Deutsche Umwelthilfe (DUH), der am 6. Oktober 2017 in der tageszeitung (taz) erschien. Er porträtierte eine kämpferische Organisation, deren Aktivitäten in den Händen der Geschäftsführer lägen und die des Öfteren mit Abmahnungen oder Klagen auf sich aufmerksam machte; etwa gegen Automobilhersteller, deren Angaben zur Effizienz nicht korrekt waren. Um ihre Kritikfähigkeit zu wahren, trenne sich die DUH im Zweifelsfall auch von spendablen Geldgebern, so Kreutzfeldt. "In ihrem 41. Jahr muss sich die DUH darum nun wieder auf eine der Aufgaben besinnen, für die sie ursprünglich gegründet wurde: das Einsammeln von Kleinspenden."
> www.taz.de/ ... /!5451367
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Der Standard
"Persönlich profitieren ist okay" - Interview
"Die neue Aufgabe ist, das Engagement aus der Sicht der Engagierten zu denken", sagt Dr. Doris Rosenkranz, Professorin für Soziologie an der Technischen Hochschule Nürnberg. Dazu gehöre, Ehrenamt so zu gestalten, dass es gut mit dem Beruf zu vereinbaren und für die Engagierten gewinnbringend sei. "Da müssen sich Organisationen fit machen, um attraktiv zu bleiben", so Rosenkranz. Sie wurde von der österreichischen Zeitung Der Standard interviewt. Das Gespräch erschien am 2. Oktober 2017 unter der Überschrift "Vom Ehrenamt persönlich zu profitieren ist okay".
> derstandard.at/ ... /Vom-Ehrenamt-persoenlich ...
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Tagesspiegel
Ratlose Kirchengemeinde
Am Ende der Fahnenstange sieht sich die evangelische Kirchengemeinde Tiergarten im gleichnamigen Berliner Park. Rund um die Kaiser-Friedrich-Gedächtnis-Kirche übernachten Obdachlose und Drogensüchtige; die Kirche ist räumlich gesehen der Mittelpunkt der Homosexuellen-Prostitution, die sich im Park ausgebreitet hat. "Als der Küster mal vor der Kirche auf einer Bank saß, fragte ihn ein junger Stricher in gebrochenem Deutsch, ob Krüger mal mit ins nächste Gebüsch möchte. Der 70-Jährige erzählt auch diese Geschichte leise, aber der Ekel in seinem Gesichtsausdruck wirkt wie ein fassungsloser Schrei" - mit diesen Worten beschrieb Frank Bachner im Tagesspiegel die Not und Überforderung derjenigen, die tätige Nächstenliebe eigentlich zur ihrer Lebensaufgabe gemacht haben, und die jetzt von der Polizei gewarnt wurden, es sei zu gefährlich, die Obdachlosen anzusprechen. Bachners Reportage hat den Titel "Die Ratlosigkeit nach der Nächstenliebe" und erschien am 14. Oktober 2017.
> www.tagesspiegel.de/ ... /20456190.html
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SWR 2
Repressionen gegen NGO
Die Repressionen gegen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) in vielen Staaten waren Thema der Radiosendung SWR 2 Wissen am 16. Oktober 2017. Insbesondere widmete sich der Autor des Beitrags "Lästige Zivilgesellschaft: Wie NGOs behindert werden", Dominik Müller, den jüngsten Entwicklungen in Indien und Israel. Er kritisierte aber auch die steuerrechtliche Auseinandersetzung in Deutschland mit dem globalisierungskritischen Netzwerk Attac e.V. (bürgerAktiv berichtete). Sein Fazit: Zivilgesellschaftliche Organisationen stünden heute zunehmend unter Druck, und zwar "überall in der Welt, auch in demokratischen Staaten".
> www.swrmediathek.de/player.htm?show=1fc06860- ...
> www.swr.de/ ... /swr2-wissen-20171017neu.pdf
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taz
"Plötzlich gab es viele Vorschläge"
