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Ingo Wilhelm

Junge Menschen für Engagement begeistern und Demokratie stärken

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Berlin, 11.04.2024 – Am 25. April 2024 findet der bundesweite „Girls’Day und Boys’Day – Zukunftstag 2024“ statt. Er bietet Schülerinnen und Schüler die Zeit und die Chance, sich in Berufen auszuprobieren, die nicht auf Anhieb einem klischeehaften Gender-Beruf entsprechen. Reinschnuppern und Sozialkompetenzen stärken: Zu diesem Anlass hat die Stiftung Aktive Bürgerschaft in ihren bürgerAktiv – Nachrichten für Engagierte das Thema „Junge Menschen für Engagement begeistern und die Demokratie stärken“ aufgegriffen.

Dazu gehören die folgenden Beiträge:

Viele junge Engagierte, trotzdem Nachwuchssorgen: Engagement in Zahlen
Wie sieht das Engagement junger Menschen aus, wo und wie engagieren sie sich? Die Zahlen aus einschlägigen Befragungen zeigen, dass beim Nachwuchs die Bereitschaft, etwas für das Gemeinwohl zu tun, hoch ist. Doch so ganz passen der Bedarf der gemeinnützigen Organisationen und die Bedürfnisse jüngerer Menschen nicht zusammen. Zum Beitrag

Mitmachen und entscheiden lassen
Mit einer Jugendbürgerstiftung hat die Bürgerstiftung Sindelfingen junge Menschen ins Boot geholt. Hier machen die jungen Leute eigenständig Projekte und ziehen neue Interessenten an. Zum Beitrag

„Manche bleiben“
Im Gast-Haus in Dortmund kümmern sich ehrenamtlich Engagierte um Menschen in Not, Obdachlosigkeit und prekären Lebenslagen. Der Verein setzt bei der Suche nach Helfern auch auf die Zusammenarbeit mit Schulen. Zum Beitrag

Extraangebote für die Jugend
Große Organisationen versuchen, mit eigenen Jugendorganisationen den jungen Menschen Räume zu eröffnen. Niedrigschwellige Angebote zielen darauf ab, den Einstieg zu erleichtern. Drei Beispiele. Zum Beitrag

„Kompetenzerwerb stärker thematisieren“
Die Politikwissenschaftlerin Annette Zimmer, Seniorprofessorin an der Universität Münster, spricht im Interview mit bürgerAktiv über Nachwuchsprobleme gemeinnütziger Organisationen und über Strategien, um junge Menschen zum Mitmachen zu gewinnen. Zum Interview

Mehr zum Thema
Das bürgerAktiv Magazin 2023/24 der Stiftung Aktive Bürgerschaft mit Geschichten über das Engagement junger Menschen in sozialgenial-Mitgliedsschulen. Zum Magazin

Hintergrund

Stiftung Aktive Bürgerschaft
Die Stiftung Aktive Bürgerschaft ist die Support-Organisation der 426 Bürgerstiftungen und 400.000 Bürgerstifterinnen und Bürgerstifter in Deutschland und unterstützt bundesweit deren ehrenamtliche Gremien bei der Gewinnung von Stiftern und Aktiven, der Gremiennachfolge, der Digitalisierung und anderen strategischen Managementaufgaben.

Die Stiftung Aktive Bürgerschaft unterstützt zudem mit dem Service-Learning-Programm sozial-genial Lehrkräfte in mehr als 1000 Schulen bei der Verknüpfung von Engagement mit Unterricht. Bereits 160.000 junge Menschen waren dabei frühzeitig ehrenamtlich aktiv und haben gleichzeitig ihre Schlüsselkompetenzen gestärkt.

Die Stiftung Aktive Bürgerschaft ist das Kompetenzzentrum für Bürgerengagement der genossenschaftlichen Finanzgruppe Volksbanken Raiffeisenbanken. Weitere Informationen: www.aktive-buergerschaft.de

bürgerAktiv – Nachrichten für Engagierte
bürgerAktiv – Nachrichten für Engagierte ist der Nachrichtendienst der Stiftung Aktive Bürgerschaft. Er informiert regelmäßig über bürgerschaftliches Engagement und veröffentlicht acht Fokusthemen im Jahr. bürgerAktiv lesen und abonnieren: www.aktive-buergerschaft.de/buergeraktiv

Pressevertreter wenden sich bitte an:
Ingo Wilhelm
Kommunikations- und Communitymanager
Tel. 0157 80692338
E-Mail: ingo.wilhelm@aktive-buergerschaft.de

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Für eine zukunftsfähige Bildung: Mit Service Learning für das Leben lernen

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Berlin, 09.02.2024 – Die jüngste PISA-Studie hat es wieder einmal gezeigt: Für bessere Bildung braucht es nicht nur mehr Ressourcen, sondern auch andere Konzepte. Wie sollen Schüler heute lernen und was sollen sie lernen? Wenn darüber Ende Februar 2024 in Köln Bildungsexpertinnen und -experten auf der Bildungsmesse didacta diskutieren, sollte es auch um Service Learning gehen. Die Stiftung Aktive Bürgerschaft hat dazu im Januar 2024 den Fokus „Service Learning – Wie sollen Schüler heute lernen und was?“ veröffentlicht. Darin berichten Lehrkräfte und Schulsozialarbeiterinnen, wie sie Service Learning im Programm sozialgenial der Stiftung umsetzen, wie es wirkt und wie es noch mehr bringen könnte.

Service Learning: Unterricht und Engagement verbinden
Service Learning ist ein Lehr- und Lernkonzept, das Bildung und Demokratieförderung verbindet und eine Antwort gibt auf die Frage, wie eine zukunftsfähige Bildung aussehen kann. Mit ihrem Programm sozialgenial fördert die Stiftung Aktive Bürgerschaft Service Learning an Schulen der Sekundarstufen I und II, damit junge Menschen fürs Leben lernen und frühzeitig und herkunftsunabhängig an ehrenamtliches Engagement herangeführt werden. Mehr als 130.000 Schülerinnen und Schüler haben sich bereits im Rahmen von sozialgenial engagiert.

Das Programm sozialgenial
Was kannst du gut, was anderen nützt? Begleitet von Lehrkräften oder Schulsozialarbeitern entwickeln im Programm sozialgenial Schülerinnen und Schüler im Unterricht Engagementprojekte, die eng mit Inhalten aus dem Lehrplan verknüpft sind. Sie engagieren sich in sozialen Einrichtungen, für Klimaschutz und Demokratie, für Integration und vieles mehr und arbeiten dabei mit außerschulischen Partnern wie Vereinen, Stadtteilinitiativen oder gemeinnützigen Organisationen zusammen. Dabei lernen sie praxisnah und können einen konkreten Bezug der schulischen Inhalte zu ihrer eigenen Lebenswelt herstellen. Zudem lernen sie, an der Lösung realer gesellschaftlicher Probleme mitzuwirken und stärken Schlüsselkompetenzen wie Kommunikations- und Teamfähigkeit, kritisches Denken und soziales Verantwortungsbewusstsein.

