Support vor Ort: Bürgerstiftungsgründung in Isny, Austausch in Greifswald und Schwerin

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In Isny im Allgäu will sich im September 2025 eine neue Bürgerstiftung gründen. Um die Bürgerinnen und Bürger der Stadt zu informieren, veranstalteten die Initiatoren am 18. Juli 2025 einen Informationsabend. Stefan Nährlich von der Aktiven Bürgerschaft reiste zum Impulsvortrag an und erläuterte die Entwicklung der Bürgerstiftungen in Deutschland. An der Gründung der Isnyer Bürgerstiftung wollen sich Bürgerinnen und Bürger, die Stadt sowie die Volksbank Allgäu-Oberschwaben und weitere Unternehmen beteiligen. In der Region gibt es bereits Bürgerstiftungen in Wangen, Leutkirch und Bad Wurzach. Zu dem Infoabend kamen rund 60 interessierte Bürgerinnen und Bürger, wie die Schwäbische am 22. Juli 2025 berichtete.

Zehn Tage zuvor, am 8. und 9. Juli 2025 fuhren Stefan Nährlich, Bernadette Hellmann und Birgit Seefelder nach Greifswald und Schwerin, um sich mit der VR Bank Mecklenburg und der Volksbank Vorpommern über Stiftungsarbeit, Digitalisierung und die Nachfolge in Gremien auszutauschen. Außerdem stellten sie das Schulprogramm sozialgenial der Aktiven Bürgerschaft vor, das es jetzt auch in Mecklenburg-Vorpommern gibt.

Zur Website der neuen Bürgerstiftung
Zum Bericht in der Schwäbischen

Save the Date: Regionalforen für Bürgerstiftungen im Herbst 2025

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„Fit für die Zukunft? Sichtbar sein, Stifter gewinnen, Gremien stärken“: Unter diesem Titel finden im Herbst 2025 die diesjährigen Regionalforen für Bürgerstiftungen der Stiftung Aktive Bürgerschaft statt. Am 22. Oktober ist das Regionalforum in Schwäbisch Hall, am 14. November in Münster und am 21. November in Hamburg. Alle Foren dauern jeweils von 12 bis 17 Uhr. Die Aktive Bürgerschaft wird den Report Bürgerstiftungen 2025 mit den Ergebnissen der großen Bürgerstiftungsbefragung vorstellen und ein Update zu den rechtlichen Rahmenbedingungen für die Stiftungsarbeit geben. Außerdem geht es um das finanzielle Wachstum der Bürgerstiftung, die Positionierung der Bürgerstiftung in der Öffentlichkeit und die Aufstellung der Gremien. Die Partner der Stiftung Aktiven Bürgerschaft bei den Regionalforen 2025 sind die Bürgerstiftungen in Hamburg, Münster und Schwäbisch Hall sowie als Gastgeber die Bausparkasse Schwäbisch Hall, die Hamburger Volksbank und die VR Bank Westfalen-Lippe.

Mehr Informationen und Anmeldung

Aus dem Team: Elternzeit von Jonas Rugenstein

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Ende Juli 2025 hat Jonas Rugenstein, stellvertretender Programmleiter im Programmbereich Bürgerstiftungen, eine zweimonatige Elternzeit begonnen. Eine weitere einjährige Elternzeit schließt sich ab Dezember 2025 an. Ansprechpartner für die Anliegen der Bürgerstiftungen während seiner Abwesenheit sind weiterhin Bernadette Hellmann, Sabine Kotulla und Helke Tzschoppe. Das Team der Stiftung Aktive Bürgerschaft wünscht dem Kollegen alles Gute für die kommende Zeit!

