KI.KA: „Platz für Helden“ – Dokumentationen zum Jugendengagement

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In jeder Oktober-Woche zeigte KI.KA, der Kinder- und Jugendkanal von ARD und ZDF, Engagementprojekte von jungen Erwachsenen. Für die Dokumentationen unter dem Titel „Platz für Helden“ begleitete ein Filmteam die jungen Engagierten unter anderem nach Bosnien-Herzegowina, wo sie zusammen mit bosnischen Schülerinnen und Schülern bei der Renovierung einer Grundschule halfen. Die Sendungen sowie Tipps für die Projektarbeit macht der gemeinsame Kinderkanal von ARD und ZDF online verfügbar; die Jugendlichen können eigene Projekte anmelden und sie in einem Forum diskutieren.

Aus der Fachpresse

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Schwerpunktthema im Glocalist Magazine (Ausgabe 31 / Oktober 08) ist „Gutes Geld“: Nachhaltige Kapitalanlagen seien ungeachtet der Finanzkrise ein Wachstumsmarkt, so Sandra Lüth von der Börsen AG Hamburg und Hannover. Vorgestellt werden etwa Ethikfonds und Projekte zum Thema Microfinance. In der zweiten Runde eines Stakeholder-Dialogs zum Thema „Gesellschaftliche Verantwortung der Energiebranche“ finden sich die Positionen der zivilgesellschaftlichen Akteure.

ZEIT ONLINE: Tafeln in Not?

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Teuere Lebensmittel und hohe Benzinpreise erschweren den Tafeln in Deutschland die Arbeit, vermeldet Michelle Kossel am 19.09.2008 anlässlich des 15-jährigen Jubiläums der Tafeln auf ZEIT ONLINE.

Financial Times Deutschland: Stiften für alle

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Über den deutschen Stiftungsboom berichtet Cordelia Chaton in der Financial Times vom 19.09.2008. Nicht mehr nur Geld, sondern auch Zeit oder Kompetenz werde insbesondere in Bürgerstiftungen investiert.

Frankfurter Rundschau: „Bürger-Meister“ und Weißwäscher

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Zur „Woche des bürgerschaftlichen Engagements“ veröffentlicht die Frankfurter Rundschau in der Ausgabe vom 19.09.2008 Portraits von engagierten Bürgerinnen und Bürgern, den „Bürger-Meistern“. In der gleichen Ausgabe stellt Joachim Wille einmal mehr die Frage, ob Unternehmensengagement wichtig oder „Weißwäscherei“ sei.

Süddeutsche Zeitung: Kultur und Wirtschaft – eine „amour fou“

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Die Preisträger des Deutschen Kulturförderpreises 2008 – die da Vinci Künstlerpinselfabrik DEFET, Montblanc und die Deutsche Bank – und ihr Engagement stellt die Süddeutsche Zeitung am 05.09.2008 auf einer Doppelseite vor. Im Internet findet sich ein Zusatztext über die „amour fou“ zwischen Kultur und Wirtschaft von Angelika Slavik.