„Mit unserem Programm sozialgenial unterstützen wir Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter dabei, ihren Unterricht stärker anwendungs- und kompetenzorientiert zu gestalten und ihren Schülerinnen und Schülern gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen“, so Caroline Deilmann, Programm-Leiterin Service Learning der Aktiven Bürgerschaft. Denn nur wer gelernt hat, sein Wissen in unterschiedlichen Situationen zur Problemlösung anzuwenden, wer weiß, dass er sein Lebensumfeld mitgestalten kann und wer Verständnis und Empathie für seine Mitmenschen und ihre individuellen Lebensweisen entwickelt, kann gute Lösungen für die komplexen Probleme unserer Zeit finden. Mehr zum Programm sozialgenial: www.sozialgenial.de

Im Fokus „Service Learning – Wie sollen Schüler heute lernen und was?“ werden drei Service-Learning-Projekte aus sozialgenial-Mitgliedschulen vorgestellt. Lehrkräfte und Schulsozialarbeiterinnen, die die Umsetzung begleiten, erleben motiviertere Schülerinnen und Schüler, die bei Projekten, wie zum Beispiel der Organisation eines Charity-Konzerts oder bei der Mitarbeit in einem Friedhofscafé, Selbstwirksamkeit erleben und Erfahrungen machen, die der Unterricht sonst nicht ermöglicht. Sie berichten, wo sie Service Learning im Unterricht umsetzen, warum sich das für sie und die Schüler lohnt und was sich im Bildungssystem ändern müsste, damit Service Learning zur Selbstverständlichkeit an Schulen wird. Hier finden Sie den Fokus Service Learning: www.aktive-buergerschaft.de/fokusthema-januar-2024

Hintergrund

Stiftung Aktive Bürgerschaft
Die Stiftung Aktive Bürgerschaft unterstützt mit dem Service-Learning-Programm sozialgenial Lehrkräfte in mehr als 1000 Schulen bei der Verknüpfung von Engagement mit Unterricht. Bereits 130.000 junge Menschen waren dabei frühzeitig ehrenamtlich aktiv und haben gleichzeitig ihre Schlüsselkompetenzen gestärkt. Die Stiftung Aktive Bürgerschaft ist zudem die Support-Organisation der 426 Bürgerstiftungen und 400.000 Bürgerstifterinnen und Bürgerstifter in Deutschland und unterstützt bundesweit deren ehrenamtliche Gremien bei der Gewinnung von Stiftern und Aktiven, der Gremiennachfolge, der Digitalisierung und anderen strategischen Managementaufgaben.

Die Stiftung Aktive Bürgerschaft ist das Kompetenzzentrum für Bürgerengagement der genossenschaftlichen Finanzgruppe Volksbanken Raiffeisenbanken. Weitere Informationen: www.aktive-buergerschaft.de

bürgerAktiv – Nachrichten für Engagierte
bürgerAktiv – Nachrichten für Engagierte ist der Nachrichtendienst der Stiftung Aktive Bürgerschaft. Er informiert regelmäßig über bürgerschaftliches Engagement und veröffentlicht acht Fokusthemen im Jahr. bürgerAktiv lesen und abonnieren: www.aktive-buergerschaft.de/buergeraktiv

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250. Ausgabe bürgerAktiv – Nachrichtendienst Bürgergesellschaft

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Berlin, 14.12.2023 – Der bürgerAktiv – Nachrichtendienst Bürgergesellschaft der Stiftung Aktive Bürgerschaft feiert seine 250. Ausgabe.

Seit 2001 informiert bürgerAktiv über die bundesweit wichtigsten Ereignisse und Entwicklungen des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland. Er erscheint elfmal im Jahr mit jährlich mehr als 300 Meldungen. Alle Meldungen werden redaktionell entsprechend der publizistischen Sorgfaltspflicht bearbeitet. Ergänzt werden die Meldungen in unregelmäßigen Abständen durch Interviews, Kommentare oder Hintergrundbeiträge.

bürgerAktiv-Meldungen erscheinen wöchentlich auf der Homepage der Stiftung Aktive Bürgerschaft und in der App sowie am Monatsende per E-Mail. Die E-Mail-Ausgabe beziehen monatlich 11.660 Leserinnen und Leser.

bürgerAktiv kann kostenlos abonniert werden unter: www.aktive-buergerschaft.de/buergeraktiv

Die App der Stiftung Aktive Bürgerschaft gibt es für iOS und Android Smartphones und Tablets.

Das bürgerAktiv-Archiv enthält alle Meldungen, die seit 2001 erschienen sind. Es sind mehr als 7000. Sie sind als Volltext recherchierbar, über die monatliche Ausgabe des Jahrganges nachlesbar und können nach Rubriken gefiltert werden. Das Archiv ist frei und kostenlos zugänglich.

Hier geht es zur aktuellen, 250. Ausgabe von bürgerAktiv und zum Archiv: www.aktive-buergerschaft.de/category/news/aktuelle-ausgabe

Letzte Leserumfrage
Alle fünf Jahre lädt die Stiftung Aktive Bürgerschaft ihre Abonnentinnen und Abonnenten zum Leserfeedback ein. In der letzten Leserumfrage von 2019 gaben 96 Prozent der 500 Befragten an, sie erhielten neue Informationen, die sie vorher nicht kannten. 80 Prozent der Befragten sagten, bürgerAktiv helfe ihnen, Ereignisse zu beurteilen und Entwicklungen einzuordnen. 77 Prozent der Befragten sagten, sie würden den bürgerAktiv – Nachrichtendienst Bürgergesellschaft weiterempfehlen.

Rückblick und Ausblick
Am 21. Dezember 2001 erschien die erste Ausgabe des Nachrichtendienstes als E-Mail-Newsletter zu Theorie und Praxis bürgerschaftlichen Engagements, insbesondere zu den Themen Bürgerengagement, Bürgerstiftungen, Corporate Citizenship, Dritte-Sektor-Forschung und Management gemeinnütziger Organisationen. Über die Jahre wurden Technik, Layout und Konzept von bürgerAktiv stetig weiterentwickelt. Ab 31. Januar 2024 erscheint bürgerAktiv – Nachrichtendienst Bürgergesellschaft mit erneut aktualisiertem Konzept und dem Namen bürgerAktiv – Nachrichten für Engagierte. Mehr Gewicht erhält das Engagement vor Ort in Bürgerstiftungen, Schulprojekten, Vereinen und Initiativen. In Fokusthemen setzt bürgerAktiv Schwerpunkte und widmet sich gezielt den Herausforderungen, vor denen engagierte Menschen stehen, wie z.B. die Gremiennachfolge oder die Digitalisierung.

„Im bürgerAktiv – Nachrichtendienst begleiten wir die Entwicklung des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland seit mehr als 20 Jahren. Wir zeigen, wie tatkräftig und kreativ die Menschen sind, die nicht auf Lösungen von oben warten, sondern selbst Ideen entwickeln und umsetzen. Bürgerengagement spielt sich vor Ort ab. Das wollen wir zukünftig noch stärker sichtbar machen”, sagt Gudrun Sonnenberg, Redaktionsleiterin bürgerAktiv.