Zur Teamseite der Aktiven Bürgerschaft

Stifterinnen und Stifter in der Antike

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Stiften und Spenden hat eine lange Tradition – sie reicht bis in die Antike. Wohlhabende Menschen stifteten für ihre Heimatstadt, für den Bau von Tempeln, für Straßen, Theater und öffentliche Bäder. Wer diese Spender waren, erzählt Stefan Nährlich von der Aktiven Bürgerschaft in seiner neuen Kolumne „Spendenformate in der Antike“ in Stiftung&Sponsoring. Der Beitrag „Stiften und Spenden lokaler Eliten – wer gab wofür und warum im antiken Thugga?“ ist in Ausgabe 03.25 vom 24. Juni 2025 der Zeitschrift Stiftung&Sponsoring erschienen und bildet den Auftakt der Serie. Fünf weitere Teile werden folgen.

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Kollegialer Fachaustausch: Angebote für Genossenschaftsbanken

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Am 25. Juni 2025 haben sich Genossenschaftsbanken im kollegialen Fachaustausch der Stiftung Aktive Bürgerschaft über Zusammenarbeit in der Bildungs- und Stiftungsarbeit ausgetauscht. Carsten Jäger von der Dortmunder Volksbank, die sich mit einem Förderfonds im Programm sozialgenial der Aktiven Bürgerschaft engagiert, berichtete über die Möglichkeit, junge Menschen zu erreichen und die genossenschaftliche Idee zu kommunizieren. Stephan Moll von der Volksbank Allgäu-Oberschwaben betonte die Gemeinsamkeiten von Bürgerstiftungen und Volksbanken und Raiffeisenbanken im Hinblick auf die gemeinsame Verantwortung für die Region. Die Genossenschaftsbanken seien auch wichtige Partner für die Geldanlage. Armin Schwarz von der Volksbank Augsburg-Ostallgäu verwies auf die Stiftungsfonds-Angebote der Aktiven Bürgerschaft, mit denen Stifter Bleibendes hinterlassen und gesellschaftlich relevante Themen adressieren können. Die Stiftung Aktive Bürgerschaft stellte bei der Online-Veranstaltung vor, wie sie die Volksbanken und Raiffeisenbanken im Engagement vor Ort unterstützen kann.

Aktive Bürgerschaft und Genossenschaftsbanken

Fachbeitrag: KI in der Stiftungsarbeit

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Schulungsvideos erstellen, Fördermöglichkeiten finden, Recherchieren und Dossiers zusammenstellen, Bilder erschaffen: Das alles und mehr kann Künstliche Intelligenz (KI). Stefan Nährlich von der Stiftung Aktive Bürgerschaft hat für die AWV – Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung e. V. zusammengestellt, welche Aufgaben die KI übernehmen kann, die für gemeinnützige Organisationen interessant sind. Sein Beitrag „Künstliche Intelligenz in der Stiftungsarbeit“ zeigt elf Beispiele aus der Praxis für die Verwendung von KI im Stiftungs- und Büroalltag. Er ist am 3. Juni 2025 auf dem Portal der AWV veröffentlicht worden.

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Fachbeitrag: Neue Vorstände für Bürgerstiftungen finden

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Ehrenamtliche Vorstände zu finden, ist für viele gemeinnützige Organisationen eine Herausforderung. Wie Bürgerstiftungen punkten können, indem sie attraktive Rahmenbedingungen schaffen, beschreiben Bernadette Hellmann und Jonas Rugenstein von der Stiftung Aktive Bürgerschaft in der Fachzeitschrift Stiftung & Sponsoring. Sie greifen dabei auf eine empirische Erhebung zurück, in der die Aktive Bürgerschaft Vorstände von allen Bürgerstiftungen befragt hatte. Der Beitrag mit dem Titel „Gremiennachfolge. Wie Bürgerstiftungen ehrenamtliche Vorstände gewinnen und binden“ ist Ende Juni in Heft 03.2025 erschienen.

