2. Service-Learning-Wettbewerb

 

 




 

Engagement ist Programm! Die Stiftung Aktive Bürgerschaft hat die besten Service-Learning-Schulen in Deutschland gesucht.

 

Schülerinnen und Schüler engagieren sich für geflüchtete Menschen, organisieren Vorlesenachmittage in Kindergärten oder setzen sich gemeinsam mit Naturschutzorganisationen für Umweltschutz ein. Im Unterricht verbinden sie ihr Engagement mit Unterrichtsinhalten in Fächern wie Politik, Deutsch oder Biologie – das ist Service Learning und fördert sowohl Bildung als auch Bürgerengagement.

Gesucht wurden Schulen in Deutschland, die das bürgerschaftliche Engagement ihrer Schülerinnen und Schüler mit dem Bildungskonzept Service Learning systematisch fördern und die Service Learning in ihr Schulprogramm aufgenommen haben. Die Aktive Bürgerschaft wollte mit dem 2. Service-Learning-Wettbewerb das Innovationspotenzial von Service Learning für Bildung und Engagement ins Blickfeld rücken und gute Beispiele der vielfältigen Schulformen der Öffentlichkeit vorstellen.

Teilnehmen an dem Wettbewerb konnten alle allgemein- und berufsbildenden Schulen der Sekundarstufen I und II. Bewerbungsschluss war der 30. November 2016.

 

Die fünf besten Schulen lädt die Stiftung Aktive Bürgerschaft nach Berlin ein. Dort präsentieren Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern und Schulleitungen am 31. Mai 2017 bei der Service-Learning-Förderkonferenz einem renommierten Fachpublikum, wie sie Service Learning an ihrer Schule umsetzen, welche persönlichen Erfahrungen sie machen und wohin sie sich entwickeln wollen. Eine unabhängige Kommission mit Fachleuten aus Schulen und Schulpolitik, Wirtschaft und Wissenschaft hat die Schulen ausgewählt.

Zu dem Wettbewerb hat die Stiftung Aktive Bürgerschaft im Rahmen ihres Service-Learning-Programms „sozialgenial - Schüler engagieren sich“ eingeladen. sozialgenial entstand 2009 auf Initiative der WGZ BANK (heute DZ BANK) und wird gefördert von der DZ BANK. Das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt sozialgenial. Ab dem Schuljahr 2016/2017 gibt es sozialgenial auch in Hessen mit Unterstützung des Landes.




 

 

Die fünf besten Service-Learning-Schulen in Deutschland

 

Ausgezeichnet wurden beim 2. bundesweiten Service-Learning-Wettbewerb der Stiftung Aktive Bürgerschaft fünf Schulen:

 

Ernst-Reuter-Schule Karlsruhe  |  Heinz-Nixdorf-Gesamtschule Paderborn  |  IGS Kreyenbrück Oldenburg  |  Regenbogenschule Förderschule  |  Städtisches Johannes-Sturmius-Gymnasium Schleiden

 

 

 


 

Ernst-Reuter-Schule Karlsruhe (Baden-Württemberg)

Das Projektfach „L.E.B.E.N“ bietet die Ernst-Reuter-Schule in Karlsruhe an. Es soll den Schülerinnen und Schülern helfen, sich in der Gesellschaft zu engagieren, Selbstwirksamkeit wahrzunehmen und verantwortlich zu handeln. Das Fach umfasst zwei Stunden in der Woche und ist für alle Gemeinschaftsschüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 verpflichtend. In den genannten Jahrgangsstufen durchlaufen die Schüler verschiedene Stationen, in denen sie sich selbst besser kennenlernen, aber auch verstehen, was gemeinschaftliches Miteinander bedeutet.

Novalee, 12 Jahre, bringt es auf den Punkt: „In L.E.B.E.N. geht es nicht um Fächer, sondern um Menschen und mich, was ich für Talente habe und was ich bewirken kann!“

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Heinz-Nixdorf-Gesamtschule (Nordrhein-Westfalen)

Die 2012 gegründete Heinz-Nixdorf-Gesamtschule hat von Anfang an sozialgenial in ihre Aktivitäten und ihr Selbstverständnis aufgenommen. Service Learning ist im Schulprogramm verankert und wird unter dem Namen „sozialgenial engagiert“ als Wahlpflichtfach im Rahmen des Ergänzungsunterrichts angeboten. Auf einem Informationsabend zum Ende der Jahrgangsstufe 7 erhalten die Schülerinnen und Schüler einen Überblick über Inhalte und Strukturen der angebotenen Ergänzungsfächer, darunter auch MINT oder Spanisch. Die Schüler treffen schließlich ihre Wahl, und diese fällt immer öfter auf „sozialgenial“.

