Spielen statt Scrollen

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Bewegung und kreativer Spaß statt Handybildschirm: Ende Januar organisierten Schülerinnen und Schüler zusammen mit Lehrkräften den ersten Kindertag am Hannah-Arendt-Gymnasium in Krefeld.   

Unter dem Motto „Heute hat das Smartphone Urlaub – Wir verbringen unsere Zeit spielend miteinander“ wollten sie einen Gegenpol zur digitalen Welt setzen, in der viele Schüler zu viel Zeit auf passiv-konsumierende Weise verbringen. Das gemeinsame Spielen sollte dagegen Kreativität, Miteinander und Basiskompetenzen wie Selbstwahrnehmung, strategisches Denken und Frustrationstoleranz fördern. Schülerinnen und Schüler aus der Mittelstufe, aus der Schülervertretung und  Sporthelfer planten in ihrem sozialgenial-Projekt im Vorfeld zusammen mit Lehrkräften die einzelnen Aktivitäten und betreuten die teilnehmenden Kinder.   

Eingeladen waren 150 Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen von zwei benachbarten Grundschulen, um jeweils für eine Doppelstunde nach Herzenslust zu spielen. In gemischten Gruppen mit den Fünft- und Sechstklässlern des Gymnasiums konnten sie sich bei Brettspielen und Knobeleien in der Cafeteria, Outdoor-Spielen auf dem Schulhof, Bewegungsspielen in der Turnhalle sowie musikalischen und künstlerischen Aktionen – alles dezidiert analoge Aktivitäten – austoben, gemeinsam kreativ werden und einander besser kennenlernen. Zum Abschluss erhielten alle beteiligten Schülerinnen und Schüler ein Teilnahme-Zertifikat.   

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sozialgenial-Projekt setzt sich für Flaschensammler ein

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Damit Flaschensammler auf der Suche nach Pfandflaschen nicht mehr im Müll wühlen müssen, organisieren drei Schülerinnen der Kaufmännischen Schulen in Rheine die Anschaffung sogenannter Pfandringe für die Mülleimer auf dem Schulhof. Auf dem weitläufigen Schulgelände suchen oft Menschen nach Pfandflaschen und müssen dabei tief in die Mülleimer greifen. Die Pfandringe werden außen am Mülleimer angebracht. Wer seine leeren Pfandflaschen loswerden will, kann sie dort hineinstellen. 2400 Euro kostet es, alle zehn Mülleimer auf dem Gelände mit Pfandringen auszustatten. In ihrem sozialgenial-Projekt haben drei Schülerinnen des Differenzierungskurses SozialGenial in Jahrgang 13 einen Projektplan mit Fundraising-Maßnahmen entwickelt, um die Anschaffung der Pfandringe für den Schulhof zu finanzieren.  

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Sprachförderung durch Engagement

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Stadt-Land-Fluss spielen, vorlesen, Dönekes erzählen: Schülerinnen und Schüler der Ravensberger Schule in Bielefeld bereichern die Beschäftigungsangebote in Kitas und Seniorenheim und trainieren zugleich ihre eigene Sprachkompetenz. Das ist das sozialgenial-Projekt des Monats Februar 2025.  

Die Ravensberger Schule ist eine Förderschule Sprache. 16 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 6 bis 9 verbringen in festen Kleingruppen jeden Donnerstag eine Stunde in einer sozialen Einrichtung. Eine Gruppe besucht regelmäßig ein Seniorenheim: Die Kinder kommen mit Bastel- oder Spielideen wie Stadt, Land, Fluss zu den Bewohnern. Manchmal aber wollen diese auch einfach nur reden und etwas aus dem Leben der jungen Leute erfahren. Der Besuch steht im Wochenplan des Seniorenheims, der Andrang ist stets groß. Die anderen Jugendlichen engagieren sich in drei Kitas. Sie lesen vor, toben mit den Kindern, bauen Burgen im Sand und entlasten dabei auch die Erzieherinnen. Besonders beliebt bei den Kleinen sind die Jungs, denn männliche Bezugspersonen sind in Kitas selten. 

