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Gudrun Sonnenberg

Auszubildende mit Teamfähigkeit und Sozialkompetenz gesucht – und bei sozialgenial gefunden

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Technik verstehen, gut kommunizieren und einsatzbereit sein: Das ist eine dringend gesuchte Kombination bei der „Auf den Punkt Veranstaltungstechnik GmbH“ in Soest. Umso erfreuter war Geschäftsführer Hubertus Neuhaus, als ihn im März 2023 bei einer sozialgenial-Veranstaltung ein junger Mann ansprach und sein Interesse an einem Ausbildungsplatz als Veranstaltungstechniker bekundete.

Denn der Schüler, der kurz vor dem Abitur stand, war nicht nur technikaffin, sondern konnte auch sein Anliegen in wohlgesetzten Worten mitteilen. Und nicht zuletzt hat er den Mut, mich anzusprechen, dachte Neuhaus.

Die Begegnung fand bei einer Veranstaltung der Volksbank Hellweg und der Stiftung Aktive Bürgerschaft statt. Unter dem Titel „Fürs Leben lernen mit sozialgenial“ hatten sie Schulen, die am Service-Learning-Programm sozialgenial der Aktiven Bürgerschaft teilnehmen, eingeladen, ihre Projekte vorzustellen. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter sowie Vertreter aus Wirtschaft und Politik vernetzten sich und tauschten sich in Podiumsdiskussionen über die Erfahrungen mit dem Programm aus. Neuhaus steuerte in so einer Runde seine Perspektive als Arbeitgeber bei und berichtete, wie wichtig es ist, teamfähigen Nachwuchs zu finden.

Lauritz hatte gut zugehört

Lauritz Lichtwark, Schüler an der Hannah-Arendt-Gesamtschule und sozialgenial-Teilnehmer, hatte gut zugehört und war, direkt als Neuhaus vom Podium herunterstieg, auf ihn zugetreten. Neuhaus freut sich bis heute. Er sagt: „Von der Ansprache, die heute bei jungen Auszubildenden schon meist nicht in ganzen Sätzen formuliert werden kann, war ich bei ihm schon positiv überrascht und sagte sofort zu. Die in meinem Statement auf der Bühne beschriebene Sozialkompetenz war auf den ersten Blick auf jeden Fall schon einmal gegeben!“

Es sei zwar einfach, Interessenten zu finden für Veranstaltungstechnik, so Neuhaus. Die Branche suggeriere Ruhm und Party. Aber die Arbeitszeiten seien unregelmäßig und in der Realität müsse man zupacken können: „Wer bei null Grad und Regen die Hände in die Taschen steckt, wenn die Kollegen die Bühne vom Weihnachtsmarkt abbauen, ist fehl am Platz.“ So manche interessierten Jugendlichen stellen das im Praktikum fest. Anderen fehle das Gespür für Kunden, die beispielsweise nicht alle mit dem Wissen geboren sind, wie man in ein Mikro spricht. Man muss auch vernünftige E-Mails schreiben und Zentimeter in Meter umrechnen können.

„Lauritz hat die richtige Kombination von Kompetenzen. Ich habe tatsächlich noch nie so viel positive Rückmeldung von Kollegen, Geschäftspartnern und Kunden über einen Auszubildenden bekommen. Inzwischen ist er gar nicht mehr aus dem Team wegzudenken und hat sich super integriert“, sagt Neuhaus. „Das Programm sozialgenial scheint also genau an der richtigen Stelle anzusetzen oder ist zumindest ein guter Indikator für junge Menschen mit ausgeprägten sozialen Kompetenzen und verstärkt diese noch mal. Ich habe auch schon einigen Unternehmerkollegen von meinen Erfahrungen berichten können, denn es sorgt ja schon für Aufsehen, wenn man noch relativ knapp vor Ausbildungsstart einen so guten Azubi verpflichten kann.“

Gudrun Sonnenberg, Stiftung Aktive Bürgerschaft

Umfrage: Ehrenamt soll Vergünstigungen bekommen

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Ein Drittel von rund 1000 Befragten sind der Meinung, dass das Ehrenamt in Deutschland staatlich stärker unterstützt werden soll, etwa durch zusätzliche Rentenpunkte oder ein kostenloses Nahverkehrsticket. Auch sollten Unternehmen engagierte Mitarbeiter unterstützen durch flexible Arbeitszeitregelungen oder Freistellungen. Die Befragung war im Dezember 2023 von dem Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag des Redaktionsnetzwerks Deutschland durchgeführt worden. 95 Prozent gaben an, ehrenamtliches Engagement als wichtig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu erachten.