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sozialgenial hilft-Förderfonds für das Schuljahr 2025/2026

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Auch im Schuljahr 2025/26 unterstützen die Stiftung Aktive Bürgerschaft und verschiedene Förderpartner aus der genossenschaftlichen Finanzgruppe Schulen bei der Umsetzung von sozialgenial-Projekten mit bis zu 500 Euro pro Projekt. Viele Förderpartner engagieren sich so für die Schulen in ihrer Region bereits zum wiederholten Mal. Erstmals dabei ist die BBBank Stiftung. Alle sozialgenial hilft-Förderfonds werden ab Ende Juni 2025 ausgeschrieben. Schulen aus den verschiedenen Regionen sind dann eingeladen, sich mit ihren sozialgenial-Projekten zu bewerben.

Die Aktive Bürgerschaft dankt unter anderem diesen Förderpartnern, die die sozialgenial hilft-Förderfonds ermöglichen:

  • Dortmunder Volksbank, Region Dortmund
  • VerbundVolksbank OWL-Stiftung (VerbundVolksbank OWL), Region Ostwestfalen-Lippe
  • Volksbank Hellweg, Region Hellweg
  • PSD Bank Rhein-Ruhr, alle Schulen im Geschäftsgebiet der Bank
  • Werte-Stiftung Münsterland (Volksbank im Münsterland), Münsterland
  • BBBank Stiftung (BBBank), Regierungsbezirk Karlsruhe und Brandenburg

Infos und Bewerbung
Mehr zu sozialgenial

sozialgenial in Brandenburg mit BBBank Stiftung und Dohle Stiftung

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Schulen und Lehrkräfte aus ganz Brandenburg erhalten zum Schuljahr 2025/2026 durch die Aktive Bürgerschaft besondere Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung von sozialgenial-Projekten. Ermöglicht wird dies durch zwei Stiftungen: Eine Programmförderung der Kurt und Maria Dohle Stiftung ermöglicht der Aktiven Bürgerschaft, ihre Ansprache von Lehrkräften und Multiplikatoren auszubauen und verstärkt vor Ort aktiv zu werden, beispielsweise mit Beratungen, Veranstaltungen und Schulbesuchen. Zudem können sich brandenburgische Schulen auf einen sozialgenial hilft-Förderfonds der BBBank Stiftung bewerben und eine finanzielle Unterstützung von bis zu 500 Euro für ihr sozialgenial-Projekt erhalten. Eine Bewerbung ist ab Ende Juni 2025 möglich.

Weitere Informationen zu sozialgenial
Der sozialgenial-hilft-Förderfonds der BBBank Stiftung
Zur Bewerbung

DZ HYP fördert Bildungsprojekt „Women Boost“

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Die Wahl ist getroffen: Die Fördersumme von 10.000 Euro aus dem Bürgerstiftungsfonds „Bildung ist Vielfalt“ der DZ HYP und der Stiftung Aktive Bürgerschaft geht 2025 an die BürgerStiftung Hamburg für das Projekt „Women Boost“. Das gaben die Beteiligten am 12. Juni 2025 in Hamburg bekannt. „Women Boost“ ist ein Projekt des Vereins LESSAN e.V. und wird von der Bürgerstiftung seit 2020 begleitet. Es will geflüchteten Frauen insbesondere mit afrikanischen Wurzeln Zugang zu Bildung und Orientierungsangeboten verschaffen, sodass sie sich persönlich und beruflich entfalten können. Das Projekt hat ein durchdachtes Konzept: Extra geschulte Lotsinnen, die in der Regel aus dem Heimatland der Geflüchteten stammen, geben ihr Wissen weiter und lernen dabei selbst dazu, wie sie andere unterstützen können.

Den Bürgerstiftungsfonds „Bildung ist Vielfalt“ hat die DZ HYP 2024 gemeinsam mit der Stiftung Aktive Bürgerschaft ins Leben gerufen, um gezielt in Bildungsprojekte von Bürgerstiftungen zu investieren. „Women Boost“ ist die zweite Förderung. Die Förderung in der ersten Runde ging an die Stiftung Bürger für Münster für ihren Kinderbeirat (bürgerAktiv berichtete).

