Gemeinnütziger Journalismus: Correctiv will Fakten auf Facebook checken

    Das gemeinnützige Recherchebüro Correctiv gGmbH hat angekündigt, sogenannte Fake News – gefälschte Nachrichten – auf der Internetplattform Facebook zu überprüfen. Zunächst solle mit Facebook technisch und arbeitsorganisatorisch getestet werden, wie das funktionieren kann, so Correctiv-Geschäftsführer David Schraven. Correctiv finanziert sich aus Zuwendungen von Stiftungen und von rund 2.000 Spendern, aus projektgebundenen Mitteln und den Erträgen des Zweckbetriebs. Es solle kein Geld von Spendern oder projektgebundenen Mitteln an Facebook fließen, sagte Schraven in einem Interview auf die Frage nach der Finanzierung, die über die Testphase hinaus noch offen sei. Es sei auch nicht so gedacht, dass Correctiv ein Dienstleister für Facebook sei. Nach welchen Kriterien Nachrichten auf Facebook bewertet werden sollen, ist ebenfalls noch unklar.

    , Ausgabe 174 Januar 2017