https://www.finanznachrichten.de/…

Informell Engagierte investieren viel Zeit

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Mehr Frauen als Männer, Menschen mit niedrigem Einkommen und Menschen, die nicht religiös gebunden sind, engagieren sich informell, also außerhalb von Organisationen wie Vereinen oder Stiftungen. Das ergibt eine Analyse der Daten des Freiwilligensurveys hinsichtlich informellen Engagements, die unter dem Titel „Informelles Engagement: Die neue Normalität?“ als Discussion Paper 9 im Dezember 2023 von Zivilgesellschaft in Zahlen (ZiviZ) im Stifterverband veröffentlicht wurde. 61 Prozent der informell Engagierten gaben demnach an, dass sie sich mit persönlichen Hilfestellungen engagieren. Auffallend sei, so die Studie, dass sie im Durchschnitt deutlich mehr Zeit aufwenden als Menschen, die sich in Organisationen engagieren – sie seien also keineswegs nur punktuell im Einsatz.

https://www.ziviz.de/publikationen/informelles_engagement

Wirtschaftswoche: Ehrenamt als Belastungsprobe – was darf der Arbeitgeber verbieten?

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Schöffen, Feuerwehr, Katastrophenhelfer: Sie sind gesucht, aber nicht jeder Arbeitgeber freut sich über das Engagement seiner Beschäftigten, zumal, wenn es um Freistellung von der Arbeit geht. „Oft gibt es Ärger, weil viele Vorgesetzte, laut Experten, schlecht über Rechte und Pflichten beider Seite informiert sind“, berichtet Nina Jerzy in der Wirtschaftswoche vom 2. Januar 2024. Außerdem seien „selbst wohlmeinende Arbeitgeber“ mit der Bürokratie zuweilen überfordert. Unter dem Titel „Darf der Chef das Ehrenamt verbieten?“ hat sie zusammengetragen, welche Rechte die Ehrenamtlichen haben, wer für die Ausübung des Ehrenamts freigestellt wird und welche Rücksichten auf die Interessen des Arbeitgebers zu nehmen ist – soweit möglich, denn manche Regelungen sind in den Ländern unterschiedlich, der Föderalismus lässt grüßen.

https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/engagement-darf-der-chef-das-ehrenamt-verbieten/29565710.html

NZZ: Ambivalenz bei der Heilsarmee

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Einmal im Jahr tauchen sie auf, singen, sammeln und dann sind sie wieder weg: Die Mitglieder der Heilsarmee, die in der Adventszeit um Spenden werben. „Das Bild der Heilsarmee wird von den weihnachtlichen Sängerinnen geprägt, aber gleichzeitig wird die Heilsarmee auf das Singen reduziert“, schreibt Fabian Vogt in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) aus der Schweiz. Das ist zu wenig, um Mitglieder und Zuwendungen auf Dauer zu halten, deshalb soll sich das Image ändern. Doch während das Sozialwerk in der Schweiz reibungslos und professionell laufe, passten die militärischen Strukturen und die strenge Bibelauslegung nicht mehr in die Zeit: „Ausgerechnet die Dinge, welche die Heilsarmee erfolgreich gemacht haben“, schreibt Vogt. Die Sache ist schwierig, denn: „Auf der anderen Seite herrscht die Angst vor dem Verlust der eigenen Werte.“ Der Beitrag „Die Heilsarmee braucht ein neues Image“ erschien am 30. Dezember 2024.

https://www.nzz.ch/panorama/die-heilsarmee-braucht-ein-neues-image…

Ednannia-Hilfsfonds: „Wir wollen ein Leben in Würde leben!“

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Bombenangriffe, Zerstörungen, Verluste: In der Ukraine ist humanitäre Hilfe vor Ort weiterhin unabdingbar. Doch wie schaffen es die Menschen, sich nicht zermürben zu lassen? Die Bürgerstiftungen in der Ukraine bemühen sich darum, dass in den Städten und Gemeinden das soziale und öffentliche Leben weitergeht.

Die ukrainischen Bürgerstiftungen versuchen daher, sich über die Nothilfe hinaus auch wieder der Förderung des Zusammenlebens in den Kommunen zuzuwenden. „Auch wenn wir angegriffen werden, wollen wir, dass die Menschen ihr Leben leben können“, sagte im November 2023 Olga Nikolska, Programmleiterin bei der ukrainischen gemeinnützigen Organisation Ednannia, mit der die Aktive Bürgerschaft zusammenarbeitet. „Wir alle wollen ein Leben in Würde leben!“

Um den Bürgerstiftungen in der Ukraine gezielt und wirkungsvoll zu Hilfe zu kommen, hatte die Stiftung Aktive Bürgerschaft unmittelbar nach Beginn des Krieges im Frühjahr 2022 den Ednannia-Hilfsfonds eingerichtet. Unternehmen und Privatpersonen können seither an den Fonds spenden. Im November 2023 besuchte Olga Nikolska die Aktive Bürgerschaft in Berlin, um persönlich über die Verwendung der Gelder zu berichten. Bis dahin waren rund 200.000 Euro zusammengekommen. Ednannia verteilt die Hilfe Spenden vor Ort an die Bürgerstiftungen.

