Hoch motiviert, aber überlastet: So fasst die Stiftung Bürgermut das Ergebnis ihrer Umfrage zur Arbeitssituation von Führungskräften in Stiftungen, Vereinen und gemeinnützigen Organisationen zusammen. 81 Prozent der Befragten bezeichneten ihre Arbeit als sinnvoll, andererseits sagten nur 2 Prozent, sie hätten genug Zeit für strategische Fragen. Vor allem in kleinen und mittleren Organisationen erledigen Führungskräfte Aufgaben wie Buchhaltung, Fundraising und Personalmanagement selbst, die in größeren Organisationen delegiert werden können. Die Befragung lief im Februar und März 2026 und wurde über Netzwerke und Kanäle der Stiftung Bürgermut sowie persönliche Kontakte und Newsletter verbreitet. Sie ist nicht repräsentativ: Teilgenommen haben 302 Personen, davon 75 Prozent Frauen, die damit deutlich überrepräsentiert sind, wie die Studienautoren selbst feststellen – in der Realität liegt der Anteil der Frauen in den Führungspositionen der Gemeinnützigen unter 50 Prozent. Die Ergebnisse sind unter dem Titel „Irgendwie geht’s immer weiter. Führung im Non-Profit-Sektor“ online veröffentlicht.
Befragung: Überlastete Führungskräfte im Nonprofit-Sektor
, Ausgabe 280 August 2026, Wissen