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Michael Neumann

Stiftungsrat der Aktiven Bürgerschaft: Wechsel

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Im Stiftungsrat der Stiftung Aktive Bürgerschaft hat es einen Wechsel gegeben: Hans Joachim (Aki) Reinke, Vorstandsvorsitzender von Union Investment, ist zum 1. April 2026 aus dem Gremium ausgeschieden. Als sein Nachfolger ist André Haagmann in das Gremium eingetreten, der zu diesem Zeitpunkt auch bei Union Investment den Vorstandsvorsitz von Hans Joachim Reinke übernommen hat.

Aktive Bürgerschaft

Neu: Alle Fokusthemen auf einen Blick

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Leserinnen und Leser der bürgerAktiv – Nachrichten für Engagierte kennen sie: Seit 2024 vertieft die Stiftung Aktive Bürgerschaft in der Rubrik Fokus regelmäßig Themen, die für das bürgerschaftliche Engagement vor Ort von besonderer Bedeutung sind. Für die schnelle Suche sind jetzt alle Fokusthemen auf einen Blick zu sehen. Die Palette reicht vom Zeitmanagement im Ehrenamt über die Motivation junger Menschen für gesellschaftliches Engagement und die Möglichkeiten von Service Learning bis zur Frage, wie fit Bürgerstiftungen für die Zukunft sind. Im Fokus stehen die Engagierten im Mittelpunkt. Sie kommen selbst zu Wort. Interviews mit Fachleuten und verschiedenen Akteuren sorgen für Perspektivenvielfalt.

Alle Fokusthemen auf einen Blick

„In der Antike lohnte sich das Stiften noch“ – Neue Website online

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Ob Matching Fund oder Bürgerstiftung: Die Antike kannte bereits eine große Vielfalt an Formaten, um Gutes besser zu tun. Stefan Nährlich, Geschäftsführer und Vorstandsmitglied der Stiftung Aktive Bürgerschaft, hat sechs Texte über Stiftende, ihre Projekte und Herausforderungen im Altertum verfasst. Sie sind jetzt auf der Website der Stiftung Aktive Bürgerschaft zusammengestellt; außerdem ein Interview, in dem er erzählt, wie er dazu kam, sich mit Wohltätigen in der Römischen Kaiserzeit zu befassen und was wir heute von ihnen lernen können. Die sechs Beiträge erschienen zuerst als Serie in der Zeitschrift Stiftung&Sponsoring.

Zur den Antike-Beiträgen

Iserlohner Kreisanzeiger: Die Grenzen der Stiftungsaufsicht

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Bemerkenswerte Einblicke in die Möglichkeiten und Grenzen der Stiftungsaufsicht eröffnet der Bericht „Stiftungsaufsicht handelte erst spät“ im Iserlohner Kreisanzeiger vom 25. März 2026. Darin berichtet Thomas Krumm vom Verfahren um die Veruntreuung eines Millionenbetrags bei der gemeinnützigen Dr. Heinz und Anita Lütke Stiftung in Hemer. Auf der Anklagebank sitzen vier Stiftungsverantwortliche. Die zuständige Aufsicht der Bezirksregierung Arnsberg hatte zwar den Vorsitzenden der Stiftung, den Vorsitzenden des Kuratoriums und zwei weitere Kuratoriumsmitglieder ihrer Ämter enthoben. Doch da waren schon ein paar Jahre nach Aufkommen erster Verdachtsmomente ins Land gegangen, in denen die Aufsicht Stellungnahmen angefordert hatte, was trotz Androhung von Zwangsgeldern keinen Erfolg hatte. „Zunächst ist es Aufgabe des Kuratoriums, den Vorsitzenden abzuberufen. Die Aufsicht muss abwarten, wie sich die beteiligten Organe selbst verhalten“, wird im Bericht einer der Vertreter der Aufsicht zitiert. Der Schönheitsfehler, dass im Kuratorium der Sohn des Stiftungsvorsitzenden saß, sei aus rechtlicher Sicht kein Problem gewesen und es sei Sache der Stiftung selbst, diese problematische Situation zu beenden.