Von Katastrophenhilfe bis Jugendaustausch – was die Bürgerstiftungen tun

Die Bürgerstiftungen haben die Mittel aus dem Fonds vor Ort sowohl für humanitäre Hilfe und Wiederaufbau als auch zur Förderung des sozialen Zusammenhalts eingesetzt:

So konnte die Bürgerstiftung Cherson in der Region, die nach der Zerstörung des Kachowka-Staudamms überflutet wurde, mit den Spenden aus Deutschland einen Sattelauflieger anschaffen, um Hilfsgüter schnell an die richtigen Stellen zu transportieren. Auch konnte sie mit mehreren großen Transformatoren und hundert Erste-Hilfe-Sets für Menschen, die Stromleitungen reparierten, die Aufräumarbeiten und Wiederherstellung der Stromversorgung unterstützen. Darüber hinaus stellte sie 300 Bettenausstattungen für ein Krankenhaus zur Verfügung und 300 weitere für Flutopfer. Die Bürgerstiftung Cherson hatte in der Ukraine eine Spendenkampagne initiiert und die Aktive Bürgerschaft rief daraufhin in Deutschland gesondert zu Spenden für die Bürgerstiftung auf. Weiterhin sind noch Freiwillige vor Ort. Noch immer fallen 50 bis 100 Bomben am Tag auf Cherson.

In der stark zerstörten Stadt Charkiw hat sich die Bürgerstiftung Toloka um Ausrüstung für Einrichtungen der kritischen Infrastruktur sowie Küchen- und Bettenausstattung für Binnengeflüchtete gekümmert. Sie sorgte für Heizungen im Geburtszentrum wie auch in den kulturellen Einrichtungen und Schulen. Toloka wurde 2016 errichtet und hat sich vor dem Krieg auf Kulturförderung konzentriert.

In Vinnytsya unterstützt die Bürgerstiftung Podilska Hromada das regionale Kinderkrankenhaus und das regionale Rehabilitationszentrum für Kinder mit orthopädischen Hilfsmitteln, aber auch Medienkommunikation, um die Bevölkerung über die neuen Gesundheitsangebote zu informieren.

In der Region um Kiev beteiligte sich die Bürgerstiftung Vita-Poshtova an der Bereitstellung von Bombenschutzbunkern für die Bevölkerung.

In der Region Lviv förderte die Bürgerstiftung Ridnya die Selbstversorgung der örtlichen Bevölkerung. Viele Menschen, die über kleine Landparzellen verfügen, haben sich dort in einer Agrargenossenschaft zusammengeschlossen und können durch die Anschaffung eines kleinen Traktors für den gemeinsamen Ackerbau nun ihre Erträge steigern.

In Voznesensk versucht die Bürgerstiftung, die soziale Not in der Stadt mit Bildungsmaßnahmen vor allem für einheimische und geflüchtete Frauen zu verbessern. Aktuelle Vorhaben sind der Aufbau eines Erwachsenenbildungszentrums und eine dreimonatige Näherinnen-Grundausbildung. Die Bürgerstiftung hofft, dass lokale Unternehmen in die Finanzierung einsteigen, und will weitere handwerklich qualifizierende Angebote machen. Die Qualifizierungen sollen auch dazu beitragen, die Binnenvertriebenen zu integrieren und so die sozialen Spannungen in der Stadt zu reduzieren.

Auch die Bürgerstiftung Berezan setzt sich für die Verbesserung des Zusammenlebens ein. Die Hilfsgelder fließen in die Renovierung verschiedener Einrichtungen in der Stadt und der Region, die teils direkt von den russischen Angriffen getroffen worden war. Dazu gehören Sporthallen von Schulen ebenso wie die alten sowjetischen „Kulturpaläste“, die nach dem Zerfall der Sowjetunion zu wichtigen, aber baulich vernachlässigten Räumlichkeiten für die Zivilgesellschaft wurden. Unter dem Dach der Bürgerstiftung engagieren sich in einer sogenannten „Youth Bank“ junge Menschen. Sie organisierten im September 2023 einen polnisch-ukrainischen Jugendaustausch und verdienten mit einem Mülltrennungsprojekt Geld, das sie zu den Projekten für die Renovierung von Jugendeinrichtungen beisteuerten. „Sie waren so stolz!“, sagte Olga Nikolska.