„Mit bürgerAktiv wollen wir mehr über Bürgerstiftungen und Service Learning informieren, über Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen berichten, wichtige Themen durch Interviews und Kommentare aufgreifen und für alle, die sich mit Engagement und Engagementförderung beschäftigen, monatlich einen praktischen Wissensnutzen bereitstellen”, so Dr. Stefan Nährlich, Geschäftsführer und Mitglied des Vorstandes der Stiftung Aktive Bürgerschaft.

Stiftung Aktive Bürgerschaft
Die Stiftung Aktive Bürgerschaft ist die Support-Organisation der 426 Bürgerstiftungen und 400.000 Bürgerstifterinnen und Bürgerstifter in Deutschland und unterstützt bundesweit deren ehrenamtliche Gremien bei der Gewinnung von Stiftern und Aktiven, der Gremiennachfolge, der Digitalisierung und anderen strategischen Managementaufgaben. Mit dem Service-Learning-Programm sozialgenial unterstützt die Aktive Bürgerschaft Lehrkräfte in mehr als 1000 Schulen bei der Verknüpfung von Engagement mit Unterricht. Bereits 130.000 junge Menschen waren dabei frühzeitig ehrenamtlich aktiv und haben gleichzeitig ihre Schlüsselkompetenzen gestärkt. Die Stiftung Aktive Bürgerschaft ist das Kompetenzzentrum für Bürgerengagement der genossenschaftlichen Finanzgruppe Volksbanken Raiffeisenbanken. Weitere Informationen: www.aktive-buergerschaft.de

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Report Bürgerstiftungen 2023: Bürgerstiftungen wirken an 426 Orten und werden von 400.000 Menschen getragen

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Berlin, 28.09.2023 – Bürgerstiftungen stärken auch in unsicheren Zeiten soziales Engagement und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland. Das geht aus dem „Report Bürgerstiftungen: Fakten und Trends 2023” hervor, mit dem die Stiftung Aktive Bürgerschaft die zentralen Finanzkennzahlen der Bürgerstiftungen in Deutschland für die Jahre 2021 und 2022 erhoben hat. An der aktuellen Umfrage, die die Stiftung Aktive Bürgerschaft gemeinsam mit dem Bündnis der Bürgerstiftungen veröffentlicht, haben sich drei Viertel der Bürgerstiftungen beteiligt.

Bürgerstiftungen sind die Mitmach-Stiftungen
Rund 400.000 Menschen engagieren sich bereits an 426 Orten mit Geld, Zeit und Ideen. 100.000 Menschen haben sich bereits ehrenamtlich in Gremien und Projekten engagiert, über 300.000 Menschen haben gestiftet oder gespendet. Das Stiftungskapital aller Bürgerstiftungen liegt zurzeit bei 556 Millionen Euro.

Für Dr. Stefan Nährlich, Geschäftsführer und Mitglied im Vorstand der Stiftung Aktive Bürgerschaft, sind diese Zahlen ein Beleg dafür, „dass Bürgerstiftungen echte Mitmach-Stiftungen sind. Sie bieten Menschen und Institutionen eine nachhaltige Form der gesellschaftlichen Mitgestaltung, um regionale Herausforderungen gemeinsam zu lösen und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.”

Gleichzeitig haben Bürgerstiftungen durch ihr Konzept des kontinuierlichen Wachstums weiterhin ein großes Potential. Bürgerstiftungen wirken lokal und regional, bundesweite Zahlen verzerren die unterschiedlichen Realitäten vor Ort. Der Benchmark-Bürgerstiftungen zeigt anhand der heute zehn erfolgreichsten Bürgerstiftungen, welches Potential die Bürgerstiftungen in Städten und ländlichen Regionen haben.

Fördersumme mit 29 Millionen Euro auf neuem Höchststand
Bürgerstiftungen wirken langfristig und können gleichzeitig schnell Ressourcen und Hilfe für lokale Projekte bereitstellen, indem sie kontinuierlich Stiftungskapital aufbauen und Spenden einwerben. Über eine halbe Milliarde Euro Stiftungskapital haben sie bereits gemeinsam erreicht. Damit sind sie gefragte Partner für private Stifterinnen, Spender und institutionelle Geber. Momentan verwalten Bürgerstiftungen bereits 905 Stiftungsfonds und Treuhandstiftungen. Seit Gründung der ersten Bürgerstiftungen vor über 25 Jahren summiert sich die Fördersumme aller Bürgerstiftungen auf eine viertel Milliarde Euro. Neben Erträgen aus dem Kapital ist dies den Spendeneinnahmen zu verdanken. Im Jahr 2022 hat die Fördersumme mit 29 Millionen Euro einen neuen Höchststand erreicht. Ulrike Reichart, Leiterin vom Bündnis der Bürgerstiftungen Deutschlands, betont, dass es „in Bürgerstiftungen um den Aufbau des Stiftungskapitals, ebenso wie um den Aufbau von ‚Engagementkapital‘ geht, also die Investition in Menschen, die ihre Zeit der Projektarbeit der Bürgerstiftung zur Verfügung stellen. Es ist schön zu sehen, dass den Bürgerstiftungen beides gelingt!”

Volksbanken und Raiffeisenbanken sind bedeutende Partner
Die Genossenschaftsbanken sind die bedeutendste Stiftergruppe bei Bürgerstiftungen und vielfach Gründungsstifter und Förderer. Sie sind in ihrer Region tief verwurzelt und unterstützen so Projekte der nachhaltigen Selbstverwaltung und Selbsthilfe. 87 Prozent bzw. 369 der 426 Bürgerstiftungen in Deutschland werden von mindestens einer Volksbank Raiffeisenbank vor Ort unterstützt. 257 Genossenschaftsbanken in Deutschland sind Gründungsstifter bzw. Förderer einer Bürgerstiftung.

Wachstumsschere bei den Bürgerstiftungen geht auseinander
Bürgerstiftungen sehen sich Herausforderungen gegenüber. Dazu gehören ein zum Teil rückläufiges ehrenamtliches Engagement, bürokratische Belastungen, Niedrigzinsen oder die Corona-Pandemie. Unter diesen schwierigen Bedingungen gelingt nicht mehr allen Bürgerstiftungen ein gleichermaßen erfolgreiches Kapitalwachstum. Inzwischen verwalten die 100 größten Bürgerstiftungen, also 25 Prozent, über 80 Prozent des gesamten Stiftungskapitals der Bürgerstiftungen und gewinnen auch den Großteil der jährlichen Spenden.

„Wir möchten, dass alle Bürgerstiftungen ihr Potential voll zur Entfaltung bringen können”, sagt dazu Bernadette Hellmann, stellvertretende Geschäftsführerin der Stiftung Aktive Bürgerschaft und Leiterin des Programmbereiches Bürgerstiftungen. Die Stiftung Aktive Bürgerschaft unterstützt Bürgerstiftungen gezielt beim Kapitalaufbau und der Gremiennachfolge. „Wir werden auch prüfen”, so Hellmann, „welche weiteren Maßnahmen diesen Bürgerstiftungen helfen können, wieder Anschluss an das allgemeine Kapitalwachstum zu gewinnen”.