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IGS Kreyenbrück Oldenburg (Niedersachsen)

„Lernen durch Engagement“ heißt das seit dem Schuljahr 2014/2015 an der Integrierten Gesamtschule Kreyenbrück eingeführte Fach, das sich mit zwei Stunden pro Woche über zwei Schuljahre erstreckt. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 und 8 sollen ein Verständnis für gesellschaftliches Engagement entwickeln und ehrenamtlich in Einrichtungen des Stadtteils tätig werden. Das Spektrum der Einsatzorte ist vielfältig und umfasst den ökologischen, kulturellen, sozialen, sportlichen und politischen Bereich. Diese Aktivitäten der Schüler werden im Unterricht geplant, reflektiert und mit Bildungsinhalten von Fächern wie Deutsch, Gesellschaftslehre, Naturwissenschaften, Sport und Kunst verknüpft.

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Regenbogenschule Stolberg (Nordrhein-Westfalen)

„Etwas tun, mit dem sie anderen helfen“, das können Schülerinnen und Schüler aus der Mittel- und Oberstufe in der 2013 gebildeten „sozialgenial-AG“ der Regenbogenschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung. Die Mitarbeit in der klassenübergreifenden Arbeitsgruppe (AG), die einmal wöchentlich stattfindet, ist freiwillig. Haben sich Schüler für die AG entschieden, ist jedoch die regelmäßige Teilnahme an den Treffen über mindestens ein Schuljahr Pflicht.

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Städtisches Johannes-Sturmius-Gymnasium Schleiden (Nordrhein-Westfalen)

„Die Service-Learning-Projekte des Städtischen Johannes-Sturmius-Gymnasiums Schleiden nehmen Bezug auf das besondere Umfeld ihrer Schule. Schleiden liegt am Rand des Nationalparks Eifel, in dessen Mitte der Standort der von den Nationalsozialisten seinerzeit errichteten NS-Ordensburg Vogelsang liegt. Dort, wo früher der Nachwuchs des NSDAP-Führungskaders ausgebildet wurde, ist heute inmitten der Landschaft aus Wald und Wasser ein Ort für Toleranz, Vielfalt und ein friedliches Miteinander.

Hervorgehobene Lernziele der sozialgenial-Aktivitäten sind es, ein Bewusstsein für die Bedeutung der Aktivität jedes Einzelnen zu schaffen, Verantwortungsbewusstsein für die Natur zu entwickeln sowie das Bewusstsein für die Gleichwertigkeit aller Menschen zu schärfen. Die Schüler sollen lernen, aus dem historischen Bewusstsein politische und gesellschaftliche Entwicklungen kritisch zu hinterfragen und wachsam gegenüber antidemokratischen Tendenzen zu sein..

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Die Mitglieder der Kommission:

 

Birgit Berendes
Schulleiterin a.D. der Sekundarschule Möhnesee

Werner Böhnke
Stellv. Aufsichtsratsvorsitzender der DZ BANK AG, Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung Aktive Bürgerschaft

Dr. Jörg Ernst
Programm-Leiter Service Learning der Stiftung Aktive Bürgerschaft

Dr. Christian Henke
Geschäftsführer Bildungsrecht und Bildungspolitik der Handwerkskammer Düsseldorf

Prof. Dr. Gisela Jakob
Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und Soziale Arbeit der Hochschule Darmstadt

Dr. Alfred Locklair
Geschäftsführer der DZ Immobilien + Treuhand GmbH, stellv. Vorstandsvorsitzender der Stiftung Aktive Bürgerschaft

Sylvia Löhrmann
Stellv. Ministerpräsidentin und Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Dr. Stefan Nährlich
Geschäftsführer der Stiftung Aktive Bürgerschaft

Dr. Cornelius Riese
Mitglied des Vorstands der DZ BANK AG, Mitglied im Stiftungsrat der Stiftung Aktive Bürgerschaft

Tanja Schuhen
Lehrerin am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Wiehl

Claus-Dieter Toben
Stellv. Vorstandsvorsitzender der Fiducia & GAD IT AG, Mitglied im Stiftungsrat der Stiftung Aktive Bürgerschaft

 

 



 

Anmeldung zur Service-Learning-Förderkonferenz

 

Sie möchten an der Service-Learning-Förderkonferenz teilnehmen?