„Das ist Sprachförderung und Sozialtraining in einem“, sagt Lehrerin Kirsten Schilling, die das Projekt betreut, zu dem Engagement. Gerade in den Kitas wachsen viele Schüler über sich hinaus: Sie lesen vor, obwohl sie sonst selten freiwillig ein Buch in die Hand nehmen. Sie erklären Dinge und müssen Nachfragen beantworten. Diese Erfolgserlebnisse stärken ihr Selbstbewusstsein und verbessern ihre Sprachkompetenz nachhaltig.  

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Bürgerstiftungen warben für Demokratie und Wahlbeteiligung

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Anlässlich der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 haben sich auch Bürgerstiftungen für demokratische Grundwerte und eine hohe Wahlbeteiligung engagiert: Die Bürgerstiftung Göttingen startete mit dem „Göttinger Impuls“ einen Aufruf für Demokratie, Menschenwürde und Vielfalt, der von zahlreichen zivilgesellschaftlichen Organisationen der Stadt unterzeichnet wurde. Begleitet wurde die Initiative durch Aktionen und Gespräche an einem Informationsstand der Bürgerstiftung in der Göttinger Fußgängerzone. In Schwerte organisierte die Bürgerstiftung Rohrmeisterei zusammen mit Partnern einen Vortrag des Extremismusforschers Prof. Dr. Dierk Borstel sowie einen Diskussionsabend. Die Bürgerstiftung für den Landkreis Fürstenfeldbruck, die sich federführend im lokalen Bündnis für Demokratie engagiert, veranstaltete einen Workshop zum Thema „Wahlen in der repräsentativen Demokratie“ bei einem Demokratiecamp ihres Kooperationspartners Turmgeflüster e.V. Unter der Überschrift „Politik mit Biss“ lud die Bürgerstiftung Barnim Uckermark zu einer Podiumsdiskussion mit Bundestagskandidierenden ein. Im Anschluss konnten die Gäste bei Essen und Getränken Gespräche führen.  

Zur Bürgerstiftung Göttingen
Zum Artikel in den Ruhrnachrichten über die Bürgerstiftung Rohrmeisterei
Zur Bürgerstiftung für den Landkreis Fürstenfeldbruck
Zum Artikel in der Süddeutschen Zeitung
Zur Bürgerstiftung Barnim Uckermark  

Bürgerstiftung Zukunft Borchen erhält Zulegung

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Die Bürgerstiftung Zukunft Borchen verwaltet seit Ende 2024 einen ersten Stiftungsfonds. Das Stiftungskapital von rund 4 Millionen Euro stammt aus der Hans-Joachim und Angela Michels Stiftung. Auf Wunsch der Stifterin wurde die Stiftung aufgelöst und das Kapital an die Bürgerstiftung übertragen. Der Name des Stifter-Ehepaares sowie die Satzungszwecke der Stiftung bleiben auch unter dem Dach der Bürgerstiftung Zukunft Borchen erhalten: Die Erträge aus dem Fonds werden weiterhin in der Kinder-, Jugend- und Altenhilfe und für die Unterstützung hilfsbedürftiger Personen, auch zur Teilhabe am gemeinschaftlichen und kulturellen Leben verwendet, berichtete am 11. Februar 2025 das Westfalen-Blatt. Es zitierte die Stifterin mit den Worten: „Ich fühle mich wohl mit der Zusammenführung und weiß, dass sowohl die Mittel als auch die verfolgten Ziele bei der Bürgerstiftung in guten Händen sind.“ 

Zur Bürgerstiftung Zukunft Borchen
Zum Artikel im Westfalen-Blatt (+) 

