Corona trifft zivilgesellschaftliche Organisationen unterschiedlich hart

Zivilgesellschaftliche Organisationen, die sich über Mitgliedsbeiträge finanzieren oder mit selbsterwirtschafteten Mitteln arbeiten, sind von der Pandemie besonders hart betroffen. Das hat die vierteljährlich stattfindende Befragung des Engagement-Barometers von Zivilgesellschaft in Zahlen (ZiviZ) des Stifterverbands ergeben. Die betroffenen Organisationen engagieren sich im Sport, in Bildung und Erziehung und im Kultur- und Medienbereich. Bis zu 95 Prozent der Befragten berichteten von weniger Beiträgen und von Einnahmeausfällen wegen abgesagter Veranstaltungen, die Hälfte verzeichnete einen Rückgang bei den Spenden. Von den Organisationen, die hauptamtliche Mitarbeiter beschäftigen, fürchten 20 Prozent, noch in diesem Jahr in Existenznot zu geraten, sechs Prozent sind es bereits. Bei den durch Ehrenamt getragenen Organisationen sind es deutlich weniger. An der letzten Befragung im März 2021 nahmen 2739 Führungskräfte von Verbänden und Infrastruktureinrichtungen sowie Organisationen teil.

www.stifterverband.org/…

, Ausgabe 222 Mai 2021