Regionalforen Bürgerstiftungen sind gestartet

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Die Regionalforen Bürgerstiftungen der Stiftung Aktive Bürgerschaft haben begonnen. Mit viel Gelegenheit zum Netzwerken fand am 22. Oktober 2025 in den Räumen der Bausparkasse in Schwäbisch Hall das erste von drei Foren statt. An Thementischen diskutierten die Teilnehmenden die Herausforderungen, die auch der aktuelle Report Bürgerstiftungen (bürgerAktiv berichtete) benennt: Stifterinnen und Stifter gewinnen, die Gremien breiter aufstellen und die Bürgerstiftung vor Ort bekannter machen. Christian Gleichauf von der Heilbronner Bürgerstiftung berichtete über deren Öffentlichkeitsarbeit und Dr. Walter Hahn von der Bürgerstiftung Rottenburg am Neckar gab Tipps für mehr Vielfalt in den Gremien. Jonas Rugenstein von der Aktiven Bürgerschaft nahm die Voraussetzungen für ein gelungenes Stiftergespräch in den Blick. In Kurzvorträgen konnten weitere Bürgerstiftungen ihre Themen präsentieren, beispielsweise die Zusammenarbeit mit Vereinen und Unternehmen.

Für die Regionalforen haben sich rund 200 Teilnehmende aus Bürgerstiftungen angemeldet. Die nächsten Regionalforen finden am 14. November 2025 in Münster und am 21. November 2025 in Hamburg statt.

Information und Anmeldung zu den Regionalforen

Ukraine: Neuer Spendenaufruf für den Ednannia-Hilfsfonds

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Der Krieg in der Ukraine dauert an – die Hilfe aus dem Ausland geht zurück: Die Stiftung Aktive Bürgerschaft ruft zu weiteren Spenden für die ukrainischen Bürgerstiftungen an den Ednannia-Hilfsfonds auf. Viele Menschen sind weiterhin auf Unterstützung angewiesen, beim Schutz ihrer Familien oder bei der Versorgung von lebensnotwendigen Gütern. Der Ednannia-Hilfsfonds gibt die Spenden aus Deutschland an die ukrainischen Bürgerstiftungen weiter, die sie vor Ort gezielt dort einsetzen, wo die ukrainische Zivilgesellschaft sie benötigt. Seit Gründung des Fonds 2022 haben Stiftungen, Genossenschaftsbanken, Unternehmen und Einzelpersonen rund 324.000 Euro gespendet. Aktuell unterstützt eine Spende der BBBank Stiftung die psychosoziale Versorgung krebskranker Kinder im Kinderkrankenhaus Winnyzja und kleine Geschenke, die Mut machen sollen (bürgerAktiv berichtete). Weitere großzügige Beiträge, unter anderem von der Kurt und Maria Dohle Stiftung und der Osiander Stiftung, finanzieren Projekte, die Familien zusammenbringen sowie die Resilienz und seelische Gesundheit junger Menschen stärken.

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Lernen fürs Leben: Das bürgerAktiv Magazin 2025/26 ist erschienen

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„Schulen sind oft gut darin, die Schüler drinnen und die Welt draußen zu halten. Die Zukunft liegt aber gerade darin, beides zu verknüpfen“: Das sagt der Bildungsforscher und „Vater“ der PISA-Studie, Professor Andreas Schleicher im Interview mit dem bürgerAktiv Magazin 2025/26 der Stiftung Aktive Bürgerschaft. Das Magazin ist im September 2025 erschienen und widmet sich dem Service-Learning-Programm sozialgenial der Aktiven Bürgerschaft. Unter anderem geht es darum, wie Schülerinnen und Schüler mit sozialgenial ihre Kompetenzen stärken und was der Kompetenzerwerb mit sozialgenial aus Arbeitgebersicht bringt. Auszüge aus dem Magazin hat bürgerAktiv vorab im Fokus August 2025 veröffentlicht. Im kommenden Jahr wird es wieder eine Ausgabe zum Programmbereich Bürgerstiftungen der Stiftung Aktive Bürgerschaft geben.