Report Bürgerstiftungen im Internet
Alle Fakten, Trends und Informationen des Reports Bürgerstiftungen:
www.aktive-buergerschaft.de/reportbuergerstiftungen

Hintergrundinformationen

Was sind Bürgerstiftungen?
Bürgerstiftungen sind lokal wirkende Stiftungen, die es inzwischen in 426 Städten und Regionen in Deutschland gibt. Ihre Kennzeichen sind die breiten Stiftungszwecke sowie ihre Unabhängigkeit von Einzelinteressen. Bei diesen Mitmach-Stiftungen kann sich jeder vor Ort engagieren – mit Geld, Zeit und Ideen. Als Bürgerstiftungen gelten Stiftungen, deren Satzungen den „10 Merkmalen einer Bürgerstiftung” des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen entsprechen.

Stiftung Aktive Bürgerschaft
Die Stiftung Aktive Bürgerschaft ist die Support-Organisation der 426 Bürgerstiftungen und 400.000 Bürgerstifterinnen und Bürgerstifter in Deutschland und unterstützt bundesweit deren ehrenamtliche Gremien bei der Gewinnung von Stiftern und Aktiven, der Gremiennachfolge, der Digitalisierung und anderen strategischen Managementaufgaben. Mit dem Service-Learning-Programm sozialgenial unterstützt die Aktive Bürgerschaft Lehrkräfte in mehr als 1000 Schulen bei der Verknüpfung von Engagement mit Unterricht. Bereits 130.000 junge Menschen waren dabei frühzeitig ehrenamtlich aktiv und haben gleichzeitig ihre Schlüsselkompetenzen gestärkt. Die Stiftung Aktive Bürgerschaft ist das Kompetenzzentrum für Bürgerengagement der genossenschaftlichen Finanzgruppe Volksbanken Raiffeisenbanken. Weitere Informationen: www.aktive-buergerschaft.de

Bündnis der Bürgerstiftungen Deutschlands
Das Bündnis der Bürgerstiftungen Deutschlands vertritt die Interessen der deutschen Bürgerstiftungen gegenüber der Zivilgesellschaft und der Öffentlichkeit. Es stärkt Bürgerstiftungen in ihrer Rolle als lokale Experten und Anlaufstelle des bürgerschaftlichen Engagements. Das Team des Berliner Büros informiert und berät Bürgerstiftungen, Gründungsinitiativen und Einzelpersonen und unterstützt mit einer Vielzahl an Vernetzungs- und Weiterbildungsangeboten die Bürgerstiftungsarbeit. Weitere Informationen: www.buergerstiftungen.org

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Wechsel im Stiftungsrat der Stiftung Aktive Bürgerschaft

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Berlin, 11.09.2023 – Am 7. September 2023 tagte der Stiftungsrat der Stiftung Aktive Bürgerschaft in Berlin. Der Stiftungsrat ist das Aufsichtsorgan der Stiftung.

Dem Stiftungsrat gehören folgende Mitglieder neu an:

  • Martin Beyer, Vorstandssprecher und Arbeitsdirektor der Atruvia AG
  • Jörg Hermes, Mitglied des Vorstands der DZ HYP AG
  • Dr. Holger Horn, Vorstandsvorsitzender der Münchener Hypothekenbank eG
  • Boris Nannt, Vorstandsvorsitzender der Akademie Deutscher Genossenschaften e.V.

Ausgeschieden aus dem Stiftungsrat sind:

  • Dr. Louis Hagen, bis 31.12.2022 Vorstandsvorsitzender der Münchener Hypothekenbank eG
  • Dr. Yvonne Zimmermann, bis 31.03.2023 Vorstandsvorsitzende der Akademie Deutscher Genossenschaften e.V.
  • Jörg Staff, bis 31.12.2022 Vorstandsmitglied der Atruvia AG
  • Dr. Georg Reutter, bis 31.07.2023 Vorstandsvorsitzender der DZ HYP AG

Dr. Cornelius Riese, Vorsitzender des Stiftungsrates und Co-Vorstandsvorsitzender der DZ BANK AG, und Dr. Peter Hanker, Vorsitzender des Vorstands und Sprecher des Vorstandes der Volksbank Mittelhessen, danken den ausgeschiedenen Mitgliedern für ihre Unterstützung mit Rat und Tat und hießen die neuen Stiftungsräte in ihrer Mitte herzlich willkommen.

Dr. Kirsten Siersleben, Abteilungsleiterin des Generalsekretariats der DZ BANK, wählten die Stiftungsräte als Mitglied des Vorstandes der Stiftung Aktive Bürgerschaft wieder. Dr. Siersleben gehört dem Vorstand der Stiftung Aktive Bürgerschaft als stellvertretende Vorstandsvorsitzende seit 2018 an.

Der Stiftungsrat tagte gemeinsam mit dem im letzten Jahr gegründeten Freundeskreis der Stiftung.

Einen Einblick in ihre Arbeit gibt die Stiftung Aktive Bürgerschaft in ihrem Jahresmagazin 2023/24 mit dem Schwerpunkt sozialgenial – Engagement und Unterricht. Download und Bestellmöglichkeit: www.aktive-buergerschaft.de/ueber-uns

Stiftung Aktive Bürgerschaft
Die gemeinnützige Stiftung Aktive Bürgerschaft ist seit mehr als 25 Jahren das Kompetenzzentrum für Bürgerengagement der genossenschaftlichen Finanzgruppe Volksbanken Raiffeisenbanken.

Sie ist die Support-Organisation der 420 Bürgerstiftungen und 60.000 Bürgerstifterinnen und Bürgerstifter in Deutschland und unterstützt bundesweit deren ehrenamtliche Gremien bei der Gewinnung von Stiftern und Aktiven, der Gremiennachfolge, der Digitalisierung und anderen strategischen Managementaufgaben.

Mit dem Service-Learning-Programm „sozialgenial – Schüler engagieren sich“ hilft die Aktive Bürgerschaft Lehrkräften in mehr als 1000 Schulen bei der Verknüpfung von Engagement mit Unterricht. Bereits 130.000 junge Menschen waren dabei frühzeitig ehrenamtlich aktiv und haben gleichzeitig ihre Schlüsselkompetenzen gestärkt. Weitere Informationen: www.aktive-buergerschaft.de

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Ednannia-Hilfsfonds: 200.000 Euro für ukrainische Bürgerstiftungen. Spendenaufruf für die Nothilfe der Bürgerstiftung Cherson nach Dammbruch.

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Berlin, 24.07.2023 – Die Spendeneinnahmen des Ednannia-Hilfsfonds der Stiftung Aktive Bürgerschaft haben sich innerhalb eines halben Jahres von 100.000 auf 200.000 Euro verdoppelt. „Wir danken allen Privatpersonen, Unternehmen und Stiftungen, die mit ihrer Spende den ukrainischen Bürgerstiftungen ermöglichen, schnell und direkt vor Ort zu helfen. Nach der Zerstörung des Kachowka-Staudamms sammeln wir aktuell für die Bürgerstiftung in Cherson, wo der Bedarf immens ist“, sagt Bernadette Hellmann, stellvertretende Geschäftsführerin der Stiftung Aktive Bürgerschaft.

