EKD-Synode: Kundgebung „Ehrenamt. Evangelisch. Engagiert“

Auf eine größere Sichtbarkeit des von evangelisch Gläubigen geleisteten ehrenamtlichen Engagements und eine Verständigung über neue Formen des Engagements zielt der Beschluss zur Kundgebung „Ehrenamt. Evangelisch. Engagiert“, den die Synode der Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) zum Abschluss der 2. Tagung der 11. Synode am 29.10.2009 in Ulm verabschiedete. „Ohne die vielfältigen Gaben und oftmals herausragenden Qualifikationen aus der Berufs- und Lebenserfahrung von Ehrenamtlichen kann die Kirche ihren Auftrag nicht erfüllen“, heißt es in dem Positionspapier, das zusammen mit zwei Vorträgen zum Schwerpunktthema Ehrenamt im Internet zugänglich ist. Angeregt werden in der Kundgebung die Förderung des „neuen“, flexibleren Ehrenamts durch Vereinbarungen über Einsatzfelder, Kompetenzen und Zeitrahmen, professionelles Freiwilligenmanagement als Teil der Ausbildung kirchlicher Berufe und die genaue Regelung des Verhältnisses von Haupt- und Ehrenamtlichen. Die Synode der EKD unterstützt in dem Papier das Vorhaben der Bundesregierung, ein Gesetz zum Freiwilligendienstestatus sowie zur Förderung des Freiwilligenengagements zu verabschieden.

, Ausgabe 96 November-Dezember 2009
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