Manche Unternehmen spenden der AfD, andere grenzen sich ab. Wie sich die Wirtschaft im Vorfeld der Landtagswahlen in den ostdeutschen Ländern verhält, berichtete der Deutschlandfunk in einem Überblicksbeitrag. Spitzenverbände wie der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) sowie der Maschinenbauverband (VDMA) sprächen sich gegen die AfD aus. Man fürchte um die Demokratie und die mit ihr verbundenen guten Rahmenbedingungen für die Wirtschaft. Die staatliche Förderbank KfW bietet dem Bericht zufolge ihren Mitarbeitenden Weiterbildungen und bis zu fünf Tagen Sonderurlaub, wenn sie sich kommunalpolitisch engagieren. Außerdem hat sie eine Initiative namens „Charta der Demokratie“ gestartet, der allerdings nur 13 Unternehmen angehören. Deutlich mehr Unternehmen haben sich seit 2016 dem Verband „Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen“ angeschlossen: Es sind 160, allerdings von 150.000 insgesamt. Der Beitrag „Wie Unternehmen Demokratie fördern“ datiert auf den 12. August 2026 und verlinkt weitere Audiobeiträge zum Thema.
Deutschlandfunk: Unternehmen, Demokratie und die AfD
, Ausgabe 280 August 2026