Wie die ausländische Hilfe wirklich ankommt

Grundsätzlich legt Ednannia, wenn sie die Hilfsgelder aus dem Fonds an die Bürgerstiftungen zuweist, Wert darauf, dass die jeweilige Bürgerstiftung einen Teil des Projekts selbst finanziert. So wird sichergestellt, dass es vor Ort Interesse und Bedarf an der Hilfe gibt. „Manche ausländischen Hilfsorganisationen agieren leider ohne Ortskenntnis und ihre Hilfe geht manchmal am Bedarf vorbei. Das wollen wir vermeiden“, so Nikolska.

Doch im Inland Spenden zu sammeln wird immer schwieriger. Öffentliche, aber auch private Gelder fließen vor allem in die Landesverteidigung, Zuwendungen und Spenden an Kommunen und Nichtregierungsorganisationen bleiben aus. „Wir sind mehr denn je auf Hilfe aus dem Ausland angewiesen“, sagt Olga Nikolska. „Wir wünschen uns, dass Sie uns weiter unterstützen. Der Krieg ist noch nicht zu Ende.“

Text: Gudrun Sonnenberg

Mehr über den Ednannia-Hilfsfonds
Olga Nikolska im Video

Hintergrund: „Closed Shops“ in der deutschen Gesellschaft

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Polarisierung, Spaltung und Gefährdung des sozialen Zusammenhalts sind medial allgegenwärtige Schlagworte. Nur gut, dass das bundesweite Forschungsinstitut gesellschaftlicher Zusammenhalt soeben seinen ersten Zusammenhaltsbericht vorgelegt hat. Eine Einordnung, eine kritische Frage an aktive Bürgerinnen und Bürger und weiterer Forschungsbedarf.

Von Holger Backhaus-Maul

Mit dem zuerst vor allem in Ostdeutschland verstärkt öffentlich auftretenden Rechtspopulismus und -radikalismus hat der Begriff des gesellschaftlichen Zusammenhalts auf Seiten politischer Parteien hohe Aufmerksamkeit und vielfache Verwendung gefunden – obwohl der Begriff deutungsoffen und relativ inhaltsleer ist. Oder vielleicht gerade deswegen? Denn er signalisiert normativ Positives und verspricht Ordnung in einer bisweilen überfordert erscheinenden Gesellschaft.

In dieser unübersichtlichen Gemengelage versprach sich die große Koalition aus CDU und SPD „Rat und Tat“ von den Sozial- und Geisteswissenschaften und forderte sie auf, in wissenschaftlicher Freiheit das Phänomen theoretisch-konzeptionell zu ergründen und empirisch zu vermessen. Das bundesweite Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) mit rund 200 wissenschaftlich Mitarbeitenden an elf Universitätsstandorten war damit ins Leben gerufen.

Krisen mit gravierenden Folgen

Was also trennt und was fördert den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland? Der soeben vorgelegte erste Zusammenhaltsbericht des FGZ unter Leitung von Olaf Groh-Samberg geht dieser Frage vor dem Hintergrund der aktuellen sozialwissenschaftlichen Debatte mit bewährten quantitativen Instrumenten und Verfahren nach. Soziologen und Politikwissenschaftler wie Steffen Mau, Wolfgang Merkel, Armin Nassehi, Philipp Staab, Armin Schäfer, Uwe Schimank und Michael Zürn verweisen auf multiple Krisen, die sich häufen und in immer schnellerer Folge auftreten – mit gravierenden Folgen für Demokratie, Sozial- und Rechtsstaat sowie nicht zuletzt eben gesellschaftlichen Zusammenhalt. Medial aufgeheizt polarisieren sich die politischen Ränder der Gesellschaft, während sich die breite und zugleich heterogene Mitte der Gesellschaft in politischer Enthaltsamkeit und Anpassung an die veränderte Situation und Weltlage zu üben scheint.

Auf einer breiten empirischen Grundlage von 12.000 Befragten widmet sich der Zusammenhaltsbericht des FGZ den Beziehungen, den Interaktionen zwischen einander Bekannten und geht der Frage nach, ob es zu milieuübergreifenden – anderen Menschen gegenüber aufgeschlossenen – Interaktionen kommt oder soziale Schließung unter Gleichen praktiziert wird. Wie kommen Interaktionen zwischen Bekannten zustande, wie setzen sich Bekanntenkreise zusammen und kommt es dabei zu Kontakten über den eigenen Bekanntenkreis hinaus? Grundlegend geht es also darum, inwiefern welche sozialen Beziehungen zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland beitragen oder ihn unterlaufen.