NDR-Spendenkampagne: Mehr als 3 Millionen Euro für Bürgerstiftungen

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Im Rahmen der NDR-Benefizaktion „Hand in Hand für Norddeutschland“ wurden über 3,25 Millionen Euro für Bürgerstiftungsprojekte zur Bekämpfung von Einsamkeit gesammelt. NDR-Intendant Joachim Knuth übergab am 18. Februar 2025 einen symbolischen Scheck an die Bürgerstiftungen im Norden, die die Spendensumme zu 100 Prozent für ihre Projekte nutzen werden. Unter dem Motto „Aus einsam wird gemeinsam!“ zielt die Aktion darauf ab, das Bewusstsein für Einsamkeit zu schärfen und Gemeinschaftsprojekte zu fördern. Die Spendengelder kommen den Bürgerstiftungen in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Bremen zugute. Stellvertretend für sie alle sprach Rüdiger Ratsch-Heitmann, Geschäftsführer der Bürgerstiftung Hamburg, den Spenderinnen und Spendern seinen Dank aus: „Wir sind begeistert von der Solidarität, die sich durch die Aktion gezeigt hat. Dank der vielen Spenden und neu gewonnenen Ehrenamtlichen können wir, die 80 Bürgerstiftungen im Norden, noch viel mehr in unseren Städten und Regionen erreichen.“ 

Zur NDR-Spendenkampagne
Zum Beitrag im NDR Nordmagazin

Stiftungskapital der Bürgerstiftung Bremen wächst um 1,04 Million Euro

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Die Bürgerstiftung Bremen und die Hansestadt Bremen unterzeichneten im Dezember 2024 eine Vereinbarung zur Zulegung von fünf unselbständigen Stiftungen und Vermächtnissen an die Bürgerstiftung. Insgesamt 1,04 Millionen Euro sind dadurch an die Bürgerstiftung Bremen übergegangen. Die mit der Übertragung aufgelösten Stiftungen und Vermächtnisse wurden bis dahin von der Hansestadt Bremen verwaltet. Ihre Zwecke decken sich mit den Satzungszwecken der Bürgerstiftung.

Durch die Übertragung spart die Stadt Bremen in Zukunft Verwaltungs- und Personalaufwand, während die Bürgerstiftung Bremen ihren Handlungsspielraum vergrößert. „Durch die Aufnahme dieser Gelder wird die finanzielle Basis unserer Stiftung erweitert, was wiederum unser Budget und die Möglichkeiten zur Unterstützung bürgerschaftlichen Engagements in Bremen erhöht“, erläutert Eberhard Muras, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Bremen, in der Pressemitteilung des Bremer Finanzsenats vom 6. Dezember 2024.

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Zur Pressemitteilung des Bremer Senats

 

Bürgerstiftung Hamburg koordiniert Vergabe von 100.000 Euro aus dem GoVote-Demokratiefonds

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Die Bürgerstiftung Hamburg koordiniert die Fördermittelvergabe des Demokratiefonds der Hamburger Initiative „GoVote“. Der Fonds ist mit 100.000 Euro ausgestattet und unterstützt mit bis zu 3000 Euro Projekte gemeinnütziger Akteure im Themenfeld Demokratie. Die Initiative, die sich unter Federführung der Alfred Toepfer Stiftung im Vorfeld der Europawahl im Juni 2024 gegründet hatte, ruft auch im Wahljahr 2025 zu Aktionen, Kampagnen und Veranstaltungen zur Stärkung von Demokratie und Wahlbeteiligung auf. Anträge an den „GoVote-Demokratiefonds“ können fortlaufend bei der Bürgerstiftung Hamburg eingereicht werden. Ein Beirat aus Mitgliedern der an dem Fonds beteiligten Stiftungen entscheidet wöchentlich über die Förderung.

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Zur Initiative „GoVote“
Artikel im Hamburger Abendblatt

Neue Stiftungsfonds bei der Bürgerstiftung Mittelhessen, der Wiesbaden Stiftung und der Bürgerstiftung Rheda-Wiedenbrück

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Die Bürgerstiftungen Mittelhessen und Rheda-Wiedenbrück sowie die Wiesbaden Stiftung freuen sich über neugegründete Stiftungsfonds unter ihrem Dach: Der mit 125.000 Euro Stiftungskapital ausgestattete Familie Engel Stiftungsfonds der Bürgerstiftung Rheda-Wiedenbrück hilft zukünftig Kindern und Jugendlichen in schwierigen Lebenslagen. Der Stiftungsfonds Karl-Weimer-Stiftung bei der Bürgerstiftung Mittelhessen hat die Förderung gemeinnütziger Projekte im Ortsteil Watzenborn-Steinberg der mittelhessischen Stadt Pohlheim zum Ziel. Bei der Wiesbaden Stiftung werden mit dem Hillu und Dietmar Robrecht Stiftungsfonds Umwelt-, Klima- und Naturschutzprojekte junger Menschen unterstützt.