Katastrophale Lage nach der Zerstörung des Staudamms

Riesige Wassermassen überschwemmten im Juni 2023 die Südukraine. Seither organisiert die Bürgerstiftung Cherson „Zakhyst“ („Schutz“) Hilfe und bittet um Spenden. „Mehr als 40 Siedlungen sind überflutet, über 2700 Menschen wurden evakuiert, darunter 309 Kinder und 80 Menschen mit Behinderungen. Es fehlt an Lebensmitteln und Trinkwasser“, berichtete die Vorstandsvorsitzende Larysa Polska bei einer Online-Veranstaltung am 15. Juni 2023. Auch ihr eigenes Haus sei überschwemmt worden. „In dieser humanitären Notlage wird jede Hilfe dringend benötigt!“, so Larysa Polska. Es gelte nun, die freiwilligen Helfer zu koordinieren, die Straßen vom Schlamm zu räumen, die medizinische Versorgung wieder herzustellen und Lebensmittel sowie humanitäre Hilfsgüter in die Stadt zu bringen. In diesem Video schildert sie die Lage vor Ort.

Angesichts der verschärften Notlage nach der Zerstörung des Kachowka-Staudamms haben sich erneut viele Menschen, Stiftungen und Unternehmen am Ednannia-Hilfsfonds beteiligt. „Mit der Spende der Union Investment Stiftung in Höhe von 25.000 Euro an den Ednannia-Hilfsfonds leisten wir einen Beitrag zur Nothilfe der Bürgerstiftung Cherson und setzen damit erneut ein Zeichen der Solidarität“, sagt Hans Joachim Reinke, Vorstandsvorsitzender der Union Investment Gruppe.

Auch die VR Smart Finanz ist dabei. Dazu ihr Vorstandsvorsitzender Dr. Markus Klintworth: „Der Dammbruch hat großes Leid über die Bevölkerung in und um Cherson gebracht. Gemeinsam mit anderen Verbundunternehmen möchten wir einen Beitrag leisten, hier schnell und unbürokratisch Hilfe zu leisten.“ Ute Scharnagl, Leiterin Kommunikation der TeamBank AG, sagte, die Unterstützung des Ednannia-Hilfsfonds für die ukrainischen Bürgerstiftungen vor Ort sei von unschätzbarem Wert. „Die Engagierten in den Bürgerstiftungen Ieisten nicht nur tatkräftige Hilfe, sie bieten mit ihrem Dasein auch den so wichtigen emotionalen Halt für die Menschen in den Kriegsregionen. Vor dem Hintergrund unseres genossenschaftlichen Wertekanons unterstützen wir die Bürgerstiftungen der Ukraine gerne und wollen damit ein Zeichen der Solidarität und Hoffnung setzen.“

Ednannia-Hilfsfonds: Unterstützung für die Menschen vor Ort  

Über den Ednannia-Hilfsfonds der Stiftung Aktive Bürgerschaft können Privatpersonen, Unternehmen und Stiftungen aus Deutschland rechtssicher an ukrainische Bürgerstiftungen spenden. Weitere Partner sind die gemeinnützige Organisation ISAR Ednannia, die seit über 20 Jahren den Aufbau zivilgesellschaftlicher Strukturen in der Ukraine unterstützt, und die Maecenata Stiftung, die die Spenden in die Ukraine weiterleitet. Weitere Informationen: https://www.aktive-buergerschaft.de/buergerstiftungen/ednannia-hilfsfonds-ukraine/ 

Der Ednannia-Hilfsfonds lebt von den vielen Spendern, die ihn unterstützen. Die Stiftung Aktive Bürgerschaft sagt DANKE: Bausparkasse Schwäbisch Hall, BBBank Stiftung, Berliner Volksbank eG, Kurt und Maria Dohle Stiftung, R+V Stiftung, R+V Versicherung AG Vertriebsdirektion Nord, TeamBank, Union Investment Stiftung, Volksbank Stuttgart eG, VR Smart Finanz und viele private Spender und Spenderinnen.

Hintergrundinformationen
Die gemeinnützige Stiftung Aktive Bürgerschaft ist seit 25 Jahren das Kompetenzzentrum für Bürgerengagement der genossenschaftlichen Finanzgruppe Volksbanken Raiffeisenbanken. Sie ist die Support-Organisation der 420 Bürgerstiftungen und 60.000 Bürgerstifterinnen und Bürgerstifter in Deutschland und unterstützt bundesweit deren ehrenamtliche Gremien bei der Gewinnung von Stiftern und Aktiven, der Gremiennachfolge, der Digitalisierung und anderen strategischen Managementaufgaben. Mit dem Service-Learning-Programm „sozialgenial – Schüler engagieren sich“ hilft die Aktive Bürgerschaft Lehrkräften in mehr als 1000 Schulen bei der Verknüpfung von Engagement mit Unterricht. Bereits 130.000 junge Menschen waren dabei frühzeitig ehrenamtlich aktiv und haben gleichzeitig ihre Schlüsselkompetenzen gestärkt. Weitere Informationen: www.aktive-buergerschaft.de 

Pressevertreter wenden sich bitte an:
Carla Gumbrecht
Presse und Kommunikation
Tel. 0157 80692338
E-Mail: carla.gumbrecht@aktive-buergerschaft.de

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w!r-Stiftungsfonds fördert sieben Bürgerstiftungsprojekte in den Bereichen Umweltschutz und Umweltbildung 

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Berlin, 06.07.2023 – Bäume pflanzen, Hochbeete anlegen und auf urbanen Entdeckungsreisen einen achtsamen Umgang mit der Natur lernen: In diesem Jahr fördert die Berliner Volksbank eG mit 17.500 Euro aus dem „w!r-Stiftungsfonds“ Bürgerstiftungsprojekte, die sich für den Umweltschutz stark machen. Der Fonds wurde von der Berliner Volksbank unter dem Dach der Stiftung Aktive Bürgerschaft gegründet.

„Wenn viele Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können sie das Gesicht der Welt verändern – getreu diesem Sprichwort packen Menschen in Bürgerstiftungen an und machen ihre Kieze und Gemeinden zu noch lebenswerteren Orten. Gerade beim Umwelt- und Klimaschutz haben schon kleine Taten große Wirkung. Wir sind sehr stolz, dass wir mit unserem w!r-Stiftungsfonds einen Beitrag dazu leisten können“, so Mert Özgüvenc, Abteilungsleiter im Bereich Vorstandsstab der Berliner Volksbank.

Geförderte Projekte 
Vier Projekte aus Berlin und drei aus Brandenburg werden mit je 2500 Euro aus dem w!r-Stiftungsfonds gefördert:

Die Bürgerstiftung Barnim Uckermark erhält Unterstützung für pädagogische Angebote, die den Schulgarten im Familiengarten Eberswalde als außerschulischen Lernort nutzen. Im Sommer wird es einen Workshop zu Lehm geben, der aus der nahen Umgebung gewonnen und für den Bau eines Ofens genutzt wird. In diesem werden dann Gemüse und Obst aus dem Schulgarten verarbeitet. In all diese Prozesse werden die Jugendlichen aktiv einbezogen und Umweltbildung somit erlebbar.