Die Autoren und Autorinnen des FGZ-Berichts gehen dabei davon aus, dass in Interaktionen unter Bekannten Homophilie, das heißt, eine Vorliebe für Menschen, die einem selbst ähnlich sind, zum Tragen kommt, sodass sich soziale Netzwerke tendenziell abgrenzen und alltägliche Lebenswelten sich sukzessiv entkoppeln. Soziale und räumliche Ungleichheiten in Deutschland verstärken diese Tendenzen zur „Netzwerksegregation“ und „Entkoppelung“ von Lebenswelten. Die deutsche Gesellschaft als instabile Ansammlung von „closed shops“?

Die Eigenart, „unter sich“ zu bleiben, ist sowohl bei (potenziellen) Wählerinnen und Wählern der Grünen als auch der AfD besonders stark ausgeprägt: 50 Prozent der potenziellen AfD-Wähler berichten, dass sich ihr Bekanntenkreis überwiegend aus AfD-Anhänger zusammensetzt; von den potenziellen Wählern der Grünen bewegen sich sogar 62 Prozent unter politisch Gleichgesinnten. Der letztgenannte Befund verdient besondere Aufmerksamkeit, da sich die Grünen normativ als weltoffen und universalistischen Werten verpflichtet präsentieren, während ihre potenziellen Wähler in hohem Maße soziale Schließung praktizieren – die Spannung zwischen prozessierten Normen und alltäglichem Habitus ist erheblich. Im Zusammenhaltsbericht identifizieren die Autorinnen und Autoren muslimischen Glauben, geringe Bildung und ländliche Wohnumgebung als weitere Faktoren, die gruppenspezifische Segregationen beziehungsweise relative soziale Schließungen in Bekanntenkreisen begünstigen; mit Abstand gefolgt von ostdeutsch, reich und hochgebildet.

Eine förderfähige Preisfrage

Ein erster Zusammenhaltsbericht des FGZ, der das Trennende herausarbeitet! So bleibt die politische und auch wissenschaftliche Ausgangsfrage, was die Gesellschaft zusammenhält, zunächst unbeantwortet. Nach einem ersten Zusammenhaltsbericht ist aber mindestens ein zweiter Bericht, wenn nicht gar eine fortlaufende Berichterstattung, zu erwarten, zumal sich die zweite Förderphase des FGZ von 2024 bis 2029 erstreckt. Gleichwohl wäre jetzt zu fragen, welche konkreten Handlungspraxen es in der deutschen Gesellschaft gibt, die mehr oder minder zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beitragen. Bürgerstiftungen und Service Learning wären hier Untersuchungsgegenstände par excellence. Die förderfähige Preisfrage lautet somit, begünstigen Bürgerstiftungen und Service Learning Engagement unter Gleichen und soziale Segregation oder forcieren sie milieuübergreifende Interaktionen und damit gesellschaftlichen Zusammenhalt?

Dr. Holger Backhaus-Maul ist Soziologe und Fachgebietsleiter an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Kommentar von Dr. Holger Backhaus-Maul für bürgerAktiv – Nachrichtendienst Bürgergesellschaft, Ausgabe 250 – November-Dezember 2023 vom 13.12.2023

 

Selbstverpflichtung, Mitgestaltung und Klebstoff für die Gesellschaft

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Bürgerengagement: Was heißt das eigentlich? Die Meinungen gehen auseinander. Was sagen die Aktiven vor Ort? Die Aktive Bürgerschaft hat sich bei ihren Partnern in Bürgerstiftungen, Schulen und Genossenschaftsbanken umgehört. Hier sind ihre Antworten auf die Frage: Was ist heute aus Ihrer persönlichen Sicht die Aufgabe von Bürgerengagement?

„Unsere Welt driftet im Großen wie im Kleinen zunehmend auseinander. Bürgerengagement ist der Klebstoff für den Zusammenhalt der Bürgergesellschaft im Kleinen. Und da sollten wir alle groß sein.“
Klaus Arnold, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Mittelhessen und Vertriebsleiter Volksbank Mittelhessen eG

„Bürgerschaftliches Engagement ist eine Aufgabe, eine Selbstverpflichtung des Bürgers an den Bürger. Es ist in Wirklichkeit die Grundlage und auch der Zweck des gesamten gesellschaftlichen Zusammenlebens. Es steht am Anfang, mit höchster Priorität. Alles andere folgt aus ihm.“
Beate Dillage-Wiechmann, Sophia Gröting und Berthold te Vrügt, gemeinsam tätig in der VR-Bank Westmünsterland eG und in der BürgerStiftung Aktive Bürger – Borken, Stadtlohn & Umgebung