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Haben Sie Fragen zum Wettbewerb oder zur Service-Leanring-Förderkonferenz? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie eine E-Mail:

 

Dr. Jörg Ernst, Programm-Leiter Service Learning
E-Mail: joerg.ernst@aktive-buergerschaft.de
Telefon: 030 2400088-13; Fax -19


 

 

 

 

 


 

 

Rückblick: Das war der 1. Service-Learning-Wettbewerb der Stiftung Aktive Bürgerschaft

 

 

Bildnachweis: Ralf Emmerich, Stiftung Aktive Bürgerschaft

 

 

 

Am 3. Juni 2015 wurden die ausgewählten Schulen aus Bochum, Bonn, Dreieich, Marl und Papenteich in Berlin ausgezeichnet. Gesucht waren im ersten bundesweiten Service-Learning-Wettbewerb der Stiftung Aktive Bürgerschaft Schulen der Sekundarstufen I und II, die das bürgerschaftliche Engagement ihrer Schülerinnen und Schüler mit dem Bildungskonzept Service Learning fördern und es in ihr Schulprogramm aufgenommen haben.

Werner Böhnke, stellv. Aufsichtsratsvorsitzender der DZ BANK AG, Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung Aktive Bürgerschaft und der Wettbewerbs-Kommission, hieß die Schülerinnen und Schüler willkommen und begrüßte das Fachpublikum zur Service-Learning-Förderkonferenz, in deren Rahmen die Urkunden übergeben wurden.

Was sie erleben beim Engagement und wie sie sich persönlich weiterentwickeln, schilderten die Schülerinnen und Schüler im Gespräch mit Martin Spiewak, DIE ZEIT. Ihre Lehrer und Schulleitungen zeigten auf, wie sie das Bildungskonzept Service Learning in den Schulprogrammen verankern, welche Bildungsziele sie mit der Verknüpfung von bürgerschaftlichem Engagement und Unterricht verfolgen und wie sie ihre Schulgemeinschaft mit Service Learning zukunftsfest machen.

Über die Perspektiven von Bildung im 21. Jahrhundert diskutierten abschließend Professor Olaf-Axel Burow und Martin Spiewak mit den Teilnehmenden.

Interessierte Bildungsförderer und Vertreter aus Politik und Gesellschaft waren im regen Austausch mit den Schülerinnen und Schülern und nahmen manchen Impuls für ihre Arbeit mit.

 

 


 

Rückblick: Die Service-Learning-Förderkonferenz 2015 im Video

 


 

Werner Böhnke, stellv. Aufsichtsratsvorsitzender der DZ BANK AG, Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung Aktive Bürgerschaft und der Wettbewerbs-Kommission, eröffnete die Service-Learning-Förderkonferenz in Berlin am 3. Juni 2015.

"Warum eine Service-Learning-Förderkonferenz? Es ist uns als Stiftung Aktive Bürgerschaft, und auch mir persönlich, ein Anliegen, auf das Innovationspotenzial von Service Learning für Bildung und Engagement aufmerksam zu machen. Kinder und Jugendliche haben mit Service Learning in ihrer Schulzeit nicht nur Gelegenheit, sich gesellschaftlich zu engagieren, sondern dies auch in anspruchsvoller und reflektierter Weise zu tun. Sie entwickeln Kompetenzen für bürgerschaftliches Engagement, Kompetenzen für ihre Bildungsbiografie und Kompetenzen für ihren Weg ins Berufsleben. Denn den Jugendlichen hilft die Verzahnung von Schule und außerschulischen Aktivitäten dabei, die Gesellschaft als etwas Positives und Gestaltendes zu begreifen und damit auch ihre eigene Rolle in ihr zu finden. Auf diesem Nährboden kann eine Kultur der Anerkennung und Wertschätzung prosperieren. Frühzeitig wird ihr Blick auf die Bürgergesellschaft geöffnet und sie erkennen, dass der Einzelne die Kraft zur Gestaltung und aktiven Mitwirkung besitzt." Manuskript der Eröffnungsrede zum Herunterladen.




 

 

 




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Haben Sie Fragen? Sprechen Sie mich gerne an:

 

„Dr.

Dr. Jörg Ernst, Programm-Leiter Service Learning
E-Mail: joerg.ernst@aktive-buergerschaft.de
Telefon: 030 2400088-13; Fax -19


 

 

 

 

 

 

 

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