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Große Resonanz auf erstes Repair-Café der Bürgerstiftung Grenzach-Wyhlen

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Zum ersten Repair-Café der Bürgerstiftung Grenzach-Wyhlen kamen am 28. Februar 2026 unter dem Motto „Reparieren statt Wegwerfen” rund 100 Besucherinnen und Besucher und brachten ihre defekten Alltagsgegenstände mit. Die Bürgerstiftung ist 2024 gegründet worden. 30 Ehrenamtliche bearbeiteten die Reparaturanfragen aus den Bereichen Mechanik, Elektrik/Elektronik, Nähen und Textil sowie Spielzeug und Fahrräder. Etwa zwei Drittel der mitgebrachten Dinge konnten dabei direkt instandgesetzt werden. „Wir wollen zeigen, dass Nachhaltigkeit im Alltag beginnt – und dass gemeinsames Reparieren nicht nur Ressourcen schont, sondern auch Menschen verbindet“, unterstreicht die Bürgerstiftung auf ihrer Webseite. Das Repair-Café versteht sich damit nicht nur als Werkstatt, sondern auch als Treffpunkt, Plattform für ehrenamtliches Engagement und gelebte Nachbarschaft. Nach der erfolgreichen Premiere wird das Projekt im April 2026 fortgesetzt.

Zur Bürgerstiftung Grenzach-Wyhlen
Zum Artikel in der Oberbadischen

Bürgerstiftungen Hellweg-Region und Königs Wusterhausen setzen Impulse gegen Einsamkeit

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Mit unterschiedlichen Formaten bleiben die Bürgerstiftungen in Deutschland beim Thema Einsamkeit am Ball. So hat die Bürgerstiftung Hellweg-Region in Kooperation mit dem Kreis Soest am 14. März 2026 die Senioren-Aktivmesse „Mit Volldampf in die Rente“ ausgerichtet. Die Veranstaltung richtete sich an Menschen vor und im Ruhestand und informierte mit Vorträgen und Mitmachangeboten über Begegnungs- und Gestaltungsmöglichkeiten, vor allem im Bereich des ehrenamtlichen Engagements. Die Bürgerstiftung Königs Wusterhausen hat gemeinsam mit der Stadt Königs Wusterhausen das Projekt „Gemeinsam gegen einsam in KW“ ins Leben gerufen. In dessen Rahmen war am 13. Februar 2026 der Autor Daniel Schreiber mit einer Lesung aus seinem Buch „Allein“ in der Stadtbibliothek zu Gast. In der von der Bürgerstiftung moderierten Veranstaltung diskutierte das Publikum mit dem Autor über verschiedene Lebensformen, Einsamkeit und soziale Beziehungen.

Zur Bürgerstiftung Hellweg-Region
Beitrag im Soester Anzeiger
Zur Bürgerstiftung Königs Wusterhausen
Beitrag der Stadt Königs Wusterhausen

Sechstklässler entwickeln Escape-Spiel für Grundschüler

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Lernen als Abenteuer: Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6A des Gymnasiums Alfter haben im sozialgenial-Projekt ein Escape-Game für Grundschüler entwickelt mit Aufgaben, die spielerisch die Lese- und Sprachkompetenz förderten.

Schulleiter entführt! Um ihn zu „befreien“, sollten die Grundschüler innerhalb einer Stunde Aufgaben rund um Bücher, Texte und Hinweise im Schulgebäude lösen und ein Lösungswort finden. So sah das Escape-Game aus, das sich die Sechstklässler im Projektunterricht Deutsch für die Drittklässler ausgedacht hatten und mit diesen umsetzten. Die Idee dazu hatten sie selbst. Durch das Projekt sollte nicht nur ihre eigene und die Lese- und Sprachkompetenz der Grundschüler gefördert werden, sondern auch das soziale Verantwortungsbewusstsein der Sechstklässler.