„Durch Engagement lassen sich aktiv gesellschaftliche Prozesse mitgestalten und verändern. Man kann entsprechend seiner Fähigkeiten und Ressourcen einen positiven Beitrag zur Gesellschaft leisten. So können z. B. soziale Probleme bewältigt werden und kulturelle Vielfalt bewahrt und gefördert werden. Außerdem stärkt es die Demokratie.
Insgesamt spielt Bürgerengagement eine entscheidende Rolle bei der Schaffung und Aufrechterhaltung einer lebendigen, gesunden und inklusiven Gesellschaft. Es stärkt das Gemeinschaftsgefühl, fördert die Mitverantwortung und ermöglicht es den Menschen, aktiv am Gestaltungsprozess ihrer Umgebung teilzunehmen.“
Rieke Domagala, Lehrerin am Börde-Berufskolleg des Kreises Soest

„Durch ehrenamtliches Engagement können und sollen Aufgaben übernommen werden, die sich durch die aktuellen Herausforderungen ergeben und für die keine ausreichenden personellen und finanziellen Ressourcen von öffentlicher Seite zur Verfügung stehen. Dies bedeutet auch, dass sich Bürger dort engagieren, wo sich die öffentliche Seite nicht oder in zu geringem Maße verantwortlich fühlt bzw. zuständig ist. Ich denke dabei an zahlreiche Bereiche wie beispielsweise die Betreuung oder Unterstützung hilfesuchender und bedürftiger Bürger, die Mitwirkung in oder Unterstützung von Vereinen, gemeinnützigen Organisationen o. ä., den Natur- und Umweltschutz und anderes mehr.“
Gisela Eggensberger, Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung Biberach und Vorstandsmitglied der Volksbank-Stiftung Ulm-Biberach

„Bürgerschaftliches Engagement ist der Klebstoff für den Zusammenhalt der Gesellschaft. Es eröffnet Chancen für alle Beteiligten und schafft die Möglichkeit einer selbstwirksamen Lebensgestaltung. So machen wir unsere Gesellschaft noch etwas lebens- und liebenswerter.“
Theophil Graband, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Nürnberg

„Wir leben in einer sehr bewegten Zeit mit Coronafolgen, sehr nahen Kriegen, Politikverdrossenheit und steigender Altersarmut.
Vereine finden keine Freiwilligen mehr für die nötigen Ämter. Ängste, Einsamkeitsgefühle und egoistisches Handeln sind bei vielen Menschen zu erkennen.
Gerade deshalb ist es wichtig, dass wir uns über ein entsprechendes bürgerschaftliches Miteinander und Engagement wieder näherkommen.
Gemeinsamkeit macht stark.“
Johann Hell, Gesamtbankverantwortlicher für die Geschäftsbereiche Stiftungs-, Generationen-, Unternehmens- und Vermögensnachfolgemanagement bei der meine Volksbank Raiffeisenbank eG

„Ehrenamtliches Engagement ist unverzichtbar in der heutigen Zeit. Eine engagierte Gesellschaft ist eine wichtige Voraussetzung für einen demokratisch organisierten Staat. Die Bereitschaft, für das gemeinsame Ganze oder für bestimmte Belange Verantwortung zu übernehmen, ist Grundlage unserer demokratischen Gesellschaft. Ehrenamtliche Arbeit ist von unschätzbarem Wert, denn nur mit bezahlten Kräften wäre das gesellschaftliche System in den letzten Jahren schon längst ob der vielen Problemlagen kollabiert.
Die Aufgabe von bürgerschaftlichem Engagement heute ist also, sich u. a. für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Stärkung demokratischer Werte und Haltungen einzusetzen. Im Ehrenamt wird im geschützten Raum geübt, was im Großen das demokratische Gemeinwesen trägt: gemeinsame Ziele auf Grundlage demokratischer Regeln und Aushandlungsprozesse zu erreichen sowie fair zu gewinnen und oder manchmal eben auch zu verlieren.“
Maria Hicking, Lehrerin am Karl-Schiller-Berufskolleg der Stadt Dortmund

„Bürgerschaftliches Engagement ist heute von entscheidender Bedeutung, um demokratische Werte zu erhalten und zu stärken sowie den sozialen Zusammenhalt zu fördern. Durch die aktive Teilnahme an Gemeinschaftsprojekten können Bürgerinnen und Bürger direkten Einfluss auf lokale Angelegenheiten und Projekte nehmen und positive Veränderungen bewirken. In einer globalisierten Welt ist es wichtig, dass Menschen in unserer Gesellschaft Verantwortung übernehmen, um nachhaltige Lösungen für gemeinsame Herausforderungen zu entwickeln.“
Carsten Jäger, Leiter Unternehmenskommunikation der Dortmunder Volksbank eG