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Zur Bürgerstiftung Rheda-Wiedenbrück
Zur Wiesbaden Stiftung
Artikel in der Gießener Allgemeinen

Ein zweites Leben für Verbandskästen

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Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftshauptschule Niederpleis in Sankt Augustin haben nicht mehr gebrauchte Verbandskästen gesammelt, um Obdachlose mit Pflastern, Mullbinden und anderem Material zur Wundversorgung auszustatten. Das ist das sozialgenial-Projekt des Monats Januar 2025.

Die Idee entstand spontan, in einer normalen Unterrichtsstunde: Im Fach Praktische Philosophie überlegten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6A, wie sie Menschen helfen können, die Unterstützung brauchen, insbesondere Menschen ohne festen Wohnsitz. Inspiriert durch den Kontakt zu der lokalen Hilfsorganisation „Sankt Augustin & Friends hilft“ beschlossen die Kinder, abgelaufene Verbandskästen zu sammeln, damit Obdachlose die darin enthaltenen Verbandsmaterialien zur Wundversorgung nutzen können. Autofahrer sind nämlich dazu angehalten, die Erste-Hilfe-Sets regelmäßig zu erneuern. Da aber Verbände und Kompressen nicht schlecht werden, können diese auch nach dem Ablaufdatum verwendet werden.

Für die Umsetzung nutzten die Sechstklässler einen Projekttag. Sie gestalteten Plakate und riefen Eltern und Lehrer dazu auf, abgelaufene Verbandskästen zu spenden. Die Sammelaktion in der Schule war so erfolgreich, dass sie auf dem Parkplatz eines Supermarkts wiederholt wurde. Die Schule und „Sankt Augustin & Friends hilft“ wollen auch in Zukunft gemeinsame Projekte stemmen.

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Buddy-AG sammelt für Bedürftige

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Die Buddy-AG der Graf-Bernhard-Realschule in Lippstadt hat in den Adventswochen Lebensmittel für Bedürftige gesammelt und das lokale Tierheim unterstützt. Das ist das sozialgenial-Projekt des Monats Dezember 2024.

Mit selbst gestalteten Plakaten mobilisierte die Buddy-AG die Schulgemeinschaft und ging auch durch die Klassen, um für das Projekt zu werben. Für die Hilfsorganisation „Keiner ist allein“ (KIA) sammelten sie eine Woche lang unter dem Motto „Dosen statt Rosen“ haltbare Lebensmittel. In der Woche darauf nahmen sie Futter, Streu, Decken und Handtücher für das Tierheim entgegen. Kurz vor den Weihnachtsferien verkauften die Buddys zusätzlich Süßigkeiten, um den Erlös an Unicef zu spenden.

Die Buddy-AG ist ein zentraler Baustein im Konzept „Soziales Lernen“, ein Konzept, das sich über die gesamte Schulzeit erstreckt und die sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler stärkt, um eine vertrauensvolle (Lern-)Atmosphäre zu schaffen. Die Buddys erhalten eine Streitschlichterausbildung, engagieren sich gegen Gewalt und Mobbing und lernen, Verantwortung zu übernehmen. Sie übernehmen Patenschaften für die fünften und sechsten Klassen, um den Neuen das Ankommen zu erleichtern.

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sozialgenial in Paderborn: Kunst fürs Engagement

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Das Gymnasium Schloß Neuhaus in Paderborn hat ein großes Gemälde für seine Aula geschenkt bekommen. Es ist eine Resonanz auf das kulturelle Engagement der Schülerinnen und Schüler in der Stadt. Sie hatten sich in einem sozialgenial-Projekt an der Errichtung eines öffentlichen Bücherschranks beteiligt.