Zum bürgerAktiv Magazin 2025/26
Alle bürgerAktiv Magazine
Zum Fokus August 2025

Stiftungsrat mit neuen Mitgliedern

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Der Stiftungsrat der Stiftung Aktive Bürgerschaft hat in seiner Sitzung am 11. September 2025 in Berlin drei neue Mitglieder begrüßt und drei Mitglieder verabschiedet. Neu sind Daniela Bücker, Mitglied des Vorstands der Atruvia AG, Stefan Müller, Verbandspräsident und Vorstandsvorsitzender des Genossenschaftsverbandes Bayern e.V. sowie Nella Zimmer, Schulleiterin der Carl-Engler-Schule Karlsruhe. Ausgeschieden sind Martin Beyer, ehemaliger Vorstandssprecher und Arbeitsdirektor der Atruvia AG, Theophil Graband, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Nürnberg und Dr. Alexander Leißl, Mitglied des Vorstands des Genossenschaftsverbandes Bayern e.V.

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KI im Alltag der Aktiven Bürgerschaft

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Die Stiftung Aktive Bürgerschaft arbeitet nahezu komplett digital – wie sie die Umstellung bewerkstelligte, hat Geschäftsführer Stefan Nährlich dem Newsletter „AI 4 Good“ über KI-Innovationen im gemeinnützigen Bereich verraten. Und auch, wie sie den nächsten Schritt angeht: den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI). „Aktuell sehe ich die Herausforderung darin, unsere Routinen zu durchbrechen und die KI-Nutzung systematisch in unsere gewohnten Arbeitsweisen und -prozesse einzuschleifen“, so Nährlich. Der Newsletter AI 4 Good wird von der PHINEO gAG herausgegeben.

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Neue Förderer für sozialgenial

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Die STIFTUNG Sparda-Bank Hannover und die Union Investment Stiftung fördern ab dem Schuljahr 2025/26 Schulen in drei Regionen mit sozialgenial hilft-Förderfonds bei der Stiftung Aktiven Bürgerschaft. Die STIFTUNG Sparda-Bank Hannover hat einen Fonds für Schulen in Ostwestfalen sowie für Schulen in Bremen und Bremerhaven aufgelegt. Die Union Investment Stiftung fördert Schulen in Frankfurt a.M. und Offenbach sowie in den Kreisen Main-Taunus, Hochtaunus, Offenbach und Groß-Gerau. „Junge Menschen lernen hier, Verantwortung zu übernehmen und eigene Ideen umzusetzen“, begründet Stefanie Rupprecht von der STIFTUNG Sparda-Bank Hannover das Engagement. Peter Schulte, Vorstandsvorsitzender der Union Investment Stiftung, sagt: „Wir finden es wichtig, gesellschaftliches Engagement bereits frühzeitig auch in Schulen zu fördern und unserer jungen Generation näherzubringen. Genau hier setzt das Bildungsprojekt ‚sozialgenial‘ an.“ Die Schulen in den genannten Regionen können für ihre sozialgenial-Projekte bei der Stiftung Aktive Bürgerschaft Mittel aus den Fonds beantragen.

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Bürgerstiftungen und gesellschaftlicher Zusammenhalt

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Wie Bürgerstiftungen den Zusammenhalt in ihrer Region unterstützen und Menschen zum Mitmachen einladen, war Titelthema des bürgerAktiv Magazins 2024/25 der Stiftung Aktive Bürgerschaft. Der Beitrag „Engagiert für die Zukunft“ von Petra Krimphove und Gudrun Sonnenberg, der sich mit der Arbeit der Bürgerstiftungen Ostfalen, Münster sowie Würzburg und Umgebung befasst, ist im August 2025 aktualisiert und mit neuen Zahlen in Ausgabe 04.25 der Fachzeitschrift Stiftung&Sponsoring erschienen.

