Beiträge mit den Schlagworten :

    Studien und Umfragen

    Report Bürgerstiftungen 2019: Wachstum setzt sich fort

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    Das Wachstum der Bürgerstiftungen in Deutschland hat sich 2018 fortgesetzt. Das ergab die Befragung, die die Aktive Bürgerschaft unter den Bürgerstiftungen durchgeführt und am 26. September 2019 im „Report Bürgerstiftungen. Fakten und Trends 2019″ veröffentlicht hat. Die Aktive Bürgerschaft erhebt die Daten regelmäßig. 2019 präsentierte sie sie erstmals gemeinsam mit dem Bündnis der Bürgerstiftungen Deutschlands. Einzelheiten stehen unten in der Rubrik Bürgerstiftungen.

    www.aktive-buergerschaft.de/…

    Tafeln: Mehr Bedürftige, weniger Hilfe

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    Die Tafeln haben eine um zehn Prozent gestiegene Nachfrage gemeldet: Aktuell kommen demnach 1,65 Millionen Menschen regelmäßig zum Essen zu den Tafeln. 30 Prozent davon sind Kinder und Jugendliche. Auch die Zahl der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ist gestiegen – auf mehr als 60.000. Allerdings investieren sie so viel weniger Zeit als im Vorjahr, dass die Zahl der Stunden pro Jahr von 24 Millionen auf 20,4 Millionen gesunken ist. Eine Sprecherin sagte gegenüber bürgerAktiv, die Tafeln hätten für den Rückgang keine andere Erklärung als den allgemeinen Trend, eher projektorientiert zu helfen. Das stelle die Tafeln vor neue Herausforderungen. Die Zahlen veröffentlichte Tafel Deutschland e.V. am 18. September 2019. Sie beruhen auf Umfragen unter den lokalen Tafeln.

    www.tafel.de

    Ein Drittel gute Nachbarn, ein Fünftel ehrenamtlich engagiert

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    33 Prozent der Deutschen leisten mindestens einmal im Monat Nachbarschaftshilfe, 37 Prozent nie, und aktiv werden hier vor allem Familien, sogenannte jüngere Senioren und Ruheständler. Das meldet der Freizeitmonitor 2019 der Stiftung für Zukunftsfragen auf der Basis seiner diesjährigen repräsentativen Umfrage unter 2.200 Menschen ab 14 Jahren. Sie ergab auch, dass 20 Prozent der Bevölkerung sich mindestens einmal im Monat ehrenamtlich engagieren. Unter Familien und Ruheständlern sind es je 23 Prozent, unter jungen Erwachsenen 20 Prozent. 71 Prozent engagieren sich seltener als einmal pro Jahr oder nie. Die Umfrage führte die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) durch.

    www.freizeitmonitor.de/…

    Bürgerstiftungen wachsen: Kapital, Geld- und Zeitstifter mehr als verdreifacht

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    Das Stiftungskapital ebenso wie die Zahl der Geld- und Zeitstifter in Bürgerstiftungen hat sich seit 2008 verdreifacht. Das ist das Ergebnis des „Report Bürgerstiftungen. Fakten und Trends 2019“, den die Stiftung Aktive Bürgerschaft am 26. September 2019 veröffentlicht hat. Aktuell gibt es in den Bürgerstiftungen 30.000 Stifterinnen und Stifter. Weitere 27.000 Menschen engagieren sich ehrenamtlich in den 410 Bürgerstiftungen, deren Kapital auf insgesamt 423 Millionen Euro gestiegen ist.

    www.aktive-buergerschaft.de/reportbuergerstiftungen
    www.aktive-buergerschaft.de/erfolgsmodell-buergerstiftungen…

    BVR: Regional engagiert

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    Die Genossenschaftsbanken in Deutschland haben 2018 rund 145 Millionen Euro für gemeinnützige und vorwiegend regionale Zwecke ausgegeben. Rund zwei Drittel davon spendeten sie, knapp 37 Millionen Euro waren Sponsoring. Die Gesamtsumme entspricht dem Vorjahresniveau. Weitere elf Millionen Euro waren Stiftungserträge, 11,5 Millionen Euro Finanz- und Servicedienstleistungen für gemeinnützige Zwecke. Das Stiftungsvermögen ist gewachsen, von 301 Millionen im Vorjahr auf 318 Millionen Euro. Die Hauptzielgruppen waren weiterhin Kinder, alte Menschen und Familien, die Empfänger lokale Vereine, Initiativen, öffentliche Einrichtungen und Kirchengemeinden, teilt der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) in seinem Bericht über das gesellschaftliche Engagement der genossenschaftlichen Finanzgruppe mit, den er am 24. September 2019 veröffentlichte.

    www.bvr.de/…

    Stiftungen und NGOs: Unglückliche Beschäftigte

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    Die Ziele ihrer Arbeit sind ehrbar, doch knappe Ressourcen, schlechte Karriereperspektiven und schlechte Führung beeinträchtigen das Arbeitsklima in Nichtregierungsorganisationen (NGO) und Stiftungen erheblich. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Arbeitslust vs. Arbeitsfrust‟ des Unternehmensberaters und Buchautors Dr. Nico Rose. Die Non-Profit-Branche schnitt in der Befragung im Vergleich mit anderen Branchen auch schlecht ab, wenn es um die Wahrnehmung der Wirkung des eigenen Tuns und die Entfaltung der eigenen Stärken ging. Die Zahlen beruhen auf den Angaben von 903 online Befragten im August 2019, sie sind jedoch nicht repräsentativ und gut Qualifizierte sind überdurchschnittlich oft vertreten.