Aus der Fachpresse

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Das Alliance Magazine (Vol 13 Number 3 September 2008) widmet sich vor dem Hintergrund der Debatten um „new philanthropy“ und „philanthrocapitalism“ dem Schwerpunkt Agendasetting: Strategische, proaktive Entscheidungen und nicht die Bedürfnisse der Partner vor Ort seien für viele Geldgeber handlungsleitend; Top-Down-Ansätze dominierten („narrow focus, high impact, clear and measurable results“, „entrepreneurial approaches“), so Barry Knight und Caroline Hartnell in ihrem Überblicksartikel. Sheela Patel fordert internationale Geldgeber dazu auf, die Organisationen vor Ort nicht als „Subunternehmer“ sondern als gleichwertige Partner mit eigenständiger Problem-lösungskompetenz zu betrachten. Die Paradigmenwechsel in der Entwicklungshilfe seit 1990 schildert David Hulme. Michael Edwards stellt den „philanthrocapitalism“ als Form äußerer Einmischung in eine Linie mit Kolonialismus, Entwicklungshilfe und Militärinterventionen; nachhaltiger Wandel hingegen komme stets von „innen“: „The one thing that most of these outside efforts have ignored is the one thing that has been most needed – consistent, reliable, flexible, long-term support that enables people to find their own solutions to the dilemmas of development.“ Olivier Kayser denkt über Strukturänderungen im Dritten Sektor nach: „Sustainable citizen sector organizations, large foundations kept accountable by competition, networks of engaged philanthropists and a diverse industry of professional intermediaries“ betrachtet er als unverzichtbar. Außerdem in Alliance: Rick Cohen plädiert für eine Kontrolle von Non-Profit-Organisationen durch Externe („Wachhunde“); im zugehörigen Kommentar erinnert David Emerson daran, dass Stiftungen Teil einer pluralistischen Gesellschaft sind und ihre Tätigkeit nicht zu stark regle-mentiert werden sollte. Lesenswert: Die Rubrik „Vom Hörensagen (On the Grapevine)“ mit kritischen Informationen über die Bill & Melinda Gates Foundation oder die philanthropischen Aktivitäten der Legatum Group.
Das Glocalist Magazine (Ausgabe 30 / September 08) berichtet über Nachhaltigkeits-Software (etwa zur Erstellung von Carbon Footprint-Berichten) Klimaschutz durch „Green IT“. In der ersten Runde eines Stakeholder-Dialogs zum Thema „Gesellschaftliche Verantwortung der Energiebranche“ werden die Positionen der Unternehmen veröffent-licht.

DER SPIEGEL: Mikrokredite – Wohltat oder Wucher?

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Die beiden „Armenbankiers“ Muhammad Yunus und Shafiqual Haque Choudhury aus Bangladesh vergeben Mikrokredite an Mittellose – und könnten unterschiedlicher nicht sein, so Uwe Buse in DER SPIEGEL 33/2008 vom 11.08.2008. Yunus, der „Missionar“, wolle das Angesicht des Kapitalismus menschlicher gestalten, der „Feldwebel“ Choudhury Gutes tun und damit Geld verdienen. Unter dem Titel „Die Grenzen des Anstands“ schildert Buse die Entwicklung der Mikrokreditbranche, in der mittlerweile etwa 10.000 Organisationen tätig sind.

DIE ZEIT: CR-Experten

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Drei Spezialisten für Corporate Responsibility stellt Madlen Ottenschläger in DIE ZEIT Nr. 36 vom 28.08.2008 vor: Jakobine Sauerbruch von der Unternehmensberatung Schlange und Co., Katrin Meyer von Olympus Europa und Achim Lohri von Tchibo.

Aus der Fachpresse

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Stiftung&Sponsoring (Ausgabe 4 / 2008) widmet sich in der aktuellen Ausgabe dem „Steuerparadies Schweiz“ – seinen Vorzügen, Perspektiven und Problemen. Neben vergleichenden Beiträgen etwa zu Stiftungsrecht und Stiftungsaufsicht im Alpenland berichtet der Philanthrop und Unternehmer Stephan Schmidheiny aus seiner Stiftungsarbeit in der Schweiz und in Lateinamerika; Hans Sieber und Linda Zurkinden-Erismann entwerfen einen „Masterplan Stiftungsplatz Schweiz“, der unter anderem auf bessere Zusammenarbeit der Behörden, den Aufbau von Kompetenzzentren oder die Erhöhung der Steueranreize abzielt; Harold Grüninger schildert die Besonderheiten im schweizerischen Recht für international tätige Stiftungen; Katja Gentinetta stellt den Think Tank „Avenir Suisse“ vor. Die Beilage „Rote Seiten“ liefert Daten und Fakten zum Stiftungsland Schweiz.
Außerdem in Stiftung&Sponsoring: K. Jan Schiffer und Maximilian Behring wägen das Haftungsrisiko von Stiftungsmitgliedern ab; Roger Gröli stellt Simulationsmodelle für die Analyse der Anlagenpolitik auch von Stiftungen vor; Rechtsanwalt Peter Marxer wirft einen Blick auf die Liechtenstein’sche Totalrevision des Stiftungsrechts, die – als Folge der Steueraffäre – im April 2009 in Kraft treten soll. Reto Schaberl, Internationales Komitee vom Roten Kreuz (IKRK), evaluiert die Spendenkampagne „Tore für das Rote Kreuz“ während der Fußball-EM 2008 (wir berichteten in der letzten Ausgabe): Das Spendenvolumen sei zwar etwas geringer ausgefallen als erhofft, doch habe man neue Zielgruppen erschlossen und sie für das Thema Minenopfer in Afghanistan sensibilisiert.