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Antike-Serie: Sündenfall bei Stiftung in Ephesos

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Das antike Ephesos hatte eine Bibliothek – dank eines Mäzens, der nicht nur den Bau finanzierte, sondern auch eine Stiftung für die Anschaffung von Bücherrollen und die Bezahlung des Personals errichtete. Doch das Stiftungskapital von 25.000 Denaren war offenbar zu verlockend für die Erben, um es nicht anzutasten. Was nicht ganz korrekt lief damals in Ephesos schildert Stefan Nährlich von der Aktiven Bürgerschaft unter dem Titel „Stiftung mit Problemen – Was war los bei der Celsus-Stiftung in Ephesus?“. Der Beitrag ist der zweite Teil seiner Serie „Spendenformate in der Antike“ und er ist in der Zeitschrift Stiftung&Sponsoring 04.25 im August 2025 erschienen.

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sozialgenial-Praxistage: Neue Termine

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Erfahrungen teilen, Ideen mitnehmen: Bei den Praxistagen für Mitgliedsschulen berichten Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter aus ihren sozialgenial-Projekten. Wie machen es die Kolleginnen und Kollegen? Die sozialgenial-Praxistage der Stiftung Aktive Bürgerschaft sind das Forum, um sich auszutauschen und persönlich und vor Ort voneinander zu lernen. Jetzt stehen die Termine für das Schuljahr 2025/26 fest:

10. November 2025, Frankfurt a. M.

26. November 2025, Münster

26. Februar 2026, Düsseldorf

12. März 2026, Stuttgart

Mehr Infos und Anmeldung

Giving Tuesday – Vorbereitung läuft an

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Am 2. Dezember 2025 findet der Giving Tuesday statt. Die Stiftung Aktive Bürgerschaft ist Netzwerkpartner und ruft an diesem weltweiten Tag des Gebens zum Mitmachen in Bürgerstiftungen auf. Diese und alle Engagierten können den Tag nutzen, um zum Engagement einzuladen und durch die Verwendung des Hashtags #GivingTuesdayDE als Teil der Bewegung sichtbar zu sein. In zwei kostenlosen Webinaren am 17. und 24. September 2025 informiert der Deutsche Fundraising Verband (DFRV) darüber, wie man sich beteiligen und den Tag für eine einfache Social Media Kampagne nutzen kann.

Giving Tuesday
Webinar DFRV zum Giving Tuesday
Webinar DFRV zur Social-Media-Kampagne

Support vor Ort: Bürgerstiftungsgründung in Isny, Austausch in Greifswald und Schwerin

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In Isny im Allgäu will sich im September 2025 eine neue Bürgerstiftung gründen. Um die Bürgerinnen und Bürger der Stadt zu informieren, veranstalteten die Initiatoren am 18. Juli 2025 einen Informationsabend. Stefan Nährlich von der Aktiven Bürgerschaft reiste zum Impulsvortrag an und erläuterte die Entwicklung der Bürgerstiftungen in Deutschland. An der Gründung der Isnyer Bürgerstiftung wollen sich Bürgerinnen und Bürger, die Stadt sowie die Volksbank Allgäu-Oberschwaben und weitere Unternehmen beteiligen. In der Region gibt es bereits Bürgerstiftungen in Wangen, Leutkirch und Bad Wurzach. Zu dem Infoabend kamen rund 60 interessierte Bürgerinnen und Bürger, wie die Schwäbische am 22. Juli 2025 berichtete.

Zehn Tage zuvor, am 8. und 9. Juli 2025 fuhren Stefan Nährlich, Bernadette Hellmann und Birgit Seefelder nach Greifswald und Schwerin, um sich mit der VR Bank Mecklenburg und der Volksbank Vorpommern über Stiftungsarbeit, Digitalisierung und die Nachfolge in Gremien auszutauschen. Außerdem stellten sie das Schulprogramm sozialgenial der Aktiven Bürgerschaft vor, das es jetzt auch in Mecklenburg-Vorpommern gibt.