Zur Einweihung wurde ein Kulturfest veranstaltet, das die Schülerinnen und Schüler aus dem Literaturkurs gemeinsam mit der Quartiersinitiative planten und mit eigenen Beiträgen und Bastelaktionen bereicherten. Auf diesem Fest gestaltete der Künstler Suat Özdemir ein überdimensional großes Bild des Schlosses, das nun dem Gymnasium übergeben wurde. In Zusammenarbeit mit dem Jugendamt entstand zudem ein monatlicher Lesetreff für Kinder und Jugendliche. Auch jetzt kümmern sich die Gymnasiasten weiter um das literarische Projekt.

Das sozialgenial-Projekt wird unterstützt vom sozialgenial hilft-Förderfonds der VerbundVolksbank OWL Stiftung.

Zur Schule

„Stern des Sports“ für Jugendschutz im Sportverein

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Handys raus aus Umkleidekabinen, damit Kinder und Jugendliche sich vor missbräuchlichen Fotos sicherer fühlen können: Dafür ist der TSB Flensburg v. 1865 e.V. ausgezeichnet worden. Mit der Initiative „Ein sicherer Ort für alle“ gewann er den „Großen Stern des Sports“ in Gold 2024 im Wettbewerb „Sterne des Sports“ der Volksbanken und Raiffeisenbanken und des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Aus der Initiative wurde, angestoßen vom Jugendausschuss des Vereins, eine ganze Kampagne unter dem Motto „Mach mit! Handy aus“. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.
Weitere Preisträger sind die „Werrepiraten e.V.“, ein Kajakverein, der sich für nachhaltigen Wildwassersport einsetzt, und der Turnverein Gegenbach e.V., der mit einem besonderen Outdoorprogramm den Sport mit der Stärkung von Umweltbewusstsein verbindet. Der Publikumspreis geht an das Mitglied des Gehörlosen-Sportverein Oldenburg, André Danke, für seinen persönlichen Einsatz für Barrierefreiheit. Sie erhalten 7500 und 5000 Euro. Weitere 14 Finalisten im Wettbewerb erhielten je 1000 Euro. Der Preis wurde am 20. Januar von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der Präsidentin des Bundesverbandes der Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), Marija Kolak, und DOSB-Präsident Thomas Weikert in der DZ BANK AG in Berlin verliehen.

Sterne des Sports 2024

Gymnasium Steinheim: „Fairmittler“ engagiert gegen Mobbing

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Schülerinnen und Schüler des Städtischen Gymnasiums Steinheim setzen sich im sozialgenial-Projekt „Fairplayday” für ein faires Miteinander ein. Den Fairplayday gestaltet das Fairplayteam jeweils zu Beginn des Schuljahrs für die Jahrgangsstufe 5. Es führt die Neuen mit den drei Schwerpunkten „Mit Ärger umgehen“, „Vielfältige Gefühle“ und „Freundschaft“ an das soziale Lernen heran – Themen, die ein erster Baustein in der Mobbingprävention des Gymnasiums sind.

Die Kompetenzen – Moderation, Empathie, Vorbildrolle – haben die Fairmittler in der Streitschlichterausbildung in den Jahrgangsstufen 9 und 10 erworben. Sie begleiten die Fünftklässler das Schuljahr über als Paten, besuchen regelmäßig die Klassen, stehen als Streitschlichter zur Verfügung und organisieren Patennachmittage zu Fairplay und Teamarbeit.

Das Projekt existiert bereits seit 15 Jahren. Im Schuljahr 2024/25 wird es aus dem sozialgenial hilft-Förderfonds gegen Mobbing der Familienstiftung Dr. Neuhoff gefördert.