Presseinfo der DZ HYP
Women Boost

Neu im Team der Aktiven Bürgerschaft

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Seit Mai 2025 verstärkt Helke Tzschoppe als Programm-Assistentin den Programm-Bereich Bürgerstiftungen der Stiftung Aktive Bürgerschaft. Sie ist zertifizierte Stiftungsmanagerin (DSA). Helke Tzschoppe arbeitete bei verschiedenen Bildungsträgern und war in den vergangenen fünf Jahren bei der Deutschen Stiftungsakademie für die Organisation von Weiterbildungen für Stiftungen und andere gemeinnützige Organisationen zuständig.  

Team der Aktiven Bürgerschaft  

Fachbeitrag: Künstliche Intelligenz im Stiftungsalltag

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Stiftungen und Vereine können mit Künstlicher Intelligenz (KI) ihre innerbetrieblichen Abläufe optimieren. In der Zeitschrift für Stiftungs- und Vereinswesen (ZStV) berichtet Stefan Nährlich über die Erfahrungen mit KI in der Stiftungsarbeit der Aktiven Bürgerschaft und gibt einen Überblick über Tools und Anwendungsmöglichkeiten. Er weist außerdem darauf hin, dass die KI auch im ideellen Bereich eine Rolle spielt: „Der reflektierte Umgang mit Künstlicher Intelligenz bei Kindern und Jugendlichen, die Verhinderung der missbräuchlichen Verwendung der KI beispielsweise zur Destabilisierung von Demokratien, der hohe Energieverbrauch beim Einsatz von KI oder die zunehmende Verwendung von Künstlicher Intelligenz in Kriegswaffen sind große gesellschaftliche Herausforderungen. Wer Gesellschaft mitgestalten will, findet hier ein weites neues Betätigungsfeld“, schreibt er in seinem Beitrag „Künstliche Intelligenz im Stiftungsalltag – Anwendungsbeispiele und Erfahrungen“, der in Heft 3/2025 vom 1. Mai 2025 erschienen ist.  

Fachbeitrag herunterladen 

Stiftungstag: Bürgerstiftungen als Gestalter

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Am 21. und 22. Mai 2025 fand unter dem Motto „Mutig machen. Wie Stiftungen das Miteinander stärken“ der Deutsche Stiftungstag in Wiesbaden statt. Beim Empfang der DZ PRIVATBANK am Vorabend hob der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Aktive Bürgerschaft, Dr. Peter Hanker, die Gestaltungskraft der Bürgerstiftungen hervor. Sie ermutigten Menschen, selbst aktiv zu werden, und ermöglichten ihnen, auch mit kleinen Vermögen etwas Bleibendes aufzubauen. Die Aktive Bürgerschaft nutzte das Branchentreffen der Stiftungen, um Kolleginnen und Kollegen aus anderen Stiftungen, Bürgerstiftungen, Ministerien und der Genossenschaftlichen Finanzgruppe Volksbanken Raiffeisenbanken zu treffen. In der Eröffnungsrede des Stiftungstags hob Ex-Bundespräsident Joachim Gauck die Rolle von Bürgerstiftungen hervor: „Es gibt zahlreiche Belege dafür, dass zum Beispiel Bürgerstiftungen oft mit kleinen Mitteln große Wirkung entfalten“, sagte er mit Bezug auf die ostdeutschen Bundesländer. „Lokale Projekte können Gemeinschaften auch unter schwierigen Bedingungen stärken.  Dort, wo staatliche Infrastruktur schwindet, wo Wege weit und Ressourcen knapp sind, können trotzdem Orte des Zusammenhalts entstehen.“ 