Zur Website der neuen Bürgerstiftung
Zum Bericht in der Schwäbischen

Save the Date: Regionalforen für Bürgerstiftungen im Herbst 2025

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„Fit für die Zukunft? Sichtbar sein, Stifter gewinnen, Gremien stärken“: Unter diesem Titel finden im Herbst 2025 die diesjährigen Regionalforen für Bürgerstiftungen der Stiftung Aktive Bürgerschaft statt. Am 22. Oktober ist das Regionalforum in Schwäbisch Hall, am 14. November in Münster und am 21. November in Hamburg. Alle Foren dauern jeweils von 12 bis 17 Uhr. Die Aktive Bürgerschaft wird den Report Bürgerstiftungen 2025 mit den Ergebnissen der großen Bürgerstiftungsbefragung vorstellen und ein Update zu den rechtlichen Rahmenbedingungen für die Stiftungsarbeit geben. Außerdem geht es um das finanzielle Wachstum der Bürgerstiftung, die Positionierung der Bürgerstiftung in der Öffentlichkeit und die Aufstellung der Gremien. Die Partner der Stiftung Aktiven Bürgerschaft bei den Regionalforen 2025 sind die Bürgerstiftungen in Hamburg, Münster und Schwäbisch Hall sowie als Gastgeber die Bausparkasse Schwäbisch Hall, die Hamburger Volksbank und die VR Bank Westfalen-Lippe.

Mehr Informationen und Anmeldung

Aus dem Team: Elternzeit von Jonas Rugenstein

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Ende Juli 2025 hat Jonas Rugenstein, stellvertretender Programmleiter im Programmbereich Bürgerstiftungen, eine zweimonatige Elternzeit begonnen. Eine weitere einjährige Elternzeit schließt sich ab Dezember 2025 an. Ansprechpartner für die Anliegen der Bürgerstiftungen während seiner Abwesenheit sind weiterhin Bernadette Hellmann, Sabine Kotulla und Helke Tzschoppe. Das Team der Stiftung Aktive Bürgerschaft wünscht dem Kollegen alles Gute für die kommende Zeit!

Zur Teamseite der Aktiven Bürgerschaft

Stifterinnen und Stifter in der Antike

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Stiften und Spenden hat eine lange Tradition – sie reicht bis in die Antike. Wohlhabende Menschen stifteten für ihre Heimatstadt, für den Bau von Tempeln, für Straßen, Theater und öffentliche Bäder. Wer diese Spender waren, erzählt Stefan Nährlich von der Aktiven Bürgerschaft in seiner neuen Kolumne „Spendenformate in der Antike“ in Stiftung&Sponsoring. Der Beitrag „Stiften und Spenden lokaler Eliten – wer gab wofür und warum im antiken Thugga?“ ist in Ausgabe 03.25 vom 24. Juni 2025 der Zeitschrift Stiftung&Sponsoring erschienen und bildet den Auftakt der Serie. Fünf weitere Teile werden folgen.

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Kollegialer Fachaustausch: Angebote für Genossenschaftsbanken

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Am 25. Juni 2025 haben sich Genossenschaftsbanken im kollegialen Fachaustausch der Stiftung Aktive Bürgerschaft über Zusammenarbeit in der Bildungs- und Stiftungsarbeit ausgetauscht. Carsten Jäger von der Dortmunder Volksbank, die sich mit einem Förderfonds im Programm sozialgenial der Aktiven Bürgerschaft engagiert, berichtete über die Möglichkeit, junge Menschen zu erreichen und die genossenschaftliche Idee zu kommunizieren. Stephan Moll von der Volksbank Allgäu-Oberschwaben betonte die Gemeinsamkeiten von Bürgerstiftungen und Volksbanken und Raiffeisenbanken im Hinblick auf die gemeinsame Verantwortung für die Region. Die Genossenschaftsbanken seien auch wichtige Partner für die Geldanlage. Armin Schwarz von der Volksbank Augsburg-Ostallgäu verwies auf die Stiftungsfonds-Angebote der Aktiven Bürgerschaft, mit denen Stifter Bleibendes hinterlassen und gesellschaftlich relevante Themen adressieren können. Die Stiftung Aktive Bürgerschaft stellte bei der Online-Veranstaltung vor, wie sie die Volksbanken und Raiffeisenbanken im Engagement vor Ort unterstützen kann.

