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Gudrun Sonnenberg

„SZ Magazin“: Wie Sie jetzt helfen können

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Das „Süddeutsche Zeitung Magazin“ gibt in einem Artikel vom 25. März 2020 Anregungen, wie man in der Corona-Krise helfen kann. Dafür hat die Redaktion zwölf Wege zusammengetragen, „wie Sie die Zeit auf Ihrem Sofa sinnvoll nutzen können: zum Beispiel indem Sie Masken für die Freiwillige Feuerwehr im Ort oder Ihre Familie nähen, bei Ihrem Lieblingsrestaurant schon mal einen Gutschein für bessere Zeiten kaufen oder Ihre kreativen Fähigkeiten Hilfsprojekten zur Verfügung stellen“.

sz-magazin.sueddeutsche.de/…

Zivilgesellschaft fordert staatliche Hilfe wegen Corona

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Viele Stiftungen, Vereine und Verbände bangen in der Coronakrise um ihre Existenz. Deshalb fordern sie nun die Bundesregierung zum Handeln auf.

Corona-Viren (gelb), die aus einer Zelle heraustreten (blau) unter einem Mikroskop. Quelle: https://www.flickr.com/photos/niaid/49531042877

Diverse Vereine, Verbände und Stiftungen haben die Bundesregierung dazu aufgerufen, die Zivilgesellschaft in der Corona-Krise finanziell zu unterstützen. So betonte etwa der Deutsche Fundraising Verband e.V. in einer Pressemitteilung vom 17. März 2020, dass „neben privaten Unternehmen und FreiberuflerInnen auch gemeinwohlorientierte Organisationen geschützt werden müssen“. Auch Phineo, ein Beratungshaus für bürgerschaftliches Engagement, fordert ein staatliches Unterstützungsprogramm für die Zivilgesellschaft.

Phineo warnt, dass die meisten gemeinnützigen Organisationen kaum über finanzielle Rücklagen verfügen. Die Corona-Krise berge deshalb die Gefahr, „viele zivilgesellschaftliche Initiativen zu ruinieren“. Denn Spenden und Fördermittel von Unternehmen und Stiftungen drohten im Zuge einer Rezession wegzubrechen, Fundraising-Events könnten nicht stattfinden und Projektförderungen wegen nicht durchführbarer Projekte nicht abgerufen werden.

Der Fundraising Verband plädiert unter anderem dafür, dass der Staat auf Rückforderungen von Geldern für Projekte und Veranstaltungen verzichten soll, die aufgrund von Covid-19 verschoben werden mussten. Phineo fordert unter anderem „bei bestehenden Fördervereinbarungen unbürokratische und unkomplizierte Umwidmungen von Projektgeldern., zum Beispiel beim Umstellen von Veranstaltungen auf digitale Angebote“. Den Appell von Phineo haben bereits mehr als 20 Organisationen unterzeichnet. 

WWW.PHINEO.ORG/…
WWW.DFRV.DE/…

Bürgermeister wird Schirmherr von Benefizkonzert „Rheine rockt“

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Die Schülerinnen und Schüler der Kaufmännischen Schulen Rheine (KFM) können sich über eine besondere Auszeichnung für ihr ehrenamtliches Engagement freuen: Der Bürgermeister der Stadt Rheine, Dr. Peter Lüttmann, hat die Schirmherrschaft für ihr Benefizkonzert „Rheine rockt“ übernommen. Außerdem lud er sie dazu ein, künftig den Marktplatz von Rheine für ihr Event zu nutzen.

Wann es in diesem Jahr soweit sein wird, ist derzeit aufgrund der Corona-Krise noch ungewiss. „Wenn es nicht wieder im Frühsommer klappt, machen wir es eben zu einem späteren Zeitpunkt“, erklärte der leitende Lehrer des Projekts, Claus Schrichten.

„Rheine rockt“ fand bereits 2018 und 2019 mit insgesamt acht Bands aus der Region statt. Die Schülerinnen und Schüler nahmen in beiden Jahren jeweils 2000 Euro aus dem Getränkeverkauf ein, die dann an gemeinnützige Organisationen gespendet wurden. Dafür erhielt der Kurs „sozialgenial“ des Wirtschaftsgymnasiums der KFM im vergangenen Jahr auch den Förderpreis der Stiftung Aktive Bürgerschaft.