Im Interview mit der tageszeitung (taz) empfahl der Rechtsberater der niederländischen Stiftung Urgenda, Dennis van Berkel, den Klageweg zu beschreiten, um Regierungen zu klimagerechtem Handeln zu zwingen. Die Stiftung hat einen erfolgreichen Prozess gegen die niederländische Regierung geführt. "Unser Prozess hat die Dynamik im Parlament verändert. Plötzlich gab es viele Vorschläge, die weit über den Gerichtsbeschluss hinausgingen", sagte van Berkel. Der Klageweg könne überall funktionieren, wo es ein funktionierendes Rechtssystem gebe. Das Interview mit dem Titel "Prozess in Deutschland möglich" führte Bernhard Pötter, und es erschien am 13. Oktober 2017.
> www.taz.de/ ... /!5454846&s=&SuchRahmen=Print
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FACHMEDIEN
FJ SB
Ehrenamt als Symptom für Notstand
Wenn viele Menschen freiwillig und ohne Gegenleistung helfen, dann ist Ausnahmezustand: Diese Interpretation des Umgangs mit der enormen Hilfsbereitschaft 2015, als hunderttausende Menschen in Deutschland Zuflucht suchten, arbeitet die Soziologin und Erziehungswissenschaftlerin Laura Graf im Forschungsjournal Soziale Bewegungen (FJ SB 30/2017, Heft 3) heraus. Aus dem Einspringen der Bürger angesichts staatlichen Versagens zögen die Behörden falsche Konsequenzen: "Doch anstatt diese Mängel konsequent zu beseitigen, wurde von staatlicher Seite eher mit einer Förderung der im Entstehen begriffenen ehrenamtlichen Strukturen reagiert", so Graf. Sie stellt fest, "selbst Initiativen, die sich als explizit politische Unterstützungsstrukturen verstehen und auch ihre gesellschaftliche Rolle öffentlich kritisch reflektieren", würden "unter 'Ehrenamt subsumiert und zudem von Bevölkerung, Medien und Politik als eines der zahlreichen Provisorien wahrgenommen werden können, die den Ausnahmezustand der 'Flüchtlingskrise' kennzeichnen" - anstatt staatliche Strukturen aufzubauen, wo es eigentlich nötig wäre. Grafs Beitrag "Asyl, eine Frage der Kultur?" gehört zum Schwerpunkt "Wer schafft das? Neue Akteurskonstellationen im Engagement für Geflüchtete" der Ausgabe.
> www.forschungsjournal.de
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Die Stiftung
Gremien zwischen Fach- und Managementwissen
Zwei Drittel der Stiftungsvorstände in Deutschland sind ehrenamtlich besetzt. Ihnen gegenüber habe eine hauptamtliche Geschäftsführung zuweilen einen schweren Stand, so Tobias Anslinger in Die Stiftung (Ausgabe 5/17, Oktober 2017). Es hapere vielerorts an Managementwissen. "Noch ist der Druck, sich über eine adäquate Professionalisierung der eigenen Stiftungsorgane Gedanken zu machen, nicht überall gleichermaßen stark ausgeprägt", stellt Anslinger fest, prognostiziert jedoch einen Wandel. Einerseits erschweren neue Regelungen wie das Transparenzregister oder das Investmentsteuergesetz das Management, andererseits werden viele Stiftungen in den kommenden Jahren Führungsnachwuchs brauchen. Der Titel des Beitrags lautet "Ehrensache!?".
> www.die-stiftung.de
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REGIONALES
Nordrhein-Westfalen
Gemeinwohl bei Unternehmen nachrangig
Umsatz und Gewinn erwirtschaften, Vorschriften beachten und die Mitarbeiter gut behandeln: Das sind die meistgenannten Ziele mittelständischer Unternehmen der Region Bonn/Rhein-Sieg. Erst danach kommen Nachhaltiges Wirtschaften (von 84 Prozent genannt) und Engagement bzw. Spenden (60 Prozent). Das hat die "CSR-Regionalstudie 2017" ergeben, die das CSR-Kompetenzzentrum Rheinland veröffentlicht hat und die von der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg unter der Leitung von Prof. Dr. Uwe Braehmer erstellt wurde. Nur 56 Prozent der befragten Unternehmen kannten den Begriff CSR - Corporate Social Responsibility. Das Kompetenzzentrum selbst ist nur bei 22 Prozent bekannt. Befragt wurden 108 nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Unternehmer im Sommer 2017.
> www.csr-news.net/ ... /csr-als-chance-fuer-un ...
