Berliner Zeitung: Konkurrenz um abgelaufene Lebensmittel

Unverkäufliche Lebensmittel aus dem Handel rabattiert abgeben und so vor dem Wegwerfen retten: Das ist das Konzept des Berliner Start-ups Sirplus und klingt zunächst nach einer guten Sache. Ein schwedisches Unternehmen sitze nun in den Startlöchern, es Sirplus gleichzutun – das mache den Tafeln Sorge, berichtete Jochen Knoblach am 13. Oktober 2019 in der Berliner Zeitung („Tafel in Sorge“). Denn de facto machten die Sozialunternehmen ihr Geschäft mit den Lebensmitteln, die die Tafeln verteilen. Je größer ihr Marktanteil, desto knapper werde es für die Tafeln. „Tatsächlich“, so Knoblach, „hat in Berlin der Verteilungskampf um die Lebensmittel zweiter und dritter Wahl längst begonnen. Retter und Helfer stehen sich gegenüber.“

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Ausgabe 205 Oktober 2019
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