Moorwanderung, Imkerworkshop oder ein Zoobesuch: Das Projekt „Umwelt-Detektive“ der Bürgerstiftung Berlin bietet Kindern und ihren Familien regelmäßig Ausflüge in die Natur an. Bei den Entdeckungstouren werden sie von ehrenamtlichen Umwelt-Pat*innen begleitet und an den grünen Lernorten für den Umweltschutz sensibilisiert.

Die Bürgerstiftung Kulturerbe Himmelpfort wird in ihrem Vorhaben unterstützt, ehrenamtliche Maßnahmen zur Dorfbegrünung und zum Baumschutz durchzuführen. Von Bibern geschädigte Buchen sollen dabei fachkundig gerettet werden. Außerdem sind Gieß- und Pflegepatenschaften für die neuen Pflanzen geplant.

Die Bürgerstiftung Lichtenberg erhält Unterstützung, um mit dem Verein Naturschutz Malchow ein Streuobstbegleitheft zu entwickeln. Dieses ermöglicht es Schulen niedrigschwellig, vorhandene Bäume für die praktische Umweltbildung zu nutzen. Gefördert wird zudem das Anlegen von Hochbeeten an einer Gesamtschule. Die Übernahme einer Patenschaft für ein Hochbeet schult außerdem das Verantwortungsbewusstsein der Kinder und macht die Natur praktisch erlebbar.

„Neuköllner Talente“ ist ein Patenprojekt der Bürgerstiftung Neukölln, das die Talente und Bildungschancen von Kindern fördert. Mit der Unterstützung durch den w!r-Fonds wird den Tandems ein Besuch im Plänterwald, ein Wildkräuterspaziergang im Britzer Garten sowie das Basteln und Verteilen von Saatkugeln ermöglicht. Gemeinsam mit ihren Pat*innen kommen die Kinder so spielerisch mit den Themen Umweltschutz und Artenvielfalt in Kontakt.

Die Bürgerstiftung Oranienburg bringt sich durch den Bau von Nisthilfen, Insektenhotels oder Kräuterspiralen aktiv in die bestehende Arbeit der AG Junge Naturforscher der Comenius Grundschule ein. In der AG lernen die Kinder, verantwortungsbewusst mit der Natur umzugehen.

Die Bürgerstiftung Treptow-Köpenick möchte mit einer „Baumpflanzaktion“ einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Das Pflanzen der Bäume soll zur Verbesserung des Stadtklimas beitragen, die Verbundenheit zum Bezirk unterstreichen und findet zum 10-jährigen Jubiläum der Bürgerstiftung statt.

„Umwelt- und Naturschutz gehören aktuell zu den wichtigsten Herausforderungen. Daher freuen wir uns als Support-Organisation besonders, dass die Berliner Volksbank hier das Engagement der Bürgerstiftungen stärkt. Die Projekte tragen dazu bei, dass Kinder, Jugendliche und Familien aktiv die Natur entdecken und Umweltbewusstsein entwickeln können.“, so die stellvertretende Geschäftsführerin der Stiftung Aktive Bürgerschaft Bernadette Hellmann.

w!r-Stiftungsfonds 
Der Stiftungsfonds wurde 2021 von der Berliner Volksbank ins Leben gerufen und wird von der Stiftung Aktive Bürgerschaft verwaltet. Seitdem werden Projekte unterstützt, in denen sich Menschen für den sozialen Zusammenhalt und das Miteinander in ihrer Region einsetzen.  Bei der Auswahl der Projekte arbeitet die Berliner Volksbank eng mit der Stiftung Aktive Bürgerschaft zusammen. Weitere Infos zum „w!r-Stiftungsfonds“. 2022 wurden bereits sechs Bürgerstiftungen in Berlin und Brandenburg finanziell unterstützt. Die Mittel wurden unter anderem für Senioren-Begegnungsprojekte und für die Förderung geflüchteter Kinder eingesetzt. Mehr Informationen.

Hintergrundinformationen
Die gemeinnützige Stiftung Aktive Bürgerschaft ist seit 25 Jahren das Kompetenzzentrum für Bürgerengagement der genossenschaftlichen Finanzgruppe Volksbanken Raiffeisenbanken. Sie ist die Support-Organisation der 420 Bürgerstiftungen und 60.000 Bürgerstifterinnen und Bürgerstifter in Deutschland und unterstützt bundesweit deren ehrenamtliche Gremien bei der Gewinnung von Stiftern und Aktiven, der Gremiennachfolge, der Digitalisierung und anderen strategischen Managementaufgaben. Mit dem Service-Learning-Programm „sozialgenial – Schüler engagieren sich“ hilft die Aktive Bürgerschaft Lehrkräften in mehr als 1000 Schulen bei der Verknüpfung von Engagement mit Unterricht. Bereits 130.000 junge Menschen waren dabei frühzeitig ehrenamtlich aktiv und haben gleichzeitig ihre Schlüsselkompetenzen gestärkt. Weitere Informationen: www.aktive-buergerschaft.de 

Pressevertreter wenden sich bitte an:
Carla Gumbrecht
Presse und Kommunikation
Tel. 0157 80692338
E-Mail: carla.gumbrecht@aktive-buergerschaft.de

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Stellungnahme Engagementstrategie: Mehr Fortschritt wagen

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Berlin, 27.06.2023 – Die Stiftung Aktive Bürgerschaft ist der Einladung der Bundesfamilienministerin Lisa Paus an relevante Zentral- und Gesamtverbände und Fachkreise auf Bundesebene gefolgt, ihre Empfehlungen in den Prozess der Erarbeitung der Engagementstrategie einzubringen.

„Die Bundesregierung sollte bei der Erarbeitung der neuen Engagementstrategie das Motto ihres Koalitionsvertrages ernst nehmen und ‚mehr Fortschritt wagen‘“, sagt Dr. Stefan Nährlich, Geschäftsführer und Mitglied des Vorstandes der Stiftung Aktive Bürgerschaft. „Die Bürgerstiftungen und das Konzept Service Learning an Schulen und Hochschulen können hierzu einen wesentlichen Beitrag leisten.“

Die Stiftung Aktive Bürgerschaft empfiehlt in ihrer Stellungnahme vom Juni 2023:

  • anstelle der Diskussion einer allgemeinen Dienstpflicht mit Service-Learning-Programmen an Schulen und Hochschulen nachhaltig und herkunftsunabhängig junge Menschen für bürgerschaftliches Engagement zu erreichen und damit gesellschaftlichen Zusammenhalt und individuelle Schlüsselkompetenzen zu stärken,
  • die Wirksamkeit des Engagements vor Ort zu verbessern und dafür die Bürgerstiftungen als lokale und regionale Mitmach-Stiftungen zu stärken, indem rechtliche Rahmenbedingungen optimiert und steuerliche Anreize für Zustiftungen und Spenden geschaffen werden.