WWW.MV-ONLINE.DE/…

Rheinland-Pfalz: Malu Dreyer setzt auf Crowdfunding

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Die Ehrenamtsinitiative der Landesregierung Rheinland-Pfalz „Wir tun was“ und die Crowdfunding-Initiative der Volks- und Raiffeisenbanken „Viele schaffen mehr“ haben Ende Februar 2020 ihre Zusammenarbeit bekannt gegeben. Auf den Crowdfunding-Plattformen der teilnehmenden Volks- und Raiffeisenbanken können Projektinitiatoren aus der jeweiligen Region ihre Vorhaben einstellen und so um Unterstützer werben. So kann Geld zusammen kommen, etwa für eine Außenwerkstatt für die Kita, Bänke fürs Freibad oder eine neue Wärmebildkamera für die freiwillige Feuerwehr.

Malu Dreyer (SPD), die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, sagte, die Crowdfunding-Initiative der VR-Banken bereichere das bestehende Förderspektrum und mache deutlich, wie sich auch Unternehmen für eine aktive Bürgergesellschaft engagieren können. Die Landesregierung und die Ehrenamtsinitiative „Wir tun was“ unterstützen „Viele schaffen mehr“, indem sie ihre Kanäle nutzen, um die Initiative bekannter zu machen, etwa auf Veranstaltungen und im Internet.

WWW.RLP.VIELE-SCHAFFEN-MEHR.DE
WWW.RLP.DE/…

Sawsan Chebli im „Tagesspiegel“: „Engagement ist systemrelevant“

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Sawsan Chebli, Berliner Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales, sieht in der Krise auch eine Chance. In einem Gastbeitrag im Tagesspiegel vom 25. März 2020 im schreibt sie: „Wir lernen, worauf es wirklich ankommt. Dass wir aufeinander aufpassen, in der Familie und in der Nachbarschaft. Dass wir aufhören, Grenzen zu ziehen und Mauern zu bauen. Das Coronavirus kennt keine Grenzen. Es zeigt uns allen, wie sehr es auf grenzüberschreitende Solidarität ankommt. Und wir sehen: Erfolgreiches Krisenmanagement der Behörden ist unabdingbar, aber wir sehen auch, wie sehr es auf wache und aktive Bürger, auf ein erfolgreiches Miteinander von Politik und Zivilgesellschaft ankommt. Engagement ist systemrelevant!“

www.tagesspiegel.de/…

Fußballstars spenden Millionen für Kampf gegen Corona-Krise

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Die beiden Fußballer Joshua Kimmich und Leon Goretzka (beide FC Bayern und deutsche Nationalmannschaft) haben die Initiative #WeKickCorona ins Leben gerufen. Auf der Plattform wekickcorona.com finden Interessierte alle Informationen, wie in Not geratene Institutionen mit Geldspenden unterstützt werden können. Gleichzeitig können sich Organisationen bewerben, wenn sie Hilfe beantragen möchten.

Goretzka und Kimmich stellten zusammen eine Million Euro zur Verfügung und animierten Kollegen wie Mats Hummels, Benedikt Höwedes oder Jonathan Tah zu Spenden. Aber nicht nur Fußballprofis können für #WeKickCorona spenden, auch hunderte private Spenden sind eingegangen. Bis Dienstag, den 31. März kamen so über vier Millionen Euro zusammen. Unter den Organisationen, denen die Fußballer bereits finanzielle Hilfe zugesagt haben, sind der Deutsche Kinderhospizverein, die Tafel oder die Caritas Altenhilfe Bochum.

Die Stiftung der Hamburger Volksbank unterstützt das Projekt gebührenfrei und sorgt dafür, dass jede Spende schnell und zielgerichtet ankommt.

Zuvor hatte bereits die deutsche Fußballnationalmannschaft angekündigt, dass sie angesichts der Corona-Krise 2,5 Millionen Euro spenden werde.

WWW.WEKICKCORONA.COM/
ANTRIEB.HAMBURG/WEKICKCORONA…

WWW.DFB.DE/…
www.spiegel.de/sport/fussball/leon-goretzka-und-joshua-kimmich-im-interview…

83 Prozent der Menschen leben in Unfreiheit

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Lediglich drei Prozent der Weltbevölkerung genießen uneingeschränkte zivilgesellschaftliche Freiheiten. Sie leben in Staaten, die die Grundrechte voll respektieren und schützen wie Deutschland und Neuseeland. 14 Prozent der Menschheit leben in Ländern, wo diese Grundrechte leicht eingeschränkt sind, etwa in Polen oder Südafrika. 

