Debatte in USA: Bürgerstiftungen sollen Demokratie von unten stärken

Die Erneuerung der US-amerikanischen Demokratie muss von unten kommen und die Community Foundations – die Bürgerstiftungen – können den Weg weisen: Diese These stellt Daniel Stid, leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter am American Enterprise Institute, in einem Beitrag für The Chronicle of Philanthropy auf. Partizipation in der Nachbarschaft vor Ort biete den Menschen jene Erfahrung, sich als Teil des Gemeinwesens zu fühlen, Verantwortung zu übernehmen und mitzumachen, zu geben und zu nehmen, die es brauche, um die Polarisierung zu überwinden. Drei von vier Amerikanerinnen und Amerikaner hätten einen negativen Blick auf die Bundesregierung. Drei von fünf Amerikanern blickten jedoch positiv auf ihre lokale Regierung. Die Community Foundations könnten auf Institutionen und Kultur vor Ort aufbauen.

Stid ruft dazu auf, die Aufmerksamkeit von den medialen Schlammschlachten auf nationaler Ebene abzuwenden. Community Foundation könnten lokale Medien unterstützen, Innovationen im Gemeinwesen fördern, in die zivilgesellschaftliche Infrastruktur investieren und zivilgesellschaftliche Organisationen nicht nur als Anbieter von Dienstleistungen unterstützen, sondern als Institutionen, die Bürgerinnen und Bürger stärken.

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, Ausgabe 272 November 2025, Wissen