Ferner mahnt die Stiftung Aktive Bürgerschaft an,

  • endlich das bereits in der vergangenen Legislaturperiode vereinbarte Vorhaben zur Entbürokratisierung anzugehen und dabei insbesondere die Möglichkeiten zu prüfen, ob z. B. rein ehrenamtliche, gemeinnützige Organisationen vom Geltungsbereich bestimmter Erfüllungspflichten ausgenommen werden können,
  • bei der Digitalisierung den gemeinnützigen Bereich nicht schlechter zu stellen als Staat und Wirtschaft und entsprechende Förderprogramme zu öffnen sowie die Voraussetzungen zu schaffen, damit elektronische Signaturen und Dokumente bei Förderanträgen und Berichtspflichten möglich sind.

Die vollständige Stellungnahme der Stiftung Aktive Bürgerschaft kann hier heruntergeladen werden.

Hintergrund
Am 24.11.2021 haben die drei Regierungspartner ihren Koalitionsvertrag „Mehr Fortschritt wagen – Bündnis für Freiheit, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit. Koalitionsvertrag 2021–2025 zwischen SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP“ vorgestellt. Unter anderem wurde vereinbart, eine neue Engagementstrategie des Bundes in Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft zu erarbeiten.

Stiftung Aktive Bürgerschaft
Die gemeinnützige Stiftung Aktive Bürgerschaft ist seit mehr als 25 Jahren das Kompetenzzentrum für Bürgerengagement der genossenschaftlichen Finanzgruppe Volksbanken Raiffeisenbanken.
Sie ist die Support-Organisation der 420 Bürgerstiftungen und 60.000 Bürgerstifterinnen und Bürgerstifter in Deutschland und unterstützt bundesweit deren ehrenamtliche Gremien bei der Gewinnung von Stiftern und Aktiven, der Gremiennachfolge, der Digitalisierung und anderen strategischen Managementaufgaben.
Mit dem Service-Learning-Programm „sozialgenial – Schüler engagieren sich“ hilft die Aktive Bürgerschaft Lehrkräften in mehr als 1000 Schulen bei der Verknüpfung von Engagement und Unterricht. Bereits 130.000 junge Menschen waren dabei frühzeitig ehrenamtlich aktiv und haben gleichzeitig ihre Schlüsselkompetenzen gestärkt.
Weitere Informationen: www.aktive-buergerschaft.de

 

Pressekontakt
Carla Gumbrecht
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Ednannia-Hilfsfonds: 100.000 Euro für ukrainische Bürgerstiftungen. Jeder Cent zählt weiterhin.

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Berlin, 24.02.2023 – Heute jährt sich der russische Angriffskrieg auf die Ukraine. Noch immer dauern die Kämpfe an. Um der Zivilbevölkerung vor Ort zu helfen, hat die Stiftung Aktive Bürgerschaft im März 2022 den Ednannia-Hilfsfonds eingerichtet. Über 100.000 Euro haben Privatpersonen, Stiftungen und Unternehmen bereits für ukrainische Bürgerstiftungen gespendet. Die Stiftung Aktive Bürgerschaft ruft zu weiteren Zuwendungen auf. „Den Menschen in der Ukraine gilt angesichts des russischen Überfalls unser Mitgefühl und unsere Unterstützung, um ihre nationale Souveränität wieder herzustellen. Als Support-Organisation der Bürgerstiftungen in Deutschland war es uns gleich ein Anliegen, die ukrainischen Bürgerstiftungen in ihrer wichtigen Arbeit vor Ort zu unterstützen. Wir wollen unseren Beitrag zum weiteren Aufbau einer vitalen und kritischen Zivilgesellschaft in der Ukraine leisten”, so Dr. Stefan Nährlich, Geschäftsführer und Mitglied des Vorstandes der Stiftung Aktive Bürgerschaft.

Bürgerstiftungen in der Ukraine 
„Es ist extrem wichtig, die Arbeit der Bürgerstiftungen in der Ukraine zu unterstützen. Sie sind vor Ort aktiv und identifizieren dort die dringendsten Bedarfe. Im Fokus stehen u.a. die humanitäre Hilfe und die Unterstützung geflüchteter Menschen”, sagt Olga Nikolska, Programm-Leiterin bei der ukrainischen Organisation ISAR Ednannia, die Bürgerstiftungen in der Ukraine unterstützt und die Spendengelder bedarfsgerecht verteilt. Die ukrainischen Bürgerstiftungen sorgen dafür, dass Generatoren, Decken, Betten, Notunterkünfte, Schutzräume, Lebensmittel, Kleidung und Medikamente zur Verfügung gestellt werden. Sie sind „eine wichtige Drehscheibe für die Hilfe“, so Nikolska, denn sie kennen die Menschen in ihren Kommunen und wissen, wer welche Hilfe braucht und wie diese vor Ort organisiert ist.

Zum Beispiel fungiert die Bürgerstiftung Vinnytsia „Podilska Hromada” seit Kriegsbeginn als Knotenpunkt für die humanitäre Hilfe und hat bereits 1250 Tonnen Hilfsgüter verteilt. Sie versorgt Geflüchtete aus der Ostukraine mit Mahlzeiten, Hygieneartikeln, Medikamenten und Kleidung und schickt Hilfstransporte in weitere Städte, darunter Cherson und Charkiw. Mehr über die einzelnen Projekte im Interview mit Olga Nikolska.

Unternehmen, Stiftungen und Privatpersonen spenden über 100.000 Euro
Der Ednannia-Hilfsfonds lebt von den vielen Menschen, die ihn fördern. Privatpersonen, Unternehmen und Stiftungen haben gemeinsam dazu beigetragen, dass über 100.000 Euro für ukrainische Bürgerstiftungen zusammengekommen sind. Darunter die Bausparkasse Schwäbisch Hall, die Volksbank Stuttgart, die Dohle Stiftung sowie die R+V Stiftung. „Das Leid der ukrainischen Bevölkerung aufgrund des russischen Angriffskrieges ist groß und macht uns alle sehr betroffen. Die starke Solidarität der R+V-Mitarbeitenden hat sich durch die hohe Spendenbereitschaft für die Ukrainerinnen und Ukrainer gezeigt. Durch die Unterstützung des Ednannia-Hilfsfonds helfen wir Bürgerstiftungen dabei, vor Ort unmittelbar Hilfe zu leisten“, so Ralph Glodek, Geschäftsführer der R+V Stiftung.

Weitere Hilfen dringend benötigt 
Noch ist ein Ende des Krieges nicht in Sicht. Was aber bereits feststeht: die Unterstützung für die Ukraine darf nicht aufhören. „Jede Spende an den Ednannia-Hilfsfonds stärkt das wertvolle Engagement der ukrainischen Bürgerstiftungen und hilft unbürokratisch und unmittelbar den Menschen vor Ort. Gerade ist die Ukraine mehr denn je auf unsere Unterstützung angewiesen. Deshalb rufen wir weiterhin zu Spenden auf”, sagt Bernadette Hellmann, stellvertretende Geschäftsführerin der Stiftung Aktive Bürgerschaft.

