Akademikerinnen engagieren sich häufiger in Schulen als Mütter ohne Abschluss

Ob Elternabend, Schulfest oder Elternvertretung: Akademisch gebildete Mütter engagieren sich häufiger in der Schule ihrer Kinder als Mütter mit einem Ausbildungsabschluss oder Mütter ohne Abschluss. Das hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW Berlin) herausgefunden. Eher gering ist dabei der Unterschied zwischen studierten und Müttern mit einer Ausbildung. Doch während diese, bezogen auf Kinder zwischen 9 und 17 Jahren, zu über 90 Prozent an Elternabenden teilnehmen, sind es bei den Müttern ohne Abschluss nur gut rund 83 Prozent. Noch größer ist der Unterschied bei den Elternvertretungen: Hier engagieren sich knapp 44 Prozent der Mütter mit Studienabschluss gegenüber rund 32 Prozent der Mütter ohne Abschluss. Für die Analyse, die auch die mütterliche Unterstützung bei Hausaufgaben und die Kommunikation mit Lehrkräften untersuchte, haben die Autoren der Studie, Prof. Dr. Jan Marcus Sevrin Waights und C. Katharina Spieß, unter anderem Daten des Sozioökonomischen Panels (SOEP) ausgewertet. Die Studie wurde im November 2021 veröffentlicht.

www.diw.de/de/diw_01.c.828348.de/publikationen/wochenberichte/2021_45_1/akademikerinnen_engagieren_sich_haeufiger_als_andere_muetter_in_der_schule_ihrer_kinder.html