Welt: Auf den Spuren von Bill Gates

    Ende vergangenen Jahres tourte der chinesische Milliardär Charles Chen Yidan durch Europa und die USA, um auf seinen Bildungspreis aufmerksam zu machen: 7,8 Millionen US-Dollar will er für Bildungskonzepte und -forschung vergeben. Chen ist als Mitgründer des chinesischen Internetunternehmens Tencent reich geworden und hat viel Geld in seine Stiftung “Yidan Prize Foundation” gesteckt. Als Philanthrop gehört er zu den Pionieren in China, das in Sachen Spenden internationales Schlusslicht ist – noch. “China schwingt sich auf, zu einer neuen Großmacht für Philanthropie zu werden”, schrieb Inga Michler am 22. Dezember 2016 in der Welt. Die Regierung fördere Wohltäter mit Steuererleichterungen, setze aber auch enge Grenzen. Eine eigenständige Zivilgesellschaft sei unerwünscht. Der Artikel ist unter dem Titel “Wie Herr Yidan der bessere Bill Gates werden will” erschienen.

    , Ausgabe 174 Januar 2017