Bürgerstiftungen in Afrika: Alternativen zu Geld

    Bürgerstiftungen und ähnliche Organisationen in Afrika müssen häufig mit wenig Geld auskommen. Zwar gibt es große internationale Stiftungen, die mit Millionenbudgets operieren können. Auf lokaler Ebene jedoch entwickelt sich eine neue Generation gemeinnütziger Organisationen, von denen einige mit Mitteln aus dem Ausland und andere vollständig mit heimischen Ressourcen arbeiten. Vor allem letztere können weniger auf finanzielle Ressourcen setzen; ihr Potenzial besteht im Einsatz von Sach- und Dienstleistungen und knüpft damit an afrikanische Traditionen des persönlichen Gebens und Teilens Einzelner in der Gemeinschaft an. Die Studie „A Different Kind of Wealth“ – (eine andere Art von Wohlstand) von Jenny Hodgson und Barry Knight hat diese Entwicklung untersucht. Sie basiert auf Interviews und Diskussionen mit Vertretern von Bürgerstiftungen und kommunalen Organisationen und wertet Daten des Global Fund for Community Foundations (GFCF) aus. Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt im südlichen Afrika.

    , Ausgabe 128 Oktober 2012