USA: Debatte um Stiftungsfonds

Die US-Bürgerstiftungen sehen die Möglichkeiten für Stiftungsfonds – Donor Advised Funds (DAFs) – in Gefahr, wenn ein Vorschlag aus dem Repräsentantenhaus realisiert wird. Er besagt, dass die DAFs innerhalb von fünf Jahren ihr Kapital ausschütten sollen. Damit werde die Möglichkeit für Stifter, dauerhaft ihre Region zu unterstützen, eliminiert, kritisierte die Dachorganisation der amerikanischen Bürgerstiftungen, der Council on Foundations, am 24. Oktober 2014 in seinem Rundbrief Washington Snapshot. Hintergrund sind Überlegungen, wie mehr Mittel für gemeinnützige Organisationen generiert werden können. Stiftungen in den USA müssen jetzt bereits jedes Jahr Fördermittel in Höhe von 5 Prozent ihres Vermögens ausschütten. Forderungen nach mehr Mittelfluss kritisieren die Stiftungen als kurzsichtig und verteidigen die langfristige Anlage von Stiftungskapital, nachzulesen in einem Leserbrief der Council-Präsidentin am 17. Oktober 2014 in der New York Times.

, Ausgabe 150 Oktober 2014
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