Aktive Bürgerschaft und Genossenschaftsbanken

Fachbeitrag: KI in der Stiftungsarbeit

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Schulungsvideos erstellen, Fördermöglichkeiten finden, Recherchieren und Dossiers zusammenstellen, Bilder erschaffen: Das alles und mehr kann Künstliche Intelligenz (KI). Stefan Nährlich von der Stiftung Aktive Bürgerschaft hat für die AWV – Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung e. V. zusammengestellt, welche Aufgaben die KI übernehmen kann, die für gemeinnützige Organisationen interessant sind. Sein Beitrag „Künstliche Intelligenz in der Stiftungsarbeit“ zeigt elf Beispiele aus der Praxis für die Verwendung von KI im Stiftungs- und Büroalltag. Er ist am 3. Juni 2025 auf dem Portal der AWV veröffentlicht worden.

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Fachbeitrag: Neue Vorstände für Bürgerstiftungen finden

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Ehrenamtliche Vorstände zu finden, ist für viele gemeinnützige Organisationen eine Herausforderung. Wie Bürgerstiftungen punkten können, indem sie attraktive Rahmenbedingungen schaffen, beschreiben Bernadette Hellmann und Jonas Rugenstein von der Stiftung Aktive Bürgerschaft in der Fachzeitschrift Stiftung & Sponsoring. Sie greifen dabei auf eine empirische Erhebung zurück, in der die Aktive Bürgerschaft Vorstände von allen Bürgerstiftungen befragt hatte. Der Beitrag mit dem Titel „Gremiennachfolge. Wie Bürgerstiftungen ehrenamtliche Vorstände gewinnen und binden“ ist Ende Juni in Heft 03.2025 erschienen.

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sozialgenial hilft-Förderfonds für das Schuljahr 2025/2026

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Auch im Schuljahr 2025/26 unterstützen die Stiftung Aktive Bürgerschaft und verschiedene Förderpartner aus der genossenschaftlichen Finanzgruppe Schulen bei der Umsetzung von sozialgenial-Projekten mit bis zu 500 Euro pro Projekt. Viele Förderpartner engagieren sich so für die Schulen in ihrer Region bereits zum wiederholten Mal. Erstmals dabei ist die BBBank Stiftung. Alle sozialgenial hilft-Förderfonds werden ab Ende Juni 2025 ausgeschrieben. Schulen aus den verschiedenen Regionen sind dann eingeladen, sich mit ihren sozialgenial-Projekten zu bewerben.

Die Aktive Bürgerschaft dankt unter anderem diesen Förderpartnern, die die sozialgenial hilft-Förderfonds ermöglichen:

Dortmunder Volksbank, Region Dortmund

VerbundVolksbank OWL-Stiftung (VerbundVolksbank OWL), Region Ostwestfalen-Lippe

Volksbank Hellweg, Region Hellweg

PSD Bank Rhein-Ruhr, alle Schulen im Geschäftsgebiet der Bank

Werte-Stiftung Münsterland (Volksbank im Münsterland), Münsterland

BBBank Stiftung (BBBank), Regierungsbezirk Karlsruhe und Brandenburg

Infos und Bewerbung
Mehr zu sozialgenial

sozialgenial in Brandenburg mit BBBank Stiftung und Dohle Stiftung

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Schulen und Lehrkräfte aus ganz Brandenburg erhalten zum Schuljahr 2025/2026 durch die Aktive Bürgerschaft besondere Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung von sozialgenial-Projekten. Ermöglicht wird dies durch zwei Stiftungen: Eine Programmförderung der Kurt und Maria Dohle Stiftung ermöglicht der Aktiven Bürgerschaft, ihre Ansprache von Lehrkräften und Multiplikatoren auszubauen und verstärkt vor Ort aktiv zu werden, beispielsweise mit Beratungen, Veranstaltungen und Schulbesuchen. Zudem können sich brandenburgische Schulen auf einen sozialgenial hilft-Förderfonds der BBBank Stiftung bewerben und eine finanzielle Unterstützung von bis zu 500 Euro für ihr sozialgenial-Projekt erhalten. Eine Bewerbung ist ab Ende Juni 2025 möglich.