Bericht in der Kölnischen Rundschau
Bericht der Grundschule

Lokalpolitische Befragung zu Jugendthemen

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Wie stehen die örtlichen Parteien zu Themen, die Jugendlichen in Bad Wildungen wichtig sind? Im Vorfeld der hessischen Kommunalwahlen befragten Elftklässler des Gustav-Stresemann-Gymnasiums Politiker und präsentierten die Ergebnisse ihren Mitschülern und anderen Jugendlichen. Das ist das sozialgenial-Projekt des Monats März 2026.

Die Schülerinnen und Schüler der drei Orientierungskurse Politik und Wirtschaft (PoWi) in der Einführungsphase der Oberstufe erarbeiteten einen Fragenkatalog und interviewten Politiker aller im Stadtrat vertretenen Politiker. Es ging unter anderem um den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, Pläne für ein Schwimmbad, Leerstand in der Stadt und den Umgang mit der AfD. Die Ergebnisse bereiteten sie auf und präsentierten sie der Oberstufe ihrer Schule sowie Schülerinnen und Schülern der Ense-Schule, einer Realschule.

Das sozialgenial-Projekt greift das im Curriculum der PoWi-Orientierungskurse hinterlegte Bildungsziel „Hineinwachsen in die Gesellschaft – politische Sozialisation“ auf. Der Anstoß dazu kam vom Jugendforum Bad Wildungen, das nach Wegen suchte, Jugendliche und junge Erwachsene für Lokalpolitik und politische Entscheidungsprozesse zu interessieren.

Zum Projekt

Ednannia-Hilfsfonds: Neuer Impact Report zur Verwendung der Spenden

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Mit den Spenden aus dem Ednannia-Hilfsfonds der Stiftung Aktive Bürgerschaft haben ukrainische Bürgerstiftungen zahlreiche Projekte umgesetzt. So sorgte die Bürgerstiftung Berezan für Räume, in denen Menschen zusammenkommen können, indem sie eine Landambulanz, einen Kulturraum für Kinder und einen Frauengemeinschaftsraum renovierte. Die Bürgerstiftung in Kramatorsk im Donezker Kriegsgebiet baute einen Fahrdienst für ältere Menschen und Veteranen auf. Die Bürgerstiftung Toloka in Charkiw, ebenfalls im Kriegsgebiet, renovierte einen Schutzraum an einer Schule und schuf ein Kulturzentrum für Chor- und Jugendgruppen sowie psychosoziale Angebote. Mehr Informationen über diese und weitere Projekte enthält der neue Impact Report 2025 der Hilfsorganisation ISAR Ednannia, die die Spenden an die Bürgerstiftungen verteilt. Bis Ende Februar 2026 wurden 328.538 Euro gespendet und der Ednannia-Hilfsfonds sammelt weiter.

Zum Ednannia Hilfsfonds
Zum Impact Report 2025

„Praxisnah und kollegial“ – sozialgenial-Praxistage im Schuljahr 2025/2026

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Viele Praxisbeispiele, intensiver Austausch und neue Impulse für den Unterricht: Bei den sozialgenial-Praxistagen im Schuljahr 2025/2026 zeigten Lehrkräfte und Schulsozialarbeitende, wie sie Service Learning mit sozialgenial im Schulalltag umsetzen. Deutlich wurde, wie vielfältig die Möglichkeiten sind, sozialgenial-Projekte im Unterricht umzusetzen und wie breit gefächert die Themen sind, für die sich die Schülerinnen und Schüler engagieren.

„Einen so praxisnahen kollegialen Austausch habe ich bisher noch nie erlebt. Die Praxisberichte waren so authentisch und äußerst inspirierend“, sagte eine Teilnehmerin nach dem Austausch.

Die Praxistage sind Fortbildungsveranstaltungen der Aktiven Bürgerschaft für Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter und Schulleitungen von Schulen der Sekundarstufen I und II, die schon bei sozialgenial mitmachen und solche, die sozialgenial kennenlernen möchten. Sie fanden in Düsseldorf und Frankfurt in der DZ Bank statt, in Stuttgart bei der Volksbank Stuttgart und in Münster bei der Atruvia.

Termine im Schuljahr 2026/2027

Stiftung Aktive Bürgerschaft
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