Das geht aus dem „Atlas der Zivilgesellschaft“ hervor, den die Hilfsorganisation „Brot für die Welt“ erstellt hat. Die Daten und Einschätzungen für den Atlas kommen von der internationalen Non-Profit-Organisation „Civicus“, die sich für die Rechte der Zivilgesellschaft weltweit einsetzt und ihren Hauptsitz in Südafrika hat.

Demnach leben 83 Prozent aller Menschen in Ländern, die die Grundrechte stärker beschränken (zum Beispiel Ungarn), die Zivilgesellschaft unterdrücken (zum Beispiel Russland) oder ein komplett geschlossenes Gesellschaftssystem geschaffen haben (zum Beispiel China). 

„Der Atlas der Zivilgesellschaft“ kann kostenlos heruntergeladen werden.

WWW.BROT-FUER-DIE-WELT.DE/…/ATLAS-DER-ZIVILGESELLSCHAFT/
MONITOR.CIVICUS.ORG/

 

FDP-Gutachten: Engagement in NRW Milliarden wert

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Die FDP-Landtagsfraktion von Nordrhein-Westfalen hat ein Gutachten erstellen lassen, um den monetären Wert des Ehrenamtes in ihrem Bundesland zu berechnen. Setzt man dabei den derzeit geltenden Mindestlohn von 9,19 Euro für eine Stunde Engagement an, leisten die Menschen in NRW demnach jedes Jahr Arbeit im Wert von rund 6,4 Milliarden Euro. Legt man den Bruttodurchschnittsstundenverdienst für Nordrhein-Westfalen an, steigt der Betrag auf 12,5 Milliarden Euro an. Noch höher ist der Wert, wenn man berücksichtigt, dass viele der Engagierten ihre beruflichen Qualifikationen für ihr Engagement einsetzen: 14,77 Mrd. € sind es, wenn man die Qualifizierungen der Engagierten mit branchenüblichen Entgelten des produzierenden und dienstleistenden Gewerbes in NRW ansetzt.

Rund ein Drittel der befragten Menschen ab 18 Jahren in NRW gaben an, bürgerschaftlich engagiert zu sein. 3 Stunden pro Woche wenden die Bürger in NRW durchschnittlich für ihr Engagement auf. Das Gutachten ist im Januar 2020 erschienen.

FDP.FRAKTION.NRW/…

Werbung an Schulen: „Sponsoring darf kein Einfallstor sein“

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Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) und die Bildungsgewerkschaft „Verband Bildung und Erziehung“ (VBE) bemängeln in einem gemeinsamen Statement vom 11. März 2020, dass es an wirkungsvollen Gesetzen, Kontrollen und Transparenz fehle, um Schüler vor Werbung an Schulen zu schützen. Das sei aus einer Befragung der Kultusministerien der Bundesländer hervorgegangen.
Deshalb fordern der VZBV und der VBE in einem gemeinsamen Statement ein generelles Werbeverbot an Schulen. Klaus Müller, Vorstand des VZBV sagte, „Sponsoring darf kein Einfallstor sein.“ Unterrichtsmaterialien, Expertenbesuche, Lehrkräftefortbildungen, Wettbewerbe oder Veranstaltungen würden dafür genutzt, Werbung in Form etwa von Logos, Produkten, Marken oder Themen und Interpretationen zu platzieren.

Für die Umfrage hatten die Schulministerien in allen 16 Bundesländern einen Fragenkatalog erhalten, in dem es unter anderem um gesetzliche Regelungen zu Werbung und Sponsoring in Schulen und um aktuelle Kooperationen ging. Zwei Bundesländer, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern, beantworteten die Fragen nicht.

WWW.VBE.DE/…
WWW.VZBV.DE/…

Stefan Nährlich fordert Krisenhilfe für Zivilgesellschaft

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Der Geschäftsführer der Stiftung Aktive Bürgerschaft, Dr. Stefan Nährlich, hat die Bundesregierung dazu aufgerufen, Vereine, Stiftungen und Verbände in der Krise zu unterstützen. „Widmen Sie die im Haushalt eingeplanten 30 Millionen Euro in einen Unterstützungsfonds für die Digitalisierung der Zivilgesellschaft um“, sagte er in einer Video-Botschaft vom 24. März 2020. Dafür könne der Aufbau der Geschäftsstelle der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt auf das nächste Jahr verschoben werden. Denn durch die erzwungene Umstellung auf die Arbeit im Home-Office entstünden zusätzliche Kosten, vielen Organisationen fehle es an Geld „für die Miete von Online-Diensten und Web-Anwendungen, für Software-Abonnements und auch für Schulungen und Weiterbildungen“.

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