„Die Zeit“ über Peta: „Die Scheinheiligen“

Die Wochenzeitung „die Zeit“ hat recherchiert, wie die Tierschutzorganisation Peta sich mit dem Geflügelschlachter Wiesenhof verständigt hat. Bevor es dazu kam, sei Wiesenhof 2009 zum „Zielobjekt“ geworden. Peta habe damals Videos aus Wiesenhof-Ställen gezeigt, „schockierende Aufnahmen halb toter Puten, die brutal durch die Gegend geschleudert wurden. … Hühner, die so schnell so viel Fleisch ansetzten, dass sie sich nicht mehr bewegen konnten, jämmerlich verdursteten und verhungerten.“ Doch dann sei es zu einer Annäherung zwischen Peta und Wiesenhof gekommen. Wiesenhof-Manager hätten bei einem Treffen mit Peta-Verantwortlichen erklärt, dass sie die Produktion verändern wollten: „ Ein bisschen weniger Massentierhaltung, ein bisschen mehr Tierschutz, außerdem werde man sich um eine vegane Produktlinie bemühen.“ Seitdem habe Peta auf Aktionen gegen Wiesenhof verzichtet, obwohl sich nicht viel bei Wiesenhof geändert habe. 

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, Ausgabe 219 Februar 2021
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