Zum Deutschen Stiftungstag
Zur Rede von Joachim Gauck

w!r-Stiftungsfonds fördert sozialen Zusammenhalt 

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Neun Bürgerstiftungen aus Berlin und Brandenburg erhalten in diesem Jahr eine Förderung von insgesamt 18.000 Euro durch den w!r-Stiftungsfonds der Berliner Volksbank. Je 2000 Euro gehen an Projekte, die Ausgrenzung und Vereinsamung entgegenwirken, Teilhabe stärken und demokratische Werte im Alltag erlebbar machen sollen. Die Projekte werden bis zum 15. Oktober 2025 realisiert. Sie reichen von Medienbildung zur Sensibilisierung für Fake News über generationenverbindende Musikprojekte bis hin zu Film- und Theaterproduktionen. Die ausgewählten Projekte sind angesiedelt bei den Bürgerstiftungen Barnim Uckermark, Berlin, Königs Wusterhausen, Kulturerbe Himmelpfort, Lichtenberg, Neukölln, Oranienburg, Schöneiche und Treptow-Köpenick. Der Stiftungsfonds wurde 2021 von der Berliner Volksbank ins Leben gerufen und wird von der Stiftung Aktive Bürgerschaft verwaltet. Bei der Auswahl der Projekte arbeitet die Berliner Volksbank eng mit der Stiftung Aktive Bürgerschaft zusammen. 

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Service-Learning Monitor: Wie setzen Mitgliedsschulen sozialgenial um?

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Mehr als 1000 Schulen sind Mitglied im Programm sozialgenial, 160.000 Schülerinnen und Schüler haben sich bislang in den Service-Learning-Projekten engagiert. Wie die Schulen sozialgenial in der Praxis umsetzen, an welche Unterrichtsfächer sie die Projekte anbinden und welche Kompetenzen die Schülerinnen und Schüler erwerben: Dies und mehr fragt die Aktive Bürgerschaft alle zwei Jahre für den Service-Learning-Monitor sozialgenial ab. Im Mai 2025 ist die aktuelle Erhebung 2025 gestartet. In den Folgemonaten werden die Daten ausgewertet. Die Ergebnisse helfen, das Programm fortlaufend weiterzuentwickeln und die Unterstützung der Stiftung Aktive Bürgerschaft für die Schulen bei der Umsetzung des Programms zu optimieren. Seit dem Schuljahr 2024/25 wird sozialgenial bundesweit angeboten.  

ZU SOZIALGENIAL-PRAXISBEISPIELEN UND ZAHLEN AUS DEM SERVICE-LEARNING-MONITOR sozialgenial 2023 

sozialgenial beim Transform D Summit

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Mit engagierten Schülerinnen und Schülern aus Dortmund und ihrer Lehrerin hat sich die Stiftung Aktive Bürgerschaft am 29. März 2025 am Transform D Summit der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) in Berlin beteiligt. Die jungen Leute vom Anna-Zillken-Berufskolleg bekamen hier die Gelegenheit, einem größeren Publikum zu erklären, wie und wofür sie sich in ihren sozialgenial-Projekten engagieren. In einer Talkrunde mit der stellvertretenden Schulleiterin Denise Rühl sowie Caroline Deilmann und Birgit Seefelder von der Aktiven Bürgerschaft berichteten sie von ihrem Engagement für Kinder – sie veranstalteten regelmäßige gemeinsame Nachmittage in einer Wohneinrichtung für Kinder und organisierten ein Tischtennisturnier im Jugendzentrum – und erzählten von Mitschülern, die in ihren Projekten Senioren im Alltag helfen und die Obdachlosenhilfe in Dortmund unterstützen. Sie erklärten dem Publikum, was sie durch ihr Engagement fürs Leben gelernt haben und sagten, dass sie sich auch künftig ehrenamtlich engagieren möchten.