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Glücklicher aufwachsen – Union Investment prämiert Sieger im „Wir für morgen“-Wettbewerb

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Wenn Eltern psychisch belastet sind, leiden auch die Kinder. Jedes vierte Kind ist davon betroffen. In Hamburg fängt sie das Projekt „wellengang.hamburg“ der Aladin gGmbH auf. Unter anderem gibt es ein Gruppenangeboten in dem die Kinder lernen, mit den Belastungen der Eltern umzugehen und dass sie nicht allein sind. Im Oktober 2024 ist „wellengang.hamburg“ im Wettbewerb „Wir für Morgen“ der Union Investment als Leuchtturmprojekt ausgezeichnet und mit 30.000 Euro prämiert worden. Es ist eines von drei Gewinnerprojekten, ausgezeichnet wurden auch die „Aktionsgemeinschaft Artenschutz e.V.“ und die „Initiative für mehr gesellschaftliche Verantwortung im Breitensport Fußball“ der „AG Bildung“ in Sachsen. Weitere sechs Projekte erhielten je 20.000 Euro. Die Union Investment ist die Fondsgesellschaft der DZ BANK AG und veranstaltet den Wettbewerb jedes Jahr (bürgerAktiv berichtete).

UNTERNEHMEN.UNION-INVESTMENT.DE/UEBER-UNS/UNSER-UNTERNEHMEN/WIR-FUER-MORGEN

Nikolaustüten für Obdachlose

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Im Rahmen ihrer sozialgenial-AG haben Schülerinnen und Schüler der Robert-Koch-Realschule in Dortmund die Bürgerinnen und Bürger der Stadt dazu aufgerufen, Nikolaustüten für Menschen ohne Obdach zu spenden. Besonders gebraucht werden Mützen, Schals, Handschuhe, Socken, Unterwäsche und Hygiene-Artikel. Gern gesehen sind Kaffeesticks und Teebeutel sowie eine Weihnachtskarte mit warmherzigen Worten. Die Spendentüten werden in der Schule gesammelt und Anfang Dezember 2024 an die ökumenische Wohnungsloseninitiative „Gast-Haus statt Bank“ übergeben.

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NDR-Benefizkampagne mit Bürgerstiftungen gegen Einsamkeit startet

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Im Dezember 2024 ruft der NDR zu Spenden gegen Einsamkeit auf, und die Bürgerstiftungen in den norddeutschen Bundesländern Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen sind Partner dieser Benefizaktion (bürgerAktiv berichtete). Unter dem Motto „Hand in Hand für Norddeutschland“ sendet der NDR in Hörfunk und Fernsehen ab dem 1. Dezember 2024 Berichte über die Projekte von Bürgerstiftungen und ruft zum Spenden auf. Am 13. Dezember 2024 gipfelt die Berichterstattung in einem Spendentag. Vom 1. Dezember 2024 bis zum 31. Januar 2025 können die Bürgerstiftungen in den genannten Bundesländern Fördermittel aus dem Spendentopf für Projekte gegen Einsamkeit beantragen. Über die Vergabe entscheiden auf Empfehlung der Bürgerstiftungen Vergabegremien aus Vertretern der Bürgerstiftungen und des NDR.

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„ImPuls“ der Bürgerstiftung Braunschweig benennt Handlungsfelder

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Die Bürgerstiftung Braunschweig hat ihren dritten „Braunschweig imPuls“ vorgelegt. In dem Report beleuchtet sie die Lebensbedingungen in der Stadt und liefert lokale Daten und Fakten zu den Bereichen Umwelt, Gesundheit, Vielfalt, Bildung, Arbeit, Armut und Freizeit in Braunschweig. Ziel ist, die Menschen zu informieren, zum Dialog zu motivieren, Verbindungen zu schaffen und eigene Handlungsfelder für die Bürgerstiftung zu erkennen. Die Rubrik „Tu Du’s“ enthält praktische Tipps, wie Menschen selbst aktiv werden können.

BRAUNSCHWEIG-IMPULS.DE

Börde-Berufskolleg in Soest trägt Orange

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Schülerinnen und Schüler des Börde-Berufskollegs in Soest haben am Orange Day am 25. November 2024 ein eindrucksvolles Zeichen gesetzt: Sie trugen Orange und unterstützten damit die Kampagne der Vereinten Nationen gegen Gewalt gegen Mädchen und Frauen – Orange als Zeichen einer positiven, leuchtenden Zukunft.

