Beispiel: Engagierten Schülern Türen öffnen


Ein Pflegewohnstift, Kindertagesstätten, eine Wohngruppe für Menschen mit geistiger Behinderung, eine Tierschutzorganisation – die Schülerinnen und Schüler einer Förderschule für Sprache und Lernen hatten genaue Vorstellungen, wo und wie sie sich engagieren wollten. Die Liste war lang, aber ihnen fehlte noch der Zugang zu den Einrichtungen.

Das Projektteam von sozialgenial brachte sie mit der Leiterin einer Stabsstelle für Bürgerengagement zusammen. Die Stabsstelle verfügte über gute Verbindungen zu den örtlichen gemeinnützigen Vereinen und Einrichtungen und vermittelte den Erstkontakt für die Schüler. Diese stellten sich dort vor und vereinbarten selbstständig Aufgaben und Zeiten. Für ein Halbjahr engagierten sich die Schüler regelmäßig: Einige gestalteten Spielnachmittage für die Kleinkinder in der Tagesstätte. Andere boten Computerkurse für Senioren an. Im Unterricht diskutierten sie mit ihrem Lehrer ihre Erlebnisse und werteten ihre Erfahrungen gemeinsam aus.

Bei dem feierlichen Projektabschluss im Rathaus stellten sie ihre Schulprojekte in einer Ergebnisgalerie vor und erhielten als Anerkennung für ihren Einsatz Zertifikate. Die Lokalzeitung berichtete über die jungen Engagierten. Alle Akteure profitierten von der gemeinsamen Öffentlichkeitsarbeit. Sie begeisterten neue Partner für ihre Projekte und gewannen Ideen für zukünftiges Engagement.