Anna-Zillken-Berufskolleg auf Instagram
Transform D Summit
sozialgenial

Report Bürgerstiftungen: Neue Erhebung gestartet

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Die größte Erhebung zu den Bürgerstiftungen in Deutschland geht in die nächste Runde: Im April 2025 ist die Befragung für den „Report Bürgerstiftungen“ gestartet. Alle zwei Jahre erhebt die Stiftung Aktive Bürgerschaft die zentralen Kennzahlen der über 420 Bürgerstiftungen in Deutschland. Bis Juli 2025 sind die Bürgerstiftungen aufgerufen mitzuwirken. Der Report mit den Zahlen wird im Herbst veröffentlicht und auch in den Bürgerstiftungsfinder eingespeist. Die Erhebung ist eine wichtige Informationsquelle für Spenderinnen und Spender, Stifter und Fachleute aus Wissenschaft, Politik und der Zivilgesellschaft und dient auch der Aktiven Bürgerschaft als Grundlage für ihre Beratung.

Zum Report Bürgerstiftungen

Veränderungen im Stiftungsrat der Aktiven Bürgerschaft

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Der Stiftungsrat der Stiftung Aktive Bürgerschaft hat zwei neue Mitglieder. Am 7. April 2025 ist Nella Zimmer neu hinzugekommen. Sie ist Schulleiterin an der Carl-Engler-Schule Karlsruhe. Außerdem neu hinzugekommen ist der Vorstandsvorsitzende des Genossenschaftsverbands Bayern e.V., Stefan Müller. Er folgt auf Dr. Alexander Leißl, Vorstandsmitglied des Genossenschaftsverbandes Bayern e.V., der am 27. März 2025 aus dem Stiftungsrat ausgeschieden ist.

Mehr Information

Bürgerstiftungen aus Berlin und Umgebung im Dialog bei der Berliner Stiftungswoche

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Im Rahmen der Berliner Stiftungswoche, die vom 1. bis 11. April 2025 unter der Überschrift „… und Recht und Freiheit“ stattfand, lud die Stiftung Aktive Bürgerschaft die neun Bürgerstiftungen aus Berlin und Umgebung zu einer Gesprächsrunde ein. Das Treffen fand am 2. April bei der Bürgerstiftung Berlin statt. Im Mittelpunkt des Austauschs standen aktuelle Themen wie Gremiennachfolge, Stiftungsfonds, die Gewinnung von Kooperationspartnern sowie die Stärkung demokratischer Grundwerte. Die Stiftung Aktive Bürgerschaft und die Berliner Volksbank stellten außerdem die diesjährige Ausschreibung des w!r-Stiftungsfonds vor, bei der sich die neun Bürgerstiftungen aus Berlin und Umgebung um eine Förderung für Vorhaben zum Thema „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“ bewerben können. 

Zu den Austauschangeboten der Aktiven Bürgerschaft
Förderpartner werden
Zur Berliner Stiftungswoche

Der Bürgerstiftungsfinder ist Vorreiter für Transparenz

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Erst seit 2024 müssen Zuwendungsempfänger wie Stiftungen Mindestanforderungen zur Transparenz erfüllen. Die Bürgerstiftungen tun das schon längst, erläutern Bernadette Hellmann und Jonas Rugenstein von der Stiftung Aktive Bürgerschaft in der Fachzeitschrift Stiftung & Sponsoring (S&S). Denn sie stellen schon seit 2006 ihre Finanzdaten dem Report Bürgerstiftungen zur Verfügung und veröffentlichen sie im Bürgerstiftungsfinder der Stiftung Aktive Bürgerschaft. Diese Transparenz ist ein wesentlicher Zweck des Bürgerstiftungsfinders. Er ist das umfassendste Online-Verzeichnis der Bürgerstiftungen in Deutschland und ermöglicht allen Interessierten, mit wenigen Klicks zur Bürgerstiftung in ihrer Region zu finden. Der Beitrag mit Hintergrundinformationen zu den Daten, Aufnahmekriterien und Zielen des Bürgerstiftungsfinders ist unter dem Titel „Vorreiter für Transparenz!“ in Ausgabe 02.25 von Stiftung & Sponsoring erschienen.  