Bild am Sonntag: Bundesverfassungsgerichtspräsident zur Zivilgesellschaft

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Für eine Stärkung der Zivilgesellschaft spricht sich Hans-Jürgen Papier, Präsident des Bundesverfassungsgerichts, im Interview mit Bild am Sonntag vom 6.7.2008 aus: „Wir haben eine freiheitliche Verfassung, die auf Selbstbestimmung, aber auch auf Selbstverantwortung abstellt“, so Papier. „Familien, karitative Einrichtungen, Sozialverbände, Bürgerstiftungen“ müssten Verantwortung für das Gemeinwesen übernehmen. Der Staat könne nicht noch mehr Aufgaben an sich ziehen, die er letztlich nicht bewältigen könne – ein überforderter Staat vermindere das ohnehin schwindende Vertrauen in die Demokratie.

Frankfurter Rundschau: Potemkinsche Entwicklungshilfe in Tansania

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Matthias Thieme berichtet in der Frankfurter Rundschau vom 27.6.2008 von Korruptionsfällen im Umfeld der Kirchenhilfswerke: In Tansania wurden offenbar deutsche Spendengelder in Höhe von 300.000 Euro von den lokalen Kirchenoberen veruntreut.

Berliner Zeitung: Hilfe, gut beraten

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In der Berliner Zeitung vom 14.7.2008 informieren Martina Doering und Stephan Schultz über eine Konsequenz der Unicef-Affäre: die Zusammenarbeit zwischen Unternehmensberatungen und großen Hilfsorganisationen wie der Deutschen Welthungerhilfe, Unicef oder Oxfam.

Financial Times Deutschland: CSR-Lehre an Universitäten

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In der Financial Times Deutschland vom 2.7.2008 fragt Birgit Obermeier CSR-Experten, warum gesellschaftliche Unternehmensverantwortung als Disziplin in der Betriebswirtschaftslehre noch nicht verankert sei, obwohl fundiertes Wissen über Corporate Social Responsibility für angehende Führungskräfte immer wichtiger werde. Ergebnis: Das Forschungsfeld sei komplex, es fehle noch an einer Kerntheorie sowie an Methoden zur Erfolgsmessung und es mangle an den Mitteln für die Einrichtung neuer Lehrstühle.

Aus der Fachpresse

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Das Glocalist Magazine (Ausgabe 29 / Jul/Aug 08) bilanziert das Thema „EU und Nachhaltigkeit“: Der Fortschrittsbericht des Europäischen Rates aus dem Jahr 2006 verzeichne bislang nur bescheidene Ergebnisse der EU-Nachhaltigkeitsstrategie. Dem zunehmenden ökonomischen Erfolg ökologischer Produkte und Dienstleistungen widmet sich Sebastian Wienges von der Heinrich-Böll-Stiftung. Verbraucher und Aktionäre erhöben vermehrt „Forderungen einer nachhaltigen Entwicklung, die dem streng ökonomischen Kalkül entspringen: Die unsichtbare Hand des Marktes wird grün“, so Wienges. Weiterhin: Das Glocalist Magazine befragt ab dieser Ausgabe jeweils einen mittelständischen Betrieb zu den Themen Nachhaltigkeit und CSR; Kerstin Born und Thomas Koenen stellen die Ziele und Maßnahmen des Unternehmensnetzwerks CSR Europe vor; Daniel Wachter bewertet den Stakeholder Dialog „Nachhaltigkeit“ des Glocalist und fordert dazu auf, statt Visionen politökonomische Umsetzungsfragen in den Vordergrund zu rücken; das Magazin berichtet vom 4. EnviComm-Forum zu CSR und Nachhaltigkeit.

DIE ZEIT: Bill & Melinda Gates Foundation – Weltrettung monopolisiert?

