Hamburg: Charta für engagementfreundliche Organisationen

    Freiwillige sollten nicht dazu missbraucht werden, bezahlte Arbeit einzusparen; Hauptamtliche sind bei der Konzeption von Engagementfeldern für Ehrenamtliche einzubeziehen; ein hauptamtlicher Mitarbeiter ist verbindlich für die Freiwilligenkoordination zuständig; Freiwillige arbeiten selbstbestimmt und selbstständig – das sind einige wichtige Punkte aus der Charta für engagementfreundliche Einrichtungen, die das Aktivoli-Landesnetzwerk verabschiedet hat. Die Charta soll eine Reflexion und Diskussionen zur Zusammenarbeit von sozialen Organisationen mit Ehrenamtlichen fördern, ist aber auch als Selbstverpflichtungsvorlage für Organisationen gedacht, denen an einem guten Verhältnis zwischen Haupt- und Ehrenamt liegt. Im Aktivoli-Landesnetzwerk arbeiten unter anderem Behörden, Wohlfahrtsverbände, Vereine und Stiftungen zusammen. Die Charta wurde zusammen mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) Hamburg erarbeitet.

    , Ausgabe 172 Oktober 2016