Deutsche Umwelthilfe in der Kritik

    Die Deutsche Umwelthilfe e.V. hat im Zuge ihres kämpferischen Einsatzes für den Umweltschutz Förderer verloren; weitere finanzielle Einbußen drohen. Zum Jahresende 2018 beendete nach dem japanischen Automobilkonzern Toyota auch der Bierbrauer Krombach seine Förderung. Sollte der DUH die Gemeinnützigkeit entzogen werden – einen entsprechenden Antrag verabschiedete im Dezember 2018 die CDU auf ihrem Bundesparteitag (bürgerAktiv berichtete) – könnten weitere Spender abspringen. 162.000 Menschen haben Ende 2018 eine Onlinepetition unterzeichnet, die den Entzug der Gemeinnützigkeit fordert. Die meisten Zuwendungen erhält die DUH bislang vom Staat, es sind Projektmittel des Bundes in sechsstelliger Höhe. Die CDU hatte auch beschlossen, diese Zuwendungen zu überprüfen.
    Laut ihrem Geschäftsführer Jürgen Resch bekommt die Organisation jedoch auch viel Unterstützung. So seien seit September 2018 rund 1.000 neue Mitglieder in den Verein eingetreten, insgesamt seien es nun 5.641 Mitglieder, sagte Resch im Januar 2019. Die DUH verfolgt per Abmahnung und Klage mit großer Konsequenz sowohl Unternehmen, die falsche Angaben etwa über den Energieverbrauch ihrer Produkte machen als auch die Einhaltung der Grenzwerte für die Luftverschmutzung in deutschen Kommunen. Unter anderem erwirkt sie auf dem juristischen Weg Fahrverbote für Dieselfahrzeuge in deutschen Großstädten. Sie gehört zu den klageberechtigten Verbraucherschutzverbänden, ist als solcher beim Bundesjustizministerium gelistet und wird von ihm regelmäßig geprüft.

    www.duh.de
    www.tagesspiegel.de/politik/union-vs-deutsche-umwelthilfe…
    www.tagesspiegel.de/wirtschaft/…deutsche-umwelthilfe-verzeichnet-mitgliederrekord/23890254.html
    www.welt.de/…/Attacke-auf-die-Deutsche-Umwelthilfe.html
    www.wp.de/region/sauer-und-siegerland/krombacher-aus…
    www.openpetition.de/…

    Aktuelle Ausgabe - Januar 2019

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