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Eine kritische Würdigung des stifterischen Engagements von Bill Gates veröffentlicht Uwe Jean Heuser in DIE ZEIT Nr. 27 vom 26.06.2008. Die Stiftung des Microsoft-Gründers, die „mehr flexible Mittel hat als viele Entwicklungsländer“, sei in der Malaria-Bekämpfung quasi zum Monopolisten geworden, klagt ein Experte der Weltgesundheitsorganisation. Heuser: „Gut möglich, dass eines Tages auch gegen Gates‘ soziales Unternehmen eine Art Monopolverfahren angestrengt wird.“

Süddeutsche Zeitung Magazin: Unternehmensethik als Werte-Verwertung

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Das Süddeutsche Zeitung Magazin, Heft 25/2008, erscheint zum Schwerpunkt Wirtschaft und Ethik. Friedrich Wilhelm Graf, Professor für Theologie und Ethik, kritisiert in seinem Beitrag die unternehmerischen „Moralisierungsoffensiven“ und fordert Gesetzestreue statt wirkungslosen Wertemarketings: „Alle globalen Unternehmen, die in den letzten Jahren durch Korruption auffielen, hatten wunderbar zu lesende Ethikcodices.“ Jan Heidtmann berichtet vom Leben auf den Chefetagen, Heribert Prantl spricht mit Wolfgang Schäuble über das schwierige Verhältnis der Deutschen zu ihren Wirtschaftsführern.

Handelsblatt: Geld und Gutes sind komplementär

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Margit Osterloh und Andre Habisch argumentieren im Handelsblatt vom 03.06.2008 anhand der Beispiele Arbeitsplatzsicherheit, Diversität und Lohngleichheit, dass ökonomische und soziale Ziele in Unternehmen sehr oft komplementär sind. Corporate Citizenship-Maßnahmen, so ihr empirisch belegtes Fazit, zahlen sich langfristig für Unternehmen aus.

Aus der Fachpresse

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Das Alliance Magazine (Vol 13 Number 2 June 2008) erscheint zum Schwerpunkt individuelle Stiftungen und Spenden. Das Magazin gibt Hinweise, welche Dienstleistungen Stifter wünschen und benötigen, und zeigt an Beispielen, dass Stifter häufig aus bereits engagierten Familien stammen. Felicitas von Peter und Michael Alberg-Seberich beschreiben die Beziehungen zwischen Spendern und Mittlerorganisationen wie etwa Bürgerstiftungen.

Das Glocalist Magazine (Ausgabe 28 / Juni 08) führt seine Idee der Stakeholder-Dialoge weiter. Nun diskutieren die Interessengruppen mit der E.ON AG über gesellschaftliche Verantwortung und erneuerbare Energien.

In der aktuellen Ausgabe der Stanford Social Innovation Review (Summer 2008 / Volume 6, Number 3) fordert Clara Miller Eigenkapitalaufbau auch für Nonprofit-Organisationen. Mark Gottfredson, Steve Schaubert und Elisabeth Babcock verkünden vier – nicht gänzlich neue – Managementprinzipien, mithilfe derer NPO-Manager ihre Organisationen in einen „star“ verwandeln können: Kostensenkung, Erhöhung des Marktanteils, Anpassung an die Bedürfnisse von Kunden und Vereinfachung von Abläufen. Alex Counts plädiert dafür, Mikrofinanzprogramme statt als Produkte als Plattformen hochqualitativer Beziehungen zu verstehen, mithilfe derer langfristige, hochqualitative Bezieungen zu Kunden aufgebaut werden – wie bei der Grameen Bank von Muhammad Yunus. Über Fußball als Instrument, um HIV-Prävention zu betreiben, schreibt Corey Binns.

Stiftung&Sponsoring (Ausgabe 3 / 2008) wählt diesen Monat den Schwerpunkt Sponsoring. Elisa Bortoluzzi Dubach formuliert fünf Thesen zur Entwicklung von Sponsoring, Michael Roßnagl stellt Richtlinien für unternehmerische Kulturförderung auf, und Eva Neumann und Julius Erdmann stellen die Ergebnisse ihrer Studie zum Kultursponsoringmarkt vor. Chefredakteur Christoph Mecking spricht mit dem Soziologen Thomas Druyen über den Unterschied zwischen Reichtum und Vermögen und die Notwendigkeit, die öffentliche Aufmerksamkeit und Anerkennung für philanthropisches Engagement zu steigern.