Vier internationale Förderklassen sowie zwei Philosophie-Kurse hatten mit einem Video auf der Social-Media-Plattform Instagram ihre Mitschüler mobilisiert, am Orange Day orangefarbene Shirts, Hosen, Armbänder, Kopftücher, Schuhe oder Accessoires zu tragen.

Mit dieser Initiative setzt das Berufskolleg sein Engagement für Toleranz und Respekt konsequent fort: Bereits mit der Mutwoche gegen Sexismus und einem Aktionstag zu LGBTQ+ haben die Schülerinnen und Schüler gesellschaftlich relevante Themen aufgegriffen, das bürgerAktiv Magazin der Stiftung Aktive Bürgerschaft berichtete in seiner Titelstory darüber.

Zum bürgerAktiv Magazin
Zum Börde-Berufskolleg auf Instagram

Bürgerstiftungen fördern Theater und Demokratie

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Die Bürgerstiftung Hildesheim hat am 28. Oktober 2024 ihren mit insgesamt 7500 Euro dotierten 11. Hildesheimer Förderpreis für Freie Theater verliehen. Ausgezeichnet wurden vier Theatergruppen in den Kategorien Jugendtheater, Newcomer und Professional, die die Veranstaltung mit künstlerischen Beiträgen mitgestalteten. Die Hildesheimer Allgemeine Zeitung hob die politische Haltung der Preisträger hervor, die sich in der Themenauswahl von Hassrede im Internet bis zu deutscher Erinnerungskultur sowie der demokratischen und partizipativen Machart der Stücke niederschlage.

Die Bürgerstiftung Elmshorn hat im November 2024 die Aufführung einer Trilogie zur Weimarer Republik des Hamburger Axensprung-Theaters in Elmshorn mit 11.500 Euro gefördert. So konnten Jugendliche der weiterführenden Schulen vergünstigt an den drei Aufführungen teilnehmen. „Dieses Theaterprojekt hilft zu verstehen, warum der Erhalt der Demokratie schützenswert ist. Demokratieförderung bei Jugendlichen ist ein ganz besonderes Anliegen der Bürgerstiftung“, unterstrich die Vorstandsvorsitzende Bengta Reich.

BUERGERSTIFTUNG-HILDESHEIM.DE
www.buergerstiftung-elmshorn.de/weimar-trilogie

Mit „LeseLeeze“ und „Spachtel-Leeze“ zu besserer Ernährung

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Schülerinnen und Schüler der Mathilde Anneke Gesamtschule in Münster planen gemeinsam mit der Stiftung Bürger für Münster einen Vorlesenachmittag für Grundschüler mit einem selbst gekochten Essen. Das ist das sozialgenial-Projekt des Monats November 2024.

Für ihr Projekt nutzen die Schülerinnen und Schüler die „LeseLeeze“ der Bürgerstiftung. Das ist ein spezielles Bücher-Lastenfahrrad. Die Schülerinnen und Schüler werden es selbst mit Büchern aus der Stadtbücherei bestücken, um dann daraus vorzulesen. Sie wollen im weitesten Sinn Bücher zum Thema Ernährung aussuchen, um den Bogen zu schlagen zum gemeinsamen Essen: Denn ebenso im Einsatz wird die „Spachtel-Leeze“ des Ernährungsrats Münster e.V. sein, eine mobile Fahrradküche, mit der die Jugendlichen die Kinder nach dem Vorlesen bekochen. Ort der Veranstaltung wird der Schulhof einer Grundschule oder ein Museum sein.

Die Bürgerstiftung begleitet den Einsatz. Während die Jugendlichen wertvolle Praxiserfahrungen sammeln, profitiert sie davon, die jüngere Generation besser kennenzulernen und punktuell in ihre eigenen Projekte einzubinden. Die Schülerinnen und Schüler führen ihr sozialgenial-Projekt im Rahmen von „SozialAktiv“ im Religions- und Philosophieunterricht durch. Es ist für den gesamten Jahrgang 11 verpflichtend und gibt allen die Möglichkeit, sich in gemeinnützigen Vereinen und Einrichtungen zu engagieren.