„Bürgerengagement – alle Menschen sind Teil unserer Gesellschaft, die (zwangsläufig) von uns allen gestaltet wird. Und da es kein Nicht-Handeln gibt, macht es viel Sinn, sein Handeln bewusst zu steuern und dabei das eigene soziale Umfeld in den Blick zu nehmen.“
Jana Kluge, geb. Dlhoš, Oberstudienrätin am Börde-Berufskolleg des Kreises Soest

„Wir leben in einem ständigen Wandel und einer sehr vielfältigen Gesellschaft. Das hat auch Auswirkungen auf das Bürgerengagement. Menschen sollen sich in einem vielfältigen Bürgerengagement wiederfinden können. Neben der Vielfalt im Bürgerengagement ist auch der konstruktive Austausch der verschiedenen Gruppen untereinander wichtig, um ein Gemeinschaftsgefühl auf kommunaler Ebene zu fördern.“
Michaela Köser-Segschneider, Lehrerin am Berufskolleg Siegburg

„Bürgerengagement hat für mich persönlich die Aufgabe, von Bürgern für Bürger zu handeln.
Gemeinsam etwas zu erreichen, sich füreinander stark zu machen und dabei Spuren des Gebens zu hinterlassen.“
Uwe Schnurr, Mitglied im Vorstand der Bürgerstiftung Baden-Baden und Abteilungsleiter Private Banking bei der Volksbank pur eG

„In Zeiten von Social Media und Überflutung mit negativen Nachrichten holt Bürgerengagement die Jugendlichen zurück in die reale Welt und lässt sie echte Erfahrungen und Begegnungen erleben. Durch diese Erlebnisse und die damit verbundene unmittelbare Beteiligung wird aus meiner Sicht eine gute Basis für verantwortungsbewusstes, gesellschaftliches Handeln gelegt.“
Renata Seggewiß, Schulsozialarbeiterin am Börde-Berufskolleg des Kreises Soest

„Aus heutiger Sicht ist die Aufgabe von Bürgerengagement, Courage und Diversität zu unterstützen, Erfahrungsfelder zu ermöglichen, die jungen Menschen ohne diese Unterstützung nicht offen stünden. Bürgerengagement hat die Aufgabe, bildend und aufklärend in die Gesellschaft zu wirken und junge Menschen zu bestärken, ‚nicht nur zu labern, sondern auch zu machen‘, wie es ein Schüler neulich ausdrückte.“
Silvia Taubert, Lehrerin an der Mathilde Anneke Gesamtschule in Münster

„Die Aufgabe von Bürgerengagement ist aus meiner Sicht, notleidenden oder bedürftigen Menschen aktiv zu helfen, indem ihnen durch die Projekte von sozialgenial eine Möglichkeit gegeben wird, in kleinen Schritten selbst Engagement zu zeigen und sie dadurch motiviert werden, positiv in die Zukunft zu schauen.“
Julia Wernecke, Lehrerin am Georg-Büchner-Gymnasium Winnenden

„Aufgabe und Ziel von Bürgerengagement bestehen darin, dass Bürgerinnen und Bürger aktiv an der Gestaltung ihrer Gesellschaft teilnehmen. Sie engagieren sich freiwillig für das Gemeinwohl in unterschiedlichen Bereichen, zum Beispiel für Umweltschutz, Bildung, Soziales oder Kultur.
Bürgerengagement trägt auch dazu bei, soziale Probleme zu lösen und positive Veränderungen in der Gesellschaft zu bewirken. So werden auch Aufgaben übernommen, die der Staat nicht mehr (alleine) lösen kann.“
Bernd Wesselbaum, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Hellweg eG

Kommentar: Wenn Interessen auf Gemeinsinn treffen

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Was ist eigentlich Bürgerengagement und warum ist es nicht egal, was die Regierung darunter versteht?

Von Stefan Nährlich

Bürgerschaftliches Engagement ist wichtig für unsere Gesellschaft, da sind sich alle einig. Bei der Frage, was Bürgerengagement ist, kann die Einigkeit jedoch schnell zu Ende gehen. Hier eine Auswahl der Interpretationen:

Mir schrieb vor vielen Jahren einmal jemand als Reaktion auf einen Artikel über bürgerschaftliches Engagement, das sei alles kalter Kaffee, in der DDR habe es das früher auch gegeben. Das habe sich Subbotnik genannt und sei ein freiwilliger und unbezahlter Arbeitseinsatz am Wochenende gewesen. Wer in der DDR lebte, wird mir vielleicht zustimmen, dass das mit Freiwilligkeit nicht viel zu tun hatte.