    nicorose.de/…

    VM: Siegel bietet wenig Orientierung

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    266 Non-Profit-Organisationen führten im September 2018 das Österreichische Spendengütesiegel (OSGS). Jedoch kannte nur ein Viertel von 200 oberösterreichischen Befragten aus der potenziellen Zielgruppe das OSGS. Und nur 18 der Befragten sagten, dass sie bevorzugt an Organisationen mit diesem Siegel spendeten. Andere Befragte wiederum hielten einige größere und bekannte Spendenorganisationen für Träger des Siegels, was sie jedoch nicht sind. „Dies legt den Schluss nahe, dass der Anspruch, als Orientierungs- bzw. Entscheidungshilfe zu fungieren, bislang nicht umfassend verwirklicht werden konnte“, schlussfolgern Laura Mittermayr und Dr. Sandra Stötzer von der Johannes Kepler Universität Linz, die in der Zeitschrift Verbands-Management (VM, 45. Jg. 2/2019) unter dem Titel „Spendensiegel als Orientierungs- und Entscheidungshilfe?“ über die Ergebnisse ihrer Befragung berichteten. Sie warnten auch vor „Wohlfühlrhetorik“ in der Kommunikation und unrealistischen Erwartungen.

    www.vmi.ch/

    Stiftung&Sponsoring: Nahaufnahme Crowdfunding

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    Beim Deutschen Integrationspreis der gemeinnützigen Hertie-Stiftung spielt Crowdfunding eine große Rolle. Die Bewerber werben online Spenden ein, und wer dabei am erfolgreichsten ist, wird von der Stiftung mit Prämien belohnt. Doch: Kann man aus dem Erfolg bei der Crowd auch auf die soziale Wirkung eines Projekts schließen? Jein, antworten Dr. Konstantin Kehl und Dr. Larissa M. Sundermann von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, die den Auswahlmechanismus untersucht haben: Beim Crowdfunding spielten die sozialen Netzwerke der Bewerber eine große Rolle. „Die soziale Wirkung folgt an zweiter Stelle“, so Kehl und Sundermann. Sie sei nicht der entscheidende Faktor. Der Beitrag „Intelligent kombiniert: Crowdfunding und Stiftungsförderung“ erschien in Stiftung&Sponsoring (Ausgabe 3 | 2019).

    WWW.STIFTUNG-SPONSORING.DE

    Barometer 2019: Bürokratiebelastung steigt

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    Jahresbericht, Anträge, Nachweispflichten: Bürokratiebedingte Aufgaben verschlingen bis zu zwei Drittel der Zeit in der Leitung von Bürgerstiftungen. Das hat das Bürokratie-Barometer der Aktiven Bürgerschaft zutage gebracht, für das 139 Vorstände und Geschäftsführer Auskunft gaben. Mehr als zwei Drittel von ihnen sagten, der Aufwand sei in den letzten fünf Jahren gestiegen und zwei Drittel rechnen damit, dass er weiterwächst. Helfen würden ihnen einfachere gesetzliche Regelungen, Praxishilfen und Fördermittel für die Administration. Die Aktive Bürgerschaft hat das Bürokratie-Barometer im August 2019 veröffentlicht.

    www.aktive-buergerschaft.de/…

    Fridays for Future ist weiblich

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    Die Hälfte der Fridays-for-Future-Teilnehmer sind Schülerinnen und Schüler, die andere Hälfte sind Erwachsene, die nicht mehr zur Schule gehen, beispielsweise Studierende. Insgesamt sind 70 Prozent unter 25 Jahre alt, ist in der Studie „Fridays for Future. Profil, Entstehung und Perspektiven der Protestbewegung in Deutschland‟ zu lesen. Die ihr zugrundeliegenden Befragungen unter den Demonstrierenden ergab auch, dass knapp 60 Prozent der Protestierenden in Deutschland weiblich sind, unter den Schülerinnen sind es sogar knapp 65 Prozent. Bei den Protesten gegen Stuttgart 21 oder das Handelsabkommen TTIP lag der Altersschwerpunkt zwischen 40 und 64 Jahren, und der Frauenanteil bei 50 Prozent oder darunter. Inhaltlich trauen nur wenige Demonstrierende der Regierung oder den Unternehmen zu, die Umwelt- und Klimaprobleme zu lösen. Mehr als 80 Prozent dagegen setzen ganz oder teilweise auf wissenschaftliche Entwicklungen und eigenes Handeln. Die Studie ist als ipb Working Paper 2/2019 erschienen, beteiligt war das Institut für Protest- und Bewegungsforschung (ipb), Autoren sind Moritz Sommer, Prof. Dr. Dieter Rucht, Prof. Dr. Sebastian Haunss und Prof. Dr. Sabrina Zajak, mitfinanziert haben die Heinrich-Böll-Stiftung e.V. und die Otto Brenner Stiftung.

    www.otto-brenner-stiftung.de/…