Weitere Informationen zu sozialgenial
Der sozialgenial-hilft-Förderfonds der BBBank Stiftung
Zur Bewerbung

DZ HYP fördert Bildungsprojekt „Women Boost“

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Die Wahl ist getroffen: Die Fördersumme von 10.000 Euro aus dem Bürgerstiftungsfonds „Bildung ist Vielfalt“ der DZ HYP und der Stiftung Aktive Bürgerschaft geht 2025 an die BürgerStiftung Hamburg für das Projekt „Women Boost“. Das gaben die Beteiligten am 12. Juni 2025 in Hamburg bekannt. „Women Boost“ ist ein Projekt des Vereins LESSAN e.V. und wird von der Bürgerstiftung seit 2020 begleitet. Es will geflüchteten Frauen insbesondere mit afrikanischen Wurzeln Zugang zu Bildung und Orientierungsangeboten verschaffen, sodass sie sich persönlich und beruflich entfalten können. Das Projekt hat ein durchdachtes Konzept: Extra geschulte Lotsinnen, die in der Regel aus dem Heimatland der Geflüchteten stammen, geben ihr Wissen weiter und lernen dabei selbst dazu, wie sie andere unterstützen können.

Den Bürgerstiftungsfonds „Bildung ist Vielfalt“ hat die DZ HYP 2024 gemeinsam mit der Stiftung Aktive Bürgerschaft ins Leben gerufen, um gezielt in Bildungsprojekte von Bürgerstiftungen zu investieren. „Women Boost“ ist die zweite Förderung. Die Förderung in der ersten Runde ging an die Stiftung Bürger für Münster für ihren Kinderbeirat (bürgerAktiv berichtete).

Presseinfo der DZ HYP
Women Boost

Neu im Team der Aktiven Bürgerschaft

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Seit Mai 2025 verstärkt Helke Tzschoppe als Programm-Assistentin den Programm-Bereich Bürgerstiftungen der Stiftung Aktive Bürgerschaft. Sie ist zertifizierte Stiftungsmanagerin (DSA). Helke Tzschoppe arbeitete bei verschiedenen Bildungsträgern und war in den vergangenen fünf Jahren bei der Deutschen Stiftungsakademie für die Organisation von Weiterbildungen für Stiftungen und andere gemeinnützige Organisationen zuständig.  

Team der Aktiven Bürgerschaft  

Fachbeitrag: Künstliche Intelligenz im Stiftungsalltag

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Stiftungen und Vereine können mit Künstlicher Intelligenz (KI) ihre innerbetrieblichen Abläufe optimieren. In der Zeitschrift für Stiftungs- und Vereinswesen (ZStV) berichtet Stefan Nährlich über die Erfahrungen mit KI in der Stiftungsarbeit der Aktiven Bürgerschaft und gibt einen Überblick über Tools und Anwendungsmöglichkeiten. Er weist außerdem darauf hin, dass die KI auch im ideellen Bereich eine Rolle spielt: „Der reflektierte Umgang mit Künstlicher Intelligenz bei Kindern und Jugendlichen, die Verhinderung der missbräuchlichen Verwendung der KI beispielsweise zur Destabilisierung von Demokratien, der hohe Energieverbrauch beim Einsatz von KI oder die zunehmende Verwendung von Künstlicher Intelligenz in Kriegswaffen sind große gesellschaftliche Herausforderungen. Wer Gesellschaft mitgestalten will, findet hier ein weites neues Betätigungsfeld“, schreibt er in seinem Beitrag „Künstliche Intelligenz im Stiftungsalltag – Anwendungsbeispiele und Erfahrungen“, der in Heft 3/2025 vom 1. Mai 2025 erschienen ist.  

