G20: Engagement von Wissenschaft und Gesellschaft

    Mehr als 2.000 Menschen haben nach Angaben der Veranstalter in Hamburg am 5. und 6. Juli an dem Alternativgipfel im Vorfeld der G20-Konferenz der Staats- und Regierungschefs teilgenommen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Aktivisten und Politiker befassten sich in Podiumsdiskussionen und Workshops mit Freihandel, Klimawandel, Migration und Steuerpolitik berichtet. Rund 70 Organisationen hatten den Alternativgipfel veranstaltet, darunter Stiftungen, Initiativen, das globalisierungskritische Netzwerk attac e.V. Der Soziologe und Präsident der Hertie School of Governance in Berlin, Prof. Dr. Helmut Anheier, hat zusammen mit John Burns von der University of Hongkong und Jack H. Knott von der University of Southern Carolina vorgeschlagen, die widersprüchlichen Entwicklungen des politischen Rahmens für zivilgesellschaftliches Engagement in den G20-Staaten zu untersuchen. Die Regierungen sollten dafür eine Kommission einsetzen und die deutsche G20-Präsidentschaft diesen Prozess einleiten.

    , Ausgabe 180 Juli 2017