Ednannia-Hilfsfonds: Unterstützung für die Menschen vor Ort  
Über den Ednannia-Hilfsfonds können Privatpersonen, Unternehmen und Stiftungen aus Deutschland rechtssicher an ukrainische Bürgerstiftungen spenden. Weitere Partner sind die gemeinnützige Organisation ISAR Ednannia, die seit über 20 Jahren den Aufbau zivilgesellschaftlicher Strukturen in der Ukraine unterstützt, und die Maecenata Stiftung. Weitere Informationen: https://www.aktive-buergerschaft.de/buergerstiftungen/ednannia-hilfsfonds-ukraine/ 

Hintergrundinformationen

Stiftung Aktive Bürgerschaft
Die gemeinnützige Stiftung Aktive Bürgerschaft ist das Kompetenzzentrum für Bürgerengagement der Volksbanken Raiffeisenbanken. Sie unterstützt bundesweit die mehr als 420 Bürgerstiftungen bei Managementaufgaben, Projekten und der Gewinnung von Stiftern und Aktiven. Mit dem Service-Learning-Programm sozialgenial – Schüler engagieren sich unterstützt sie mehr als 880 Schulen in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Baden-Württemberg und Brandenburg darin, junge Menschen frühzeitig an ehrenamtliches Engagement heranzuführen. Weitere Informationen: www.aktive-buergerschaft.de

Pressevertreter wenden sich bitte an:
Bernadette Hellmann
Tel. 0157 80692332
E-Mail: bernadette.hellmann@aktive-buergerschaft.de

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Geberkonferenz für ukrainische Bürgerstiftungen: Wie Spenden von Privatpersonen, Unternehmen und Stiftungen unmittelbar und direkt vor Ort helfen.

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Berlin, 24. November 2022 – Seit Beginn des russischen Angriffskriegs vor neun Monaten leisten die Bürgerstiftungen in der Ukraine direkt dort Hilfe, wo sie vor Ort am dringendsten benötigt wird. Um diese Arbeit zu unterstützen, hat die Stiftung Aktive Bürgerschaft in Kooperation mit der Maecenata Stiftung den Ednannia-Hilfsfonds ins Leben gerufen. Bei der heute stattfindenden Geberkonferenz haben Spenderinnen und Spender die Möglichkeit, sich aus erster Hand über den Hilfsfonds zu informieren.

Humanitäre Hilfe vor Ort

Olga Nikolska, Programmleiterin von Ednannia, der Support-Organisation ukrainischer Bürgerstiftungen, wird bei der Online-Konferenz berichten, wie die Spenden in der Ukraine verwendet werden. Sie weiß, wie wichtig die Arbeit der Bürgerstiftungen ist: „Sie sind vor Ort aktiv und identifizieren dort die dringendsten Bedarfe. Im Fokus stehen u.a. die humanitäre Hilfe, die Unterstützung Geflüchteter, die Versorgung mit Lebensmitteln, Luftschutzräumen und Reparaturen der kritischen Infrastruktur.”

Die Spendengelder werden von der Maecenata Stiftung weitergeleitet, so dass die ukrainischen Bürgerstiftungen das Geld direkt vor Ort einsetzen können. Die Bürgerstiftung von Winnyzja ist eine von vielen, die Geflüchtete aus der Ostukraine mit Mahlzeiten, Hygieneartikeln und Kleidung versorgen. Und mit Unterstützung der Bürgerstiftung in Wosnessensk lernen einheimische und geflüchtete Menschen, wie sie selber Obst und Gemüse anbauen und verarbeiten können, um die Lebensmittelversorgung zu stärken. Auch im Osten des Landes, wie in Charkiv, Sumy oder Cherson, sind Bürgerstiftungen weiterhin aktiv und versorgen hilfsbedürftige Menschen mit dem Nötigsten.

Zeichen der Solidarität

Verschiedene Stiftungen, Unternehmen und Privatpersonen haben sich bereits am Ednannia-Hilfsfonds beteiligt, wie die Kurt und Maria Dohle Stiftung. Felix Dresewski, Geschäftsführer der Stiftung, ist überzeugt, dass der Ednannia-Hilfsfonds ein wichtiges Zeichen der Solidarität setzt: „Wenn Stiftungen solidarisch sein wollen mit den Bürgerstiftungen in der Ukraine, dann ist der Ednannia-Hilfsfonds genau das Richtige. Denn so funktioniert lokales, unmittelbares und unbürokratisches Engagement.”

Auch Unternehmen beteiligen sich an der Unterstützung für die 30 ukrainischen Bürgerstiftungen, die humanitäre Hilfe leisten. Die Mitarbeitenden der Bausparkasse Schwäbisch Hall haben 50.000 Euro an Hilfsorganisationen gespendet, viele engagieren sich persönlich.

„Wir verdoppeln als Unternehmen das Spenden-Engagement unserer Mitarbeitenden. Die 50.000 Euro kommen dem Ednannia-Hilfsfonds zugute, der lokale Bürgerstiftungen und damit die Zivilbevölkerung unterstützt. Wir hoffen, den Menschen vor Ort damit eine Perspektive geben zu können – aber vor allem das Gefühl, dass sie nicht alleine gelassen werden”, so Regina Wagner, Bereichsleiterin Kommunikation der Bausparkasse Schwäbisch Hall und ebenfalls Teilnehmerin der Geberkonferenz.

„In dieser akuten Notlage ist es weiterhin wichtig, die Bevölkerung vor Ort zu unterstützen. Damit die ukrainischen Bürgerstiftungen gezielt dort helfen können, wo es am nötigsten ist, brauchen sie unsere Unterstützung. Jeder kann mitmachen. Ihre Spende hilft unmittelbar und stärkt gleichzeitig die ukrainische Zivilgesellschaft”, so die stellvertretende Geschäftsführerin der Stiftung Aktive Bürgerschaft, Bernadette Hellmann, kurz vor der Geberkonferenz. Sie hofft, dass einen Monat vor Weihnachten noch viele Spenden eingehen, um ein starkes Zeichen der Solidarität mit der Ukraine zu setzen und noch mehr Menschen vor Ort zu helfen.

An den Ednannia-Hilfsfonds spenden

Stiftungen, Unternehmen und Privatpersonen (Link) können für den Ednannia-Hilfsfonds spenden. In Deutschland ist ihre Spende steuerlich absetzbar. Bis 300 Euro reicht der vereinfachte Zuwendungsnachweis. Für Zuwendungen über 300 Euro erhalten sie eine Zuwendungsbestätigung der Maecenata Stiftung. Weitere Informationen über den Ednannia-Hilfsfonds finden Sie hier.

Hintergrundinformationen Die gemeinnützige Stiftung Aktive Bürgerschaft ist das Kompetenzzentrum für Bürgerengagement der Volksbanken Raiffeisenbanken. Sie unterstützt bundesweit die mehr als 420 Bürgerstiftungen bei Managementaufgaben, Projekten und der Gewinnung von Stiftern und Aktiven. Mit dem Service-Learning-Programm sozialgenial unterstützt sie mehr als 880 Schulen in Nordrhein-Westfalen und Hessen darin, junge Menschen frühzeitig an ehrenamtliches Engagement heranzuführen. Weitere Informationen: www.aktive-buergerschaft.de

Ansprechpartnerin:
Bernadette Hellmann
Tel. 0157 80692332
E-Mail: bernadette.hellmann@aktive-buergerschaft.de

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