Süddeutsche Zeitung, WirtschaftsWoche: CSR-Initiative der Bundesregierung

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In der Süddeutschen Zeitung vom 02.05.2008 kommentiert Marc Beise die CSR-Konferenz „Unternehmen in Verantwortung – Ein Gewinn für alle“ der Bundesregierung, die am 29. und 30.04.2008 in Berlin stattfand und der Vorbereitung einer nationalen CSR-Strategie diente. Beise lobt, dass sich die SPD an der „Neuverteilung der Aufgaben zwischen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft“ beteiligt. In der WirtschaftsWoche vom 08.05.2008 greift Christian Ramthun Unternehmensstimmen auf, die die Regierungsinitiative als „Regulierung, Bürokratie“ kritisieren.

ZDF: Unternehmensengagement wird wichtiger

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Unter dem Titel „Wohlstand verpflichtet“ zeigte das Zweite Deutsche Fernsehen in der Sendung „sonntags“ am 25.05.2008 einen Beitrag über die zunehmende Bedeutung unternehmerischer sozialer Verantwortung. Im Studio zum Gespräch: Heiner Geißler, ehemaliger Bundesminister für Jugend, Familie und Gesundheit und Generalsekretär der CDU.

Harvard Businessmanager: Sozial verantwortliches Lobbying

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Lobbyismus für gesellschaftliche Anliegen solle jedes Unternehmen zum Teil seiner CSR-Strategie machen, schlägt David Vogel im Harvard Businessmanager Heft 2/2008 vor. Zusätzlich zu einem gesellschaftlichen Nutzen könnten Firmen so Wettbewerbsvorteile, Nachfragesteigerung und Investitionssicherung erreichen.

SPIEGEL ONLINE: Gütesiegel für faire Reisen?

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Andreas Heimann (dpa) informiert über die Planungen der Tourismusbranche, ein Fair-Trade-Label für Reisen einzuführen. Der Artikel ist unter anderem am 19.05.2008 bei SPIEGEL ONLINE erschienen. Ein weiterer Beitrag zum Thema: Vertrauenswürdige und weniger verlässliche Öko-Prüfsiegel stellt Nils Klawitter in DER SPIEGEL 19/2008 vor.

Aus der Fachpresse

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Im Glocalist Magazine (Ausgabe 27 / Mai 08) erklärt Jörg Reuter, Geschäftsführer der ÖkoStrategieBeratung Berlin, CSR für „tot, bevor es sich wirklich durchgesetzt hat“ und plädiert dafür, die Marktleistung eines Unternehmens ins Zentrum unternehmerischer Verantwortung zu stellen. „Green Profit“, Geld zu verdienen mit nachhaltigen Produkten, heiße die neue Querschnittsaufgabe für Unternehmen. Viel versprechende Zielgruppe von Green Profit-Maßnahmen sind Reuter zufolge die so genannten LOHAS (Lifestyle of Health and Sustainability): „Die Gerechtaspekte werden zum Wohlfühlfaktor und zum Status-Symbol“. Außerdem im Glocalist: Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, gibt im Interview Auskunft über Nachhaltigkeitsziele und -maßnahmen der Stadt Berlin. Martin Reim berichtet vom Jahrestreffen des Deutschen Netzwerks Wirtschaftsethik mit dem Schwerpunktthema CSR. Ludger Heidbrink, Center for Responsibility Research (CRR), Essen, sieht die neue Rolle der Wirtschaft nicht nur aufgrund des gestiegenen Legitimitätsdrucks auf Verantwortung gegründet: Profitabilität, Legalität, Ethik und Wohltätigkeit – laut US-Unternehmensethiker Archie Carroll die vier Dimensionen von Verantwortung – bedingten einander, so Heidbrink, und müssten daher künftiges Unternehmerhandeln leiten.

Frankfurter Rundschau: Spezial über UNICEF

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Die Frankfurter Rundschau hat zu den Vorgängen um UNICEF ein Dossier erstellt, das die Entwicklung von den ersten Vorwürfen im November 2007 bis zur Wahl des neuen Vorstandes in diesem Monat nachzeichnet. Weitere Artikel zu diesem Thema erschienen unter anderem bei SPIEGEL ONLINE und in der Süddeutschen Zeitung.

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