APuZ: Staat, Zivilgesellschaft und Neutralität

Bürgerengagement als Instrument der gesellschaftlichen Transformation: Diesem Vorwurf setzte sich die Ampelregierung aus SPD, Bündnis90/Die Grünen und FDP mit ihrer Demokratieförderung aus. Unter dem „Deckmantel der ‚Demokratiepolitik‘“ sei versucht worden, die Gesellschaft von oben herab in eine bestimmte Richtung zu verändern, anstatt ihre Entwicklung bloß zu begleiten. So analysiert Tobias Montag, Referent bei der Konrad-Adenauer-Stiftung, in der Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ (APuZ) die Schwierigkeiten, Demokratieförderung und politische Neutralität unter einen Hut zu bringen. Er fordert in seinem Beitrag „Zeit für einen Neustart“ bessere Indikatoren für die Neutralität staatlich geförderter Organisationen, klarere, politikfeldbezogenere Zielsetzungen für Förderungen und eine Verständigung von Staat und Zivilgesellschaft über die gegenseitigen Erwartungen. Der Text ist einer von sechs Beiträgen zum Thema „Zivilgesellschaft“, dem sich die APuZ in ihrer Ausgabe 13/2026 vom 21. März 2026 widmet. Die APuZ erscheint als Beilage der Zeitschrift „Das Parlament“.

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, Ausgabe 275 März 2026, Wissen