Zum Projekt

Bürgerstiftung Büren ist „Westfalenbeweger“

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Für ihr Engagement für den Europäischen Gedanken ist die Bürgerstiftung Büren im Oktober 2024 mit dem dritten Platz des „Westfalenbeweger“-Wettbewerbs der Stiftung Westfalen-Initiative ausgezeichnet worden. Anlässlich der Europawahl 2024 hatte sich die Bürgerstiftung mit Diskussionsveranstaltungen, Theateraufführungen und Gesprächsrunden für die Stärkung demokratischer Werte eingesetzt. „Wir möchten nachhaltig die Lust an der Mitgestaltung von Demokratie motivieren“, so die Vorstandsvorsitzende Bärbel Olfermann gegenüber dem Westfalen-Blatt vom 2. Oktober 2024. Das Engagement der Bürgerstiftung wurde mit einem Preisgeld von 2.500 Euro honoriert.

Zur Bürgerstiftung Büren
Zum Artikel im Westfalen-Blatt
Zur Internetseite des Westfalenbeweger-Wettbewerbs

Konzer-Doktor-Bürgerstiftung eröffnet den zweiten Schulwald

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Im Oktober 2024 hat die Konzer-Doktor-Bürgerstiftung einen Schulwald eröffnet. Den Wald als Lernort für Grundschulen zugänglich zu machen, gehört zu den aktuellen Anliegen der Konzer-Doktor-Bürgerstiftung. In Kooperation mit den Landesforsten Rheinland-Pfalz erarbeitete sie 2022 ein Schulwald-Konzept und setzte sich zum Ziel, allen Grundschulen der Verbandsgemeinde ein Waldstück in Schulnähe für die Unterrichtsnutzung zur Verfügung zu stellen. 2023 wurde der erste Schulwald eröffnet, ein zweiter folgte nun und sieht die Nutzung durch drei Grundschulen vor. Die geeigneten Waldstücke suchen die Revierförstereien aus. Die Bürgerstiftung unterstützt bei der Unterhaltung des Geländes sowie bei der Anschaffung von Werkzeugen und Materialien. Der Unterricht im Schulwaldsoll durch die Naturerfahrung das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Naturschutz bei den Grundschülern stärken, denn – so die Bürgerstiftung auf ihrer Internetseite: „Nur was man versteht, lernt man zu schätzen, und was man schätzt, möchte man auch schützen”.

Zur Konzer-Doktor-Bürgerstiftung
Zum Artikel im Wochenspiegel

50.000 Euro Zustiftung für die Bürgerstiftung Titisee-Neustadt

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Die Bürgerstiftung Titisee-Neustadt hat von einem Bürger der Stadt eine Zustiftung von 50.000 Euro erhalten. Seinen bevorstehenden 100. Geburtstag hatte Werner Hönig zum Anlass für die Unterstützung der Bürgerstiftung genommen. Das Geld fließt in das Stiftungsvermögen der Bürgerstiftung, das damit auf gut 220.000 Euro anwächst. Im Gegensatz zu einer Spende wird eine Zustiftung dem dauerhaft zu erhaltenden Kapital einer Bürgerstiftung zugewendet, mit dessen Erträgen eine Bürgerstiftung ihre Projekte verwirklicht.

Zur Bürgerstiftung Titisee-Neustadt
Zum Beitrag in der Badischen Zeitung (+)

15 Jahre sozialgenial an der Möhnesee-Schule

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Das Service-Learning-Programm sozialgenial feiert in diesem Jahr 15-jähriges Jubiläum. Von Beginn an dabei ist die Möhnesee-Schule. Seitdem engagieren sich die Schülerinnen und Schüler dort in verschiedenen Verantwortungsprojekten für Klimaschutz und das Grüne Klassenzimmer, als Sporthelfer oder Energiescouts. Zum Jubiläum waren die Lehrkräfte Horst Mayer und Nicole Winkler zum Bürgerfest des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier eingeladen.

Zur Möhnesee-Schule