Fachbeitrag herunterladen 

Stiftungstag: Bürgerstiftungen als Gestalter

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Am 21. und 22. Mai 2025 fand unter dem Motto „Mutig machen. Wie Stiftungen das Miteinander stärken“ der Deutsche Stiftungstag in Wiesbaden statt. Beim Empfang der DZ PRIVATBANK am Vorabend hob der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Aktive Bürgerschaft, Dr. Peter Hanker, die Gestaltungskraft der Bürgerstiftungen hervor. Sie ermutigten Menschen, selbst aktiv zu werden, und ermöglichten ihnen, auch mit kleinen Vermögen etwas Bleibendes aufzubauen. Die Aktive Bürgerschaft nutzte das Branchentreffen der Stiftungen, um Kolleginnen und Kollegen aus anderen Stiftungen, Bürgerstiftungen, Ministerien und der Genossenschaftlichen Finanzgruppe Volksbanken Raiffeisenbanken zu treffen. In der Eröffnungsrede des Stiftungstags hob Ex-Bundespräsident Joachim Gauck die Rolle von Bürgerstiftungen hervor: „Es gibt zahlreiche Belege dafür, dass zum Beispiel Bürgerstiftungen oft mit kleinen Mitteln große Wirkung entfalten“, sagte er mit Bezug auf die ostdeutschen Bundesländer. „Lokale Projekte können Gemeinschaften auch unter schwierigen Bedingungen stärken.  Dort, wo staatliche Infrastruktur schwindet, wo Wege weit und Ressourcen knapp sind, können trotzdem Orte des Zusammenhalts entstehen.“ 

Zum Deutschen Stiftungstag
Zur Rede von Joachim Gauck

w!r-Stiftungsfonds fördert sozialen Zusammenhalt 

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Neun Bürgerstiftungen aus Berlin und Brandenburg erhalten in diesem Jahr eine Förderung von insgesamt 18.000 Euro durch den w!r-Stiftungsfonds der Berliner Volksbank. Je 2000 Euro gehen an Projekte, die Ausgrenzung und Vereinsamung entgegenwirken, Teilhabe stärken und demokratische Werte im Alltag erlebbar machen sollen. Die Projekte werden bis zum 15. Oktober 2025 realisiert. Sie reichen von Medienbildung zur Sensibilisierung für Fake News über generationenverbindende Musikprojekte bis hin zu Film- und Theaterproduktionen. Die ausgewählten Projekte sind angesiedelt bei den Bürgerstiftungen Barnim Uckermark, Berlin, Königs Wusterhausen, Kulturerbe Himmelpfort, Lichtenberg, Neukölln, Oranienburg, Schöneiche und Treptow-Köpenick. Der Stiftungsfonds wurde 2021 von der Berliner Volksbank ins Leben gerufen und wird von der Stiftung Aktive Bürgerschaft verwaltet. Bei der Auswahl der Projekte arbeitet die Berliner Volksbank eng mit der Stiftung Aktive Bürgerschaft zusammen. 

Mehr zu den Projekten
Mehr zum w!r-Stiftungsfonds
ehr zum w!r-Stiftungsfonds

Service-Learning Monitor: Wie setzen Mitgliedsschulen sozialgenial um?

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Mehr als 1000 Schulen sind Mitglied im Programm sozialgenial, 160.000 Schülerinnen und Schüler haben sich bislang in den Service-Learning-Projekten engagiert. Wie die Schulen sozialgenial in der Praxis umsetzen, an welche Unterrichtsfächer sie die Projekte anbinden und welche Kompetenzen die Schülerinnen und Schüler erwerben: Dies und mehr fragt die Aktive Bürgerschaft alle zwei Jahre für den Service-Learning-Monitor sozialgenial ab. Im Mai 2025 ist die aktuelle Erhebung 2025 gestartet. In den Folgemonaten werden die Daten ausgewertet. Die Ergebnisse helfen, das Programm fortlaufend weiterzuentwickeln und die Unterstützung der Stiftung Aktive Bürgerschaft für die Schulen bei der Umsetzung des Programms zu optimieren. Seit dem Schuljahr 2024/25 wird sozialgenial bundesweit angeboten.  

ZU SOZIALGENIAL-PRAXISBEISPIELEN UND ZAHLEN AUS DEM SERVICE-LEARNING-MONITOR sozialgenial 2023