Zum Beitrag
Zu Stiftung & Sponsoring
Zum Bürgerstiftungsfinder

Info-Veranstaltungen: sozialgenial kurz & kompakt

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Gut besucht sind derzeit die Info-Veranstaltungen „sozialgenial kurz & knapp vorgestellt“ der Stiftung Aktive Bürgerschaft. Das neue Onlineformat ermöglicht, das Service-Learning-Programm sozialgenial unverbindlich kennenzulernen und mehr über das Bildungskonzept Service Learning zu erfahren. Denn seit diesem Schuljahr 2024/25 können bundesweit alle Schulen der Sekundarstufen I und II bei sozialgenial mitmachen.

Die Veranstaltungen finden jeden Monat statt und richten sich an Schulen, die Service Learning mit sozialgenial umsetzen wollen, sowie an Stiftungen, Verbände, Kommunen und Unternehmen, die sich als Förderpartner mit sozialgenial für Bildung und Demokratie engagieren möchten.

Zu den Terminen
Mitmachen bei sozialgenial
sozialgenial-Förderer werden

Richtig feiern: Fachaustausch zu Jubiläen für Bürgerstiftungen

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124 Bürgerstiftungen feiern 2025 und 2026 ihr 10-, 20- oder 25-jähriges Jubiläum. Eine gute Gelegenheit, um in der Öffentlichkeit und unter potentiellen Stifterinnen und Stiftern auf die Bürgerstiftung aufmerksam zu machen. Beim Fachaustausch der Aktiven Bürgerschaft zur Gestaltung von Jubiläen am 26. März 2025 berichtete die Bürgerstiftung Wasserburg von den Veranstaltungen, die sie in ihrem Jubiläumsjahr auf die Beine gestellt hat. Der Erfolg: Eine Zustiftung von 6000 Euro, Spenden von 2800 Euro und den Dorfpreis der Gemeinde Wasserburg, die 4000 Einwohner hat. Die 45 Teilnehmenden des Fachaustauschs trugen weitere Ideen zusammen und die Aktive Bürgerschaft ergänzte mit Hinweisen zur Logo-Gestaltung und Kommunikation auf Social Media.

Vor Ort beim Jubiläum der Bürgerstiftung Winnenden war am 28. März 2025 Stefan Nährlich, Geschäftsführer und Mitglied des Vorstands der Stiftung Aktive Bürgerschaft, die die Gründung der Bürgerstiftung vor 20 Jahren begleitet hat. Diese feierte zusammen mit Spendern, Stiftern und Weggefährten und konnte dabei ebenfalls eine Zustiftung – die zweite – bekannt geben. Stefan Nährlich hob in seinem Impulsvortrag die Rolle der Bürgerstiftungen als Mitmach-Stiftungen hervor: „Bürgerstiftungen helfen Menschen und Unternehmen, ihre stifterischen Anliegen unbürokratisch und wirkungsvoll umzusetzen.“

Fachaustauschtermine der Aktiven Bürgerschaft
Bürgerstiftung Winnenden

Ukraine: „Besonders nachhaltige Hilfe“

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Besuch aus der Ukraine: Wie sich nach dem Stopp der US-amerikanischen Entwicklungshilfe USAID die Situation in der ukrainischen Zivilgesellschaft zuspitzt, berichteten persönlich Geschäftsführer Volodymyr Sheyhus und Programmleiterin Olga Nikolska von der ukrainischen Hilfsorganisation ISAR Ednannia. Sie statteten am 11. März 2025 der Stiftung Aktive Bürgerschaft in Berlin einen Besuch ab, dem auch Ansgar Gessner, geschäftsführender Vorstand der Maecenata Stiftung, beiwohnte. Maecenata transferiert die Spenden aus dem Ednannia-Hilfsfonds der Stiftung Aktive Bürgerschaft in die Ukraine. Sie werden dort von Ednannia an die ukrainischen Bürgerstiftungen weitergegeben.