Im Bundestag kam, kurz nachdem der Bundesfreiwilligendienst eingeführt wurde, ein Streit über die Versteuerung des Taschengeldes und des Wohngeldes auf. Es könne nicht sein, so die SPD, dass Menschen, die sich für das Gemeinwohl engagierten, auch noch steuerlich belastet würden. Wolfgang Schäuble, CDU, damals Bundesfinanzminister, antwortete darauf, auch er arbeite für das Gemeinwohl und es komme wohl niemand auf die Idee, dass Politiker keine Steuern zahlen müssten.

Unruhe im Unterausschuss

Vor einigen Wochen kam Unruhe im Unterausschuss Bürgerschaftliches Engagement des Deutschen Bundestages auf. Die Mitglieder der CDU/CSU-Bundestagsfraktion erklärten, sie wollten kein gemeinsames Papier mit den Regierungsparteien zum Bürgerengagement verfassen, weil sie schon bei der Definition, was Bürgerengagement sei, auseinanderlägen.

Die Reihe der Beispiele könnte man lange fortsetzen. Trotz Definitionen zum Thema in einschlägigen Regierungsdokumenten und wissenschaftlichen Publikationen.

Und, so könnte man fragen, wo ist das Problem, wenn es verschiedene Meinungen dazu gibt? Engagement ist kein interessenloser Raum und auch kein wertefreier Raum. Probleme entstehen, wenn Gesetze und Regelungen, Förderungen und politische Strategien auf unterschiedliche Interessen und Wertvorstellungen treffen.

Sozialunternehmer möchten mit ihrem Geschäftsmodell die Welt retten, Geld verdienen und gleichzeitig aber auch gemeinnützig sein, um Spenden annehmen zu können. Die Wohlfahrtsverbände sind strikt dagegen. Aus Überzeugung, dass Gemeinnützigkeit und Gewinnstreben nicht vereinbar sind, aber auch, um sich Konkurrenz vom Hals zu halten.

Wo sich nicht mehr genug Ehrenamtliche finden, wird zunehmend mit Geld nachgeholfen. Die einen sehen dazu keine Alternative mehr, um ihre Angebote und Einrichtungen weiter aufrechtzuerhalten, die anderen empfinden das als ungerecht. Manche kommen jetzt wegen des Geldes, andere bleiben wegen eben dieses Geldes, das andere bekommen, weg.

Gut ist, was vor Ort nützt

Das Bundesfamilienministerium arbeitet gegenwärtig an einer neuen Engagementstrategie der Bundesregierung, die im kommenden Jahr vorgestellt werden soll. Wenn sie nicht das gleiche Schicksal der Bedeutungslosigkeit wie das letzte Papier erleiden soll, sollte die neue Strategiepapier zwei Bedingungen erfüllen: Sie sollte ein klares ordnungspolitisches Konzept über Bürgerengagement beinhalten und eine konsequente Orientierung an dem, was den Engagierten vor Ort hilft und nützt.

Vielleicht hilft dabei den Politikern und Experten ein Blick darauf, was die Menschen vor Ort über bürgerschaftliches Engagement denken. Uns jedenfalls interessiert das, und so haben wir unsere Partner in Bürgerstiftungen, sozialgenial-Schulen und Genossenschaftsbanken genau das gefragt: Was ist heute aus Ihrer persönlichen Sicht die Aufgabe von Bürgerengagement?

Die Antworten lesen Sie hier.

Dr. Stefan Nährlich ist Geschäftsführer und Vorstandsmitglied der Stiftung Aktive Bürgerschaft.

Kommentar von Dr. Stefan Nährlich für bürgerAktiv – Nachrichtendienst Bürgergesellschaft, Ausgabe 250 – November-Dezember 2023 vom 13.12.2023

 

Report Bürgerstiftungen 2023 veröffentlicht

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Bürgerstiftungen stärken auch in unsicheren Zeiten soziales Engagement und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland. Das geht aus dem „Report Bürgerstiftungen: Fakten und Trends 2023” hervor, den die Stiftung Aktive Bürgerschaft am 28. September 2023 gemeinsam mit dem Bündnis der Bürgerstiftungen veröffentlicht hat: Demnach haben sich bereits rund 400.000 Menschen an 426 Orten mit Geld, Zeit und Ideen engagiert. Das macht Bürgerstiftungen zu echten Mitmach-Stiftungen. Das Stiftungskapital aller Bürgerstiftungen liegt zurzeit bei 556 Millionen Euro.
An der aktuellen Umfrage, mit der die zentralen Finanzkennzahlen der Bürgerstiftungen in Deutschland für die Jahre 2021 und 2022 erhoben wurde, haben sich rund drei Viertel der Bürgerstiftungen beteiligt. Auf einer neuen Website sind alle Fakten, weiterführende Informationen und Beispiele für das Engagement von Bürgerstiftungen aufbereitet.

https://www.aktive-buergerschaft.de/reportbuergerstiftungen