Die Stiftung: Das Stiftungswesen könnte agiler und innovativer sein 

Die aktuelle Ausgabe von „Die Stiftung“ (April 2021) widmet sich der Zukunft des Stiftungswesens. Rupert StrachwitzDirektor des Maecenata Instituts, erklärt in seiner Kolumne, warum Stiftungen auf Kritik nicht mehr mit dem lapidaren Hinweis reagieren könnten, ihr Handeln sei legal und sie täten Gutes. Beides sei zwar mit wenigen Ausnahmen zutreffend, reiche aber nicht mehr aus, um das „überkommene Stiftungswesen zukunftsfähig zu machen“. Philanthropinnen und Philanthropen böten sich heute zahlreiche Alternativen zur Stiftung. Auch Soziologie-Professor Helmut K. Anheier sieht das in derselben Ausgabe ganz ähnlichDas Stiftungswesen in Deutschland sei jung, mehrheitlich ein Produkt der letzten 20, 30 Jahre, das Selbstverständnis und die Handlungstradition aber konservativ, bedächtig, innovations- und risikoscheu. Das habe, so Anheier im Interview „Das Stiftungswesen könnte agiler und innovativer sein“, viel mit dem Führungspersonal zu tun. Juristen, Notare und Mitglieder der bürgerlichen Oberschicht seien mit einem hohen Anteil in Stiftungsvorständen vertreten. 

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, Ausgabe 221 April 2021
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