Süddeutsche: Aufregung um Tafel und Flüchtlinge

Großes Aufsehen erregte Anfang Oktober die Tafel im bayrischen Dachau mit ihrer Weigerung, Essen an Flüchtlinge auszugeben. Die Flüchtlinge sollten erstmal lernen, mit ihrem Geld umzugehen, hieß es. Nachdem der Vorstand des Bundesverbandes Deutsche Tafel e.V. eingriff, ruderte man in Dachau zurück, berichtete Anna-Sophia Lang am 22. Oktober 2015 in der Süddeutschen Zeitung unter dem Titel „Flüchtlinge sollen nun doch Lebensmittel bekommen“. Die vorherige Weigerung werde nun mit Überlastung begründet, dabei, so Lang, sei „noch kein einziger Asylbewerber gekommen oder hat einen Tafelausweis beantragt“.

, Ausgabe 161 Oktober 2015
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