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AUSLAND
Ungarn/USA
Aufschub für Soros-Universität
Die von dem in Ungarn geborenen US-Milliardär George Soros gegründete und finanzierte Central European University (CEU) in Budapest bekommt ein Jahr länger Zeit, die Auflagen für ihren Weiterbetrieb zu erfüllen. Im Frühjahr 2017 hatte die ungarische Regierung die Hochschulgesetze so verändert, dass der Weiterbetrieb unter anderem an die Gründung einer "Stammuniversität" in den USA gekoppelt wäre. Dagegen demonstrierten anschließend in Budapest rund 70.000 Menschen, und die EU-Kommission leitete Vertragsverletzungsverfahren gegen Ungarn ein - auch wegen eines Gesetzes, das die Tätigkeit von ausländisch finanzierten Nichtregierungsorganisationen in Ungarn einschränkt. Die CEU hat nun eine entsprechende Zusammenarbeit mit dem Bard College in New York unterzeichnet, allerdings sind noch weitere Auflagen zu erfüllen. Dafür ist jetzt Zeit bis zum 1. Januar 2019.
Der 87-jährige George Soros, der sein Vermögen mit Währungsspekulationen gemacht hat, unterstützt über seine Stiftung "Open Society Foundation" in Ungarn und andernorts zahlreiche zivilgesellschaftliche Organisationen, die sich für Demokratie, Menschenrechte und Minderheitenschutz einsetzen. Im Oktober 2017 meldeten US-amerikanische Medien, dass er 18 Milliarden US-Dollar an die Stiftung übertragen habe. Schätzungen zufolge beträgt sein aktuelles Vermögen 23 Milliarden US-Dollar.
> www.zeit.de/ ... /ungarn-central-european-uni ...
> www.zeit.de/ ... /komplettansicht
> www.manager-magazin.de/ ... /george-soros-gib ...
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PANORAMA
Ehrenamt
Andere Perspektiven
Durchstarten im Ehrenamt: Diesen Trend machte die Autorin der Nine-to-five-Kolumne der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 8. Oktober 2017, Ursula Kals, aus. Wenn andernorts die Karriere stockt: Im Ehrenamt geht immer was. Vom Möchtegern-Finanzminister im Amt des Kassenwarts beim Bärlauchverein oder vom Ausleben literarischer Berufung in der Verein-Pressemeldung wusste Kals zu berichten. Spätestens beim Elternabend wüchsen auch dem distanzierten Kritiker solcher Profilierungssucht Machtgelüste, beobachtete sie: Der Elternsprecher wird zum "Head of Mamas und Papas". - Da sage noch einer, Kinder und Karriere und vertrügen sich nicht.
> www.faz.net/ ... /kolumne-nine-to-five-head-o ...
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Mit bürgerAktiv - Nachrichtendienst Bürgergesellschaft informiert die Aktive Bürgerschaft seit Ende 2001 über aktuelle Ereignisse und Entwicklungen des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland. Der Nachrichtendienst erscheint elf Mal im Jahr und ist kostenlos.

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bürgerAktiv-Archiv:
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IMPRESSUM
Herausgeber:
Stiftung Aktive Bürgerschaft | Geschäftsstelle | Reinhardtstr. 25, 10117 Berlin
Tel. 030 2400088-0, Fax -19 | info@aktive-buergerschaft.de
www.aktive-buergerschaft.de
Geschäftsführer: Dr. Stefan Nährlich, V.i.S.d.P.

Redaktion:
Gudrun Sonnenberg (Redaktionsleitung);
Christiane Biedermann, Jonas Rugenstein (Bürgerstiftungen), Dr. Jörg Ernst (Service Learning), Dr. Stefan Nährlich (Aktive Bürgerschaft, Politik und Staat)

Kommentare:
Prof. Dr. Gisela Jakob, Dr. Holger Backhaus-Maul, Dr. Stefan Nährlich, PD Dr. Rudolf Speth

Ihre Nachricht an die Redaktion:
nachrichtendienst@aktive-buergerschaft.de

Redaktionsschluss:
20. des jeweiligen Monats

Fotos und Grafiken:
Ralf Emmerich (Titel), Kai Bienert (Kommentar), Wikimedia, istockphoto.com

Layout:
Ayse Gökmenoglu

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