Deutschlandfunk: Ein Erdbeben und die türkische Zivilgesellschaft

    7.000 Menschen starben, und die Hilfe des Staates ließ tagelang auf sich warten. „Damals in der Türkei gab es keine Zivilgesellschaft. Es war unglaublich schwer, Vereine zu gründen. Aber es gab diesen neuen Bergrettungsverein, und die haben das alles in die Hand genommen‟, erzählte die Türkeikorrespondentin Susanne Güsten am 16. August 2019 im Deutschlandfunk im Gespräch mit Moderator Christoph Schäfer (Titel: „Die Geburtsstunde der türkischen Zivilgesellschaft‟). Die Menschen hätten damals verstanden, dass man sich selbst organisieren könne und müsse: „Das hat eine wahre politische Kette in Gang gesetzt, die bis heute andauert‟, so Güsten. „Ganz viele Leute haben danach angefangen, Vereine zu gründen, sich selber zu organisieren, sich selber für ihre Interessen einzusetzen.‟

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    Aktuelle Ausgabe - August 2019