Sheyhus bezeichnete diese Hilfe als besonders nachhaltig: „Lokale zivilgesellschaftliche Organisationen sind mit den Menschen vor Ort verbunden. Deshalb können sie immer arbeiten, auch wenn die Rahmenbedingungen schwierig sind. Die Unterstützung aus dem Ednannia-Hilfsfonds wirkt besonders nachhaltig, weil die Geber den Bürgerstiftungen viel Freiheit lassen, die Mittel an der richtigen Stelle einzusetzen.“

Seit Kriegsbeginn 2022 haben Privatpersonen, Unternehmen und Stiftungen rund 284.000 Euro an den Ednannia-Hilfsfonds gespendet. Wie die Mittel eingesetzt wurden, ist im Impact Report „People to People“ nachzulesen (bürgerAktiv berichtete). Drei ukrainischen Bürgerstiftungen ermöglichte die BBBank Stiftung, in fünf Kliniken Spiel- und Familienräume einzurichten, die die Bedingungen für die Genesung kranker Kinder nachhaltig verbessern. Sie kommen jährlich mehr als 11.000 Kindern zugute. Von einem kleinen Mädchen berichtete Olga Nikolska: „Sie ist längst entlassen, liegt ihren Eltern aber in den Ohren, dass sie wieder das Krankenhaus besuchen möchte – weil sie eine so gute Zeit in diesem Spielzimmer hatte.“

ZUM EDNANNIA-HILFSFONDS
Zum Impact Report „People to People“
Zu den Projekten aus den Mitteln der BBBank Stiftung
Statement von Volodymyr Sheyhus

Teamgeist trifft Engagement: Aktive Bürgerschaft im Einsatz bei der Berliner Tafel

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Mit offenen Armen hat am 4. Februar 2025 die Berliner Tafel das Team der Stiftung Aktive Bürgerschaft empfangen, das sich an diesem Tag mit einem freiwilligen Einsatz in der Lebensmittelsortierung der Tafel auf dem Berliner Großmarkt engagierte. Während die Tafel-Mitarbeitenden sich über die helfenden Hände freuten, nutzte die Aktive Bürgerschaft den Einsatz, um Einblicke in die Arbeit der Tafel und ihre Wirkung zu erhalten. Den Austausch über das Engagement und die Herausforderung, zu helfen, ohne Ausfallbürge für staatliche Aufgaben zu werden, wird die Aktive Bürgerschaft mit der Tafel fortsetzen. Die Berliner Tafel rettet Lebensmittel und gibt sie an bedürftige Menschen weiter. Dabei bietet sie vielfältige Möglichkeiten für Freiwillige, sich zu engagieren, vom Corporate Volunteering über Freiwilligendienst-Plätze bis zu individuellen Einsätzen.  

Zur Berliner Tafel  

Best-Practice-Bericht zu sozialgenial in „Stiftung & Sponsoring“

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Seit dem laufenden Schuljahr 2024/25 bietet die Stiftung Aktive Bürgerschaft das Service-Learning-Programm sozialgenial bundesweit an. Aus diesem Anlass hat Programm-Leiterin Caroline Deilmann die Skalierungsstrategie und eine ausführliche Bestandsaufnahme mit Best-Practice-Beispielen für die Fachzeitschrift „Stiftung & Sponsoring“ zusammengestellt. Sie erläutert die Entwicklung des Programms sozialgenial, das Bildungskonzept Service Learning, ordnet sozialgenial in die Handlungsfelder bürgerschaftlichen Engagements ein und zeigt anhand konkreter Projekte, wie es funktioniert und welchen Kompetenzerwerb das Engagement, das es ermöglicht, bei den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern bewirkt. Der Bericht „Was kannst du gut, was anderen nützt? Best-Practice Bericht zur bundesweiten Skalierung des Service-Learning-Programms sozialgenial“ ist in den „Roten Seiten“ von Stiftung & Sponsoring 01.25 erschienen.  

Zum Best-Practice-Bericht
Zur Zeitschrift (+)
Sozialgenial  

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